Privatinsolvenz Auto behalten

Ob Sie in der Privatinsolvenz das Auto behalten dürfen, hängt vom Vertragsverhältnis ab:

Finanziertes Auto

Ein finanziertes Auto können Sie nicht behalten. Die Bank, die das Auto finanziert hat, ist ein Gläubiger, dem Sie Geld schulden und muss aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes aller Gläubiger mit auf die Gläubigerliste des Insolvenzantrages.

Spätestens wenn der Insolvenzverwalter alle Gläubiger anschreibt, erfährt die Autobank von dem Insolvenzverfahren und kündigt den Vertrag. Dann müssen Sie das Auto herausgeben.

Wenn das Auto unbedingt retten wollen, können Sie einen Freund fragen, ob er den Finanzierungsvertrag samt Auto im ganzen übernimmt und Sie das Auto nutzen lässt.

Ist der Freund gefunden, fragen Sie bei der Bank, ob der Freund den vollständigen Finanzierungsvertrag, so wie er steht und liegt, fortführen darf. In der Regel sind die Banken damit einverstanden und schreiben den Vertrag um.

Wollen Sie das Auto jedoch bei dieser Gelegenheit loswerden, stellen Sie einfach jegliche Zahlung an die Autobank ein und fahren noch so lange damit, bis Ihnen das Fahrzeug entzogen wird.

Geleastes Auto:

Das geleaste Auto können Sie ebenfalls nicht behalten. Hier gilt das gleiche wie oben beim finanzierten Auto. Die einzige Möglichkeit besteht darin, dass eine nahestehende Person den Vertrag für Sie übernimmt.

Eigenes Auto:

Das eigene Auto wird der Insolvenzverwalter auf jeden Fall verwerten wollen.

Hierzu wird Sie der Insolvenzverwalter zunächst fragen, ob Sie das Auto behalten wollen.

Falls ja, müssen Sie das Auto auf Ihre Kosten bewerten lassen und ihm dann den ermittelten Wert zur Insolvenzmasse bezahlen (d. h., Sie kaufen dem Insolvenzverwalter Ihr eigenes Auto ab).

Falls nein, nimmt der Insolvenzverwalter das Auto weg und verkauft es an einen Verwerter.

Selbst ein altes Auto, das nicht einmal ein Gerichtsvollzieher mehr pfänden würde, wird der Insolvenzverwalter verwerten wollen.

Ihr Auto ist aber pfändungsgeschützt, wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber ein Bestätigungsschreiben erhalten, wonach Sie das Fahrzeug zur Ausübung Ihres Berufes brauchen. Legen Sie dem Insolvenzverwalter dieses Bestätigungsschreiben vor und er lässt Sie in Ruhe.

Viele betroffene Schuldner übertragen Ihr Auto kurz vor dem Insolvenzverfahren noch auf einen Freund. Das ist auch eine wirksame Methode, um das Auto zu behalten, aber leider verboten und darf von mir deswegen nicht empfohlen werden.

Erwischt Sie der Insolvenzverwalter, beispielsweise weil das Kfz-Finanzamt gepetzt hat, kann es sein, dass Sie ihm den Wert des Autos erstatten müssen.

Die Übertragung des Fahrzeuges von erheblichem Wert kurz vor dem Insolvenzverfahren wäre auch als Bankrott strafbar, eine sehr üble Strafnorm, welche die gesamte Restschuldbefreiung verhindern wird.

So, nun kennen Sie die Rechtslage. Es bleibt Ihrer Moral und Risikobereitschaft überlassen, wie Sie mit Ihrem Auto verfahren werden.

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148 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Hallo Herr Franzke,
ich freue mich diese Seite gefunden zu haben. Ich befinde mich in der Privatinsolvenz und habe zwei Fragen, die mich beschäftigen:
1. Darf ich das Geld von der Versicherung aus einer fiktiven Schadensregulierung behalten?
2. Darf ich meinen Arbeitsplatz wechseln, auch wenn der Arbeitsvertrag vorerst befristet ist und ich auch weniger verdienen würde?
Vielen Dank im Voraus

Antworten
    Jörg Franzke
    24. Juli 2017 6:09

    Sie dürfen das Geld von der Versicherung leider nich behalten. Den Arbeitsplatz dürfen Sie wechseln.

    Antworten
Stephan Kurth
29. März 2017 10:39

Sehr geehrter Herr Franzke.

Bitte entschuldigen Sie, wenn ich ggf. eine doppelte Frage stelle.

Ich bin gerade vor dem Schuldentilgungsplan um anschließend ein PICKNICK zu eröffnen.

Im Jahr 2010 habe ich ein PKW gekauft, da ich Selbstständig war. Dieses Fahrzeug soll angeblich heute noch einen Wert von ca. 4000€ gaben. Es ist vollständig bezahlt und auch auf meinem Namen zugelassen.

Vor 3 Jahren wurde ich nach einem schweren Unfall auf Dauer voll Erwerbsunfähig. Zeitgleich bin ich Schwerbehindert zu 80% mit Buchstaben G und B. Zusätzlich bin ich schwer pflegebedürftig mit Pflegegrad 4.

Meine Ehefrau ist einmal wegen mir (und ich natürlich auch um Ärzte zu erreichen in einigen Fällen) und allen damit verbundenen Besorgungen und Wegen und zusätzlich wegen Ihres Halbtages-Jobs auf das Fahrzeug angewiesen.

Wenn das Fahrzeug mir entzogen wird, ist es uns nicht möglich ein anderes zu kaufen. Ferner würde sie sicherlich ihren Job verlieren. Bei der Einstellung wurde betont, dass ein Fahrzeug nötig ist (arbeitet in der Betreuung von autistischen Kindern und da sind Fahrten notwendig).

Wie können wir das Fahrzeug retten? Nur ich gehe in die Insolvenz. Ein P-Konto ist vorhanden.

Vielen Dank, wenn Sie mir eine Antwort geben.
Mfg SK

Antworten
    Jörg Franzke
    30. März 2017 20:25

    Ich gehe davon aus, dass man Ihnen das Auto nicht pfänden wird. Ganz sicher ist das aber nicht, denn nach dem Gesetz sind Autos vor Pfändung in der Insolvenz nur dann geschützt, wenn man das Auto für den Job benötigt. Viele betroffene Schuldner übertragen das Auto kurz vor der Insolvenz noch schnell auf eine andere Person und hoffen, dass sie nicht erwischt werden. Ob Sie auch so vorgehen, entscheiden Sie selbst. Werden Sie erwischt, muss man mit dem Insolvenzverwalter einen Preis aushandeln, zu dem man ihm das Auto nachträglich abkauft. Um auf solche Fälle vorbereitet zu sein ist es praktisch, wenn man sich vorher von einem Händler ein Kaufangebot hat geben lassen, zu einem sehr schlechten Preis.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

es ist einiges schief gelaufen bei mir… ich muss nun privatinsolvenz machen habe aber ein Auto was noch abgezahlt werden muss. Kein Freund und Familie übernimmt das Auto somit geht es in die Maße mit rein? Gibt es doch eine Möglichkeit das Auto zu behalten? Ich habe ein Kind und arbeiten in zwei Schichten und am Wochenende somit kann ich nicht mit dem Bus fahren weil es vom Wohnort zur Arbeitsstelle 2 Stunden fahrt benötigt(mit dem Bus) und ich dann das Kind nicht rechtzeitig abholen kann. Familie wohnt auch woanders entfernt? Danke für Ihre Antwort

Antworten
    Jörg Franzke
    27. Februar 2017 7:01

    Sie können sich eine Bescheinigung vom Arbeitgeber holen, dass Sie auf das Auto zur Ausübung des Jobs angewiesen sind. Das Auto geben Sie im Insolvenzantrag an. Später fragen Sie den Insolvenzverwalter, ob er den Finanzierungsvertrag aus der Insolvenzmasse freigibt. Wenn die Bank den Kredit nicht kündigt und das Auto einzieht, dürfen Sie damit weiterfahren.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,
leider sind bei mir einige Dinge schief gelaufen. Ich habe lange dem entgegen gekämpft und mich letztendlich für die PI entschieden.
Meine Frage zum Auto, meine Freundin hat sich ein Auto gekauft und es auf sich selbst zugelassen, allerdings werden die Kfz-Steuer von meinem Konto abgebucht und die Versicherung läuft auf mich. Kann das Auto ihr dann weggenommen werden wenn ich in die Privatinsolvenz gehe?

Antworten
    Jörg Franzke
    20. Januar 2017 7:45

    Nein, es kommt immer darauf an, wer das Auto gekauft hat. Das war Ihre Freundin. Ich würde an Ihrer Stelle aber trotzdem dann auch Steuer und Versicherung vom Konto der Freundin abbuchen lassen.

    Antworten

Guten Tag Herr Franzke. Ich hoffe auf ihren Rat, da ich dazu nichts im Netz finde.
Ich wollte den Finazierungsvertrag meines KFZ von Bank A vor der Privatinsolvenz auf mein Bruder übertragen und weiterhin die Versicherung und Steuer zahlen..
Nun ist es auf Empfehlung des KFZ Händler, der auch Ansprechpartner für die finazierende Bank A ist, ganz anders gekommen. Er hat mein Auto für die Restschuld an die Bank A gekauft (mit Verkaufsvertrag) und so den Kredit bei Bank A abgelöst. Gleichzeitig hat er meinem Bruder einen Kredit bei Bank B vermittelt und ihm “mein” Auto für die ehemalige Restschuldsumme verkauft (Mit Kaufvertrag). Mein Bruder finanziert also als neuer Besitzer das Auto weiter, aber über eine andere Bank B. Diese Bank B hat auch den KFZ Brief.
Ist das so auch zulässig und schlüssig für einen Insolvenzverwalter, so das ich als Halter weiter die Versicherung und Steuer zahlen kann, oder muss ich nun gar eine Anfechtung fürchten?
Alternativ könnte auch Steuer und Versicherung nun über den Bruder laufen, aber ich wollte es ja eigentlich “richtig machen” und nicht verschleiern.
Ich wäre ihnen für ihre Einschätzung wirklich sehr dankbar.

