Freiwilliger Schuldenvergleich

Hinweis: Der neue Insolvenzplan für Verbraucher hat den Schuldenvergleich abgelöst, weil er besser und kostengünstiger ist. Den Schuldenvergleich habe ich deswegen eingestellt.

Falls Sie aus den Schulden wollen und eine Insolvenz für Sie nicht in Frage kommt, wählen Sie einen Vergleich statt Insolvenz.

Mit einem Vergleich statt Insolvenz können wir die Gesamtschulden auf eine möglichst geringe Summe herunterhandeln. Statt 100% zahlen Sie nur noch 50% oder 30% oder 10%, je nachdem wie weit sich die Gläubiger herunter handeln lassen.

Was man mit einem Vergleich herausholen kann, hängt ab von Ihrer persönlichen Situation und wer die Gläubiger sind.

Ihre persönliche Situation und Erfolgsaussichten auf einen Teilzahlungsvergleich können Sie von dem Chancen-Kalkulator feststellen lassen.

Die Vorteile des Vergleichs statt Insolvenz bestehen darin, dass Sie eine Insolvenz vermeiden und deshalb frei bleiben, in allen finanziellen Entscheidungen.:

  • schnelle Entschuldung bei Einmalzahlung: 3 Monate statt 6 Jahre
  • diskrete Abwicklung ohne Veröffentlichung in der lokalen Presse
  • Kontrolle des Insolvenzverwalters entfällt
  • schnelle Tilgung aus Schufa und Schuldenregister
  • Vermeidung von Pfändungen und Offenbarungseid
  • keine beruflichen Einschränkungen, keine Kündigung oder Einschränkung bei der Stellensuche

Nachteile bei Vergleich statt Insolvenz gibt es nur einen einzigen: Es wird ein Geldbetrag benötigt, den man den Gläubigern als Teilzahung anbieten kann. Am besten ist eine Einmalzahlung, aber auch monatliche Raten sind möglich.

Die Erfolgsaussichten auf einen Vergleich statt Insolvenz lassen sich wie folgt verbessern:

  1. Nicht darauf warten, bis man vollkommen pleite ist und nichts mehr anzubieten kann. Ein vorteilhafter Vergleich wird natürlich nur gelingen, wenn ein Budget zur Verfügung steht, das man den Gläubigern anbieten kann.

  2. Der Vergleich sollte nicht selbst, sondern von einer anderen, neutralen Person durchgeführt werden. Ideal hierzu sind natürlich Rechtsanwälte mit einer entsprechenden Reputation.

  3. Teilzahlungsvergleiche lassen sich weitaus erfolgreicher abschließen, wenn eine Einmalzahlung angeboten wird. Ratenzahlung oder eine Kombination aus Einmal- und Ratenzahlung ist zwar ebenfalls möglich, wenn irgendwie machbar, sollte ein Angebot per Einmalzahlung aber stets bevorzugt werden.

  4. Je weniger Gläubiger in den Vergleich einbezogen werden müssen, desto besser stehen die Aussichten auf einen erfolgreichen Schuldenvergleich.

Man muss den Gläubigern glaubhaft machen, dass keinerlei pfändbares Vermögen verfügbar ist, also jede Art von Zwangsvollstreckung ins Leere geht. Dies erfolgt entweder anhand einschlägiger Unterlagen oder Sie haben bereits die Eidesstattliche Versicherung abgegeben.

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30 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Hallo lieber Herr Franzke
mein Dilemma: 60.000 Euro Schulden(Hausfinanzierung bei der Bank),ein Haus im Verkauf (bringt wenns gut läuft 30.000),11.000 Euro Bausparguthaben,5000 Euro Sparguthaben…mehr hab ich nicht. Kann aber nicht mehr schlafen und möchte,dass es vorbei ist. Bin alleinerziehende Mutter und beziehe keinen Unterhalt. Hab über Privatinsolvenz nachgedacht. Dann las ich vom Schuldenvergleich. Haben sie einen Rat für mich? Bin ziemlich verzweifelt.

