Kosten für den Insolvenzplan

Kosten für den Insolvenzplan

Blog zur Planinsolvenz

Die Kosten des Insolvenzplans

Steuerberater erklärt, dass auch Steuerschulden der Restschuldbefreiung unterliegen

Die Kosten des Insolvenzplans und des Insolvenzplanverfahrens sind auf den ersten Blick höher als die Verfahrenskosten der Privatinsolvenz. Der Insolvenzplan ist deshalb so teuer, weil Sie den Insolvenzverwalter und die Gerichtskosten bezahlen müssen. Zusätzlich brauchen Sie einen Sponsor für die Sonderzahlung an die Gläubiger. Die höheren Kosten der Planinsolvenz lohnen sich aber. Denn mit Hilfe der Planinsolvenz sind nach einem Jahr schuldenfrei. Das sind die Kosten:

 

  • Kosten für den Insolvenzantrag
  • Gerichtskosten und Kosten der Insolvenzverwaltung
  • Sonderzahlung des “Sponsors” an die Gläubiger
  • Anwaltshonorar für den Insolvenzplan

Die Kosten des Insolvenzplans begleichen Sie in vier Schritten:

Sofort: Die erste Rate des Anwaltshonorars sind die Kosten für den Insolvenzantrag. Bitte die einzahlen und wir beginnen sofort mit Ihrer Entschuldung. Unsere ersten Aufgaben sind: Gläubiger anschreiben, außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren, Antrag ausfertigen, bei Gericht einreichen, Eröffnung des Insolvenzplanverfahrens sicherstellen.

Nach sechs Monaten: Die zweite Rate bezahlen Sie bitte nach dem Prüfungstermin. Im Prüfungstermin hält das Gericht Ihre Schulden in einer Insolvenztabelle fest. Damit ist es amtlich, wem Sie wieviel Geld schulden. Die Insolvenztabelle bildet die Grundlage für den jetzt zu erstellenden Insolvenzplan.

Nach 10 Monaten: Die dritte Rate ist fällig zum Abstimmungstermin über den Insolvenzplan. Für den Abstimmungstermin holen wir die Zustimmungen der Gläubiger für den Insolvenzplan ein. Den Abstimmungstermin übernehme ich persönlich. 

Nach 11 Monaten: Schließlich muss der Sponsor die Sonderzahlung an die Gläubiger einzahlen. Die Sonderzahlung wird danach an die Gläubiger verteilt. Sollte der Insolvenzplan wider Erwarten nicht zustande kommen, ist die Sonderzahlung nicht verloren. Sondern der Insolvenzverwalter wird die Sonderzahlung vollständig zurückerstatten.

Insolvenzplan – Planinsolvenz, folgender Kostenplan:

Die Planinsolvenz dauert ca. ein Jahr, danach sind Sie schuldenfrei. Weil der Aufwand für die Planinsolvenz hoch ist, sind es die Kosten leider auch. Ich habe diese in vier Module aufgeteilt.

Sofort

Zunächst müssen wir die Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz bei Gericht beantragen. Hierfür müssen wir das amtliche Formular ausfüllen, die Anlagen aufbereiten und beifügen, das Schuldenbereinigungs-Verfahren durchführen, usw.

Gebühr 1.100€

Nach 4 Monaten

Im Insolvenzverfahren überprüft das Gericht die Schulden und hält das Prüfungsergebnis in der Insolvenztabelle fest. Diese ist Grundlage des Insolvenzplans. Wir beginnen mit dem Insolvenzplan, sobald die Insolvenztabelle verfügbar ist.

Gebühr 1.900€

Nach 8 Monaten

Der fertige Insolvenzplan geht in die Abstimmung mit den Gläubigern, dem Richter und dem Insolvenzverwalter. Sind alle überzeugt, bestimmt das Gericht den Abstimmungstermin. Diesen müssen wir vorbereiten und wir holen die Zustimmungen ein.

Gebühr 2.300€

Nach 10 Monaten

Damit die Gläubiger dem Insolvenzplan zustimmen, brauchen Sie einen Sponsor. Dieser verspricht eine Sonderzahlung, falls die Gläubiger zustimmen. Die Höhe der Sonderzahlung richtet sich nach Ihren Schulden und dem Einkommen.