Antworten
    Jörg Franzke
    20. Januar 2017 7:35

    Ja, der Verkauf des Autos über den Händler ist in Ordnung. Besser wäre es aber, wenn auch die Steuer und Versicherung nicht von Ihnen bezahlt werden. Dadurch vermeiden Sie neugierige Fragen.

    Antworten
Maik Bergmeier
24. November 2016 17:56

Hallo Herr Franzke,
ich bin alleinerziehender Vater von einem 10 Jahre alten Sohn. Bedingt durch zwei Rückenoperationen in diesem Jahr habe ich meinen Job verloren, und mußte die Privatinsolvenz beantragen.
Einen Antrag auf Schwerbehinderung läuft noch, aber den zusatz G werde ich nicht bekommen. Sondern es wird auf 20-30% hinauslaufen.
Nichtsdestotrotz habe ich erhebliche Probleme, z.B. die Einkäufe für uns zu Fuß zu erledigen. Aufgrund meiner Rückenoperationen.
Mein Auto ist jetzt fast 15 Jahre alt.
Muß ich mein Auto in der PI abgeben?

Antworten

    Guten Tag Herr Franzke,
    ich stehe wohl kurz vor der PI.
    Ich wohne 180km von meiner 7 jährigen Tochter entfernt. Um mein Besuchstecht wahrnehmen zu können benötige ich dringend ein zuverlässiges Auto.
    Findet diese Situation Berücksichtigung beim Insolvenzverwalter?

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

Ich stehe kurz vor der Privatinsolvenz. Mein Auto, ein 12 Jahre alter Passat hat Probleme mit dem Getriebe. Ein neues Getriebe kostet mehr als das Auto noch wert ist. Kann ich mir für das Geld, was ich für meinen Passat bekommen würde ein anderes Auto kaufen? Oder geht das nicht? Ich bin selbständige Instrumentallehrerin und brauche das Auto um meine Schüler bzw. Schulen anzufahren. Ich bin aber durch ein 5 Monate altes Baby und ein schulpflichtiges Kind zeitgebunden und kann nicht auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort. Herzliche Grüße

Antworten

Guten Abend Herr Franzke,
ich bin mir nicht sicher ob ich hier richtig bin bzw. überhaupt eine Antwort bekomme, probiere es aber trotzdem einmal.
Ich bin erst kurz vor der eidesstattliche Versicherung durch den GV, bin selbständing und auf den PKW durch fahrten zu Kunden angewiesen. Der PKW ist 17 Jahre alt und hätte einen VK unter 5000€ . Darf der GV den PKW Pfänden!?

Herzlichen Gruß und wirklich sehr beeindruckende Webseite / Inhalt von Ihnen.

Antworten
Hermann Kugler
19. Februar 2016 15:37

Hermann, ich bin seit 12 jahren Selbständig und bin kurtz vor der Insolvenz. Ich habe ein 5 Jahre altes Auto das ich bereits im Juni letzten Jahres auf einen Freund um gemeldet habe, und seit kurtzem auf meinen Sohn das Auto ist Bezahlt. Meine Frage ist kann man mir das Auto nehmen???

Antworten
    Jörg Franzke
    22. Februar 2016 6:57

    Wenn Sie das Auto einfach nur übertragen haben – also verschenkt – kann ein späterer Insolvenzverwalter diese Übertragung durchaus streitig machen. Die ÜBertragung ist zwar lange her, aber Sie bringen ihn ja auf die Fährte, indem Sie die Autoversicherung bezahlen.

    Antworten

Guten Tag!
Ist eine Bescheinigung vom Arbeitgeber auch wirksam wenn es sich um einen Minijob (300 Euro) handelt.
Arbeite in einem Kiosk und bun dafür zuständig Getränke zu kaufen.
Danke für Ihre Mühe!

Antworten

Hallo,

mein Mann steht kurz vor der PI . Wir haben vor der Ehe gemeinsam ein Auto finanziert. Dies ist bei der Autobank bezahlt. Die Anzahlung von 2500 Euro habe ich übernommen. Wie sieht es rechtlich aus? Das Auto hat aktuell max. einen Wert von 5000 Euro. Kann ich als Eigentümer das Auto behalten? Wird die Anzahlung berücksichtig? Vielen Dank im Voraus.

Antworten
Anja Schwager
24. Oktober 2015 10:58

Hallo, ich stehe mit meinem Einzelunternehmen kurz vor der Insolvenz. Ich habe vor 9 Jahren ein Auto gekauft, welches auf mich zugelassen ist und ich die Versicherung bezahle. Das Auto wird der Insolvenzverwalter sicherlich einziehen. Kann ich mein Auto sichern, wenn ich es beispielsweise vor 5 Jahren an meine Eltern verkauft habe? Oder geht das nicht, weil ich ja im Fahrzeugschein stehe?

Antworten
    Jörg Franzke
    26. Oktober 2015 6:23

    Verkäufe bzw. Schenkungen kurz vor der Insolvenz an Familienmitglieder gehen immer schief und wird der spätere Insolvenzverwalter anfechten. Sie können das Auto dem Insolvenzverwalter später allenfalls für kleines Geld abkaufen.

    Antworten
Peter lackner
1. Oktober 2015 17:04

Hallo Herr Franke, ich bin Rentner und lebe in der tiefsten Provinz, nicht mal ein Lebensmittel laden ist hier. Außerdem bin jetzt schwerbehindert mit Buchstabe G.Kann mir mein Auto im Falle einer privatinsolvenz entzogen werden ?

Antworten

Hallo Herr Franzke,

mein Freund befindet sich kurz vor der Firmen-Insolvenz und besitzt seit 2011 ein privates Kfz, welches wir gern auf mich umschreiben möchten, da ich es auch zu einem großen Teil mit abbezahlt habe. Er ist bis jetzt angestellter GF und Gesellschafter der Firma.
Frage 1: Kann die Umschreibung des Eigentums in dem Fall rechts- und pfändungssicher erfolgen? Falls nicht, können MEINE Verwandten (nicht seine Verwandten!) den Wagen erwerben?
Frage 2: Nach Anmeldung der Insolvenz wird er als GF entlassen, richtig? Kann er sich nach Insolvenzanmeldung dann direkt einen anderen Job suchen, wo er auch diese Bestätigung erhalten könnte, dass sein Auto für die Ausübung seiner Tätigkeit benötigt wird?

Recht vielen Dank!

Antworten
    Jörg Franzke
    28. September 2015 21:37

    Wenn ich Sie richtig verstehe, dann wird Ihr Freund als Geschäftsführer einer GmbH einen Insolvenzantrag für die GmbH stellen? Wenn das so ist, dann ist ein Privatvermögen zunächst einmal überhaupt nicht von der Firmeninsolvenz betroffen und er kann das Auto ungestört verkaufen. Gerät Ihr Freund nach der GmbH Insolvenz aber selbst in finanzielle Schwierigkeiten und war das Auto wertvoll, dann kann man den Verkauf unter Umständen rückgängig machen. Die beste Lösung wäre, wenn eine “fremde” Person das Auto zu einem reellen Preis kauft und der Kaufpreis nachweisbar über ein Konto fließt.

    Antworten

Hallo.Eine wirklich informative Seite die Sie hier eingerichtet habe.
Viele meiner Fragen wurden schon alleine durch das Studieren dieser Seiten beantwortet.
Vielen Dank für die Mühe die Sie sich hier machen!

Ich habe jetzt aber eine ganz spezielle Frage.

Durch Trennung von meiner Frau und deren Rachegelüste werde ich wohl in die PI gehen.Auch mein Anwalt rät mir dazu.

Bis kurz nach meiner Trennung hatte ich zwei Fahrzeuge,

Einen 14 Jahre alten Opel,den ich auch heute noch besitze,sowie ein ebenfalls 14 Jahre altes Motorrad,das ich aber kurz nach meiner Trennung zur Schuldenbereinigung meinem Bruder verkaufte.Ganz offiziell,mit Kaufvertrag.

Bis heute läuft das Motorrad und auch die Versicherung noch auf meinem Namen,und ich darf das Motorrad auch weiterhin mitnutzen,wir teilen uns die Maschine quasi.

Fällige Beiträge,also Steuern und Versicherung teilen wir uns,er zahlt mir das in bar.

Nun sagte mir die Dame der AWO Schuldnerberatung das das wohl so nicht ginge und meinem Bruder die Maschine wohl weggenommen würde.

Ist das so richtig? Muß ich ihm dann das Geld,also den Kaufpreis dann zurückzahlen?

MfG Dirk

Antworten
    Jörg Franzke
    26. August 2015 8:08

    Wenn Sie beweisen können, dass der Kaufpreis geflossen ist und dem Wert des Motorrades entsprach und Sie das Geld inzwischen für den Lebensunterhalt ausgegeben haben, kann man dem Bruder das Motorrad nicht wegnehmen. Stoppen Sie aber rein vorsorglich alle Abbuchungen für Steuer und Versicherung von Ihrem Konto und lassen Sie das Ihren Bruder machen.

    Antworten

Guten Tag.

Bei meinem Vater wollen sie das Auto wegen Privatinsolvenz auch wegnehmen. Allerdings ist das Auto auf dem Namen meiner Mutter angemeldet, allerdings der Kaufvertrag auf seinen Namen. Kann er das Auto trotzdem behalten. Meine Eltern sind darauf angewiesen, da meine Mutter Pflegebedürftig ist und von A nach B gefahren werden muss, mein Vater ist auch ihre eingetragene Pflegeperson. Derzeit ist mein Vater arbeitslos und bekommt Arbeitslosengeld.

