Planinsolvenz
befreit in 1 Jahr aus Schulden

Als erfahrener Rechtsanwalt für Insolvenzrecht empfehle die Planinsolvenz, falls Ihnen die normale 6 jährige Insolvenz zu lange dauert. Mit der Planinsolvenz zahlen Sie an die Gläubiger eine geringe Quote und verkürzen damit die Insolvenz auf ca. 1 Jahr. Die Planinsolvenz ist möglich sowohl bei Privatinsolvenz als auch bei Regelinsolvenz. Telefon: 030 306 12345

Mit der Planinsolvenz erzwingen Sie einen Schuldenschnitt. Das heißt, die Gläubiger müssen verzichten. Anstelle 100% Ihrer Schulden bezahlen Sie eine machbare Quote. Die Restschuld unterliegt dem Verzicht.

Während die reguläre Insolvenz um die sechs Jahre dauert und Sie auf die gerichtliche Restschuldbefreiung angewiesen sind, erledigen Sie mit dem Insolvenzplan Ihre Entschuldung in Rekordzeit.

Die Erfolgsaussichten, dass die Planinsolvenz gelingt, liegt bei mir um die 90 %. Der Gesetzgeber will, dass Insolvenzpläne funktionieren und hat deswegen die Bildung der Mehrheiten pro Insolvenzplan stark vereinfacht.

Jedem, der einen Sponsor für die Sonderzahlung stellen kann, empfehle ich dieses Verfahren. Einen besseren und schnelleren Weg aus den Schulden gibt es nicht.

Foto 2020 Rechtsanwalt Jörg Franzke iSpezialist für Planinsolvenz

Rechtsanwalt Jörg Franzke: „Als Rechtsanwalt für Insolvenzrecht bin ich Spezialist für die Planinsolvenz. Bisher deutschlandweit über 140 erfolgreiche Planinsolvenzen. „

Erfahrungen & Bewertungen zu Rechtsanwalt Jörg Franzke

5 Vorteile der Planinsolvenz

1. Insolvenzplan dauert ca. 12 Monate

Erfahrungsgemäß dauert die Planinsolvenz 12 Monate, bis Sie schuldenfrei sind. Im Vergleich zu einer regulären Insolvenz ersparen Sie sich 4 bis 5 Jahre. Das ist eine Menge Lebenszeit. Ohne Schulden  erwirtschaften Sie die Mehrkosten der Planinsolvenz leicht herein.

2. Quote möglich unter 5 %

Aus rechtlicher Sicht ist der Insolvenzplan als Vertrag einzustufen, welchen der Schuldner mit seinen Gläubigern vereinbart. Schuldner und Gläubiger einigen sich in dem Insolvenzplan auf eine bestimmte Quote. Diese liegt erfahrungsgemäß zwischen 1% und 10%.

3. Insolvenzplan gilt für alle Gläubiger

Das besondere an der Planinsolvenz besteht darin, dass ein von wenigen Gläubigern akzeptierter Insolvenzplan für ALLE Gläubiger gilt. Sogar für vergessene Gläubiger. Wird die Mehrheit erreicht, gilt die Planinsolvenz für alle Gläubiger. Also auch diejenigen, die dagegen sind.

4. Erfolgsschance bei 95 %

Den Insolvenzplan gibt es für Privatpersonen seit 2012. Wir haben rund 160 Insolvenzpläne erfolgreich ausgehandelt. Die Erfolgsquote liegt über 90 %. Der Gesetzgeber will, dass die Planinsolvenz gelingt. Deswegen hat das Gesetz den Erfolg der Planinsolvenz erleichtert.

5. Planinsolvenz investiert in Ihre Zukunft

Die Planinsolvenz macht es möglich, dass Sie bereits nach einem Jahr schuldenfrei sind. Allerdings hat die schnelle Entschuldung ihren Preis. Einerseits brauchen Sie idealerweise 10.000€ als Sonderzahlung für den Gläubiger-Vergleich. Und ich bin auch nicht gerade billig, weil ein Insolvenzplanverfahren sehr aufwändige Handarbeit ist. Anderseits sparen Sie ein paar Jahre Lebenszeit ein. 