Sonderzahlung ab 6.000€

Rechtsanwalt Jörg Franzke

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Der Fall

Der Schuldner ist Lehrer, hat diesen Beruf jedoch nie ausgeübt. Statt dessen machte er sich nach dem Studienabschluss als Bauträger und Immobilien-Dienstleister mit verschiedenen Personen- und Kapitalgesellschaften sowie als Einzelunternehmer selbstständig. Die Beteiligungen und die selbständige Tätigkeit gab der Schuldner im Jahr 2010 unfreiwillig auf. Stand heute ist er als Arbeitnehmer bei der GmbH seiner Tochter als Sachbearbeiter angestellt. Sein monatliches Nettoeinkommen liegt unter der gesetzlichen Pfändungsgrenze unter Berücksichtigung einer Unterhaltspflicht und beträgt
ca. 1.312 €

Insolvenzursache

Eine gesetzliche Änderung im Jahr 2000 machte das Geschäftsmodell des Schuldners zunichte. Bisher hatte der Schuldner erfolgreich Eigentumswohnungen errichtet und saniert und diese an Privatpersonen verkauft. Der Wegfall eines Steuerprivileges verteuerte den Erwerb von Eigentumswohnungen für seine Kunden erheblich. Aufgrund des damit einhergehenden Nachfrage-Rückgangs gerieten Bauträgergesellschaften in die Zahlungsunfähigkeit und der Schuldner musste Insolvenzverfahren beantragen. Später versuchte der Schuldner sich als selbständiger Immobiliendienstleister. Auch diese Selbständigkeit musste er wieder aufgeben. Ursächlich hierfür war die Inanspruchnahme aus Geschäftsführerhaftung als Folge der Bauträger-Insolvenzverfahren.

Vergleichsrechnung

Dieser Insolvenzplan stellt die Gläubiger besser aus die Regelinsolvenz: Der 64 jährige Schuldner hat den Beruf als Lehrer nie ausgeübt. Chancen auf eine Anstellung als Lehrer bestehen ohne jede Berufspraxis und ein Jahr vor dem gesetzlichen Rentenalter nicht. Weil eine Anstellung in dem gelernten Beruf aus diesen Gründen nicht in Frage kommt, ist die Erwerbstätigkeit des Schuldners angemessen, wenn sein Einkommen dem durchschnittlichen Einkommen eines ungelernten Arbeitnehmers entspricht. Bei einem ungelernten Arbeitnehmer sind Stundensätze in Höhe des Mindestlohnes von 8,84 € oder leicht darüber angemessen. Eine Vergütung nach dem Mindestlohn überschreitet nicht die gesetzliche Pfändungsgrenze bei einer Unterhaltsverpflichtung in Höhe von 1.569 € Nettoeinkommen.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Summe der Verbindlichkeiten insgesamt 6.500.000 €
  • Sonderzahlung des Plangaranten 30.000 €
  • Quote für Gläubiger 0,67 %
  • Dauer des Insolvenzplanverfahrens 13 Monate
  • Schuldenverzicht 99% 99%
  • Quote des Insolvenzplans 1% 1%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 15% 15%

Herr Franzke hat das Verfahren stringent und erfolgreich durchgeführt. Alle wichtigen Fragen wurden umgehend persönlich erörtert und geklärt. Man ist als Mandant bei Herrn Franzke in kompetenten Händen und fühlt sich gut beraten.

Kommentar des Mandanten

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Eine Baunternehmerin ist wieder schuldenfrei wegen Insolvenzplan

Eine Bauunternehmerin war mit 1.2 Mio€ verschuldet. Mit Hilfe der Planinsolvenz haben wir die Gläubiger mit einer Sonderzahlung von 10.000€ entschuldet. Trotz einer Quote von gerade einmal 0,57% akzeptierten die Gläubiger den Insolvenzplan und verzichteten auf die restlichen Forderungen in Höhe von 99,43%. Planinsolvenzen sind also auch bei nur ganz geringen Quoten aussichtsreich.

Der Fall

Die Schuldnerin ist Heilerzieherin von Beruf. Im Jahr 2007 gab sie ihre Anstellung als Heilerzieherin auf und machte sich mit einem Baubetrieb als Einzelunternehmerin selbständig. Der Baubetrieb wurde als Familienbetrieb geführt. Der Vater der Schuldnerin kümmerte sich als gelernter Maurermeister um die Baustellen und die Schuldnerin um die Buchhaltung und den Verwaltungskram. Dem Trend der Zeit folgend verlagerte die Schuldnerin ihr Geschäftsmodell im Laufe der Zeit weg von der klassischen Bauausführung und hin zur Errichtung und Wartung von Solaranlagen.