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    Jörg Franzke
    1. Januar 2015 22:21

    Hallo,
    Sie sollten zunächst einmal so schnell wie möglich das Haus verkaufen und das Geld in die Keksdose legen. Nachdem das Haus verkauft ist und Sie auch den Bausparvertrag aufgelöst haben, macht man Kassensturz. Dann kann man der Bank durchaus über einen dritte Person einen Vergleich anbieten. Ich mache Ihnen aber nicht all zu viele Hoffnungen. Die Bank will alles haben wird sich allenfalls auf einen Kredit mit Ihnen einlassen, damit Sie den Fehlbetrag abstottern können. Warten Sie also erst einmal ab. Sollten die Bedingungen der Bank zu hart sein, durchlaufen Sie eben ein Insolvenzverfahren. Das Geld könnte man dann für einen Insolvenzplan verwenden, dann wären Sie spätestens nach einem Jahr wieder schuldenfrei.

    Antworten
Manuela Brunnqual
20. November 2014 10:01

Hallo Herr Franzke.
Ich habe einem Gläubiger schon eine Einmalzahlung angeboten. Die schulden belaufen sich mit Zinsen usw auf 1700,-€ (über inkassobüro). Angeboten habe ich 1000,-€. Jahre auch meine Situation mitgeteilt- alleinerziehende, Sohn 7 Jahre, kein Unterhalt, Verkäuferin in tz, seit marz im Krankenstand da op des zweiten bandscheibenvorfalls, bezug von algII da mein Einkommen nicht ausreicht. Ich hattee alle Befunde, bescheid von ARGE usw beigelegt. Es wurde mir ein Angebot von 1300,-€ gemacht, das ich aber nicht annehmen kann. Jetzt hat sich noch herausgestellt dass ich eine Fehlstellung der Kniescheibe habe, die operiert werden muss un wodurch ich meinen job nicht mehr machen kann. Ich habe noch mehr gläubiger-8 gläubiger ca. 15000,-€ insgesamt- und eine Summe von 5500,-€ zur Verfügung. Damit möchte ich die grossen Sachen regeln-4 gläubiger, 5000,-€, 3900,-€ 1500,-€ und 1700,-€. Sehen Sie eine chance, wenn ich diesem inkasso nun 1100,-€ als LETZTES Angebot mache, mit der Aussicht dass ich in die Insolvenz gehe wenn ich es nicht auf diesem weg regeln kann?
LG MB

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    Jörg Franzke
    21. November 2014 7:46

    Hallo, das wäre Quatsch, wenn Sie die 5.500 EUR verplempern und an einzelne Gläubiger auszahlen Entweder Sie finden eine Lösung, zu der alle Gläubiger zustimmen und alle Schulden werden damit bereinigt oder Sie machen lieber eine Privatinsolvenz. Ihre Pfändungsgrenze würde bei 1.440 EUR netto beginnen, also lässt es sich mit so einer Insolvenz gut aushalten.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

bin bei der AOK ( ist einziger Gläubiger ) mit ca. 34.200€ in den Schulden, habe einen Vergleich angeboten von 10.000€ könnte das gut ausgehen, soll aber noch eine Anlage ausfüllen zu persönlichen Lebenssituation, da die Angaben freiwillig sind sollte man trotzdem alles angeben z.B. welches Auto ich fahre, meine Kontodaten angeben, Vermögen etc. was wird mit den Fragen damit bezweckt, dies ehrlich angeben?

MfG Sandro

Antworten
    Jörg Franzke
    18. November 2014 22:50

    Naja, das ist keine eidestattliche Versicherung vor einem Gerichtsvollzieher, wo man die Wahrheit angeben muss. Ich würde bei so einer freiwilligen Vermögensauskunft stets optimieren und vor allem nicht die Kontonummer angeben. Wenn Sie bei Lügen erwischt werden ist der schlimmste Fall die Anfechtung des Vergleichs.

    Antworten
Jochen anonymus
11. November 2014 7:08

Hallo, ich bin mit den Konditionen im Schuldenbereinigungsplan unzufrieden.

Situation: 3 von 5 Gläubigern haben zugestimmt, das Gericht ersetzt nun die fehlenden Zustimmungen (ich warte, auf den Feststellungsbeschluss oder heisst es Bescheid? )

Nun hat sich kurzer Hand meine lebenssituation verändert.
Ich bin mit den Konditionen nicht mehr einverstanden, weil ich sonst sehr viel mehr zahlen würde, als in einer Insolvenz. (36 monate alle pfändbar en anteile)
Da ich 2 Jobs habe, Haupt und Nebenbeschäftigung ist das wesentlich mehr als zb die 35% einer privaten insolvenz ca. 50%

Frage:
Kann ich erneut einen schuldenvergleich über das Gericht beantragen, bei dem lediglich als Zusatzklausel steht, das sobald Summe X bezahlt ist, egal ob innerhalb der festgelegten Laufzeit oder schon früher.

