Mit dem Schutzschirmverfahren holen Sie Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs zurück

Das Schutzschirmverfahren ist ein spezielles Gerichtsverfahren. Es dient dazu, die Zahlungsfähigkeit eines notleidenden Unternehmens wieder herzustellen. Die Sanierung erfolgt in Eigenverwaltung. Das Verfahren wird beendet mit einem Schuldenschnitt. Die Gläubiger erhalten eine Quote. Somit holen Sie Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs zurück.

Schutzschirmverfahren bringt zahlungsunfähiges Unternehmen auf Erfolgskurs zurück

Die Vorteile

Das Unternehmen gesund schrumpfen und danach einen Schuldenschnitt:

Die Wiederherstellung der Zahlungsfähigkeit erfolgt auf zweierlei Weise:

Erstens durch Verschlankung. Das heißt, das Unternehmen kündigt zumeist fristlos alle defizitären Verträge.

Zweitens durch Entschuldung. Das Unternehmen kann seine Gläubiger dazu zwingen, eine Quote zu akzeptieren.

Anstelle Insolvenzverwalter die Eigenverwaltung mit Sachwalter:

Das Insolvenzgericht beaufsichtigt das Schutzschirmverfahren. Die Aufsicht führt das Gericht allerdings nicht selbst. Sondern es entsendet einen Sachwalter. Die Geschäftsführung managt die Sanierung selbst. Gehaltskürzung ist nicht zu befürchten.

Das Schutzschirmverfahren ist ein Eilverfahren:

Das Schutzschirmverfahren dauert ca. 10 Monate. Das Verfahren besteht aus zwei Abschnitten: Dem vorläufigen Verfahren und dem Hauptverfahren.

Im vorläufigen Verfahren geht es darum, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und neue Liquidität aufzubauen.

Das Hauptverfahren ist den Gläubigern zugewandt. Hier handelt das Sanierungsteam mit den Gläubigern den Interessenausgleich aus. Es kündigt überflüssige Verträge und gibt dem Unternehmem bei Bedarf eine neue Struktur.

Mehrheitsbildung für Schuldenschnitt stark vereinfacht:

Das Schutzschirmverfahren endet mit einem Insolvenzplan. Der Insolvenzplan ist ein Vertrag zwischen dem Unternehmen und den Gläubigern. Er regelt, in welchem Umfang die Gläubiger verzichten.

Die Abstimmung über den Insolvenzplan erfolgt in einem Gerichtstermin, den der Insolvenzrichter leitet. Der Insolvenzplan wird rechtskräftig mit Zustimmung der Gläubiger nach Köpfen und Summen. Das Gesetz erleichtet die Bildung der erforderlichen Mehrheiten erheblich.

Unternehmen zahlt die Quote aus und ist schuldenfrei, wenige % genügen:

Nachdem der Insolvenzplan rechtskräftig geworden ist, zahlt das Unternehmen die Gläubiger aus sowie die Verfahrenskosten. Das Gericht beendet das Schutzschirmverfahren. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist wieder hergestellt.

Icon zum Ablauf des Schutzschirmverfahrens

Schutzschimverfahren leicht gemacht. So ist der Ablauf aus Unternehmersicht:

Vorbereiten

Planen Sie die Ziele, die Sie mit dem Schutzschirmverfahren erreichen wollen. Wie soll Ihr Unternehmen idealerweise aussehen? Je klarer Ihr Ziel, desto stärker Ihre Durchsetzungskraft gegen alle Widerstände.

Suchen Sie sich einen Sanierungsberater

Sobald die Liquiditätskrise beginnt suchen Sie sich als ersten Schritt einen Schutzschirm-Spezialisten. Das ist in der Regel ein spezialisierter Rechtsanwalt, mit viel Erfahrung in der Unternehmenssanierung und in Schutzschirmverfahren. Lassen Sie sich Referenzen geben und rufen Sie bei den Referenzen an. Die Chemie muss stimmen, schließlich werden Sie das nächste halbe Jahr  intensiv zusammenarbeiten. Zusammen mit dem Sanierungsberater planen Sie dann das Schutzschirmverfahren. 

