Privatinsolvenz befreit Sie aus den Schulden

Die Privatinsolvenz oder richtig: Verbraucherinsolvenz, hat das Ziel, dass Sie von Ihren Schulden nach drei Jahren befreit sind. Den Antrag auf Privatinsolvenz stellen Sie bei einem Anwalt für Insolvenzrecht oder bei einer Schuldenberatung. Hier finden Sie Tipps zum Ablauf und können sich hilfreiche Tools wie die Insolvenz-App kostenfrei aufs Handy laden. Damit ist der Antrag auf Privatinsolvenz besonders leicht.

Privatinsolvenz, was ist das?

Die Privatinsolvenz ist ein gerichtliches Verfahren, mit dem Sie sich entschulden können. Die Privatinsolvenz beantragen Sie über einen Anwalt oder Schuldenberatung beim Insolvenzgericht.

Das Gerichtsverfahren der Privatinsolvenz dauert ungefähr 36 Monate. Während dieser Zeit stehen Sie unter der Aufsicht einer Insolvenzverwaltung. Das ist üblicherweise eine auf Insolvenzrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei. Deren Aufgabe ist es, Ihre finanziellen Verhältnisse während der Laufzeit der Privatinsolvenz zu überwachen. Ihr pfändbares Einkommen und pfändbares Vermögen wird eingezogen, verwertet und am Schluss des Insolvenzverfahrens an die Gläubiger ausgeschüttet.

Wie viel man verdienen darf und welches Eigentum Sie in der Privatinsolvenz abgeben müssen, regelt das Gesetz, insbesondere die Insolvenzordnung (InsO), die Zivilprozessordnung (ZPO) und dort die gesetzliche Pfändungstabelle. Dort können Sie genau nachsehen, wie viel Geld Ihnen bleibt und wie viel Sie zahlen müssen.

Die gesetzlichen Pfändungsfreigrenzen lassen Ihnen und Ihrer Familie genug Geld zum Leben. Beispielsweise beginnt die absolute Pfändungsgrenze bei 1.260 € und bei zwei Unterhaltspflichten beginnt sie ab 1.990 € Netto-Verdienst.

Auch in der Privatinsolvenz lässt es sich ganz gut leben. Die Privatinsolvenz dauert nur noch 3 Jahre.  Danach sind sie schuldenfrei.

Was ist eine Privatinsolvenz und wann bin ich wieder schuldenfrei?

Welche Folgen hat die Privatinsolvenz auf mein weiteres Leben?

Warum die private Insolvenz und welche Alternativen gibt es?

Viele überschuldete Menschen fürchten die Folgen der privaten Insolvenz. Das ist unbegründet. Das Privatinsolvenzverfahren kann sich schnell lohnen. Sinnvoll ist die Privatinsolvenz, wenn Sie die Schulden nicht mehr angemessenen zurückzahlen können.

Sind die Kreditraten so hoch, dass Ihr Gehalt nicht mehr für Ihren Selbstbehalt reicht und liegt Ihr Nettoeinkommen nach Abzug aller Kreditraten sogar unterhalb der gesetzlichen Pfändungsgrenze, ist die Privatinsolvenz sinnvoll. Sie müssen nicht für Ihre Schulden in Armut leben. Dazu hat der Gesetzgeber die Pfändungsfreibeträge und die Restschuldbefreiung eingeführt.

Die Privatinsolvenz ist auch dann sinnvoll, wenn die Schulden so hoch sind, dass eine Rückzahlung in den nächsten Jahren unwahrscheinlich ist. Auch in einem solchen Fall sollten Sie nicht lange überlegen. Beanspruchen Sie Ihren gesetzlichen Eigenbedarf. Beantragen Sie die Privatinsolvenz und starten Sie in ein unbeschwertes Leben. Das ist Ihr gutes Recht!

Sind Sie verschuldet, aber besitzen Sie noch Vermögen wie ein Haus, eine Lebensversicherung oder ein Auto, ist Entscheidung: „Privatinsolvenz ja oder nein“, leider nicht so einfach. Dann müssen Sie zusätzlich abwägen, ob Sie den Verlust des Vermögenswertes für ein schuldenfreies Leben in Kauf nehmen wollen oder nicht. Vor allem bei einem Hausbesitz eine schwierige Entscheidung.

So manche Schuldner wollen die Insolvenz vermeiden. Als Alternative zum Insolvenzverfahren bietet sich ein Teilzahlungs-Vergleich an. Vergleich bedeutet, dass man den Gläubigern eine teilweise Auszahlung der Schuld anbietet. Gleichzeitig droht man die Gläubiger leer ausgehen zu lassen, falls sie den Vergleich nicht akzeptieren.