Komme ich aus dem Dilemma wieder raus ?

Weil zusätzlich arbeiten, was ja überobligatorisch wäre bringt mir ja absolut nichts, wenn sich die Situation dadurch nicht verbessert.

Gruß Jochen

Antworten
    Jörg Franzke
    13. November 2014 7:45

    ich glaube nicht, dass es das Gericht zulassen wird, die Bedingungen des gerichtlichen Schuldenbereinigungsplans in einem laufenden Verfahren zu ändern. Das Gericht wird argumentieren, dass Sie sich das hätten früher überlegen müssen und Sie in den gerichtlichen Schuldenbereinigungsplans hätten eine Gleitklausel einfügen müssen, damit der an die Gläubiger abzuführende Betrag an die jeweiligen Einkommensverhältnisse angepasst wird. Das einzige, was Ihnen bleibt, ist den Insolvenzantrag insgesamt zurückzunehmen. Dann aber sind Sie für drei Jahre gesperrt.

    Antworten

Hallo Herr Franzke, ich habe mehr Ausgaben als Einahmen. Und weiß nicht ob eine Insolvenz sinnvoll wäre. Bin diesen Monat schon 1300 Euro über Budget. Meine Kredite sind alle noch relativ frisch und ich habe ein Auto, das ich für die Arbeit brauche. In der Schufa stehen circa 28.000 Euro zur Zeit. Wird bis Dato noch alles regelmäßig bezahlt. Nur wie lange noch. Mit freundlichen Grüßen Sarah

Antworten
Jörg Franzke
15. August 2014 21:20

Hallo,
so ist das halt. Sie haben Bockmist gebaut und nun müssen Sie die Suppe auslöffeln. Ganz einfach. Machen Sie so schnell wie möglich ne Verbraucherinsolvenz, damit Sie das alles irgendwann loshaben und dann passiert Ihnen Ihr ganzes Leben nicht mehr. In meinem fortgeschrittenen Alter garantiere ich Ihnen: Mit 25 hat man noch genug Möglichkeiten und ich kann mich nicht vorstellen, dass Ihre zukünftige Liebste Sie wegen einer Privatinsolvenz links liegen lässt (dann war es eh die falsche).

Antworten

P.S. Und eine Verbraucherinsolvenz wäre bei mir am Ende ja auch nichts anderes. Ob ich nun 6 Jahre mit diesen Verbindlichkeiten leben muss oder 6 Jahre in der Insolvenz stecke und trotzdem nicht mehr Geld habe, spielt dann keine Rolle mehr.

Oder habe ich einen Denkfehler?

Antworten

    Guten Abend, Herr Franzke,

    vielen Dank für Ihre ehrliche Antwort.
    Sie haben natürlich auch vollkommen recht mit Ihrer Aussage bzgl. der Verbraucherinsolvenz. Es macht schon einen Unterschied, 6 Jahre lang jeden Monat knapp 800,-€ zahlen zu müssen oder “nur” eine Lohnpfändung – in meinem Falle – von 300,-€ zu verlieren. Auch wenn die Scham ggü. dem Arbeitgeber groß sein wird. Denn der wird ja schließlich informiert. Aber unter dem Strich muss ich an mich und meine Zukunft denken.

    Allerherzlichste Grüße

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

im Laufe der letzten 15 Jahre habe ich leider immer
mehr Schulden gemacht ( unbezahlte Rechnungen von Telekommunikationsunternehmen, Energielieferanten, Inkassounternehmen, etliche Mahnbescheide / Vollstreckungsbescheide usw. )

Ich bin verzweifelt, habe die Übersicht verloren und die Schuldnerberatungsstellen sagen mir nur, ich solle alle Gläubiger ignorieren und nur die Miete und Strom zahlen.

Ich halte diese “Ratschläge” für zynisch, denn wenn ich
alle Gläubiger ignoriere, steigen meine Schulden ja ins Unermessliche !

Derzeit habe ich ca. 10.000 € Schulden, ” traue” mich aber
nicht, einem Gläubiger einen Vergleich anzubieten, da ich denke, daß ich eh keine Chance habe.

Was raten Sie mir ? Was wäre die beste Lösung für mich ?
Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen.