Vielen Dank für Ihre Antwort

Antworten
    Jörg Franzke
    30. Juli 2015 21:31

    Leider kann man Ihrem Vater das Auto wegnehmen. Es kommt immer darauf an, wer das Auto gekauft hat. Das war gemäß Kaufvertrag Ihr Vater. Die Pflegebedürftigkeit hat leider keinen Einfluss auf die Entscheidung, ob gepfändet werden darf oder nicht.

    Antworten

Hallo Hr. Franzke,
Erst einmal ein Danke das sie so viele Informationen zur Verfügung stellen und auch Fragen beantworten.

Ich habe eine Frage zum PKW in der PI:
Wir wohnen im Umland und sind, um z.b. zur Kita zu kommen, auf das Auto angewiesen. Gibt es auch ein Recht den PKW zu behalten ohne ihn dem Insolvenzverwalter “abkaufen” zu müssen?
Vielen Dank im voraus.

Antworten
    Jörg Franzke
    14. April 2015 7:20

    Leider nur, wenn der Arbeitgeber bescheinigt, dass das Auto “zur Ausübung der Erwerbstätigkeit” benötigt wird. Das Erfordernis zur Kita zu kommen ist leider keine Ausnahme, das Auto behalten zu dürfen.

    Antworten

Hallo, ich hätte mal eine Frage zum Auto. Ich hatte eine Steuerprüfung vor kurzer Zeit und nun den Bericht bekommen, das Dort einiges Nachzuzahlen wäre. Mit anderen Worten, werde ich wohl in die Regelinsolvenz gehen müssen, falls bei der Nachbesprechung mit der Setuerfahndung nichts anderes rauskommt.
Zu meiner Situation, ich bin seit 12 Jahren Selbständig im Internet (gebraucht Geräte Handel) tätig und möchte dies auch gerne weiter tun, da ich nichts weiter gelernt habe.

Was ich aber eigentlich fragen wollte, ich habe vor 2 jahren ca. ein Auto auf finanzierung gekauft, hälfte 4000 Euro sofort bezahlt, andere hälfte bei Carcredit finanziert.

Dieses Auto würde ich gerne behalten wollen, ich denke aber das der Grund das ich es beruflich zur Abholung der Ware benötige nichgt ausreichen wird, da dies ja oftmals auch versand wird.
Meine Frage wäre nun, kann ich auf meine Partnerin (nicht verheiratet, ist aber mit Wohnort bei mir gemeldet. ) die Finanzierung umschreiben lassen und damit das Auto behalten?

Oder müsste vielmehr auch der Inhaber im Fahrzeugbrief (liegt bei der bank) geändert werden?

Falls das möglich ist wie gehe ich da am besten vor?
Sollte ich im Anschreiben gleich die Insolvenz ankündigen oder einfach nach einer Umschreibung anfragen?
Vielen dank im Voraus für Ihre Hilfe.

Beste Grüße
Stefan

Antworten
    Jörg Franzke
    7. April 2015 6:51

    Das Problem ist, dass die finanzierende Bank den Kredit wahrscheinlich kündigen wird, sobald sie von der bevorstehenden Insolvenz erfährt. Sie dürfen diesen Gläubiger auch nicht einfach weglassen, weil Sie alles Gläubiger gleich behandeln müssen.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

mein Mann und ich stehen kurz vor der Privatinsolvenz,
haben bereits Zahlungen an Gläubiger eingestellt.
Zurzeit wird wohl der Schuldenbereinigungsplan erarbeitet.
Zu unseren Gläubigern gehört ebenfalls die Santander Bank, mit denen nur mein Mann eine KFZ – Finanzierung abgeschlossen hat, die noch 4 Jahre läuft.
Der Wert des Wagens beläuft sich auf etwa 4500 €.
Ich benötige den Wagen zur Ausübung meiner beruflichen Tätigkeit, bekomme ohne Probleme eine Bescheinigung von meinem Arbeitgeber.
Meine Frage nun:
Wird der zukünftige Insolvenzverwalter den finanzierten Wagen freigeben, da ich ohne Auto meinen Job verliere?
Wir zahlen momentan nicht die Raten bei der Santander.
Sind dort mit drei Raten im Rückstand.
Die Bank würde uns aber nach Freigabe des Auto durch den IV die Finanzierung fortführen lassen.
Das hat die Santander uns so telefonisch mitgeteilt.
Würde das so machbar sein?
Wäre die Restschuldbefreiung gefährdet?
Vielen Dank für Ihr Bemühen.
MfG Lotta

Antworten
    Jörg Franzke
    7. April 2015 6:48

    Das muss man man ausprobieren. Es gibt hierzu keine festen Regeln. Der eine Insolvenzverwalter gibt derartige Verträge frei, der andere nicht. Versuchen Sie es einfach.

    Antworten

Hallo alle zusammen,

nun mal meine Erfahrung mit der Insolvenz und ein finanziertes Auto.
Ich habe ca. 5 Monate vor Inso auf meinen Namen ein PKW gekauft und dieses auch finanzieren lassen, ebenfalls auf mein Namen. Ich habe kein Schreiben vom AG das dieses zur beruflichen Ausführung notwendig ist und bin auch kein Vertreter, der täglich damit fährt. Und ergo: Ich darf das Auto behalten und weiterfinanzieren. Ist vom Inso-Verwalter ohne Theater oder betteln etc. freigegeben worden und stellt auch keine Gläubiger Bevorzugung dar. Ich musste nicht einmal einen Wertnachweis darüber erbringen.

Ich möchte eigentlich nur sagen, macht euch nicht zu viele Gedanken, denn auch die Verwalter können nett sein.

Antworten

Hallo Herr Franzke,

bei meine r Frau ist seit dem 17.02. 15 das Inso Verfahren eröffnet worden. Wir haben nun einen Bogen zum ausfüllen vom TH bekommen, wo unter anderen fragen über ein PKW benatwortet werden sollen.

Ok, und nun wird es kompliziert.

1.
Ich besitze seit ca 2 jahren ein Fiat Panda den ich für 3000 Euro in Raten Privat gekauft habe der nun abezahlt ist, also ich habe alle Papiere von diesen PKW. Er ist aber auf meine Frau zugelassen, weil eben günstiger in der Versicherung.

2. Wir haben vor ca. 1,5 jahren meine Frau einen eigenen PKW für 1.200 Euro gekauft einen OPEL Astra. Dieser war ebenfalls auf meine Frau zugelassen eben aus dem selben Grund wie unter Punkt 1 .

Meine Frage nun, was geschieht mit dem PKW in Punkt 1, den ich ja gekauft habe ??

Die nächste Frage ist, was geschieht mit dem PKW meiner Frau in Punkt 2 ?? Meine Frau arbeitet als Geringfügig Beschäftigte bei der AWO als Hauswirtschaftshilfe. Dies beinhaltet unter anderen das sie für die Menschen bei denen Meine Frau dann arbeitet ( meist alte und kranke Menschen), das sie für diese menschen einkauft oder mit Ihnen zu einkaufen fährt. In dieser Zeit ist auch das Auto bei der AWO versichert. Desweiteren hat sie auch imense Fahrwege von Kunde zu Kunde was in 5 oder 10 min . zu Fuß oder dem Rad nicht machbar wäre. Meine Frau hat auch ein schreiben vom AG das sie um, ihre Tätigkeit ausübeen zu können einen eigenen PKW benötigt. Jetzt Mussten wir aber vor ca. 2 Monaten das Auto abmelden weil es TÜV überfällig ist und nicht mehr fahbereit ist. Ich möchte es Ferig machen und neu anmelden, damit meine Frau mit Ihren eigenen PKW ihrer Arbeit nachgehen kann.

Wir arbeiten beide bei der AWO aber in verschiedenen Bereichen. Ich habe mich aber aus Gesundheitlichen Gründen, für eine halbes Jahr Freistellen lassen. Ich habe MS, HWS und einen Bandscheiben Vorfall, sowie einen Stark deformierten linken Arm, wegen einen Unfall aus der Kindheit.

Eine andere Frage, Darf ich die Adresse auf meinem Kaufvertrag schwärtzen ? Denn Ich denke mal das es den TH meiner Frau nix angeht, von wo ich das Auto gekauft habe und wo der Verkäufer wohnt. Oder seh da was Falsch und darf der TH sich Kopien von meinen Unterlagen machen ??

Zum schluss noch eine Frage, Wir bekommen beide aufstockend von der ARGE, Von dem was wir dort bekommen, habe ich meiner Frau nun hin und wieder was auf ihr Konto überwiesen, ( zu dieser Zeit war es noch kein P-Konto ) kann der TH was dagegen sagen machen oder was auch immer ?? Ich habe meine Ümsätze von meinem Konto für die zeit die, meine Frau ihre Auszüge vorlegen soll, ausgedruckt um zu beweisen das, ich nur das Überweise was wir von der Arge bekommen und keine anderen Einkünfte haben.

Ok, ich denke ist doch mehr geworden Sorry

Danke im Voraus Michael

Antworten
    Jörg Franzke
    28. Februar 2015 19:40

    Das ist ganz einfach zu beantworten: Derjenige, der im Kaufvertrag steht, ist der Eigentümer. Also kann Ihre Frau angeben, dass ihr ein Auto zur Nutzung überlassen ist. Zusätzlich kann sie von ihrem Arbeitgeber noch eine Bescheinigung ausstellen lassen, dass sie das Auto für die Arbeit benötigt. Das wäre eine zusätzliche Sicherheit.
    Ihre Frau sollte auf jeden Fall ein P-Konto einrichten, das ist auf jeden Fall besser. Wenn da ab und zu auch Geld von Ihnen drauf geht, ist das egal.