Teilzahlungsvergleiche zur Vermeidung der Privatinsolvenz sind nach jahrzehntelanger Erfahrung aussichtslos und gelingen allenfalls bei Rentnern. Wir möchten Ihnen ausdrücklich davon abraten. Mag sein, dass einige wenige Gläubiger zustimmen. Aber am Ende verbleibt ein hartnäckiger Bodensatz, an dem Sie sich die Zähne ausbeißen. Viel besser hingegen ist die Planinsolvenz.

Wann lohnt sich die Privatinsolvenz?

In die Privatinsolvenz Schritt für Schritt

Merkliste und Ablaufplan für die Privatinsolvenz. Von der Vorbereitung bis zur Restschuldbefreiung Schritt für Schritt. Hier als als PDF übersichtlich für Sie zusammengestellt.

Wann die Privatinsolvenz beantragen?

Wann Sie die Privatinsolvenz beantragen, entscheiden Sie selbst. Als Privatperson kann man die Privatinsolvenz beantragen, aber man muss nicht.

Die meisten betroffenen Schuldner beantragen die Privatinsolvenz, sobald die Schulden für sie unerträglich werden. Bei einem falsch verstandenen Ehrgefühl kann das sehr lange dauern. So mancher Schuldner quält sich unnötigerweise jahrelang.

Diese Quälerei mit unüberwindbaren Schulden muss nicht sein. Besser ist ein Eingeständnis, dass man die Rückzahlung nicht mehr schafft und man beginnt von Vorne.

Insolvenz gut vorbereiten. Welche Schritte unternehme ich zuerst

Die Privatinsolvenz mit der Insolvenz-App beantragen:

Um Ihnen die Vorbereitung der Privatinsolvenz so leicht wie möglich zu machen, haben wir die Insolvenz-App entwickelt. In der App können Sie alle Daten sammeln, abfotografierte Unterlagen verwalten und das Gläubigerverzeichnis erstellen. Die App lädt Ihre Unterlagen und Einträge automatisch hoch in eine Cloud, auf die unsere Kanzlei zugreifen kann. So müssen wir keine dicken Briefe oder Ordner hin und her schicken und Sie behalten den Überblick. Mit den hochgeladenen Daten wird Ihre Privatinsolvenz vorbereitet. Am Ende müssen Sie nur noch unterschreiben.

Button für App Insolvenz beantragen
App für Antrag auf Privatinsolvenz

Wie läuft die Privatinsolvenz ab?

Der Ablauf der Privatinsolvenz beginnt damit, dass das Insolvenzgericht einen Beschluss erlässt. Damit ist das Insolvenzverfahren eröffnet. Der Beschluss bewirkt, dass Ihr pfändbares Vermögen wie etwa ein bezahltes Auto zur Insolvenzmasse wird.

In dem Gerichtsbeschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat das Gericht außerdem einen Insolvenzverwalter oder Insolvenzverwalterin bestimmt. Dessen Aufgabe ist es, Ihr pfändbares Vermögen und den pfändbaren Einkommensanteil einzuziehen und zu verwerten.

In der Praxis werden Sie den Insolvenzverwalter gleich nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens kennenlernen. Hierzu bittet er Sie zu einem Gespräch in seine Kanzlei.  Insolvenzverwalter sind von Berufs wegen neugierig. Übergeben Sie alle Dokumente, wie gewünscht. Dazu gehören etwa die Kontoauszüge der vergangenen drei Monate. Der Verwalter will prüfen, ob von Ihrem Konto unberechtigte Auszahlungen erfolgten, um diese zurückzuholen. Die unnachgiebigen Fragen können nervig sein. Aber diese Phase ist nach wenigen Wochen vorüber. Nehmen Sie nichts persönlich und bleiben Sie geduldig.

Als weitere Maßnahme in der Privatinsolvenz schreibt der Insolvenzverwalter den Arbeitgeber (Einkommensstelle) und den Vermieter an. Den Vermieter informiert er nur über das Insolvenzverfahren, die Kaution bleibt unberührt. Der Arbeitgeber hingegen wird verpflichtet, die pfändbaren Einkommensanteile an die Insolvenzmasse abzuführen.

Besitzen Sie Vermögen wie etwa ein Auto, muss dieses verwertet werden. Bevor man Ihnen das Auto wegnimmt, wird der Insolvenzverwalter Ihnen aber ein günstiges Angebot zur Ablösung unterbreiten. Weiteres Vermögen wie Lebensversicherungen kündigt der Insolvenzverwalter und zieht den Rückkaufwert ein.