Planen Sie den Schutzschirm vom Ergebnis her

Das Schutzschirmverfahren planen Sie und Ihr Sanierungsberater am besten vom Ergebnis her. Zuerst bestimmen Sie, wie das Unternehmen im sanierten Zustand idealerweise aussehen soll. Zum Beispiel: Wie viele Mitarbeiter, welche Fahrzeuge und Mietflächen behalten. Davon ausgehend planen sie den Weg dorthin. Wir beginnen mit einer Analyse Ihres Unternehmens:

  • Warum ist es in die Schieflage geraten?
  • Wie lassen sich die Krisenursachen beseitigen?
  • Wie könnte die mittelfristige Perspektive des Unternehmens aussehen?
  • Was muss sich verändern?

Bringen Sie Ihre Firma in die otimale Ausgangssituation

Bevor Sie das Sanierungsverfahren bei Gericht beantragen, verschaffen Sie Ihrem Unternehmen die strategisch bestmögliche Ausgangsposition zu verschaffen. Der Erfolg hängt davon ab, wie das Unternehmen in das Verfahren einsteigt. Zu einer guten Vorbereitung gehört die Ermittlung von Schwachstellen, die den Erfolg erschweren können. Schwachstellen kann man in der Planungsphase noch wirksam entgegentreten.

  • Klärung der Drittrechte
  • Sicherung der Lieferketten
  • Kommunikationsstrategie mit Kunden
  • Schwachstellenanalyse
  • Geschäftskonto neu einrichten

Erledigen Sie notwendige Vorarbeiten

Folgende Vorarbeiten sind unbedingt notwendig, damit ich einen überzeugenden Schutzschirmantrag für Sie schreiben und diesen bei Gericht einreichen kann. Den Sanierungsplan benötigen wir außerdem, um die wichtigsten Gläubiger und Lieferanten von der Notwendigkeit des Schutzschirms zu überzeugen.

  • eine integrierte Unternehmensplanung unter den speziellen Bedingungen des Schutzschirms;
  • eine Fortführungsprognose, welche Sanierungsschritte wir uns wann vorstellen;
  • einen Exit-Plan, dem zu entnehmen ist, wie die Gläubigerbefriedigung später aussehen soll.

Antrag stellen

Der Antrag auf Eröffnung des Schutzschirmverfahrens enthält die Unternehmensplanung, den Projektplan und eine erste Vergleichsrechnung für den späteren Insolvenzplan. Dazu kommt die Prosa zu Krisenursachen, Fortführungsprognose, usw.

Sie haben nur einen Schuss im Lauf

Das Gericht will von dem Antrag auf Eröffnung des Schutzschirmverfahrens überzeugt sein. Aus diesem Grunde investieren Sie in den Schutzschirm-Antrag einigen Aufwand.

Der Antrag auf Eröffnung des Schutzschirmverfahrens beinhaltet die in der Planungsphase erarbeiteten Sanierungsschritte in Form eines Grobsanierungskonzeptes, Auseinandersetzung mit der Unternehmenskrise sowie einen Fahrplan der Sanierung.

Einen Schutzschirmantrag übersendet man nicht einfach an das Gericht. Vielmehr führt der Sanierungsberater mit dem Richter ein Vorgespräch. Dieses ermöglicht Korrekturen und schließt die Zurückweisung des Schutzschirmantrages nahezu aus. Auch die Personalie des Sachwalters wird besprochen.

Zeigen Sie, dass Sie Eigenverwaltung können

Es gibt keinen Rechtsanspruch auf ein Schutzschirmverfahren. Bereits beim Schutzschirmantrag müssen Sie als Unternehmer um Vertrauen werben. Schließlich wollen Sie erreichen, dass Ihnen das Gericht das Schutzschirmverfahren mit Eigenverantwortung, das heißt: die eigenverantwortliche Fortführung der Geschäfte gestattet.