    Antworten

Hallo Herr Franzke

Ich fahre ein Auto das auf mich zugelassen ist aber wurde von meinem Vater Finanziert.Der ist Eigentümer des Autos und hat den Vertrag alleine unterschrieben und zahlt die raten alleine.
Wenn ich jetzt Privatinsolvenz melde,passiert was mit dem Auto.
Ich danke Ihnen

Antworten

Hallo Herr Franzke

Beantworten Sie hier noch fragen?

Danke

Antworten
AnettGlaser
18. Januar 2015 16:35

Hallo, auch ich bin in Privatinsolvenz seid über einem Jahr. Meine Frage: Es ist ja eigentlich üblich das ein persönliches Gespräch zwischen Schuldner und Insolvenzverwalter geführt wird! Ich habe bis zum heutigen Tag noch keinen Termin bekommen, trotz das ich 4 mal schriftlich darum gebeten habe. Wielange darf sowas dauern?

Antworten
    Jörg Franzke
    19. Januar 2015 17:44

    Hallo, wenn der Insolvenzverwalter nicht will, ist das seine Entscheidung. Das ist völlig in Ordnung so.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

mein Vater befindet sich seit Okt 2010 in der Insolvenz. Nach der Durchsicht der Gläubigerliste ist mir aufgefallen, dass die Bank, bei der mein Vater damals sein Firmenfahrzeug finanziert hatte, mit auf dieser Liste steht, obwohl sie ihm ebenfalls das Fahrzeug abgenommen haben. Sprich: Er zahlt jetzt für etwas, dessen Eigentümer er gar nicht mehr werden kann.
Da ist doch irgendetwas nicht richtig gelaufen, oder? Der Insolvenzverwalter schiebt die Verantwortung von sich, indem er auf die Zeit der Widerspruchsmöglichkeit von damals verweist. Allerdings habe ich nun gelesen, dass ja der Insolvenzverwalter bei einer Finanzierung das Wahlrecht erhält, wie nun vorgegangen wird. Das heisst doch, dass er sich hinsichtlich der Eintragung der Bank in die Tabelle nicht gänzlich unverantwortlich machen kann, oder?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Aufklärung zu diesem Sachverhalt sowie über eine mögliche Vorgehensweise.

Antworten
    Jörg Franzke
    27. November 2014 22:48

    Ich bin mir sicher, dass die Bank trotz Rückgabe des Fahrzeuges noch ein Gläubiger ist. Bei Vertragsbruch aufgrund Einstellung der Zahlung hat die Bank ganz erheblichen Schadensersatzansprüche und nimmmt somit als Gläubiger tei.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

nach langem Kampf und überlegen habe ich mich
nun für den Weg der Privaten Insolvenz entschieden.
Meine Frage ist nun folgende; ich habe mir vor 2 Wochen ein
Auto gekauft (1500€) und nutze dieses auch unter anderem
um meine Tochter (lebt nicht bei mir) am Wochenende und manchmal in der Woche abzuholen. Sie lebt aktuell ca. 20,3 Km von mir entfernt. Ab nächstem Jahr September beginnt auch mein Studium in Lippstadt was bedeutet dass ich noch weiter weg ziehen muss. Dann sind es schon sogar ca. 60 Km Entfernung. Ist das ein Grund mein Auto behalten zu dürfen?
Es ist ja auch wichtig für das Kindeswohl den Vater zu sehen und einen Bezug zu diesem regelmäßig erhalten zu können.
Im Moment läuft mit zwei Gläubigern noch ein außergerichtlicher Vergleich, wo sich einer von beiden quer stellt und sich dadurch auch nun diese Entscheidung ergeben hat. Falls es relevant zu wissen ist, ich wohne alleine und kann mir auch von keinem ein Auto leihen. Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Viele Grüße

Antworten
    Jörg Franzke
    6. November 2014 8:17

    Leider ist das absolut kein Grund, das Aotu zu behalten. Nur wenn Sie das Auto zum Erhalt Ihres Arbeitsplatzes benötigen, ist es vor Verwertung sicher.

    Antworten

Guten Tag,
auch ich werde in Bälde leider nach langem Kampf in die Privatinsolvenz gehen und das Thema KFZ ist das einzige was mich belastet.
Ich bin freiberuflich unterwegs und als letzte Einnahmequelle ist mir die Möglichkeit zur Musik gegeben. Das bedeutet, dass ich auf das KFZ angewiesen bin, um zu den Auftrittsorten mit der Musikanlage und den Instrumenten zu gelangen.
Gibt es dort auch eine Möglichkeit dem Insolvenzverwalter, ähnlich der beschriebenen Arbeitgeberbescheinigung, den Sachverhalt zu erläutern, sodass das Fahrzeug nicht in die Insolvenzmasse fiele?
Mit dankbaren Grüßen

Antworten
    Jörg Franzke
    22. Oktober 2014 7:14

    Die gibt es bei einem Selbständigen leider nicht. Sie können dem Insolvenzverwalter das Auto allenfalls wieder abkaufen.

    Antworten

      Vielen Dank für Ihre Antwort. Nun stehe ich zwar im Brief und bin auch Versicherungsnehmer, es liegt allerdings noch ein Eigentumsvorbehalt auf dem Auto vor. Ändert dies etwas? an dem Sachverhalt?

      Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

ich war heute bei einer Insolvenverwalterin und sie fragte mich nach meinem Auto. Ich sagte ihr ich würde ihr eine Bescheinigung vom Arbeitgeber zukommen lassen. Ihr Antwort war: nur wenn ich in Schicht arbeite dürft ich das Auto behalten trotz Bescheinigung.
Wie soll ich mich nun verhalten ?
Vielen Dank für ihre Antwort.

Antworten
    Jörg Franzke
    17. Oktober 2014 21:22

    Lassen Sie sich nicht einschütern. Wenn der Arbeitgeber Ihnen eine Bescheinigung ausstellt, dass Sie das Auto “zur Ausübung des Erwerbslebens” benötigen, ist es vor Pfändung geschützt.

    Antworten

      Sehr geehrter Herr Franzke,

      vielen Dank für ihre Antwort.
      Was muss genau in dem Schreiben stehen ?

      Mit freundlichen Grüßen

      Antworten

      Sehr geehrter Herr Franzke,

      gestern war ein KFZ Sachverständiger bei mir und hat sich mein Auto angesehen um es zu bewerten. Trotz einer Bescheinigung meines Arbeitgebers. Der Herr sagte mir, dass diese Bescheinigung nicht ausreicht um mein Auto zu behalten. Stimmt das wirklich ?

      Mit freundlichen Grüßen Katja

      Antworten

Hallo.
Entschuldigung, daß ich nochmal nachhake hins. meiner Frage mit dem Auto. Aber mir hat der Herr von der Schuldnerberatung Caritas gesagt, das Auto wäre in jedem Fall weg, weil es bei einer PI keinerlei geschütztes Vermögen gäbe und selbst bei beruflicher Notwendigkeit könne ich es höchstens abbezahlen, wenn ich genug Geld übrig hätte => habe ich aber nicht.
Heißt das, der Insolvenzverwalter kann die Bescheinigung vom Arbeitgeber ignorieren oder anfechten?
Ohne KFZ wäre der Sturz bis auf Hartz 4 bei uns auf dem Land vorprogrammiert. Kein Auto => kein Job mehr; keine Aussicht
auf einen neuen.
Nach Ihrer Antwort war ich etwas optimistischer – jetzt bin ich angesichts beider Aussagen ein wenig nervös.
Danke

Antworten
    Jörg Franzke
    10. Oktober 2014 7:27

    Warum sollte ich Sie anlügen? Ich kann mich nur wiederholen: Mit einer Bescheinigung des Arbeitgebers, dass Sie das Fahrzeug zur Ausübung Ihrer Erwerbstätigkeit benötigen, ist das Auto vor Pfändung geschützt.

    Antworten

      Hallo.
      Es war nicht meine Absicht, Sie durch meine Rückfrage zu beleidigen oder zu unterstellen, daß Sie die Unwahrheit schreiben würden!
      Falls dies so rüberkam, möchte ich mich in aller Form bei Ihnen entschuldigen!!!

      Ich bin nur so nervös geworden, weil der Mann von der Caritas so rigide diese Ansicht vertraut und behauptet hat, meine Angabe wäre inkorrekt.

      Muß ich bei der Bitte an meinen Arbeitgeber eine bestimmte Formulierung beachten oder reicht die Bestätigung formlos?

      Danke Ihnen nochmals!
      Gruß
      Michael

      Antworten
        Jörg Franzke
        11. Oktober 2014 17:57

        Kein Problem, alles ist gut. Es nervt halt nur, wenn man auf eine Frage antwortet und man erhält als Antwort zurück: “Ist das wirklich so?”
        Der Arbeitgeber muss keine besondere Formulierung beachten.

        Antworten
        Jörg Franzke
        13. Oktober 2014 21:55

        Es reicht eine formlose Erklärung des Arbeitgebers.

        Antworten

          Hallo.
          Ich hab jetzt leider das Problem, daß der Arbeitgeber sich etwas ziert, weil er Angst hat, sich dann mit dem Insolvenzverwalter rumstreiten zu müssen. Gibt es noch irgendwas, was ich tun kann? Ich bin hier draußen auf dem Lande absolut aufgeschmissen ohne Auto und meinen Job kann ich auch nicht ausüben. Zwar überlegt der AG noch, aber ich weiß nicht, was ich tun soll, falls er es nicht macht.
          Danke

          Jörg Franzke
          2. November 2014 12:59

          Leider gibt es keine andere Möglichkeit. Der Arbeitgeber soll sich nicht so zieren. Er übernimmt keine Verantwortung und wird sich auch nicht mit dem Insolvenzverwalter herumstreiten müssen.