Die „heiße“ Phase der Privatinsolvenz dauert ungefähr 3 Monate. Danach wird es ruhiger. Die Insolvenzverwaltung zieht nur noch Ihr pfändbares Einkommen ein und lässt Sie im Übrigen in Ruhe.

In der Privatinsolvenz wird sich die Insolvenzverwaltung auch um Ihre Gläubiger kümmern. Die Gläubiger dürfen ihre Ansprüche nicht mehr gegen Sie geltend machen, sondern nur noch gegen den Insolvenzverwalter. Der Insolvenzverwalter vermerkt die Gläubiger-Ansprüche rechtsverbindlich in der sogenannten Insolvenztabelle. Die Insolvenztabelle bildet die Grundlage für den späteren Verteilungsschlüssel der Insolvenzmasse.

Mit den Gläubigern haben Sie in der Privatinsolvenz nichts mehr zu tun. Sie genießen Gläubigerschutz und leben von Ihrem Freibetrag. Die Privatinsolvenz ist ein schriftliches Verfahren. Sie müssen nicht zu Gericht.

Die eigentliche Privatinsolvenz dauert ungefähr ein Jahr. Darauf folgt die Wohlverhaltensphase. Diese dauert so lange, bis die dreijährige Gesamt-Laufzeit vorüber ist. Am Schluss erteilt das Insolvenzgericht Ihnen die Restschuldbefreiung und Sie sind schuldenfrei.

Was muss ich beachten, bevor ich die Privatinsolvenz beantrage?

Ablehnung Schuldenbereinigungsplan, ist Privatinsolvenz noch möglich?

Mein Insolvenzverwalter in der Privatinsolvenz, wie gehe ich mit ihm um?

Was kostet das Privatinsolvenzverfahren?

Die Kosten der Privatinsolvenz bestehen aus drei Einheiten: Kosten für die Vorbereitung und Antragstellung, Insolvenzverwalter-Kosten und Gerichtskosten.

Die Kosten der Insolvenzverwaltung und des Gerichts sind gesetzliche Gebühren und in der InsVV (Insolvenzverwalter-Vergütungs-Verordnung) und dem GKG (Gerichtskosten-Gesetz) bestimmt.  Beide Kosten müssen Sie nicht sonderlich interessieren. Diese Kosten werden Ihnen zu Beginn der Privatinsolvenz gestundet und vorrangig beglichen mit der Insolvenzmasse. Nur wenn mangels Einkommen gar keine Insolvenzmasse erwirtschaftet wird, muss der Schuldner diese Kosten nach der Restschuldbefreiung in kleinen Raten erstatten.

Die Kosten für die Vorbereitung und Antragstellung der Privatinsolvenz hingegen, werden mit dem Anwalt, den Sie beauftragen, ausgehandelt. Den Anwalt für die Privatinsolvenz zahlen Sie also selbst. Wollen oder können Sie sich den Anwalt nicht leisten, gehen Sie zur öffentlichen Schuldenberatung. Diese übernimmt das Antragsverfahren für Sie umsonst. Allerdings müssen Sie durchschnittlich ein Jahr auf die Bearbeitung warten.

Wann ist die Privatinsolvenz möglich?

Die Privatinsolvenz ist möglich, wenn folgende fünf Voraussetzungen vorliegen:
  • Sie sind zahlungsunfähig. Zahlungsunfähig bedeutet, dass Sie überfällige Rechnungen, Kreditraten usw. nicht dauerhaft mehr pünktlich bezahlen können.
  • Sie betreiben kein Gewerbe oder Freiberufler. Waren Sie früher selbstständig, greift  die Privatinsolvenz, wenn Sie weniger als 20 Gläubiger haben und keine Arbeitslöhne oder Sozialversicherungsbeiträge schulden. Als Selbstständiger beantragen Sie die Regelinsolvenz.
  • Ihr Wohnsitz ist in Deutschland: Die Privatinsolvenz können Sie nur anmelden, wenn Sie in Deutschland mit einem Wohnsitz gemeldet sind. Auch Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland können die Privatinsolvenz beantragen. Es ist nicht erforderlich, dass Sie deutscher Staatsbürger sind.
  • Sie haben von einem Anwalt oder einer Schuldenberatung ein außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren durchführen lassen. Die Schuldenbereinigung war erfolglos. Hierüber liegt Ihnen eine Bescheinigung vor, die höchstens sechs Monate alt ist.
  • Sie machen die Privatinsolvenz nicht zum zweiten Mal. Hatten Sie schon einmal eine Restschuldbefreiung, besteht eine elfjährige Sperrfrist, bis Sie eine weitere Privatinsolvenz beantragen dürfen. Wurde die erste Privatinsolvenz ohne Restschuldbefreiung abgebrochen, beträgt die Sperrfrist fünf Jahre.
Was sind meine Pflichten und Rechte in der Privatinsolvenz?

