Rechtsanwalt Jörg Franzke: Sanierungsberater Insolvenzspezialist

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Als Rechtsanwalt für Insolvenzrecht mit über zwanzigjähriger Erfahrung helfe ich Unternehmen und Privatpersonen aus den Schulden. Folgende Rechtsgebiete:

  • Sanierungsberater für das Schutzschirmverfahren
  • Experte für Insolvenz in Eigenverwaltung
  • Insolvenzplan, Planinsolvenz
  • Insolvenzberatung für GmbH-Insolvenz, Regelinsolvenz, Privatinsolvenz

Als Ihr persönlicher Berater stehe ich stets kompromisslos an Ihrer Seite. Niemals würde ich die Interessen eines Gläubigers vertreten und ich delegiere auch niemals an einen Vertreter. Mit dieser Positionierung kann ich Ihnen ohne Interessenkonflikt loyal und zuverlässig zur Seite stehen. Hochwertige Rechtsberatung bedeutet für mich über exzellentes Fach- und Insiderwissen zu verfügen. Das umfasst auch Wissen, das Sie nicht in Büchern und nicht im Internet finden. Genauso wichtig sind gute Kontakte zu Insolvenzrichtern, Insolvenzverwaltern und Fachverbänden.

Der Sitz meiner Kanzlei Dols | Franzke Rechtsanwälte und Notar befindet sich in Berlin zwischen dem Kurfürstendamm und S-Bahnhof Savignyplatz.

Ich bin deutschlandweit tätig, besuche Unternehmen vor Ort und nehme Gerichtstermine und Verhandlungstermine stets persönlich wahr.


Unverbindliche Anfrage per Kontaktformular

Die Kontaktaufnahme erfolgt per E-Mail oder Telefon. Schreiben Sie mir ganz einfach Ihr Anliegen und ich melde mich. Die Ratschläge und Auskünfte, die ich Ihnen dabei erteilen werde, sind selbstverständlich kostenfrei.

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Ausführliche Experten-Beratung via Telefon oder Skype buchen:

Anstelle einer kostenfreien unverbindlichen Auskunft per E-Mail können Sie auch einen ausführlichen Beratungstermin zu Ihrem Thema buchen. Aus Kosten- und Zeitgründen schlage ich hierzu einen Telefontermin vor. Selbstverständlich sind Sie aber auch in meine Kanzleiräume eingeladen, sollten Sie das persönliche Gespräch bevorzugen.

    1. Gespräch auswählen und den “jetzt kaufen” Button klicken.
    2. Bezahlen Sie per PayPal oder Vorkasse
    3. Bei uns anrufen und Termin für Telefonberatung vereinbaren.
    4. Fertig: Ich berate Sie umfassend zu allen Insolvenz-Fragen. Die Telefonberatung ist persönlich, überregional und zeiteffektiv.



Zusammen mit meinem Kanzlei-Team biete ich Ihnen Experten-Beratung auf folgenden Fachgebieten aus dem Insolvenzrecht. Mir geht es stets darum, wie wir Sie bzw. Ihr Unternehmen effektiv und auf schnellstem Weg entschulden.


Schutzschirmverfahren

Mit dem Schutzschirmverfahren bringen wir Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs zurück. Das Verfahren dauert zwischen sieben und neu Monate. Das Schutzschirmverfahren ist ein dem Insolvenzrecht zugehöriges Gerichtsverfahren. Das Ziel des Schutzschirmverfahren ist es, ein von Zahlungsunfähigkeit bedrohtes Unternehmen zu entschulden, zu restrukturieren und zugleich die Gläubiger bestmöglich zu befriedigen.


Erfolgreiche Beispiele:


Während des Schutzschirmverfahrens steht das Unternehmen unter Gläubigerschutz. Das heißt, niemand darf vollstrecken. Gläubiger sind bis auf weiteres kaltgestellt. Weil der Gesetzgeber die Zerschlagung von Unternehmen ausdrücklich vermeiden will, ist das Schutzschirmverfahren staatlich gefördert. Das Unternehmen erhält unter dem Schutzschirm drei Monatslöhne von der Agentur für Arbeit bezahlt und darf weitere erhebliche Kosten einsparen.

Dank der Einsparungen wird das Unternehmen neue Liquidität aufbauen. Einen Teil davon bieten wir am Schluss der Sanierung in einem Insolvenzplan den Gläubigern als Abfindung an. Als Gegenleistung für die Abfindung müssen die Gläubiger auf alles andere verzichten. Die Erfolgsaussichten, dass die Gläubiger die Abfindung und damit den Schuldenschnitt wählen, sind hoch. Die Gesetzgebung begünstigt auch das Zustandekommen der erforderlichen Mehrheiten für den Schuldenschnitt des Insolvenzplans.

Meine Funktion als spezialisierter Rechtsanwalt und Sanierungsberater ist es, zusammen mit der Geschäftsführung den Sanierungsprozess zu orangisieren. Genau genommen ist die Geschäftsführung in der Eigenverwaltung ihr eigener Insolvenzverwalter. Weil die Geschäftsführung dies nicht kann, bringe ich mein Know-how ein und leite die Geschäftsführung gleich einem Lootzen von der Antragstellung bis zum Schuldenschnitt.