Insolvenzursache

Leider erwies sich das neue Geschäftsmodell als nicht tragfähig. Nach Kürzung der staatlichen Solaranlagen-Förderung blieben die Aufträge weg. Die Schuldnerin schaffte es nicht, ihren Betrieb in der gebotenen Zeit herunterzufahren und geriet aufgrund langfrister Verpflichtungen in Zahlungsunfähigkeit. Sie meldete das Gewerbe ab und bemühte sich noch jahrelang um eine außergerichtliche Rückzahlungsvereinbarung. Nachdem die Gläubiger stur an ihren Forderungen festhielten, entschied sie sich für eine Entschuldung mit Hilfe der Planinsolvenz.

Vergleichsrechnung

Die Schuldnerin ist im Insolvenzverfahren zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit verpflichtet. Vergleiche mit Hilfe von Internet-Portalen haben ergeben, dass das durchschnittliche Nettoeeinkommen einer Heilerzieherin bei ca. 1.800 € liegt. Die Schuldnerin verdient derzeit nebenberuflich ca. 450 € netto monatlich. Pfändbares Einkommen ergibt sich hieraus nicht. Dadurch erleiden ihre Gläubiger jedoch keinen Nachteil, weil die Schuldnerin auch bei Ausübung einer Erwerbstätigkeit als Heilerzieherin unter Berücksichtigung der drei bestehenden Unterhaltspflichten kein pfändbares Einkommen erwirtschaften würde.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Summe der Verbindlichkeiten ca. 1.220.000 €.
  • Zahlung des Plangaranten 10.000 €
  • Quote bei 0,578 %
  • Dauer der Planinsolvenz 12 Monate
  • Schuldenverzicht 99% 99%
  • Quote des Insolvenzplans 1% 1%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 17% 17%

Ich hatte großes Glück, Herrn Franzke zu finden. Er hat mir schnell und zielstrebig aus einer scheinbar auswegslogen Situation geholfen.
Vielen Dank an Herrn Franzke und sein Team.
Mfg S.M

Kommentar der Mandantin

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Ein gut etablierter Diplom Ingenieur wollte sich und seiner Familie ein Mehrfamilienhaus bauen. Während der Bauausführungen ging der beauftragte Generalunternehmer pleite. Das Bauvorhaben wurde zum Fiasko. Am Ende musste der Mandant die Abrisskosten der Bauruine übernehmen, bei gleichzeitiger Haftung für sämtliche Baukredite. Erfreulicherweise gelang es mir, den Mandanten mit einer Planinsolvenz zu entschulden. Am Ende kann sich der Diplom Ingenieur mit der Planinsolvenz von 1 Mio € freikaufen.

Der Fall

Der Schuldner ist Ingenieur und arbeitete nach der Ausbildung in diesem Fachgebiet als Arbeitnehmer in verschiedenen Unternehmen. Im Jahr 1990 machte er sich als Energieberater zunächst nebenberuflich selbständig. Nachdem sich ein wirtschaftlicher Erfolg der nebenberuflichen Selbständigkeit eingestellt hatte, kündigte der Schuldner das Anstellungsverhältnis und setzte die Erwerbstätigkeit als selbständiger Gesellschafter-Geschäftsführer der von ihm gegründeten I GmbH fort. Im Jahr 2006 verkaufte der Schuldner die Gesellschaftsanteile der seiner GmbH und arbeitete dort zum Zwecke einer geregelten Übergabe noch zwei Jahre als Fremd-Geschäftsführer und wurde dann abberufen. Nach einer weiteren kurzen Tätigkeit als Geschäftsführer bei einem mittelständischen Unternehmen und nachdem der Schuldner aus der Arbeitslosigkeit heraus keinen neuen Job gefunden hatte und nach Zerrüttung der Ehe, wanderte er im Jahr 2011 nach England aus und versuchte dort, wirtschaftlich wieder Fuß zu fassen. Der Schuldner hielt sich in England mit Gelegenheitsjobs über Wasser und kehrte wirtschaftlich erfolglos wieder zu seiner Familie nach Deutschland zurück. Im Jahr 2016 erlitt der Schuldner einen Schlaganfall. Seit dem ist seine Seh- und Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Um überhaupt eine Beschäftigung zu haben, arbeitet der Schuldner Stand heute im Familienbetrieb als Aushilfe für 600 € brutto. Im Übrigen bestreitet er seinen Lebensunterhalt durch Zuwendungen der Ehefrau.