Hallo.
Ich wohne auf dem Lande. Mein Arbeitsweg ist einfach rund 33 km und meine Arbeitsstätte liegt auch auf dem Lande und ist mit öffentl. Verkehrsmitteln praktisch nicht zu erreichen.
Wenn mir mein KFZ weggenommen würde im Rahmen der Privatinsolvenz, wäre ich nicht mehr fähig, meinen Arbeitsort zu erreichen und würde zwangsläufig meinen Arbeitsplatz verlieren. Das wäre für die Privatinsolvenz und die Gläubiger ja nun kontraproduktiv. Gibt es irgend etwas, was ich – legal – tun kann, um mein Auto zu behalten? Geld, um es abzukaufen, habe ich nicht. Ersprarnisse – wenn welche da wären – würden ohnehin einfließen in die Insolvenzmasse.
Danke Ihnen

Antworten
    Jörg Franzke
    30. September 2014 7:19

    Deshalb sieht das Gesetz die Möglichkeit vor, dass Sie sich von Ihrem Arbeitgeber eine Bescheinigung ausstellen lassen, dass Sie Ihr Fahrzeug “zur Ausübung der Erwerbstätigkeit” brauchen. Dann kann es nicht gepfändet werden.

    Antworten

      Hallo.
      Danke für die Nachricht.
      Reicht das, wenn mein AG mir das einfach formlos bestätigt oder kann der Insolvenzverwalter das ignorieren/anfechten?
      Gruß
      Michael

      Antworten

      hallo nochmal,
      wenn doch der Kaufvertrag meine Frau unterschrieben hat?
      Hab mich geirrt.
      Der wagen wird zum 1.10 auf meine Frau umgemeldet, mit meiner Versicherung.
      Bescheinigung vom Arbeitgeber habe ich auch.
      Zeugen das dass Fahrzeug von Anfang meine Frau gehört, habe ich auch. (Schwiegermutter)
      Meine Frau ist dabei den Führerschein zu machen.
      Den Kredit wie erwähnt hat meine Frau auf sich aufgenommen ohne angaben für was!
      Ich dagegen darf das Auto nur solange Fahren bis sie den Führerschein hat.
      Ich fahre das Auto auch zur Arbeit und zurück ca. 60km am Tag.
      Sie braucht ihn nicht für die Arbeit .

      Antworten
        Jörg Franzke
        3. Oktober 2014 7:07

        Wenn Ihr Frau im Kaufvertrag steht, ist alles in Ordnung. Ihr späterer Insolvenzverwalter hat keinen Zugriff darauf.

        Antworten

          Hallo nochmal,
          Jetzt bin ich mit Tränen beruhigt. =):::

          Ps: Ich kann nicht zusehen wenn meine Frau durch meine früheren Fehler u jetzigen kommenden meiner Insolvenz mit in den Dreck gezogen wird.
          -VIELEN DANK-

Meine Frau hat ein Kredit Ohne angaben für was das Geld Gebraucht wird auf sich genommen und ich selbst muss jetzt durch die Insolvenz.
Die Schulden sind vor der Zeit meiner Frau.
Den Kaufvertrag habe ich Unterschrieben für ein Auto.
Das Auto ist auf mich Zugelassen.
Frage1: kann ich das Auto auf jemand anders zulassen?
zb. Verwandte oder Freunde?
Frage2: Wie kann ich das Auto sonst noch anderweitig Schützen vor der Pfändung?
Auto ist ca. 10.000€ bis 12.000€ wert.
Auto wird für die Arbeit benötigt ca. 60km am Tag und ich selbst habe einen Sohn unter 18j. von einer früheren Beziehung der in einen anderes Bundesland lebt. Entfernung ca. 500 km in den Ferien .

Antworten

Hallo ich habe eine fragte ich habe vor kurzem ein Auto gekauft finanzirung ist ein 2 Jahre Alts Auto wollte Ende des Jahres auch in die privat Insolvenz so wie ich gelesen habe darf ich es nicht behalten kann ich das Auto auf meine Schwester umschreiben also ein neuen Kaufvertrag und umschrieben alles auch Versicherung dann neu auf sie würde das gehen und keine Probleme geben ? vielen Dank im Voraus

Antworten
    Jörg Franzke
    16. September 2014 19:52

    Natürlich muss die Bank einverstanden sein, die das Auto finanziert hat. Wenn die Bank einverstanden ist, können Sie das Auto überschreiben.

    Antworten

Hallo habe eine frage ich und mein freund sind jetz in der Insolvenz und bekommen harz 4 dürfen sie das auto pfänden wenn man es für Familie und Arbeits suche braucht . Wie lange dauert sowas bis jemand vielleicht mal pfänden kommt?

Antworten

Hallo Herr Franzke,
Ich muss Erbschaftssteuer wegen Wohnrecht bezahlen und moechte diese stunden lassen, da ich nur eine Rente von 680 euro besitze. Ich habe aber ein 10 jahre altes mercedes cabrio von meinem verstorbenen freund bekommen, welches ist zu fahrten zu meiner Aushilfsstelle benoetige. Ich moechte dem Finanzamt eine Abzahlung von 100 Euro auf die 7500 Euro Erbschaftssteuer anbieten, also stunden lassen. Muss ich mein Auto angeben oder soll ich das vorsichtshalber auf meine Tochter ummelden. Ohne Auto koennte ich die Aushilfsstelle nicht ausfuehren und somit auch nichts ans Finanzamt zahlen. Danke fuer eine Antwort

Antworten

Hallo 🙂
Mein Vater ist seit letztem Jahr in der Privatinsolvenz. Wir haben das Problem, dass wir als 5 köpfige Familie (3 volljährige Kinder+Eltern) zur Zeit ein Auto benutzen, welches auf meinem Namen ist und ich es wegen meiner Ausbildung benötige. Das klappt aber zur Zeit meinerseits garnicht wegen den Jobs meiner Eltern und dem Einkauf etc. Ich fahre öfters mit dem Bus wenn das Auto andersweitig benutz wird aber mit dem Bus bin ich 2 Stunden statt 30min mit dem Auto pro Tag unterwegs was sehr stressig ist.
Mein Vater hat nur einen Fußweg von 10min zur Arbeit deswegen braucht er kein Auto.
Meine Frage wäre: wenn sich meine Mutter und ich eine Bescheinigung holen, dass wir ein Auto für die Ausübung des Berufes benötigen, ist es dann gültig und die Autos werden nicht gepfändet? ! Aber dann hätten wir 2 Autos im Haushalt obwohl wir mit einem zurecht kommen aber es für mich einfach zu stressig ist. Danke im voraus.

Antworten
    Jörg Franzke
    31. August 2014 13:42

    Das funktioniert nicht. Nur wenn Ihr Vater eine Bescheinigung vom Arbeitgeber bekommt, ist das Auto vor Pfändung geschützt.

    Antworten

      Hallo Herr Franze,

      danke für die Antwort 🙂

      Ganz wichtig wäre für mich zu wissen:
      Gibt es während des Insolvenzverfahrens überhaupt eine Möglichkeit zwei Autos im Haushalt zu behalten?

      Ich darf laut Insolvenzverwalter meinen Wagen behalten für die Ausübung meiner Ausbildung. Was ist denn nun wenn mein Vater durch Ihre oben genannten Möglichkeiten (z.B.) nun doch ein Auto als Eigentum behalten darf? Wird dann auf mein Auto zugegriffen (Wert ~2.000 €)?
      Es ist schon schwer genug überhaupt ohne Auto zurecht zukommen. Und wenn es dann 4 Leute im Haushalt sind mit Führerschein und jeder muss zu verschiedenen Zeiten an verschiedene Orte und die Busverbindung ist auch nicht die Beste bzw. teuer. Ich für meinen Teil muss demnächst öfters auf Seminare und Prüfungsvorbereitungskurse.
      Danke im Voraus.

      MfG

      Antworten
        Jörg Franzke
        28. Januar 2015 21:21

        Sie müssen dem Insolvenzverwalter ja nicht auf die Nase binden, dass Sie ab und zu das Auto des Vaters nutzen.

        Antworten

Hallo,
wird denn so gar nicht nach den Umständen geschaut? Ich habe ein 13 Jahre altes Auto, welches ungefähr noch 1000 Euro wert ist. Ich habe 4 Kinder (bin noch in Erziehungszeit) und lebe etwas ländlicher. Hier kann man nicht eben für eine 6köpfige Familie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einkaufen fahren. Ohne Auto sind wie schlichtweg aufgeschmissen. Sobald ich wieder arbeiten gehe, wird es zeitlich ohne Auto fast unmöglich sein, rechtzeitig meine Arbeitsstelle zu erreichen, da auch Kitas nicht vor 7:30 Uhr öffnen und hier die Busse nicht im 10 min Takt fahren. Mein Lebensgefährte benötigt das Auto einmal im Monat für Bereitschaftsdienst. Das ginge mit Öffis von der Zeit her nicht, aber man kann uns, denke ich, zumuten, ein Taxi zu nehmen, oder?

Antworten
    Jörg Franzke
    24. August 2014 20:19

    Wenn das Auto nur 1.000 EUR wert ist, wird ohnehin nichts passieren, keine Sorge. Der Lebensgefährte kann ja mal den Arbeitgeber fragen, ob er von ihm eine Bescheinigung bekommt, dass er das Auto für die Arbeit braucht. Dann kommt eh keiner ran.

    Antworten

Hallo,

meine Frau wird demnächst in die Privatinsolvenz gehen. Ich hatte das Auto in unserer Ehe vor ca . 2 Jahren selbst gekauft gehabt und stehe auch auf namentlich an erster Stelle auf dem Kaufvertrag. Ihren Namen hatten wir nur als reine Geste auf die Kaufverträge mit draufgeschrieben gehabt abgetrennt durch ein /. Gezahlt hatte das Auto jedoch komplett ich. Wer ist jetzt der Eigentümer? Kann der Treuhänder mir einfach mein Auto wegnehmen ? Können wir einfach Ihren Namen aus dem Kaufvertrag rausstreichen?