Dieses Ziel zu erreichen ist nicht immer leicht, denn manche Richter tun sich schwer mit der Anordnung der Eigenverwaltung.

Werben Sie um Vertrauen und zeigen Sie Kompetenz

Der Richter wird die Geschäftsführung eines verschuldeten Unternehmens grundsätzlich als nicht vertrauenswürdig wahrnehmen. Umso wichtiger ist, dass Sie sich mit einer überzeugenden Antragsschrift an das Gericht wenden.

Der Antrag muss nicht nur alle erforderlichen Informationen enthalten; er muss vor allem die Botschaft transportieren: „Wir können Schutzschirm!“ Ich werde das Sanierungsvorhaben deshalb im Antrag beschreiben und anhand von Planrechnungen, Plan-Bilanz, Plan-GuV und Liquiditätsplanung plausibel vermitteln.

Eröffnung

Die ca. dreimonatige Eröffnungsphase entscheidet maßgeblich über den Sanierungserfolg. Gesetzliche Regelungen unterstützen das Unternehmen dabei, neue Liquidität aufzubauen. Cash is King. Je mehr Liquidität, desto besser.

Nutzen Sie den Gläubigerschutz oder lassen Sie beschlagnahmen

Als erste Maßnahme stellt das Gericht Ihr Unternehmen unter  Gläubigerschutz. Ab sofort ist Zwangsvollstreckung verboten.

Umgekehrt darf Ihr Unternehmen beriebsnotwendige Gegenstände wie beispielsweise einen geleasten Fuhrpark gerichtlich beschlagnahmen lassen. Mit der Beschlagnahme verhindern Sie einen Betriebsstillstand

Stoppen Sie alle Zahlungen, danach ordnen Sie neu

Die Eröffnung des Schutzschirmverfahrens hat die gleiche Auswirkung wie die Betätigung einer Notbremse: Für einen kurzen Moment steht Ihr Unternehmen still. 

Nach dem Stopp sortieren wir die Geschäftsbeziehungen neu:

  • Welche Verträge werden fortgeführt und welche nicht?
  • Was will ich behalten?
  • Was darf ich bezahlen und was ist eine Insolvenzforderung?
  • Welche Drittrechte muss ich berücksichtigen?

Alle Zahlungsausgänge werden gefiltert. Wir bezahlen nur das, was unbedingt notwendig ist. 

Geben Sie nun allen den Schutzschirm bekannt

Geben Sie jetzt das Schutzschirmverfahren bekannt. Sonst kocht die Gerüchteküche. Größere Unternehmen veröffentlichen das Schutzschirmverfahren mit einer Presseerklärung.

Kann sein, dass die Bekanntgabe einen vorübergehenden Lieferstopp oder Kündigung bewirkt. Das gehört dazu. In fast allen Fällen aber lassen sich die Vertragspartner überzeugen, die Geschäftsbeziehungen aufrecht zu erhalten.

Verwenden Sie das Insolvenzgeld für neuen Liquiditätsaufbau

Wie zuvor erklärt, baut das Unternehmen jetzt neue Liquidität auf. Der Liquiditätsaufbau erfolgt nicht durch Geldzufuhr, sondern durch Einsparung. Wichtigster Sparposten ist das Insolvenzgeld der Arbeitsagentur: Die Arbeitsagentur übernimmt für drei Monate die Lohnkosten. Das Unternehmen spart also drei volle Lohnrunden. Wir informieren die Mitarbeiter über das Insolvenzgeld in einer Betriebsversammlung.

Berücksichtigen Sie die Drittrechte

Sicherlich wird es auch in Ihrem Verfahren einige Gläubiger geben, die aufgrund von Drittrechten eine besondere Stellung einnehmen. Das wäre beispielsweise die Bank, an die Sie zur Besicherung eines Kredits alle Forderungen gegen Ihre Kunden abgetreten haben (=Globalzession). Diese Absonderungsrechte müssen unbedingt berücksichtigt und ausgesondert werden.