Schaubild zum Ablauf der Planinsolvenz

Schaubild Ablauf einer Planinsolvenz

Schuldenfrei mit der Planinsolvenz. Der Ablauf Schritt für Schritt:

Chancen bewerten

Bewerten Sie Ihre Chancen bevor Sie die Planinsolvenz starten. Der Erfolg Ihrer Planinsolvenz hängt von zwei Faktoren ab: Aus wem sich Ihre Gläubiger zusammensetzen und in welcher Höhe die Sonderzahlung geboten werden kann. 

Analysieren Sie die Gläubigerstruktur

  • Gibt es Gläubiger mit Forderungen aus unerlaubter Handlung? Das sind Schulden, die aufgrund von Straftaten wie Steuerverkürzung oder Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen entstanden sind? Diese Schulden kann ein Insolvenzplan leider nur bedingt abschneiden.
  • Gibt es bösartige Gläubiger mit Rachegedanken? Damit sind geschiedene Ehepartner oder ehemalige beste Geschäftsfreunde usw. gemeint. Diesen Gläubigern ist emotionale Vergeltung wichtiger als ein fairer Schuldenausgleich.

Wenn wir die gefährlichen Gläubiger vorher kennen, können wir sie isolieren und unschädlich machen. Hierzu weisen wir den gefährlichen Gläubigern im Insolvenzplan eine eigene Gläubigergruppe zu und werden diese negative Gläubigergruppe dann mit zwei positiven Gläubigergruppen überstimmen.

Schätzen Sie die Sonderzahlung, die Sie investieren müssen

Bestimmen wir als nächstes die Höhe der Sonderzahlung, also welchen Betrag der Insolvenzplan für die Gläubiger aufbringen muss.  

  • Die Höhe der Sonderzahlung ist nicht an die Höhe Ihrer Schulden gebunden. Ich habe auch schon 1,3 Mio. Euro Schulden mit 8.000 Euro verglichen (0,66 % Quote). Entscheidend ist vielmehr das pfändbare Einkommen, das Sie theoretisch während der Laufzeit der regulären Insolvenz an die Insolvenzmasse abführen würden ( = fiktives Erwerbseinkommen).
  • Das fiktive Erwerbseinkommen hängt ab von Ihrer Berufsausbildung, Ihrem Nettoeinkommen und den Unterhaltspflichten. Kämen wir beispielsweise zu dem Ergebnis, dass Sie während des Insolvenzverfahrens monatlich 100 Euro abführen müssen, so würde den Gläubigern insgesamt 6.000 Euro zufließen ( 100 Euro mal 60 Monate Laufzeit des Insolvenzverfahrens). Diesen Betrag muss die Sonderzahlung überbieten. 

Sponsor finden

Der Sponsor beziehungsweise „Plangarant“ bietet im Insolvenzplan eine Sonderzahlung an. Der Deal lautet: „Ich leiste eine Einmalzahlung an die Gläubiger, wenn diese auf den Rest verzichten.“ Die Einmalzahlung befriedigt die Gläubiger besser, als die sechsjährige Insolvenz. Ihren Sponsor finden Sie im Freundeskreis. Eine Bank wird keinen Insolvenzplan finanzieren.

Sie dürfen nicht Ihr eigener Sponsor sein

Keinesfalls dürfen Sie selbst die Sonderzahlung versprechen, denn Sie sind pleite und Sie besitzen nichts. Würden Sie selbst die Sonderzahlung anbieten, wäre diese automatisch Teil der Insolvenzmasse. Damit wäre das Ziel nicht mehr erreichbar, den Gläubigern mit dem Insolvenzplanverfahren eine höhere Befriedigung zu bieten als eine reguläre Insolvenz.

Sonderzahlung sollte um die 10.000€ sein

Sicherlich wird Sie der Sponsor fragen, wie hoch die Sonderzahlung sein muss. Hier gilt mein Erfahrungswert: 10.000 € ist ein guter Betrag. Bei geringen Schulden kommt der Sponsor notfalls auch mit weniger aus. Absolutes Minimum der Sonderzahlung ist 7.000 €, weil ca. 3.000 € Gerichtskosten davon abgehen. Je höher die Sonderzahlung, desto höher die Erfolgsaussichten.

Sonderzahlung wird nur im Erfolgsfall investiert

Der Sponsor muss die Sonderzahlung beim Insolvenzverwalter kurz vor dem gerichtlichen Abstimmungstermin hinterlegen, also in ca. 10 Monaten. Scheitert der Insolvenzplan – wovon ich nicht ausgehe – erhält der Sponsor sein Geld zurück. Der Sponsor hat eine Erfolgsgarantie. Er bezahlt nur bei erfolgreicher Entschuldung.