Für eine hilfreiche Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

gerne können Sie mir auch eine E-Mail schreiben

Antworten
    Jörg Franzke
    17. Juli 2014 7:09

    Die Schuldenberatungsstellen haben Recht. Wenn man die Kontrolle über seine Finanzen verliert, stellt man alle Zahlungen bis auf die lebensnotwendigen wie Miete ein und macht eine Verbraucherinsolvenz. Die Höhe der Schulden ist dabei völlig egal.

    Antworten
Christian Duwe
18. Juni 2014 9:33

Ich habe 16000euro Kredit bei der Dsl Bank und 14000euro bei der Postbank.nun wächst mir das alles über den Kopf weil ich noch eine tochter bekommen habe für die ich Zahlen muss.ich möchte aber nicht in die Insolvenz gehen.ich habe 3000euro für nen Vergleich.kann man da was machen?

Antworten
Wolf Fritz
16. Mai 2014 20:37

Hallo Herr Franzke,

Schulden ca. € 200. 000, – Wir haben ein Bauvorhaben
verwirklicht, ich habe bis zu meiner Verrentung vor ca.
6 Monaten ein überdurchschnittliches Einkommen gehabt.
Bis dahin war die Welt nicht unbedingt in Ordnung, es
lief jedoch relativ rund. Nachdem wir mal alles Revue
passieren ließen kamen wir zu dem Schluss das uns, unsere
Bank nicht Kundenorientiert beraten hat. Es sind mehre
Kredite zum Teil mit sehr hohen ( > 12 % ) Zinsen. Andere
im Normbereich von 4,5 bis 5 % . Alles im Vertrauen auf
eine namhafte Bank unterschrieben.
Die Rente ist dünn und mittlerweile ist unser Fall im Risk-
management der Bank. Noch nicht am überkochen aber
am Rand. Unsere Einschätzung das wir mit ca. 100.000,–
bis 135.000, – das verwertbare Vermögen ( Immobilie )
im Vergleich überbieten und der Familie retten können.
Ihr Chancen – Rechner warf ein Ergebnis von 100 %
aus. Ein kurzer Rat Ihrerseits ? Vielen Dank im Voraus.

Gruß

und schönes Wochenende

Wolf Fritz

Antworten
    Jörg Franzke
    16. Mai 2014 20:41

    Hallo, sicherlich kann man einen Teilzahlungsvergleich versuchen, aber dieser wird garantiert zur Folge haben, dass Sie das Haus verlieren. Denn die Bank wird sich immer nur dann auf einen Vergleich mit Innen einlassen, nachdem sie den Finanzierungsvertrag gekündigt hat. Die Kündigung des Vertrages ist nur möglich, indem Sie nicht mehr bezahlen. Sie haben also die Wahl, entweder das Haus zu verlieren aber auch keine Schulden mehr zu haben oder Sie kämpfen weiter. Tut mir leid, dass ich Ihnen keine bessere Nachricht geben kann.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,
ich befinde mich zur Zeit im Privatinsolvenz seit einem Jahr. Ich würde gerne einen Vergleichsangebot an meine Gläubigern machen. Meine Schulden sind circa 140000 Euro und monatlich wird zwischen 150-200 Euro abgezogen vom meinem Lohn. Würde ich mit einem Vergleich, im Falle das die Gläubiger alle Akzeptieren vom Privatinsolvenz befreit? Bei meinem Arbeitgeber gibt es momentan die Situation das Abfindungen angeboten wird was ich eigentlich wahrnehmen möchte. Ein teil davon würde ich ja für Vergleich bereitstellen. Aber ich mache mir Sorgen das der Arbeitgeber das ganze Abfindung sofort dem Treuhandler überweist. Wie muss ich nach Ihrer Meinung vorgehen? Würde ich mich über Ihre Antwort freuen. MfG

Antworten
    Jörg Franzke
    24. März 2014 7:32

    Hallo,

    richtig: Wenn Sie die Abfindung nehmen, geht alles Geld an den Treuhänder. Also nicht gut. Mein Rat ist, dass Sie die Insolvenz einfach weiterlaufen lassen. Wenn Sie unbedingt vorzeitig beenden wollen, muss eine dritte Person einen Geldbetrag bereitstellen, den man den Gläubigern anbietet. Haben alle Gläubiger zugestimmt, kann man die Aufhebung des Verfahrens beantragen. Aber das ist ein ziemlich aufwändiger Vorgang.

    Grüssse
    Franzke

    Antworten

      Vielen Dank für Ihre Antwort. Wie aufwändig wäre es, die Aufhebung des Verfahrens?