Bespaßen Sie den Gläubigerausschuss

Ab einer bestimmten Unternehmensgröße muss ein Gläubigerausschuss gebildet werden. Der Gläubigerausschuss besteht zwischen 3 und 7 Mitgliedern. Er tagt regelmäßig. Ihm müssen wir Rede und Antwort stehen. Das ist ziemlich aufwändig und oft auch nervig, aber vom Gesetzgeber so vorgesehen. Der Gläubigerausschuss ist Pflicht ab einer Unternehmensgröße von 50 Mitarbeitern, 12 Mio Umsatz, 6 Mio Bilanz.

Lassen Sie Ihr Unternehmen neu bewerten

Schließlich muss der Sachwalter ein Gutachten erstellen und dem Gericht vorlegen. Das Gutachten beschreibt Ihr Unternehmen, die Krisenursachen und prognostiziert die Fortführungsausichten. Wichtigster Bestandteil des Gutachtens ist die Eröffnungsbilanz. In dieser bewertet der Sachwalter alle Werte Ihres Unternehmens und zählt diese auf. Nach dem Abzug der Drittrechte wie Eigentumsvorbehalt verbleibt die so genannte „freie Masse“. Das ist der Wert, den man voraussichtlich erzielt, wenn man das Unternehmen liquidieren würde. Aber das wollen wir ja nicht.

Hauptverfahren

Im Hauptverfahren besitzen Sie „Zauberkräfte“ und können Verträge fristlos auflösen. Arbeiten Sie außerdem zielstrebig auf den Insolvenzplan zu, indem Sie sich mit den Gläubigern und den Verfahrensbeteiligten abstimmen.

Wirtschaften Sie ab jetzt wieder unter Vollkosten

Während das Eröffnungsverfahren in erster Linie der Stabilisierung des Unternehmens dient, ist das Hauptverfahren der Verwertung der Insolvenzmasse gewidmet. Gericht und Sachwalter erstellen und verwalten das Gläubigerverzeichnis.

Sie als Unternehmer führen Ihren Geschäftsbetrieb weiter fort. Die Schonfrist ist vorüber. Ihr Unternehmen arbeitet ab sofort wieder unter Vollkosten. Das heißt: Alles was Sie mieten, bestellen, kaufen, usw. muss bezahlt werden.

Kündigen Sie jetzt alle unrentablen Verträge

Im Hauptverfahren besitzen Sie Sonderkündigungsrechte. Damit reduzieren Sie Ihre Betriebsausgaben. Sie können sich sogar von Betriebsvereinbarungen lösen.

Sämtliche Vertragsverhältnisse außer Miet- und Arbeitsverträge können Sie fristlos kündigen. Eine einfache Erklärung der „Nichterfüllung“ des Vertrages reicht aus. Arbeits- und Mietverträge unterliegen einer dreimonatigen Kündigungsfrist. Arbeitsverhältnisse sind ein Sonderthema.

Zwar ist die Kündigung auch im Schutzschirmverfahren vereinfacht. Aber Massenentlassungs-Anzeige, Sozialplan, Interessenausgleich, usw. brauchen Sie trotzdem.

Überwinden Sie nochmals etwaige Irritationen

Die Eröffnung des Hauptverfahrens erscheint bei den einschlägigen Auskunfteien wie Creditreform als Nachricht: „Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der …“. Diese Information wird automatisch bei Ihren Kunden und Lieferanten eingespielt und kann diese erneut irritieren und einem Aufragsverlust führen.

Erklären Sie den Kunden erneut den Unterschied zwischen einer Regelinsolvenz und einem Schutzschirmverfahren. Erklären Sie ihnen vor allem, dass die „Eigenverwaltung“ fortbesteht. Dann bleibt das Vertrauen erhalten.