Ich danke ihnen für eine Antwort.

Antworten
    Jörg Franzke
    19. August 2014 20:23

    Nein, kann er nicht. Es kommt immer darauf an, wer das Auto gekauft hat.

    Antworten

      Vielen Dank erstmal für Ihre Antwort Herr Franzke.
      Leider hab ich etwas nicht ganz verstanden. Da der Treuhänder beide Namen auf dem Kaufvertrag(vom Händler und mein eigenes Exemplar) sehen wird, wird er wahrscheinlich davon ausgehen, dass es beide gekauft haben oder? Obwohl ich das Auto gekauft habe, was meine Frau auch jederzeit bezeugen würde? Ich bin auch seit Anfang des Jahres Halter des Autos und Sie aufgrund der günstigeren Versicherungspunkte lediglich Versicherungsnehmerin?
      So wie ich es auch aus Ihren vorherigen Antworten rauslesen konnte zählt lediglich das was auf dem Kaufvertrag steht ? Jedoch ist unser Fall etwas komplizierter, weil ja beide draufstehen und das obwohl ich das Auto gekauft bzw. auch bezahlt hatte?

      Antworten
        Jörg Franzke
        21. August 2014 20:08

        Dann müssten Sie im Zweifel die Quittung vorlegen und sagen, dass Sie das Auto alleine bezahlt haben und deswegen ausschließlich Ihnen gehört.

        Antworten
Sigrid Ulbricht
9. August 2014 7:10

Danke für Ihre schnelle Antwort.
Diesbezüglich zum Kfz habe ich noch eine konkretere Frage.
Das Auto um das es hier geht schenkte ich letztes jähr meiner minderjährigen Tochter ( wegen Schulden von Papa )
Es existiert auch ein Übergabeprotokoll warum sie das Auto bekommen hat.
Habe es aber erst dieses jähr vor dem Antrag auf Insolvenz auf sie überschrieben.
Kann mein Treuhänder verlangen das Auto wieder auf meinen Namen umzumelden und hatte er das Recht für ein altes Motorrad das noch auf den Namen meines Mannes lief Geld von mir zu Verlangen.

Vielen Dank schon mal im Voraus für Ihre Antwort

Antworten
    Jörg Franzke
    11. August 2014 7:28

    Ja, das kann er alles machen. Derartige Rechtsgeschäfte zwischen Verwandten vor der Insolvenz sind immer anfechtbar. Geschäfte unter Verwandten und “Schulden zurückzahlen” sollten Sie vor der Insolvenz alaso vermeiden.

    Antworten
Melanie Fischer
5. August 2014 22:27

Hallo schönen guten tag , ich habe frage ich gehe jetzt in die privat Insolvenz und mein papa kauft mir ein altes auto kann das mir weg genommen werden ich möchte das Risiko nicht eingehen das er es kauft und zwei Wochen später es gepfändet wird . Da ich auch nicht das geld hab mir ein eigenes zu kaufen . Ich würde dann nur als halter drin stehen und die Versicherung läuft über mich geht das denn

Antworten
    Jörg Franzke
    8. August 2014 6:17

    Keine Sorge, wenn Ihr Papa das Auto kauft, auf sich anmeldet und Sie damit fahren lässt, wird nichts passieren.

    Antworten
      Melanie Fischer
      11. August 2014 9:28

      Also darf ich das nicht mal anmelden noch versichern. Trotzdem mein papa das gekauft hat für mich hab ich das richtig verstanden . aber ich habe ja nicht mit meinem geld das bezahlt sonder mein Papa er steht ja auch im Kaufvertrag . Aber ich wollte steuern und Versicherung auf mich gemacht werde

      Antworten
Sigrid Ulbricht
4. August 2014 7:55

Hallo,

Mein Mann ist letztes Jahr verstorben und hat beim Finanzamt Schulden.
Da kein Erbe vorhanden war schlug ich auch kein Erbe aus.
Das mit den Schulden erfuhr ich erst einige Zeit später sodass ich keinen Erbschein mehr beantragen konnte.
Ich bin selbständig und habe zwei schulpflichtige Kinder.
Nun musste ich Regelinsolvenz beantragen und die wurde im Juni diesen Jahres eröffnet.
Bevor ich mich entschloss Insolvenz zu beantragen habe ich das Auto meines verstorbenen Mannes auf meine minderjährige Tochter umschreiben lassen.
Nun meine Frage:
1. Kann ein Kfz das noch auf den Namen meines verstorbenen Mannes läuft in die Insolvenzmasse einbezogen werden
2. Da ich selbständig bin und auch noch zwei sehr kranke Kinder habe bin ich auf dieses Auto angewiesen.
Darf mein Insolvenzverwalter mir dieses Auto wegnehmen oder Geld für dieses Auto von mir verlangen.

Antworten
    Jörg Franzke
    5. August 2014 21:46

    Eigentlich darf er das Auto wegenehmen, aber in Ihrer Situation wird er sicherlich beide Augen zudrücken. Schließlich brauchen Sie das Auto zur Ausübung der Erwerbstätigkeit.

    Antworten
      Sigrid Ulbricht
      15. Oktober 2014 8:39

      Hallo Herr Franzke

      Es geht nochmal um das Auto meines verstorbenen Mannes.
      Am Anfang wurde mir gewährt zur Ausübung meiner Selbständigkeit den VWBus T4 zu behalten.
      Kürzlich erschien aber ein Gutachter und schaute sich das Auto an.
      Ich muss noch dazu erklären das mein Mann das Auto angeschafft hat um unseren Wohnwagen befördern zu können damit wir mit unseren Kindern regelmäßig Urlaub am Meer in Italien machen konnten weil beide Kinder sehr schwer krank sind und diesen Urlaub benötigen für ihr Immunsystem. Krankenkasse zahlt alle 2 bis 4 Jahre einen Zuschlag auf ambulante Badekur.
      Wir benötigen dieses Auto wegen der Zugkraft ( Achslast) und ein anderes in dieser Größenordnung Auto kommt dafür nicht in Frage.
      Da auch ich mittlerweile gesundheitlich sehr angeschlagen bin ( Diabetes und Herzklappenfehler ) aber immer noch arbeiten gehe und ich dieses Auto dringend benötige ist meine Frage nun folgende:
      Wenn ich dem Insolvenzverwalter ein Attest vorlege das es unabdingbar ist meinen Kindern diesen Urlaub vorzuenthalten aus gesundheitlichen gründen und mir es momentan nicht zumutbar ist so einem seelischen Druck ausgesetzt zu werden, besteht dann die Möglichkeit dieses Fahrzeug zu behalten.
      Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar

      Antworten
        Jörg Franzke
        17. Oktober 2014 21:50

        Ob auch ein gesundheitlicher Grund dazu führt, ob man das Auto behalten kann, ist umstritten und wird von den Treuhändern unterschiedlich gehandhabt – allerdings mit Tendenz zu: Nein. Das einzige was in einem solchen Fall bleibt ist, dem Insolvenzverwalter das Auto wieder abzukaufen.

        Antworten
          Sigrid Ulbricht
          24. Oktober 2014 2:35

          Hallo Herr Frankzke,
          Vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Bemühungen.
          Nun ist es so das ich das Auto benötige um meine Selbständigkeit bei zu behalten. Arbeite selbständig in der Gebäudereinigungsbranche.
          Somit ist doch eigentlich das Auto pfändungsgeschützt.
          Die andere Sache ist, dass der IV ein Gutachten erstellen hat lassen über unseren 17 Jahre alten Wohnwagen.
          Der Kaufpreis damals betrug 10.900 DM also ca. 5500 € .
          Nun will er laut Gutachten 2000 € von mir haben wenn ich den Wohnwagen behalten möchte.
          Es sind mittlerweile einige Reparaturen fällig und als ich 2012 den Wohnwagen als Anzahlung für einen anderen drangegeben wollte bot man mir gerade noch 1000 € an.
          Meine Frage ist nun, was kann ich tun um den
          IV davon zu überzeugen das der von ihm geforderte Betrag völlig überzogen ist.
          Welche Möglichkeiten gibt es dagegen Widerspruch einzulegen.

          Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort

          Jörg Franzke
          26. Oktober 2014 20:01

          Wenn das Gutachten schon in der Welt ist, können Sie gar nichts dagegen machen. Entweder Sie zahlen ihm die 2000 € oder der Insolvenzverwalter schickt einen Verwerter, der den Wohnwagen abholt. Sie hätten sich Kaufangebote holen können von Händlern, welche niedriger sind als 2000 €. Aber wie bereits geschrieben, nun ist das Gutachten in der Welt und ich sehe keine Möglichkeit, den Insolvenzverwalter umzustimmen.

Patricia Alwast
17. Juli 2014 16:48

Hallo
Ich habe auch das Problem mit dem Fahrzeug.
Ich bin seit kurzem auch in der Inzo.
Nun meine Frage:
Mein Treuhänder möchte mir das Auto weg nehmen. Das Fahrzeug hat mein Mann damals gekauft. Das Fahrzeug ist aber auf mich zugelassen. Weil ich weniger Prozente habe. Mein Mann braucht das Fahrzeug um in die Arbeit zu kommen. Und das weis der Treunhänder. Aber er will es mir weg nehmen. Und wenn ich es behalten möchte muss ich es ihm abkaufen. Was kann ich tun, damit mir das Auto nicht weg genommen wird.

Antworten
    Jörg Franzke
    21. Juli 2014 19:49

    Sehen Sie nach, wer das Auto gekauft hat. Steht Ihr Mann im Kaufvertrag, kann Ihr Insolvenzverwalter das Auto nicht verwerten. Stehen Sie im Kaufvertrag, schon.