Insolvenz in Eigenverwaltung

Die Insolvenz in Eigenverwaltung ist dem Schutzschirmverfahren nahezu gleich gestellt. Wie beim Schutzschirmverfahren geht es auch bei der Insolvenz in Eigenverwaltung darum, ein geschwächtes Unternehmen vor der Zerschlagung zu schützen.


Erfolgreiche Beispiele


Das Schutzschirmverfahren und die Insolvenz in Eigenwaltung verlaufen letztendlich gleich. Einziger Unterschied ist der Status der Zahlungsfähigkeit. Das Schutzschirmverfahren ist nur zulässig, solange die Zahlungsunfähigkeit nur drohend aber noch nicht eingetreten ist. Die Insolvenz in Eigenverwaltung hingegen bleibt auch für Unternehmen zugänglich, welche die gesetzlich bestimmte rote Linie der Insolvenzantragspflicht bereits überschritten haben.

Ist das Unternehmen erst einmal im Sanierungsverfahren, sind die Unterschiede zwischen Insolvenz in Eigenverwaltung und Schutzschirmverfahren marginal. Letztendlich kommt es auf die Anordnung der Eigenverwaltung an. Die Eigenverwaltung wird das Insolvenzgericht in beiden Verfahren anordnen.

Seit Einführung der Insolvenz in Eigenverwaltung im Jahr 2012 habe ich nahezu 70 Verfahren beantragt und begleitet. Ich bilde mir ein, dass ich auch Sie aufgrund meiner Erfahrung und Erfolge ganz gut beraten kann.


Insolvenzplan, Planinsolvenz

Der Insolvenzplan oder auch Planinsolvenz genannt, ist eine rechtliche Methode um ein Insolvenzverfahren zu beenden. Klug eingesetzt kann der betroffene Schuldner die mehrjährige Laufzeit eines Insolvenzverfahrens auf wenige Monate verkürzen. Der Insolvenzplan gilt jede Art von Insolvenzverfahren insbesondere die Privatinsolvenz, Regelinsolvenz, GmbH-Insolvenz, Schutzschirmverfahren und Insolvenz in Eigenverwaltung.

Der Insolvenzplan ist ein Vertrag mit den Gläubigern. Schuldner und Gläubiger einigen sich auf eine Quote von wenigen Prozent. Der Schuldner bezahlt die Quote, die Gläubiger verzichten auf den Rest und das Gericht beendet sofort das Insolvenzverfahren.

Bei Unternehmensinsolvenzen wird die Quote des Insolvenzplans üblicherweise mittels Abschöpfung der Liquidität gebildet. Bei Privatinsolvenzen hingegen besteht die Quote aus einer Sonderzahlung einer dritten Person. Voraussetzung ist, dass die Quote des Insolvenzplans die Gläubiger besser stellt, als jede andere Verwertungsalternative. Dies ermittelt der Planverfasser in einer Vergleichsrechnung.


Erfolgreiche Beispiele:


Der Vorteil des Insolvenzplans im Gegensatz zu einem zivilrechtlichen Schuldenvergleich besteht darin, dass nicht jeder Gläubiger zustimmen muss. Die Mehrheit der im Abstimmungstermin anwesenden Gläubiger reicht bereits aus. Gläubiger ohne Beteiligung und überstimmte ablehnende Gläubiger müssen die Quote des Insolvenzplans akzeptieren.

Ich persönlich halte die Planinsolvenz das in Europa bestmögliche Verfahren um sich zu entschulden. Die Planinsolvenz hat der EU-Insolvenz in England den Rang abgelaufen. Nur noch in ganz besonderen Fallkonstellationen ist die EU-Insolvenz besser.


GmbH-Insolvenz

Ist die Sanierung des Unternehmens aussichtslos oder will der Unternehmer den Geschäftsbetrieb aus persönlichen Gründen einstellen, beantragt der Geschäftsführer je nach Unternehmenstyp die GmbH-Insolvenz oder die Regelinsolvenz. Bei der GmbH-Insolvenz kommt es darauf an, den Geschäftsführer vor Regressansprüchen des späteren Insolvenzverwalters und vor Bestrafung wegen Insolvenzdelikten zu schützen.

Auch wenn der Geschäftsführer der GmbH zugleich der Eigentümer der Gesellschaft ist: Der Gesetzgeber bewertet das GmbH-Vermögen als fremdes Vermögen. Bei treuewidriger Verwaltung des GmbH-Vermögens haftet der Geschäftsführer privat und wird bestraft. Beispielsweise muss er den Schaden aufgrund eines verspäteten Insolvenzantrages erstatten.

Die meisten GmbH-Geschäftsführer ignorieren diese besondere Verantwortung, weil sie nicht zwischen dem GmbH-Vermögen und ihrem eigenen Vermögen trennen. Dann wird aus der Gesellschaft mit beschränkter Haftung eine Gesellschaft mit garantierter Haftung.