Hofieren oder verteiben Sie etwaige Investoren

Im Hauptverfahren können Investoren auftauchen, die das Unternehmen übernehmen oder einsteigen möchten. Je nachdem, ob der Investor erwünscht ist oder unerwünscht, reagiert das Unternehmen mit Abwehr oder bereitet mit einer due diligence den Einstieg vor.

Investoren hofieren oder vertreiben

Im Hauptverfahren können sich Investoren bei Ihnen melden, die Ihren Betrieb kaufen oder sich beteiligen möchten. Je nachdem, ob der Investor erwünscht ist oder unerwünscht, reagiert das Unternehmen mit Abwehr oder bereitet mit einer due diligence den Einstieg vor. 

Der Schuldenerlass erzeugt einen Sanierungsgewinn, der eigentlich zu versteuern ist. Um dies zu vermeiden, muss das Unternehmen beim Finanzamt und Gewerbesteueramt den Erlass beantragen. Das ist kompliziert, wird aber in der Regel bewilligt.

Erledigen Sie die Jahresabschlüsse und Steuersachen

Neben der Kostenoptierung und Verschlankung optimieren Sie Ihr Unternehmen auch buchhalterisch. Arbeiten Sie die Buchhaltung auf und lassen Sie alle Jahresabschlüsse fertigen. Auf den Stichtag der Insolvenzeröffnung benötigen Sie einen Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr.

Die Vorsteuer muss berichtigt werden und die Umsatzsteuer. Danach ist der Saneirungsgewinn zu ermitteln und dieser wird mit etwaigen Verlustvorträgen berechnet.

Diese Arbeiten sollen zum Abstimmungstermin über den Insolvenzplan abgeschlossen sein. Nur dann wird das Finanzamt dem Insolvenzplan zustimmen.

Die Gläubiger melden ihre Forderungen beim Sachwalter an

Im Hauptverfahren schreibt der Sachwalter die Gläubiger an. Er fordert sie zur Anmeldung ihrer Forderungen zur Insolvenztabelle auf. Anerkannte Forderungen stellt das Gericht in einer Insolvenztabelle fest. Zweifelhafte Forderungen werden bestritten. Sie als Geschäftsführer haben mit diesem Vorgang wenig zu tun.

Abstimmung

Lassen Sie die Gläubiger zweimal über Ihr Unternehmen abstimmen: In der Gläubigerversammlung und im Insolvenzplantermin. Mehrheitsbildung ist vereinfacht, Sie können zuversichtlich sein.

Die Gläubigerversammlung wird Ihnen den Insolvenzplan absegnen

Über das Schicksal Ihres Unternehmens stimmen die Gläubiger zweimal ab: Das erste Mal in der Gläubigerversammlung ca. acht Wochen nach der Eröffnung des Hauptverfahren. Das zweite Mal im Abstimmungstermin über den Insolvenzplan.

In der Gläubigerversammlung entscheiden die Gläubiger grundsätzlich, ob die „Verwertung Ihres Unternehmens“ per Insolvenzplan erfolgen soll oder per Liquidation. Die Gläubiger lassen sich leicht überzeugen, dass der Insolvenzplan die bessere Alternative ist.

Lassen Sie die Gläubiger über den Insolvenzplan abstimmen

Danach wird der Insolvenzplan ausgearbeitet und abgestimmt. Die Abstimmung ist unfangreich: Zunächst mit den wichtigsten Gläubigern, danach mit dem Sachwalter und schließlich mit dem Gericht.

Der Abstimmungstermin findet unter richterlicher Aufsicht in einem Gerichtstermin statt. Nach guter Vorbereitung und kluger Einteilung der Gläubiger in verschiedene Abstimmungsgruppen ist es wahrscheinlich, dass die Gläubiger mit der erforderlichen Mehrheit abstimmen. Der Schutzschirm wird jetzt nicht mehr misslingen.