Wer kann das Insolvenzverfahren  beantragen?

Die private Insolvenz kann jede Person beantragen, die zahlungsunfähig und in Deutschland gemeldet ist. Soll die Privatinsolvenz zum zweiten Mal beantragt werden, ist eine gesetzliche Sperrfrist einzuhalten: 11 Jahre nach erteilter Restschuldbefreiung, 5 Jahre nach Beendigung des ersten Insolvenzverfahrens ohne Restschuldbefreiung.

Privatinsolvenz ist auch ohne Einkommen möglich oder wenn man Hartz 4 Empfänger ist oder Erwerbsminderungsrente bezieht. Die Privatinsolvenz ist darüber hinaus für Studierende und Rentner richtig oder wenn man in der Ausbildung ist.

Sind Eheleute in der Ehe oder Lebenspartner verschuldet, muss jede Person ein separates Privatinsolvenzverfahren beantragen. Eine gemeinsame Privatinsolvenz für Eheleute gibt es nicht.

Wer selbstständig ist oder ein Gewerbe betreibt, beantragt nicht die Privatinsolvenz, sondern die Regelinsolvenz. Die Regelinsolvenz für Selbstständige unterscheidet sich kaum. Auch bei der Regelinsolvenz erteilt das Gericht dem Selbständigen am Verfahrensende die Restschuldbefreiung.

Kein Geld für Insolvenzmasse, ist die Privatinsolvenz trotzdem möglich?

Privatinsolvenz, wie lange?

Die Privatinsolvenz dauert, grob eingeteilt, 36 Monate. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit dauert die gesamte Privatinsolvenz länger:

  • 3 Monate Vorbereitungszeit
  • 1 Monat Bearbeitungszeit bei Gericht, bis das Insolvenzverfahren eröffnet wird
  • 36 Monate, während Ihr Einkommen gepfändet wird
  • 2 weitere Monate dauert es bis zur Restschuldbefreiung
  • 3 Monate bis das Gericht die Privatinsolvenz beendet
  • 3 Jahre bis die Schufa alle negativen Einträge löscht

Der Zeitraum der Privatinsolvenz von 3 Jahren oder 36 Monaten betrifft also nur die Kernzeit des Insolvenzverfahrens, während der Sie den pfändbaren Anteil Ihrer Einkünfte abtreten müssen.

Von dem Tag, an dem Sie einen Anwalt mit der Privatinsolvenz beauftragen, bis zum wirklichen Ende der Privatinsolvenz per Gerichtsbeschluss über die Aufhebung des Insolvenzverfahrens vergehen in Wahrheit 4 Jahre und nicht 3 Jahre.

Falls Ihnen dieser Zeitraum zu lange dauert, können Sie diesen mit der Planinsolvenz verkürzen. Dann dauert die Privatinsolvenz nur 1 Jahr und Sie sind schuldenfrei. Die Planinsolvenz ist zwar bedeutend teurer als die Privatinsolvenz. Aber dennoch empfehle ich jedem die Planinsolvenz.

Bis wann wird vor dem Insolvenzverfahren gepfändet?

Bei so manchem Schuldner kündigt sich im Zeitraum während der Vorbereitung der Privatinsolvenz der Gerichtsvollzieher an. Schutz vor der Zwangsvollstreckung des Gerichtsvollziehers besteht erst, nachdem das Insolvenzverfahren eröffnet ist, also ab dem Insolvenz-Eröffnungsbeschluss. Bis dahin darf Sie der Gerichtsvollzieher noch zu einer Vermögensauskunft zwingen.

Ihnen bringt es keine Vorteile, wenn Sie die Vermögensauskunft versuchen zu verhindern. Der Insolvenzantrag ist genau genommen auch eine Vermögensauskunft. Also sparen Sie sich das Versteckspiel und geben die Vermögensauskunft vorher beim Gerichtsvollzieher ab. Mit der Restschuldbefreiung wird auch das Schulden-Register des Gerichtsvollziehers gelöscht.

Pfändet ein Gläubiger Ihr Gehalt, endet die Lohnpfändung des Gläubigers ebenfalls mit dem Erlass des Insolvenz-Eröffnungsbeschlusses. Das geht automatisch, bringt Ihnen aber keine Vorteile. Die Pfändung des Einkommens geht nahtlos auf die Insolvenzverwalterin über.