    Antworten
      Patricia Alwast
      21. Juli 2014 20:59

      Danke für Ihre Antwort.

      Mein Mann steht im Kaufvertrag.
      Ich habe jetzt das an das Amtsgericht geschickt.
      Ich Denke das es das Richtige war.

      Mit freundlichen Grüßen
      Alwast Patricia

      Antworten
Anette Niem
15. Juli 2014 18:18

Hallo Herr Franske,

ich bin in der Privatinsolvenz.
Mein altes Auto gibt nun seinen Geist auf, so dass ich einen neuen brauche.
Leider kann ich mir selber keins leisten. Mein Sohn kauft mir nun eins, da ich aber Steuern und Versicherung selber zahlen möchte, wollte ich das Auto auf mich zulassen.
Darf ich das, ohne das mein Treuhänder mir das Auto wegnehmen kann?
Ich bin ja nicht der Eigentümer, sondern nur der Halter . Sehe ich das so richtig?

Antworten
Sebastian
14. Juli 2014 6:34

Hallo,

ich bin gerade dabei meine Unterlagen zusammenzusuchen um eine private Insolvenz zu beantragen.

Desweiteren ist es mein Ziel, meine Wohnung aufzugeben und zu meiner Freundin zu ziehen.
Könnte es da Probleme geben mit ihrer Einrichtung? Könnte da was gepfändet werden?

Antworten

Guten Tag,
Ich gehe jetzt in die Insolvenz, habe ein Auto wo der Kaufvertrag auf meinen Namen läuft, angemeldet ist er auf meine Frau,wegen der Versicherung! Finanziert ist er privat von meinen Schwiegereltern und noch nicht ganz ab bezahlt? Ich brauche das Fahrzeug Beruflich, was kann ich nun tun bzw. wenn ich eine Bescheinigung von meinen Arbeitgeber bekomme was sollte in dieser Bescheinigung stehen um das ich das Fahrzeug behalten kann??

Besten dank im Voraus und ich hoffe auf Antwort

lg
d.berry

Antworten
    Jörg Franzke
    8. Juli 2014 7:36

    Hallo,
    klarer Fall, das Auto befindet sich in Ihrem Eigentum, also wird der Insolvenzverwalter sich dafür interessieren. um eine Verwertung zu verhindern, muss Ihr Arbeitgeber eine Bescheinigung ausstellen, dass Sie das Fahrzeug zur Ausübung Ihres Erwerbslebens benötigen: ” hiermit wird bescheinigt, dass Herr ein eigenes Fahrzeug zur Ausübung seines Erwerbslebens bei uns benötigt.”

    Antworten
Oguzhan Yildizhan
16. Juni 2014 11:42

Hallo,
ich werde in den kommenden Wochen/Monate Privarinsolvenz anmelden müssen, weil ich als ehem. Geschäftsführer einer Firma auf den Schulden an die Sozialversicherungsträger/ Finanzamt etc. liegen bleibe.

Meine frage ist nun, kann ich ein Auto, dass meine Frau nachweislich gekauft und auf sich angemeldet hat auf mich ummelden?
Weil ich halb so wenig Versicherung zahlen müsste wie meine Frau.

Antworten
    Jörg Franzke
    18. Juni 2014 6:35

    Hallo,
    wenn die Frau das Auto gekauft hat und die Frau kann dies auch beweisen, ist das Auto für den Insolvenzverwalter nicht verwertbar.

    Antworten
Marion Huwe
4. Juni 2014 11:31

Guten Tag Herr Franzke,

ich musste Insolvenz anmelden und nun kommt die Sache mit dem Auto. Es ist finanziert, jedoch ist als zweiter Darlehensnehmer mein Ex-Mann eingetragen, der auch derzeit die Raten zahlt.
Mein Insolvenzverwalter wollte natürlich die Verwertung des Autos, da ich dieses jedoch für die Arbeit benötige habe ich das vorerst abgelehnt und auch noch keine Reaktion von ihm bekommen.
Habe den Vorkommentaren entnommen, dass man eine Bescheinigung vom Arbeitgeber benötigt dies werde ich veranlassen.
Oder stellt sich die Sachlage hier anders dar?

Ich danke für Ihre Bemühungen und verbleibe mit freundlichen Grüßen M. Huwe

Antworten
    Jörg Franzke
    5. Juni 2014 6:48

    Hallo, nein der Sachverhalt verhält sich so, wie Sie beschreiben. Gelingt es Ihnen feine Bescheinigung vom Arbeitgeber zu erhalten, ist das Auto vor Pfändung und Verwertung geschützt. Sie haben aber das Risiko, dass die finanzierende Bank das Darlehen kündigt und das Auto abholt. Dann haben Sie das Problem, dass eine Kündigung nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens höchstwahrscheinlich als neue Schulden angesehen werden, welche nicht von der Restschuldbefreiung erfasst sind.

    Antworten

Hallo,
da ich Erwerbsminderungsfähig bin wegen Depressionen und Panikatacken überlege ich, in die Privatinsolvenz zu gehen.

Mein Auto benötige ich aber, da ich nicht Bus oder Bahn fahren kann aufgrund der Panikatacken.
Meine Ärztin würde mir das attestieren.

Dürfte ich dann mein Auto behalten?

DAnke und Gruß

Antworten
    Jörg Franzke
    31. Mai 2014 20:46

    Hallo,
    eigentlich ja, aber 100 % darauf verlassen können Sie sich nicht. Von Gesetzes wegen kann man das Auto nur dann behalten, wenn weil es für die Ausübung braucht und nicht wegen gesundheitlicher Einschränkungen. Meistens wird aber eine Ausnahme gemacht. Sie können Ihr Glück versuchen. Im schlimmsten Falle müssen Sie dem Insolvenzverwalter das Auto abkaufen.

    Antworten

      Vielen Dank für die Rückmeldung!

      Naja, zurückkaufen könnte ich es nicht, habe nur 317 euro zum leben 🙁

      Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

ich habe 2010 die Insolvenz angemeldet, befinde mich also jetzt in der Wohlverhaltungsphase. Der Insolvenzverwalter wollte damals mein finanziertes Kfz verwerten. Da ich aber auf das Auto angewiesen war und bin, durfte ich nach einigen Diskusionen mit der finanzierenden Bank und dem Insolvenzverwalter mein Kfz weiter finanzieren. Das Kfz ist weniger Wert als die noch vorhandene Restschuld bei der Bank. Das Kfz hat jetzt einen größeren Schaden und ich kann mir die Reperatur nicht leisten. Wenn ich das Kfz jetzt Verkaufe, wer bekommt das Geld, bzw was passiert mit der Differenz welche bei der Bank noch offen ist. Und was würde passieren, wenn ich die Raten nicht mehr bezahlen kann. Vielen Dank für Ihre Antwort.

Antworten
    Jörg Franzke
    23. Mai 2014 7:17

    Hallo, ein Verkauf des Autos geht nur mit Zustimmung der finanzierenden Bank. Ein Erlös würde zur Bank fließen. Die verbleibende Restschuld sind neue Schulden, auf denen Sie sitzen bleiben. Kommt es erneut zu einer Zwangsvollstreckung, kann man Ihnen die Restschuldbefreiung versagen.

    Antworten

      Danke für die Antwort. Eine Nachfrage. Sind das auch dann Neuschulden, obwohl das Kfz bereits vor der Insolvenz bei der Bank finanziert wurde und die Bank als Gläubiger im Insolvenzverfahren eingetragen ist?
      Nochmals danke für die Antwort

      Antworten
        Jörg Franzke
        26. Mai 2014 6:56

        Ja, weil es sich bei den Finanzierungsvertrag um ein Dauerschuldverhältnis handelt. Die Finanzierungsraten, welche nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden, sind neue Schulden.

        Antworten

Hallo Herr Franzke
Mein Fahrzeug hat einen Wert von ca. 7.500€. Ich gehe ab Juni in die Insolvenz. Brauche das Auto für die Arbeit. Habe eine Anfahrt hin und zurück von 16 km. Das Fahrzeug ist Bezahlt. Darf Ich es behalten oder Verkaufen oder ummelden? Was würden Sie mir empfehlen?

Antworten
    Jörg Franzke
    16. Mai 2014 20:14

    Hallo, wenn Sie von Ihren Arbeitgeber eine Bescheinigung erhalten, dass Sie das Auto für die Ausübung der beruflichen Tätigkeit benötigen, dann ist das Auto für den Insolvenzverwalter tabu. Also fragen Sie Ihren Arbeitgeber, Sie von ihm eine derartige Bescheinigung erhalten. Falls nicht, haben Sie in der Tat ein Problem. Das Auto gehört leider zur Insolvenzmasse und kann vom Insolvenzverwalter eingezogen und verwertet werden. Es würde Ihnen nichts helfen, wenn Sie unmittelbar vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens das Auto noch umschreiben, denn das würde der Insolvenzverwalter merken und das entsprechende Rechtsgeschäft anfechten. Die einzige Möglichkeit für Sie besteht darin, die Schmerzen zu mindern, indem Sie sich von mehreren Gebrauchtfahrzeug Händlern schriftliche Kaufangebote geben lassen, die naturgemäß schlecht ausfallen. Kommt später der Insolvenzverwalter auf Sie zu und möchte das Auto verwerten, Geben Sie ihm die Kaufangebote. Der durchschnittliche Preis ist dann maßgeblich, zu dem Sie das Fahrzeug den Insolvenzverwalter abkaufen können.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

ich muss Privatinsolvenz beantragen.

Mein Freund hat 2007 ein Auto gekauft. Dieses habe ich aber letztes Jahr auf mich angemeldet. Also ich stehe im Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein.