Plan starten

Die Planinsolvenz beginnen Sie als normale Verbraucherinsolvenz oder Regelinsolvenz. Erst im Verfahren nehmen Sie die Abkürzung, indem Sie einen Insolvenzplan zur Abstimmung vorlegen.

Beginnen Sie die Planinsolvenz als reguläres Insolvenzverfahren

Sobald die Eckpfeiler für den Insolvenzplan feststehen, wie die Person des Plangaranten und die Höhe der Sonderzahlung, leite ich eine Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz für Sie ein:

  • Wir nehmen Ihre Daten auf, Sie erledigen unsere “Hausaufgabenliste”.
  • Wir informieren die Gläubiger und gleichen den Schuldenstand ab.
  • Darauf folgt das außergerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren.
  • Sie unterschreiben den fertigen Insolvenzantrag, wir reichen ihn zu Gericht.
  • Das Gericht beschließt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens und bestellt einen Insolvenzverwalter, der Sie zum Interview einlädt.

Wie Sie die Privatinsolvenz am besten vorbereiten, lesen Sie bitte in meinem Fahrplan zur Privatinsolvenz samt Tipps oder Fahrplan zur Regelinsolvenz und Tipps. Selbstverständlich wird die Vorbereitung auch Teil unserer persönlichen Beratung sein.

Die Absicht der Planinsolvenz behalten Sie zunächst für sich

Letztendlich ist auch das Insolvenzplanverfahren ein Insolvenzverfahren. Schuldner und Gläubiger verlassen das Verfahren nur vorzeitig über die Abkürzung „Insolvenzplan“.

Bitte anfangs niemanden verraten, dass Sie einen Insolvenzplan anstreben – weder den Gläubigern noch dem Insolvenzverwalter.

Beispiel: Eine Richterin wollte einmal das Insolvenzverfahren erst nicht eröffnen, wenn er Schuldner ja nicht pleite sei, wenn er sich einen Insolvenzplan leisten könne.

Auch psychologisch ist Schweigen vorteilhafter: Die Gläubiger erhalten mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zunächst die schlechte Nachricht, dass ihre Forderung verloren ist. Danach kommen wir mit der guten Nachricht und bieten mehr Geld, als erwartet.

Die Planinsolvenz starten Sie nach der Gläubigerversammlung

Ca. acht Wochen nachdem das Insolvenzverfahren eröffnet hat, prüfen das Gericht und der  Insolvenzverwalter die Forderungen Ihrer Gläubiger auf Berechtigung. Das Prüfungsergebnis vermerkt der Insolvenzverwalter in der Insolvenztabelle.

Die Insolvenztabelle brauchen wir für den Insolvenzplan. Wir fordern die Tabelle vom Insolvenzverwalter ab. Das ist der erste Schritt zur Planinsolvenz.

Plan abgleichen

Nachdem die Insolvenztabelle vorliegt, erarbeiten wir eine erste Fassung des Insolvenzplans. Danach legen wir den Insolvenzplan dem Insolvenzverwalter und dem Richter vor, um ihn abzustimmen. Eine Planinsolvenz ist kooperativ und vielschichtig. Die Kunst besteht darin, alle Beteiligten für den Insolvenzplan zu gewinnen.

Zunächst die inoffizielle Abstimmungsrunde

Die wichtigsten Beteiligten sind der Richter und der Insolvenzverwalter. Mit diesen stimme ich den Insolvenzplan in einer inoffiziellen Abstimmungsrunde ab.

Oft wollen Richter oder Insolvenzverwalter das eine oder andere Wort geändert haben. Derartigen „Anregungen“ entsprechen wir selbstverständlich.

Im Interesse einer schnellen Restschuldbefreiung ist es klüger, Änderungswünschen stets nachzukommen, anstatt sich in endlosen Rechtsdiskussionen zu verhaken.

Dann mit den Gläubigern abstimmen

Zeitgleich mit den Abstimmungsrunden holen wir die Gläubiger ins Boot. Mit den wichtigsten Gläubigern führe ich in der Regel Einzelgespräche. Im persönlichen Gespräch kann ich die Gläubiger erfahrungsgemäß am besten überzeugen.