Will der Geschäftsführer nicht für derartige Schäden gerade stehen, predige auch ich, dass Sie als GmbH-Geschäftsführer den Insolvenzantrag bitte rechtzeitig stellen. Lassen Sie sich in der Unternehmenskrise von einem Insolvenzexperten beraten. Nur dieser kann den Eintritt der Insolvenzreife zuverlässig ermitteln. Ihr Steuerberater leistet diese Beratung jedenfalls nicht.

Ist die rote Linie bereits überschritten und wird der Geschäftsführer ohnehin wegen Bürgschaften usw. privat haften, machen wir das beste daraus. Dann berate ich Sie als Geschäftsführer während des Insolvenzantrags-Procedere und gegebenenfalls wie wir Sie danach privat entschulden.


Regelinsolvenz

Die Regelinsolvenz ist das richtige Verfahren für Einzelunternehmer und Freiberufler. Eine Regelinsolvenz beantragt, wer sich als Freiberufler oder Einzelunternehmer entschulden will. Möchte der Unternehmer die Selbständigkeit aufgeben und einstellen, meldet er einfach nur das Gewerbe ab und wir beantragen für ihn die Regelinsolvenz. Das Verfahren läuft durchschnittlich fünf Jahre. Der Schuldner kann die Laufzeit der Regelinsolvenz aber mit Hilfe einer Planinsolvenz auf wenige Monate verkürzen.

Möchte der Einzelunternehmer oder Freiberufler hingegen die selbständige Tätigkeit erhalten und sich entschulden, wählt er je nach Unternehmensgröße die Freigabe seines Geschäftsbetriebes aus der Insolvenzmasse oder die Auffanggesellschaft oder die Insolvenz in Eigenverwaltung. Welcher Weg der beste ist, müssen wir ausführlich diskutieren.

Meine Aufgabe im Beratungsmadat zur Regelinsolvenz ist es, den Schuldner vor möglichen Sanktionen zu schützen und ihn zu beraten, was er von seinem restlichen Vermögen noch retten darf. Wie wir die Regelinsolvenz danach vorbereiten, richtet sich nach den Zielen des Schuldnern.



Privatinsolvenz

Die Privatinsolvenz oder auch Verbraucherinsolvenz genannt, entschuldet Privatpersonen, die nicht selbständig sind. Genau so wie die Regelinsolvenz dauert auch die Privatinsolvenz durchschnittlich fünf Jahre. Auch die Privatinsolvenz kann man mit Hilfe eines Insolvenzplans auf wenige Monate verkürzen.

Bei der Privatinsolvenz kommt es darauf an, dass das Insolvenzantragsverfahren richtig ist. Der Insolvenzantrag selbst besteht aus einem amtlichen Formular. Das Formular ist umfangreich und jeder Eintrag muss mit einem Nachweis belegt sein. Ist der Antrag unvollständig, meckert das Gericht. Die Gläubigerliste muss ebenfalls vollständig und richtig sein. Wurde ein Gläubiger vergessen und taucht dieser nachträglich auf, kann er einen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellen.

Bei der Privatinsolvenz erkläre ich den Mandanten zunächst ausführlich, was sie zu erwarten haben und wie das Verfahren funktioniert. Bestehen noch einzelne Vermögenswerte, werden wir den Umgang damit besprechen. Schließlich gebe ich Ihnen eine Orientierungshilfe, was Sie zur Vorbereitung der Privatinsolvenz noch alles erledigen müssen. Danach beginnen wir mit dem Insolvenzantragsverfahren. Ist alles fertig, reichen wir den Insolvenzantrag bei Gericht ein und das Gericht eröffnet das Insolvenzverfahren. Von da an stehen Sie unter Gläubigerschutz und die Uhr tickt. Das Ende ist absehbar bis zur Restschuldbefreiung.


EU-Insolvenz

Die EU-Insolvenz, zunächst in Frankreich und später in England, war vor Einführung der Planinsolvenz in Deutschland das mit Abstand schuldnerfreundlichste Privatinsolvenzverfahren. Nachdem in Frankreich aufgrund des großen Andrangs nahezu alle deutschen Schuldner aus dem Verfahren geprüft wurden, zog die Kravane ab dem Jahr 2004 nach England.

In England hat die EU-Insolvenz über zehn Jahre hervorragend funktioniert: Automatische Restschuldbefreiung nach zwölf Monaten, keine Anfechtung von Vermögensverschiebungen und ein vergleichsweise lächerlich einfaches Verfahren. Die Anerkennung der englischen Restschuldbefreiung habe ich durch mehrere Präzedenzfälle und gegen die anfänglichen Widerstände von Behörden und Gerichten durchgesetzt. Sie ist heute gängige Rechtsprechung.

Aufgrund des Brexit ist die Zukunft der EU-Insolvenz in England ungewiss. Die Alternative zu England ist Irland. Die englische und die irische Privatinsolvenz ist nahezu deckungsgleich. Allerdings ist die Insolvenz in Irland aufgrund Lebensumstände schwieriger. In Dublin ist es nahezu unmöglich eine Wohnung zu finden, usw. Wer das Abenteuer wagen will, den berate ich gerne.

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