Zahlen Sie den Gläubigern die Insolvenzplan-Quote aus

Mit der Annahme des Insolvenzplans haben den Gläubiger erklärt, dass sie eine Quote akzeptieren und auf den Rest ihrer Forderung verzichten. Die Quote liegt erfahrungsgemäß zwischen 1 und 15 %. Diese Quote zahlen Sie also aus. Danach noch den Sachwalter und das Gericht bezahlen und die Aufhebung des Insolvenzverfahrens beantragen. Sie haben es geschafft! Ihr Unternehmen ist entschuldet.

Glückwunsch: Ihr Unternehmen ist schuldenfrei. embarassed

Wollen Sie genau wissen, wie sich Ihre Firma mit dem Schutzschirmverfahren retten lässt?

Dann buchen Sie doch eine Beratung

Gespräch in meiner Kanzlei oder als Telefontermin oder als Videotermin mit MS Teams oder Zoom. Dauer: 60 Minuten, 200€.

Beratung ist besser als stundenlanges Studieren von Halbwissen im Internet. Zumal es um Ihre Zukunft als Unternehmer geht. Nach dem Gespräch besitzen Sie alle Informationen, wie das Schutzschirmverfahren funktioniert und ob es Ihrem Unternehmen Vorteile bringt. 

Rechtsanwalt Jörg Franzke: Experte für Schutzschirmverfahren

Seit über 20 Jahren entschulde ich Unternehmen und Personen. Nach rund 75 Sanierungsinsolvenzen und abertausenden Insolvenzberatungen bin ich sehr erfahren. Ich kenne die Szene und ich kenne alle Tricks. Kurzum: „Ein alter Hase“.

Meine Anwaltskanzlei hat rund 20 Mitarbeiter und sitzt in Berlin Charlottenburg.

So werde ich bewertet:

Erfahrungen & Bewertungen zu Rechtsanwalt Jörg Franzke

Beispiele, die Mut machen

Schutzschirmverfahren verhindert feindliche Übernahme eines russischen Auftraggebers:

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Einem Anlagenbauer ist die Lieferung einer Sandsteinpresse nach Russland zum Verhängnis geworden. Mit dem Schutzschirmverfahren habe ich die feindliche Übernahme des russischen Auftraggebers verhindert und das Unternehmen entschuldet.

Wir laufen durch die Fertigungshalle, nachdem das Unternehmen mit dem Schutzschirm gerettet ist

Schutzschirmverfahren rettet Dentallabor. Unternehmen seit 70 Jahr in Familienbesitz bleibt erhalten:

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Ein Dentallabor benötigte nach 70jährigem Bestehen eine Rundum-Erneuerung. Dies ist mir mit Hilfe des Schutzschirmverfahren gelungen. Die Familientradition wird fortgeführt.

Unternehmer behält Dentallabor dank Schutzschirmverfahren

Aktiengesellschaft mit Schutzschirm um 6 Mio. € entschuldet:

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Aktengesellschaft wurde per Schutzschirm um 6 Mio. € entschuldet

Schutzschirmverfahren saniert Dienstleister der Bundeswehr, 700 Mitarbeiter:

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Aufgrund Preisdrückerei wurde ein Logistik-Dienstleister mit 700 Mitarbeitern zahlungsunfähig. Mit Hilfe des Schutzschirmverfahrens  konnten wir auskömmliche Preise erzwingen und das Unternehmen entschulden.

Bundeswehrkonvoi kann rollen, weil wir den Dienstleister mit dem Schutzschirmverfahren gerettet haben

Taxibetrieb mit Schutzschirm auf 6 % Quote entschuldet:

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Eine wegen nachlässiger Buchführung entstandene Steuerforderung des Finanzamtes brachte ein Taxi-Unternehmen in Not. Mit Hilfe des Schutzschirmverfahrens habe ich die Steuerschuld auf eine machbare Quote von 6 % reduziert. 

Taxi Unternehmer hat den Mut und beantragt Schutzschirmverfahren

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