In der Privatinsolvenz wird genau 36 Monate gepfändet, danach ist endgültig Schluss.

Verhindert eine Vermögensauskunft die Restschuldbefreiung?

Darf der Gerichtsvollzieher die Sachen des Mitbewohners vor der Insolvenz pfänden?

Was darf ich behalten?

Für Ihre Einschätzung, welches Vermögen wie Auto, Lebensversicherung, Eigenheim, usw. Sie in der Privatinsolvenz behalten dürfen,  gelten folgende Regeln:

  • Ihre persönlichen Gegenstände wie Wohnungseinrichtung, Kleidung, Fahrrad, usw. sind geschützt. Auch Ihren  Computer oder Handy dürfen Sie behalten. Ausnahme: Sie haben das allerneueste und teuerste Modell.
  • Das Auto dürfen Sie nur behalten, wenn es für die Arbeit benötigt wird. Dies muss Ihr Arbeitgeber bescheinigen.

In der Regel drücken Gerichtsvollzieher und Insolvenzverwalter bei den persönlichen Gegenständen ein Auge zu. Ausnahme ist das Auto, weil selbst alte Autos leicht zu verwerten sind. Der Insolvenzverwalter wird Ihnen aber sicherlich ein großzügiges Angebot zu einer Ablöse des Autos unterbreiten. Diese bezahlen Sie oder ein Gönner und Sie fahren mit dem Auto weiter.

  • Kapitalbildende Versicherungen wie eine Lebensversicherung oder eine Rentenversicherung in der Ansparphase dürfen Sie nicht behalten, wenn sie gemäß Versicherungspolice einen Rückkaufwert hat und vorzeitig kündbar ist.  Befindet sich eine Rentenversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung bereits in der Auszahlungsphase, ist sie unkündbar. Hausratversicherungen, Haftpflichtversicherungen, usw. bilden kein Kapital und interessieren den Insolvenzverwalter nicht.

Schließlich ist in § 850 k ZPO und § 850 i ZPO das P-Konto (=Pfändungsschutzkonto) geregelt. Das Guthaben auf dem Pfändungsschutzkonto ist unpfändbar, wenn das Guthaben im Rahmen bleibt. Es besteht die Möglichkeit, das zulässige Guthaben auf dem Pfändungsschutzkonto durch Gerichtsbeschluss erhöhen zu lassen.

Welchen Besitz darf ich vor der Privatnsolvenz retten?

Eigenheim bei Privatinsolvenz, wird mein Haus zwangsversteigert?

Was geschieht bei Schenkung oder Erbschaft in der Insolvenz?

Mein Auto bei Privatinsolvenz, darf ich es behalten?

Privatinsolvenz, was darf ich verdienen?

Was Sie in der Privatinsolvenz verdienen dürfen, ist in den Paragrafen 850 bis 850i ZPO bestimmt. Dort befinden sich die Regelungen zur Höhe des pfändbaren Einkommens.

Die Höhe des pfändbaren Einkommens regelt insbesondere § 850 c ZPO und die daraus abgeleitete gesetzliche Pfändungstabelle. Addieren Sie Ihr Gesamt-Nettoeinkommen und suchen Sie in der Pfändungstabelle nach dem gleichen Wert. Abhängig von Ihren Unterhaltspflichten können Sie in der Pfändungstabelle den pfändbaren Anteil Ihres Gesamt-Einkommens ermitteln.

Der mittels Pfändungstabelle ermittelte Wert gilt nur dann, wenn nicht eine der zahlreichen Ausnahmen greifen, die in den Folgeparagrafen geregelt sind. Das kann die Ermittlung des pfändbaren Einkommens kompliziert machen. Besteht Uneinigkeit, welcher Anteil Ihres Einkommens in der Privatinsolvenz gepfändet werden kann, entscheidet auf Antrag der Rechtspfleger des Insolvenzgerichts.

Wie viel Einkommen bleibt mir im Insolvenzverfahren?

Wie lese ich die Pfändungstabelle für die Privatinsolvenz?

Darf ich im Insolvenzverfahren einen Nebenjob ausüben?

Gegen welche Schulden richtet sich die Privatinsolvenz?

Die Privatinsolvenz gilt grundsätzlich für alle Schulden. Es ist egal, ob die Schuld nur als Rechnung oder Vertrag besteht, ob die Schuld bereits in einem Gerichtsurteil oder Vollstreckungsbescheid tituliert ist oder ob Sie die Vermögensauskunft abgegeben haben. Sie erhalten auf all diese Schulden die Restschuldbefreiung.