Darf ich das Auto trotzdem behalten ?

Vielen dank für ihre Antwort.

Antworten
    Jörg Franzke
    5. Mai 2014 20:39

    Hallo,

    ja, dürfen Sie behalten. Bei den Autos kommt es darauf an, wer das Auto gekauft hat, also wer im letzten Kaufvertrag steht. Dennoch würde ich kein Risiko eingehen, vielleicht zieht der wahre Eigentümer das Auto ja nun ein und lässt zur Sicherheit die Papiere auf sich umschreiben?

    Antworten

Hallo Herr Franzke!

Ich befinde mich seit 11.2013 in der Privatinsolvenz.
Noch darf ich ja keinen PKW besitzen.
Darf ich in der kompletten Verfahrensdauer von 6 Jahren überhaupt einen PKW kaufen und besitzen ? Ich habe hier und da dieses und jenes gelesen, dass man wohl nach einem Jahr ein KFZ besitzen darf. Eine Bekannte erzählte mir gestern, dass man nach ihrem Wissen seit neuestem überhaupt kein KFZ mehr besitzen darf.

Kann ich mir denn nun überhaupt irgendwann ein Auto kaufen??

Vielen Dank!

Antworten
    Jörg Franzke
    29. April 2014 19:57

    Das ist so: Während Sie im eigentlichen Insolvenzverfahren sind, ist es besser kein Auto zu besitzen. Würden Sie ein Auto kaufen, würde der Insolvenzverwalter Ihnen das Auto wieder wegnehmen. Sind Sie in der Wohlverhaltensüeriode, können Sie sich ein neues billiges Auto anschaffen. Sozusagen von Ihrem Ersparten. Besser ist es deswegen immer, wenn Sie das Auto eines Freundes benutzen dürfen…

    Antworten

      Hallo!
      Vielen Dank für die rasche Antwort!
      Die Wohlverhaltensperiode beginnt nach ca. 1 Jahr?
      Bzw. nach Erhalt über Mitteilung, dass das Insolvenzverfahren beendet ist? Auf ein solches Schreiben warte ich derzeit.
      Also darf ich mir später ein günstiges Auto kaufen, gibt es dort eine Grenze? 1000€, 2000€?
      Eines bleibt mir unklar, dürfte ich denn momentan ein KFZ auf mich anmelden ohne das ich ein Auto kaufe?
      Oder lieber die Finger davon lassen?

      Vielen Dank!

      Antworten
        Jörg Franzke
        4. Mai 2014 17:44

        In der Wohlverhaltensperiode können Sie sich gefahrlos ein neues Auto kaufen. Der Preis muss halt realistisch und vertretbar sein, dass Sie das Auto von Ihrem Ersparten kaufen konnten, sonst wäre es ja eine Schenkung.

        Antworten

Ich habe einen vw passat 3c Baujahr 2006 und habe mir dieses Fahrzeug letztes Jahr auf Kredit gekauft … Nun habe ich folgendes Problem, an diesem Auto müssen mehrere Reparaturen gemacht werden um das Auto erneut durch den TÜV zu bekommen (dieselpartikelfilter 1500€, Bremsen vorn/hinten 300€, linker Scheinwerfer 600€, hintere Stoßdämpfer 500€) Restschuld sind noch knapp 12 tausend Euro . Was nun?

Antworten

Hallo,
mein mann ist in der Insolvenz. ich arbeite seid gut vier monaten auf minijob basis nun möchte mein chef mir ein auto kaufen damit ich flexibler zur arbeit kommen kann. was muss ich beachten bzw befürchten. kann mir das auto weggenommen werden aufgrund der inso meines mannes?

Antworten
    Jörg Franzke
    27. April 2014 9:15

    Sie müssen gar nichts beachten. Der Insolenzverwalter Ihres Mannes kann nicht auf Ihr Vermögen übergreifen.

    Antworten

Hallo, ich gehe in die privat Insolvenz. Meine mutti hatte mir ein auto gekauft und es auf mich angemeldet. Im Kaufvertrag stehe ich nicht. Muss ich das auto abgeben? Wenn ja , , könnteich es dann auf meine Mutter anmelden bevor ich den Insolvenz Antrag stelle? Bin alleinerziehend mit drei Kindern und arbeite minijob. Ich brauch das auto um zur Arbeit zu kommen und um Kinder zu arztzerminen oder schule zu fahren. Ohne Auto müsste ich den job kündigen da ich es zeitlich nicht mehr schaffen würde hin und zurück zu kommen.
Vielen Dank im voraus
Schönen Gruß
Reimer

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    Jörg Franzke
    7. April 2014 7:40

    Hallo,

    es kommt immer darauf an, wer im Kaufvertrag steht. also Ihrer Mutti. Die kann das Auto rein vorsorglich ja wieder an sich nehmen. Das vermeidet zusätzlich Missverständnisse.

    Grüsse
    Franzke

    Antworten

Darf ich in Kenntnis meiner bevorstehenden Insolvenz, von meinem Geld, meiner Frau ein Auto kaufen/schenken, sodass es ihr gehört, also komplett auf ihren Namen läuft (Kaufvertrag/Anmeldung etc.). Muss sie es im Falle meiner Insolvenz dann wieder verkaufen und den Erlös meiner Insolvenzmasse zuführen?
Besten dank vorab,
Jann

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    Jörg Franzke
    30. März 2014 9:09

    Hallo,

    ja, das wäre so. Würde der spätere Insolvenzverwalter die Schenkung entdecken, würde die Übertragung anfechten und das Auto bzw. den Gegenwert herausverlangen.

    Grüsse
    Franzke

    Antworten

Hallo..wie ist es denn wenn der kaufvertrag auf meinen freund läuft und ich ihn aber angemeldet habe? Er braucht das auto um zur arbeit zu kommen… haben wir so gemacht weil ich weniger versicherung zahlen muss… lg

Antworten
    Jörg Franzke
    25. März 2014 17:49

    Habe ich noch nicht verstanden. Wer geht denn in die Insolvenz? Wenn Sie in die Insolvenz geht, ist das Auto in Sicherheit, wenn Ihr Freund in die Insolvenz geht, ist das Auto in Geahr.

    Antworten

      ich habe auch das problem mit dem auto. ich bin in insolvenz. mein freund hat ein auto nachweislich gekauft und es wurde nur auf mich angemeldet.

      wer ist denn jetzt eigentümer? der im kaufvertrag oder der in den fahrzeugpapieren steht?

      gibt es hierzu eine gesetzliche grundlage?

      kann ich das auto im nachhinein auf meinen freund anmelden?

      Antworten
        Jörg Franzke
        25. März 2014 18:52

        Hallo,

        der Käufer ist der Eigentümer, also derjenige, der im Kaufvertrag steht. Gesetzliche Grundlage gibt es, kenne ich aber nicht auswendig. Klar, der Eigentümer – also Ihr Freund – kann das Auto ummelden auf sich.

        Grüsse
        Franzke

        Antworten

Ich kaufe mein Auto dem Treuhänder ab,darf ich es dann wieder Verkaufen und mir von dem Geld ein neues kaufen?
Oder muss ich dem Treuhänder dann das Geld aus dem Verkauf geben,was wiederum ja so wäre das man das Auto dem Treuhänder 2 mal abkaufen würde?!

Antworten
    Jörg Franzke
    24. März 2014 7:28

    Das wäre keine gute Idee. Es wäre in der Tat so, dass Sie dem Treuhänder das Geld zweimal geben müssten. Also keinesfalls verkaufen.

    Antworten

hallo, ich habe auch ein auto was aber nicht ich gekauft habe sondern mein ex freund. es ist auch seit dem kauf auf seinen namen angemeldet. nun möchte der Treuhänder fotos von diesem fahrzeug. ich bin alleinerziehend mit einem 4jahre alten kind und arbeite in zwei schichten und brauche dieses fahrzeug um nach 24uhr nach hause zu kommen bzw um meine gehbehinderte mutti abzuholen damit sie in der spätschicht mein kind betreuen kann. hätte ich meine mutti nicht könnte ich meinen job nicht weiter ausüben. was kann ich tun? hab angst das mir das auto genommen wird.

ich danke für ihre antwort

Antworten
    Jörg Franzke
    15. März 2014 8:43

    Das Auto geht den Treuhänder nichts an, er hat kein Recht dazu, Fotos zu verlangen. Zur Bestimmung des Eigentümers eines Autos kommt es immer darauf an, wer im Kaufvertrag steht. Am besten Sie reagieren nicht darauf oder Ihr Freund schickt dem Treuhänder eine Kopie des Kaufvertrages.

    Antworten
Sandra Müller
5. März 2014 23:44

Hallo, ich bin in der Privatinsolvenz. Ich habe ein Auto (Baujahr 1996), dieses nutzt jedoch mein Ehemann für seine berufliche Tätigkeit als Pizzabote. Ist es realistisch dieses Auto zu verwerten?

Antworten
    Jörg Franzke
    6. März 2014 7:50

    Leider nutzt es Ihnen nichts, wenn der Ehemann das Auto beruflich nutzt. Also muss das Auto verwertet werden. Dies können Sie aber leicht verhindern, indem Sie sich ein, zwei Kaufangebote von KfZ H#ndlern besorgen und den Durchschnittpreis bieten Sie dem Treuhänder an, um ihm das Auto aus der Insolvenzmasse abzukaufen.

    Antworten

      Guten Tag,
      ich stehe kurz vor meiner Privatinsolvenz und habe eine Zahlung von 2012 und 2013 der Soka Bau erhalten.
      Geht das Geld komplett an den Insolvenzverwalter ?

      Antworten

[…] ist die PI geplant ? Privatinsolvenz Auto behalten | Insolvenzberatung und Sanierung __________________ EX Inkasso MA – keine juristischen […]

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