Insolvenzursache

Zum Zwecke der Altersabsicherung kaufte der Schuldner ein Mehrfamilienhaus in Sachsen-Anhalt und ließ dieses von einem Generalunternehmer sanieren. Unmittelbar nach der Sanierung ging der Generalunternehmer pleite. Die Pleite hatte zur Folge, dass der Schuldner keine Schlussrechnung über die geleisteten Arbeiten erhielt. Die Schlussrechnung wiederum war Voraussetzung für die Auszahlung einer Anschlussfinanzierung der Immobilie. Nachdem die finanzierende Bank sich dauerhaft weigerte, die Finanzierung aufgrund der fehlenden Schlussrechnung fortzusetzen, geriet der Schuldner in Zahlungsunfähigkeit und schließlich nach Zwangsversteigerung der Immobilie in Vermögensverfall.

Vergleichsrechnung

Dieser Insolvenzplan stellt die Gläubiger besser aus die Regelinsolvenz: Der 63 jährige Schuldner hat vor ca. einem Jahr einen Schlaganfall erlitten und ist vollständig oder zumindest eingeschränkt arbeitsfähig. Chancen auf eine Neueinstellung in dem gelernten Beruf als Ingenieur sind daher aussichtslos, zumal der Schuldner unmittelbar vor dem Erreichen des Rentenalters steht. Der Schuldner erwirtschaftet derzeit nur ein geringfügiges Einkommen. Dadurch erleiden die Gläubiger jedoch keinen Nachteil, vom Schuldner kein fiktives Einkommen mehr zu erwarten ist. Auch die Rentenanwartschaften des Schuldners werden aufgrund jahrzehntelanger Selbständigkeit unterhalb der gesetzlichen Pfändungsgrenze liegen.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 15.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 947.000 €
  • Quote des Insolvenzplans: 1,43 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 15 Monate
  • Schuldenverzicht 99% 99%
  • Quote des Insolvenzplans 1% 1%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 16% 16%

Super Beratung, einmal mehr wurde ich von Herrn Franzke und seinem Team hervorragend betreut und beraten. Unsere langjährige Zusammenarbeit ist immer sehr positiv und können deshalb die Dienstleistungen von RA Franzke guten Gewissens weiterempfehlen.

Kommentar des Mandanten

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Der Fall

In der am 02.08.2016 eröffneten Planinsolvenz legt der Schuldner gemäß § 218 Abs. 1 S. 1 InsO den folgenden Insolvenzplan zur Prüfung und zur Erörterung und Abstimmung vor. Zweck des Planinsolvenzverfahrens ist es, den Gläubigern eine bessere und schnellere Befriedigung verschaffen und die Verfahrensdauer zu verkürzen. Der Schuldner ist ledig und ist gegenüber seinem minderjährigen Kind zum Unterhalt verpflichtet. Er leistet hierauf eine monatliche Zahlung in Höhe von 400 €. Er lebt unter einfachen Verhältnissen in einer Mietwohnung.

Insolvenzursache

Im Jahr 1989 wagte der Schuldner den Sprung in die Selbständigkeit und gründete eine GmbH für Böden- und Innenausbau. Der Unternehmenskauf wurde von vier Banken finanziert Leider mißlang die Selbständigkeit. Nachdem das Unternehmen in eine Krise geraten war, musste der Schuldner im Jahr 1999 Insolvenz anmelden. Aufgrund persönlicher Bürgschaften gegenüber Banken und Baustofflieferanten gerieten auch die finanziellen Verhältnisse des Schuldners durcheinander. Der Schuldner versuchte über Jahre, seine Schulden außergerichtlich zu regulieren, scheiterte jedoch damit.

Vergleichsrechnung

Der Schuldner ist derzeit als Arbeitnehmer in einem Callcenter angestellt. Sein Nettoeinkommen beträgt monatlich 1.800 €. Unter Berücksichtigung seiner Unterhaltspflicht beträgt der pfändbare Teil seines Einkommens gemäß gesetzlicher Pfändungstabelle ca. 178 €. Diese monatlichen pfändbaren Beträge führt der Arbeitgeber an die Insolvenzmasse ab.

Die Höhe des derzeitigen Einkommens entspricht der gesetzlichen Obliegenheit eines Schuldners zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit während der Planinsolvenz. Die Angemessenheit einer Erwerbstätigkeit richtet sich nach der beruflichen Qualifikation eines Schuldners und dem durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen in diesem Beruf.