Die Restschuldbefreiung gilt auch für Gläubiger, die man vergessen hat anzugeben. Vergessene Gläubiger dürfen aber einen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellen.

Die Restschuldbefreiung auf Unterhaltsschulden wegen Kindesunterhalt oder Steuerschulden wird erteilt, wenn man wegen Steuerhinterziehung oder Verletzung der Unterhaltspflicht bestraft wurde.

Bei Straftaten und Ordnungswidrigkeiten jeder Art hilft die Privatinsolvenz hingegen leider nicht weiter. Dies betrifft die Geldstrafe an sich. Aber auch die Schuld aufgrund welcher die Strafe erfolgte, ist von der Restschuldbefreiung ausgeschlossen. In solchen Fällen hilft aber der Insolvenzplan weiter.

In der Privatinsolvenz haften weder Kinder noch Ehegatte automatisch. Es gilt die Faustregel: Jeder haftet für das, was er unterschrieben. Haben nur Sie den Kredit unterschrieben, dann sind nur Sie zur Rückzahlung verpflichtet. Hat Ihr Partner oder Ehegatte aber mit unterschrieben, dann haften beide für den Kredit.

Für welche Schulden erhalte ich keine Restschuldbefreiung?

Haftet mein Ehegatte für Schulden, wenn ich Insolvenz beantrage?

Erhalte ich auch für Steuerschulden die Restschuldbefreiung?

Ich habe in der Insolvenz neue Schulden gemacht. Ist die Insolvenz damit hinfällig?

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Wo die Privatinsolvenz anmelden?

Der Antrag auf Privatinsolvenz muss eine Bescheinigung enthalten, dass ein Anwalt oder Schuldnerberatung versucht hat, die Schulden außergerichtlich zu bereinigen.

Grundsätzlich brauchen Sie nur diese Bescheinigung. Den eigentlichen Antrag auf Privatinsolvenz können Sie selbst stellen. Aber in der Regel übernehmen Anwalt oder Schuldenberatung beides: den Schuldenbereinigungsversuch und den eigentlichen Insolvenzantrag.

Wenn Sie sich also die Frage stellen, wo Sie den Privatinsolvenz-Antrag stellen und wie Sie  die Privatinsolvenz anmelden, hilft Ihnen eine spezialisierte Anwaltskanzlei oder Schuldnerberatung weiter. Der Unterschied zwischen Anwalt und Schuldenberatung ist: Schuldenberatung ist kostenfrei, dauert aber mindestens ein Jahr. Anwalt kostet Geld, braucht aber nur drei Monate.

Es sollte unbedingt eine spezialisierte Anwaltskanzlei sein. Ohne Software und ohne Ausrichtung der gesamten Kanzlei auf Insolvenzantragsverfahren, ist der Aufwand eines Insolvenzantrages kaum zu bewältigen.

Selbstverständlich empfehle ich meine Kanzlei für Ihren Antrag auf Privatinsolvenz. Im Laufe von 20 Jahren haben wir tausende Insolvenzanträge für unsere Mandanten gestellt. Bei allen Gerichten Deutschlands sind wir für die Qualität unserer Insolvenzanträge bekannt.

Damit Sie die Privatinsolvenz möglichst einfach und kostengünstig beantragen können, haben wir eine Handy-App zu Ihrer Unterstützung entwickelt. Über die App können Sie die Privatinsolvenz online beantragen: Ihre Grunddaten eintragen, notwendige Dokumente wie Lohnnachweis abfotografieren und hochladen, usw. Probieren Sie es aus, die Nutzung der App ist kostenfrei.

Alternativ zur App können Sie das Online-Formular für die Privatinsolvenz verwenden. Oder Sie vereinbaren einen Termin in unserer Kanzlei in Berlin.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen während des gesamten Verfahrens mit Rat und Tat zur Seite, über die App steht eine Chatfunktion bereit.

Verbraucherinsolvenz oder Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz, was ist richtig?

Welche Bank gibt mir ein Konto?

Als erste Vorbereitungs-Maßnahme für die Privatinsolvenz müssen Sie Ihr Gehaltskonto klären. Ist Ihr Konto im Minus oder sind Sie bei der gleichen Bank anderweitig verschuldet, müssen Sie unbedingt bei einer neuen Bank ein neues Konto eröffnet.

Welche Bank Ihnen ein Konto gibt, müssen Sie leider selbst herausfinden. Leider kann ich Ihnen keine Bank empfehlen. Probieren Sie es einfach aus. Es sollte aber jedenfalls eine gewöhnliche Geschäftsbank sein und keinesfalls eine moderne Internet-Bank. Diese Banken tun sich mit der Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos besonders schwer und kündigen sogar, wenn man nach dem P-Konto fragt.