      Antworten
        Jörg Franzke
        25. März 2014 18:49

        Ziemlich. Man muss sich mit den Gläubigern einigen. Das Problem ist, dass man bei so einer Einigung alle Gläubiger gleich behandeln muss. Tanzt einer aus der Reihe, muss man von vorne beginnen. Das ist wie einen Sack Flöhe hüten. Es ist nicht aussichtslos, aber eben schwierig.

        Antworten

Hallo Herr Franske,
Ich werde übers Wochenende die Gläubiger Namen auf den
Onlinevertrag setzen und fülle Ihn soweit aus, sollte denoch
etwas fehlen, können Sie mich auf jedenfall telefonisch kontaktieren.
Auch so können Sie mich telefonisch kontaktieren.
Die Telefonnummer werde ich hier nicht nennen aber in den
Online- Vertrag.
Schönes Wochende und bis nächste Woche.
MFG Erwin

Antworten
Schneider, Erwin
1. März 2014 21:21

Hallo Herr Franzke,
Ich möchte eine Freiwilliger Schuldenvergleich veranlassen.
Ich wohne in Erfurt arbeite in München, wo müßte ich Ihrer
Meinung den freiwilligen Schuldenvergleich durchführen?
Ich habe nichts anzubieten und habe auch nichts pfändbares.
Ich könnte maximal eine Ratenzahlung vereinbaren mit dem Anwalt der den freiwillige Schuldenvergleich vornimmt?
Wie ist denn bitte schön Ihre Meinung dazu?
Ich bedanke mich jetzt schon bei Ihnen und wünsche Ihnen ein
schönes Wochenende.
MFG Erwin Schneider

Antworten
    Jörg Franzke
    2. März 2014 17:35

    Hallo,

    von wo aus Sie den Schuldenvergleich durchführen, ist egal, denn man braucht kein Gericht dazu. Allerdings wird ein Schuldenvergleich nicht sonderlich erfolgreich sein, wenn man den Gläubigern gar nichts anbieten kann. Dann ist es besser, man beantragt eine Insolvenz.

    Grüsse
    Franzke

    Antworten
      Schneider, Erwin
      2. März 2014 23:43

      Hallo Herr Franske,
      Danke das Sie so schnell geantwortet haben.
      Ich habe über den Chancen-Kalkolator erechnen lassen, das meine Erfolgsausichten bei einen Schuldenvergleich sehr gut sind. Auch ohne das ich etwas anbieten kann und nur mit einer Eimalzahlung von 1000€ und mit einer Rate von 950€ in 84 Monaten. Wie sehen Sie
      die Erfolgsausichten dazu?
      Einen schönen Sonntagabend noch.
      MFG Schneider

      Antworten
        Jörg Franzke
        4. März 2014 7:26

        Der Chancenkalkulator ist immer nur eine Annhäherung. Aber wenn es bei Ihnen nichts zu holen gibt und Sie nahezu alle Schulden zurückzahlen werden, stehen die Erfolgsaussichten für einen Vergleich nicht schlecht.

        Antworten

          Hallo Herr Franske,
          Danke das Sie geantwortet haben, Es geht bei mir um den Betrag um die 70000€ . Was mir zu schaffen macht ist, die hohen Raten von 950€ und die hohen Zinsen.
          Betrifft nur vier Banken als Gläubiger.
          Wenn wir uns einigen und da gehe ich einmal davon aus, möchte ich zum 01.04. einen freiwilligen Schuldenvergleich mit Ihnen als Anwalt durchbringen. Nennen Sie mir bitte den weiteren Verfahrensweg. Ich weiß den Onlinevertrag ausfüllen, und dann zu Ihnen schicken. Der Knackpunkt ist der, ich muß erst die genaue Summe
          ermitteln über die Banken und dann kann ich Ihnen den Onlinevertrag zukommen lassen .
          MFG Erwin

          Jörg Franzke
          7. März 2014 14:33

          Es gibt 2 Möglichkeiten, wie Sie mich mandatieren können. Entweder, Sie schreiben mir einfache eine Mail mit Ihrer Anschrift, Telefon und fügen eine Liste der Gläubiger bei. Oder Sie gehen auf meine Webseite http://www.online-schuldenfrei.de und füllen den Antrag online aus. Falls Sie es wünschen, rufe ich Sie zur Vorbereitung an und wir besprechen die Abläufe. Vielen Dank und bis dann.

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