Vergleiche mit Hilfe von Internet-Portalen haben ergeben, dass das durchschnittliche Brutto-Einkommen eines Bodenlegers zwischen 1.525 – 2.983 € liegt. Damit liegt das Einkommen des Schuldners von 1.800 € netto in der Mitte des durchschnittlichen Erwerbseinkommens Somit kommt der Schuldner in ausreichendem Maße seinen Erwerbsobliegenheiten nach.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 15.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 680.000 €
  • Quote des Insolvenzplans: 2,2 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 13 Monate
  • Schuldenverzicht 98% 98%
  • Quote des Insolvenzplans 2% 2%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 21% 21%

Herr RA Franzke weiß was er tut.Nach Aufgabe meiner Firma, in der ich persönlich haftende Mitgesellschafterin war, hat er mich durch eine anschließende Privatinsolvenz mit Insolvenzplan geführt. Seine Beratung ist qualifiziert, routiniert und fachmännisch. So, wie er den Ablauf des Verfahrens im Beratungsgespräch erklärt hatte, ist es abgelaufen. Jederzeit standen er und seine ebenfalls äußerst freundlichen und kompetenten Mitarbeiterinnen für Fragen zur Verfügung. Seine ruhige Art, gewürzt mit einer Spurt trockenem Humor hat mir sehr über die Verfahrenszeit geholfen, Mut gemacht und beruhigt. Seine Arbeitsweise ist bündig und durchgehend schlüssig. Ich bedanke mich sehr herzlich bei Herrn RA Franzke und seinem Team. Ich kann und werde ihn 100 % weiterempfehlen.

Kommentar des Mandanten

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Der Fall

Der Schuldner ist Verwaltungsfachangestellter von Beruf, arbeitete jedoch von Beginn an als Fremd-Geschäftsführer in kleineren Handwerksbetrieben des Familienverbundes. Von 1998 bis 2003 war er als technischer Kaufmann geschäftsführender Inhaber der Firma E. GmbH. Heute arbeitet der Schuldner als angestellter Geschäftsführer bei der H. Haustechnik GmbH und erhält eine monatliche Nettovergütung von ca. 1.415 €.

Insolvenzursache

Die Insolvenzursachen sind auf der gescheiterten Selbständigkeit begründet. Aufgrund der Insolvenzverfahren mehrerer Auftraggeber und Bauträger erlitt der Schuldner erhebliche Umsatzausfälle, so dass er als Folge seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte und in Vermögensverfall geriet.

Vergleichsrechnung

Dieser Insolvenzplan stellt die Gläubiger besser aus die Regelinsolvenz. Der Schuldner ist im Insolvenzverfahren zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit verpflichtet. Die Angemessenheit einer Erwerbstätigkeit richtet sich nach der beruflichen Qualifikation eines Schuldners.
Vergleiche mit Hilfe von Internet-Portalen haben ergeben, dass das durchschnittliche Einkommen eines Verwaltungsfachangestellten zwischen 1.966 und 4.346 € liegt. Der Schuldner ist derzeit mit einem Nettogehalt in Höhe von 1415 € angestellt. Pfändbares Einkommen ergibt sich aufgrund der Unterhaltsverpflichtungen nicht. Dadurch erleiden seine Gläubiger jedoch keinen Nachteil, weil der Schuldner auch bei Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit kein pfändbares Einkommen erwirtschaften würde. Der Schuldner ist mit dem Makel eines Insolvenzverfahrens behaftet. Bei einer Neueinstellung als Arbeitnehmer wäre das durchschnittliche Erwerbseinkommen des Schuldners am unteren Rand der vorgenannten Einkommensskala anzusiedeln, hier also bei ca. 1.966 € € Bruttoeinkommen. Gemäß www.brutto-netto-rechner.info würde das Nettoeinkommen des Schuldners dann ca. 1.450 € betragen. Aufgrund der Unterhaltsverpflichtungen würde sich auch hier kein pfändbares Einkommen ergeben. Mithin ist die derzeit ausgeübte Erwerbstätigkeit als angemessen anzusehen.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 10.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 59.039 €
  • Quote des Insolvenzplans: 12,43 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 7 Monate
  • Schuldenverzicht 86% 86%
  • Quote des Insolvenzplans 14% 14%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 12% 12%

Herr Franzke hat meinen Geschäftspartner und mich fundiert zum Thema „Insolvenzplan-Verfahren“ beraten und dieses für uns dann auch diskret und erfolgreich umgesetzt. Seine Expertise steht außer Frage. Ich kann Herr Franzke als Partner im Kontext von Privat- und Unternehmensinsolvenzen uneingeschränkt empfehlen!

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