Nachdem Sie das neue Konto haben, lassen Sie Ihr Einkommen dorthin überweisen. Erst nachdem dies geklärt ist, beginnen Sie mit den anderen Vorbereitungs-Maßnahmen für die Privatinsolvenz.

Falls noch keine Gehaltspfändung droht, können Sie zunächst ein normales Guthabenkonto einrichten. Spätestens bevor Sie den Antrag auf Privatinsolvenz bei Gericht abgeben, wandeln Sie das Konto in ein P-Konto um. Andernfalls wird Ihr Konto gesperrt. Nur das P-Konto ist in der Privatinsolvenz vor der Pfändung des Insolvenzverwalters geschützt.

Was muss ich vor der Insolvenz erledigen, falls mein Gehaltskonto im Minus ist?

Mein Konto ist gepfändet und gesperrt – wie komme ich ans Geld?

Welche Nachteile hat die Privatinsolvenz?

Die Nachteile der Privatinsolvenz sind die Pfändung Ihres Einkommens und Vermögens. Das Einkommen wird 36 Mal gepfändet und das Vermögen zu Beginn der Privatinsolvenz.

  • Während der Privatinsolvenz dürfen Sie kein neues Vermögen ansparen, sich nichts Wertvolles kaufen und sich auch nichts schenken lassen. Das wäre ein sogenannter Neuerwerb, welchen die Insolvenzverwalterin wiederum pfänden würde. Was Sie in der Privatinsolvenz kaufen dürfen, richtet sich also nach dem Wert der gekauften Sache. Besser, Sie halten sich zurück.
  • Insolvenzverwalter sind außerdem sehr neugierig, weil sie die Insolvenzmasse ermitteln und einziehen müssen. Das bedeutet für Sie in der Praxis, dass Sie jedes Mal auf Anfrage des Insolvenzverwalters den gewünschten Beleg beschaffen müssen. Beispiele wären die Betriebskostenabrechnung, der Steuerbescheid, usw.
  • So mancher Schuldner missversteht die hartnäckigen Anfragen der Insolvenzverwaltung als Überwachung oder gar Schikane und leidet darunter. Aber das ist keine persönliche Schikane. Der Insolvenzverwalter macht seinen Job.
  • Weiterer Nachteil der Privatinsolvenz ist eine gewisse Arbeitspflicht. Das ist die gesetzlich bestimmte „Pflicht zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit“. Das bedeutet: Wenn Sie Ärztin sind, müssen Sie mit dem Verdienst einer Ärztin arbeiten. Sind Sie Friseur von Beruf, dann als Friseur.

Die Arbeitspflicht in der Insolvenz kann aber leicht umgangen werden, indem man sich krankschreiben lässt oder andere Gründe wie die Betreuung der Kinder vorweisen kann. Wer seinen Beruf seit Langem nicht mehr ausgeübt hat, wird behandelt als ungelernte Arbeitskraft zu Mindestlohn, der unter der Pfändungsgrenze liegt.

  • Die Privatinsolvenz ist öffentlich. Ihr Arbeitgeber und der Vermieter erfahren jedenfalls davon. Der Vermieter wird vom Insolvenzverwalter informiert und zwar unabhängig von Mietschulden. Ebenso der Arbeitgeber, weil der Arbeitgeber für die korrekte Berechnung der pfändbaren Anteile Ihres Einkommens verantwortlich ist. Ein Kündigungsgrund ist die Privatinsolvenz aber nicht.

Wen muss ich informieren, wenn ich Privatinsolvenz anmelde?

Wann haften Freunde, Ehepartner, usw. für meine Schulden bei Privatinsolvenz?

Welche Unterlagen benötige ich für die Privatinsolvenz?

Welche Unterlagen Sie für die Privatinsolvenz benötigen, sagt Ihnen Ihr Anwalt oder Schuldenberater

Zunächst brauchen Sie für den Privatinsolvenz-Antrag eine Übersicht, wem Sie Geld schulden, also eine Gläubigerliste. Die Gläubigerliste sollte möglichst vollständig sein, weil ein vergessener Gläubiger die Versagung der Restschuldbefreiung beantragen kann.

Ob Sie Zahlungen an Gläubiger geleistet haben, müssen Sie nicht nachweisen. Schreiben an Gläubiger können Sie sich ebenfalls ersparen.