Für den Insolvenzplan benötigen wir zumindest eine Zustimmung. Vielleicht kennen Sie jemanden aus Ihrem Bekanntenkreis, dem Sie Geld schulden. Dies wäre dann ein wohlwollender Gläubiger, der verlässlich für den Insolvenzplan stimmt.

Allen anderen Gläubigern übersenden wir den Insolvenzplan und ersuchen um Zustimmung. Erfahrungsgemäß reagieren viele Gläubiger positiv, wenn wir ihnen klarmachen, dass der Insolvenzplan mehr Geld bietet, als die reguläre insolvenz.

Schließlich die offizielle Abstimmungsrunde

Ist der Plan inoffiziell abgestimmt, geht er in die offizielle Abstimmungsrunde. Hierzu übersende ich den Insolvenzplan förmlich ans Gericht und beantrage einen Abstimmungstermin über den Insolvenzplan. 

Der Richter prüft nun offiziell den Insolvenzplan auf Rechtsmängel und hört den Insolvenzverwalter an. Änderungen des Insolvenzplans in diesem Verfahrensstadium gestattet das Gesetz nur noch ausnahmsweise.

Abstimmung

Die Abstimmung der Gläubiger über die Annahme des Insolvenzplans findet in einem Gerichtstermin und unter Aufsicht des Richters statt. Erforderlich ist eine Mehrheit nach Kopf und Summe. Bei guter Vorbereitung ist die Mehrheitsfindung kein Problem. 

Gericht lädt Gläubiger und Schuldner zum Abstimmungstermin

Als nächsten Schritt bestimmt das Gericht ein Datum für den Abstimmungstermin über den Insolvenzplan und lädt die Gläubiger ein.

Wir arbeiten vor und werden nichts dem Zufall überlassen

Aus der Vorrunde wissen wir, welche Gläubiger für den Insolvenzplan sind und welche dagegen. An die positiven Gläubiger wenden wir uns erneut. Um Ihnen die Zustimmung so leicht wie möglich zu machen, haben wir den zustimmenden Gläubigern einen Stimmrechts-Vertreter organisiert.

Das heißt, die zustimmenden Gläubiger müssen nur eine Vollmacht unterschreiben, aber nicht zum Abstimmungstermin erscheinen. Die ablehnenden Gläubiger hingegen ignorieren wir. Sie müssen persönlich zum Abstimmungstermin erscheinen. Dieser Aufwand wird die allermeisten ablehnenden Gläubiger abschrecken.

Dann noch die Formalitäten des Abstimmungstermins

Schließlich ist es soweit: Der gerichtliche Abstimmungstermin über den Insolvenzplan findet statt. Folgender Ablauf:

Die anwesenden Personen und Gläubiger werden festgestellt. Die Gläubiger müssen sich mit ihrem Personalausweis und/oder Vollmacht ausweisen.

Bei der Prüfung der Personenidentität und Vertretungsbefugnis geht das Gericht sehr streng und formalistisch vor. Zuweilen muss ich den Insolvenzplan in letzter Minute aktualisieren.

Stellt das Gericht beispielsweise einen weiteren Gläubiger zur Insolvenztabelle fest, ändert sich logischerweise die Ausschüttungsquote und damit der den Gläubigern versprochene Anteil. Deshalb bringe ich in der Regel einen transportablen Drucker mit.

Die Gläubiger stimmen ab nach Gläubigergruppe, Kopf und Summe

Schließlich stimmen die Gläubiger über den Insolvenzplan ab. Es zählt die Mehrheit nach Köpfen und Summen.

In der Regel sind im Termin keine Gegenstimmen anwesend, was uns die Sache erheblich erleichtert. Meist dauert es dann nur ca. 20 Minuten, bis alles vorbei ist. 

Sind Gegenstimmen anwesend, wird der Richter sehr viel sorgfältiger sein. Bisher ist mir noch jeder Abstimmungstermin gelungen. Gegenstimmen kündigen sich in der Regel in einem früheren Stadium an, sodass ich gegensteuern und mich um eine Stimmenmehrheit kümmern kann. 

Gericht bestätigt den Insolvenzplan noch im Termin

Am Schluss des Abstimmungstermins „bestätigt“ der Richter den Insolvenzplan. Damit ist der Insolvenzplan angenommen und die Gläubiger haben rechtswirksam verzichtet.

Das wars. Die Gläubiger erhalten ihre Quote und Sie sind schuldenfrei. 

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