Manche Schuldner versuchen, ihre privaten Gläubiger aus der Insolvenz herauszuhalten und geben nur die sonstigen Gläubiger an. Das ist verboten. Tante Erika oder Ihre Partnerin, die Ihnen Geld geliehen hat, ist nach dem Gesetz einer Bank und allen Gläubigern gleich gestellt. Geben Sie die privaten Gläubiger nicht an, setzen Sie die Restschuldbefreiung aufs Spiel.

Neben der Gläubigerliste benötigen Sie für die Privatinsolvenz, insbesondere einen aktuellen Einkommensnachweis, Mietvertrag, Kontoauszug. Kurzum: Alles, was im Antragsformular für die Privatinsolvenz angegeben wird, muss belegt werden. Geben Sie ein Auto dann, dann brauchen Sie den Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein. Bei einer Lebensversicherung, die Versicherungspolice, usw.

Ihr Privatinsolvenz-Antrag ist bei Gericht eingereicht. Welche Schritte folgen?

Was geschieht nach der Privatinsolvenz?

Nach der Privatinsolvenz ist Schluss! Ihre Schulden sind Ihnen erlassen und Sie haben wieder Anspruch auf Ihr gesamtes Einkommen.

Auch Ihr Konto ist nach der Privatinsolvenz wieder frei. Sie können das P-Konto wieder in ein normales Konto umwandeln. Bevor Sie diesen Schritt gehen, müssen Sie sich aber vergewissern, ob Ihr Konto vor der Insolvenz einmal gepfändet wurde. Sollte dies der Fall sein, lebt die alte Pfändung wieder auf und Ihr Kontoguthaben wird erneut gepfändet. Sollte also eine alte Pfändung auf Ihr Konto vorliegen, müssen Sie nach der Privatinsolvenz unbedingt ein neues Konto einrichten.

Leider haben Sie die nächste Zeit nach der Privatinsolvenz noch eine schlechte Bonität. Für neue Kredite, Leasing-Verträge usw. sind Sie noch eine Weile gesperrt. Schuld daran ist die Schufa. Die Schufa darf die negativen Daten noch weitere drei Jahre speichern. Erst danach werden diese Daten gelöscht.

Wann kann ich meinen Schufa-Eintrag löschen lassen?

Wie lange speichert die Schufa nach der Privatinsolvenz die Negativ-Daten?

Ihr Weg aus den Schulden, so erreichen Sie mich

Sie können mich und meine Kanzlei Dols | Franzke Rechtsanwälte und Notar wie folgt erreichen:

Sie rufen mich an
030 306 12345
Bürozeiten 09-18 Uhr

Sie senden mir eine E-Mail an
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Sie machen den Insolvenzplan-Check und ich gebe Ihnen eine  kostenfreie Einschätzung zur 1-jährigen Planinsolvenz

Die Privatinsolvenz mit dem Online-Formular beantragen:

Badge zum Online Formular Privatinsolvenz

Die Privatinsolvenz mit der Insolvenz-App beantragen:

App für Antrag auf Privatinsolvenz
Button für App Insolvenz beantragen

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Darf der Gerichtsvollzieher die Sachen der Mitbewohner vor der Insolvenz pfänden?Es gilt die gesetzliche Vermutung, dass alle Gegenstände in einer Wohnung, in welcher der Schuldner wohnt, auch dem Schuldner gehören. Mitbewohner muss...

Mein Auto bei Privatinsolvenz, darf ich es behalten?

Mein Auto bei Privatinsolvenz, darf ich es behalten?

Darf ich mein Auto in der Privatinsolvenz behalten?Ihr Auto müssen Sie im Insolvenzantrag angeben, um es später im Insolvenzverfahren zu verwerten. Sie können das Auto aber aus der Insolvenzmasse herauskaufen. Damit es möglichst billig...

Wie viel Einkommen bleibt mir im Insolvenzverfahren?

Wie viel Einkommen bleibt mir im Insolvenzverfahren?

Wie viel Einkommen bleibt mir während der Privatinsolvenz?Während der Privatinsolvenz müssen Sie den pfändbaren Teil Ihres Einkommens abgeben. Die Höhe des Anteils, der Ihnen weggenommen wird, ermitteln Sie anhand Ihrer...

Vermögensauskunft verhindert nicht die Restschuldbefreiung

Vermögensauskunft verhindert nicht die Restschuldbefreiung

Steht die Vermögensauskunft beim Gerichtsvollzieher der Restschuldbefreiung entgegen?Müssen Sie die Vermögensauskunft (früher  als Offenbarungseid oder Versicherung an Eides statt oder Vermögensverzeichnis bezeichnet) vor der...