Kosten der Insolvenzberatung

Weil ich großen Wert auf transparente Anwaltskosten lege, werden wir die Kosten der Insolvenzberatung von Beginn an klar regeln. Nachdem Sie mir Ihren Fall sowie die gewünschte Lösung geschildert haben, werden wir die Machbarkeit diskutieren sowie den Aufwand. Danach schlage ich Ihnen einen Festpreis vor sowie einen Zahlungsplan, das heißt Ratenzahlung nach Leistungsabschnitten. Die Honorarvereinbarung halten wir schriftlich fest. Das Mandat beginnt, sobald die erste Rate angezahlt ist. Sie können jederzeit aus dem Mandat aussteigen. Ich werde keinesfalls auf irgendwelchen Nachzahlungen bestehen.

Für folgende standardisierte Leistungen und Verfahren kann ich Ihnen Festpreise nennen:

Ausführliche Erstberatung

Termin in meinen Kanzleiräumen oder Telefontermin.

    • Privatinsolvenz mit Insolvenzplan: 150 EUR
    • Regelinsolvenz mit Insolvenzplan: 150 EUR
    • GmbH-Insolvenz: 150 EUR
    • Schutzschirmverfahren: 200 EUR
    • EU-Insolvenzz: 250 EUR

Insolvenzantragsverfahren

Das Honorar setzt sich zusammen aus einer Grundgebühr plus Anzahl Gläubiger.

    • Grundgebühr Antrag auf Verbraucherinsolvenz: 550,00 EUR
    • Grundgebühr Antrag auf Regelinsolvenz: 600,00 EUR
    • Grundgebühr Antrag auf GmbH-Insolvenz: 600,00 EUR
    • plus Gebühr pro Gläubiger: 30,00 EUR

Insolvenzpläne

Wer die Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz mit einem Insolvenzplan verkürzen möchte, um nach spätestens 12 Monaten schuldenfrei zu sein, sollte ein Honorar für das Insolvenzplanverfahren ab 2.500 € berücksichtigen. Die Zahlung erfolgt in drei Raten: Zu Beginn, ca. 6 Monate später bei Ausfertigung des Insolvenzplans und wiederum ca. 4 Monate später zum gerichtlichen Abstimmungstermin.

85 Gedanken zu „Kosten der Insolvenzberatung

  1. Malik Aslan sagt:

    Hallo Herr Franzge..
    Icfh habe einige ihrer Ratschläge verfolgt , und möchte ihnen zu ihrem transparenten und ehrlichen Meinungen und Tipps die sie an die fragenden geben ein grosses Lob aussprechen.
    Gerne würde auch ich mein Anliegen mein Problem ihnen erörtern. Ich bin Hartzv4 Empfänger.
    1. 6000 eur Inkasso forderung an Einen Schuldner. Seit 2002 wird in kleinen Raten der Betrag abgetragen. Erst 30 Eur jetzt eigenständig auf 50 Eur erhöht seit ca. einem Jahr..
    2. Jetzt knapp noch 3100 Euro offen.
    3.Bei der Inkasso Firma Haas & Kollegen RA ..Gbr
    4 .Möchte einen Einmal Vergleich anbieten
    5. Angrebot als Vergleich ,Unter 50% der austehenden Forderung realisierbar?
    6,“Brav“ die Beträge immer bis zum 15. Des Monats überwiesen.
    Beste Grüsse und weiterhin gutes Gelingen

  2. Hallo Hr.Franzke
    Mein Mann ist in der Vorinsolvenz und bekommt kein Cent und ich muss mit meinem Gehalt 1075 alles bezahlt bekommen!!!!Ist das rechtens das er wirklich gar nichts bekommt????Das Erstgespräch beim Anwalt für Insolvenzrecht beträgt 250 € und selbst die bekomm ich durch mein Gehalt nicht zusammen.Er hatte ein Geschäft also das hat er ja noch und geht auch arbeiten.Es bleibt kaum was zum Leben da ich ja für das Haus alles bezahlen muss..Was raten Sie mir???Ich bin fix und alle und arbeite ja schon mehr aber als Pflegehilfskraft verdiene ich keine Millionen.
    Lieben Dank im voraus
    MfG

    • Jörg Franzke sagt:

      Das ist aber komisch, dass Ihrem Mann alles gepfändet wird. Wenn dem so ist, dann braucht er gar nicht mehr arbeiten zu gehen. Dann soll er entweder zum Amt oder sich einen Job als Arbeitnehmer suchen. In diesen Fällen gilt die Pfändungsgrenze ab 1.078 EUR Nettoeinkommen.

  3. Hallo Herr Franzke,

    ist in der Grundgebühr Antrag auf Verbraucherinsolvenz: 550,00 EUR auch die Anfahrt zum Schlusstermin enthalten oder muss diese extra bezahlt werden ?

  4. Sehr geehrter Herr Franzke,
    tolle Seite die Sie haben und sehr informativ.
    Kurz mein Fall:
    Ich bin seit Juni 2015 in der Regelinslv. (war Selbständig, Einzelunternehmen).
    Nun fordert das FA meinen Insl.verwalter auf die Steuererklärung (Einkommenssteuer) für mich abzugeben.

    Mein Insl.verwalter fordert jetzt aber mich diese zu erstellen und verweist auf meine Mitwirkungs- und Auskunftspflicht!?
    Sonst bekäme ich Zwangsgeld und das würde sich nicht gut auf mein Verfahren auswirken?? Stimmt das? Muss ich die erstellen?

    In dem Fall ist doch er für mein „Vermögen“ verantwortlich und auch für die abgabe der Steuererklärung, oder??

    Wäre Ihnen sehr dankbar.

    • Jörg Franzke sagt:

      Es ist richtig, dass letztendlich der Insolvenzverwalter für das Erstellen der Steuererklärung verantwortlich ist, Sie aber Mitwirkungspflichten haben. Im Zweifel werden Sie die Suppe auslöffeln müssen. Also bereiten Sie die Erklärung vor und schicken Sie dem Verwalter zum Unterschreiben. So eine Steuererklärung ist auch gar nicht schwierig, heutzutage: Man trägt oben den Verdienst ein und das wars. Die automatischen Freibeträge sind so hoch, dass Sie sich gar nicht die Mühe machen müssen, noch irgendetwas abzusetzen.

  5. Prillwitz sagt:

    Hallo Herr Franzke,

    zunächst möchte ich Ihnen mitteilen, dass ihre Webseite wirlich toll aufgebaut und sehr informativ ist.

    Nun mein Problem:
    Meine Ehefrau und ich befinden uns seit 3,5 Jahren in der Privatinsolvenz, also immerhin die Hälfte schon geschafft.

    Nun kam es Anfang des Jahres zu einem BGH Urteil, dass unser Kind (5Jahre) nur jeweils zu 0,5 als unterhaltsberechtigte Person anerkannt wird. Bislang wurden nur bei mir 570 Euro monatlich gepfändet (ca 2600 netto). Meine Frau blieb bislang verschont. Durch das Urteil muss nun sie 90 Euro zahlen und bei mir sind es nun über 900 Euro. Ist das so rechtens? Das ist wirklich eine enorme Mehrbelastung, auf die man sich nun einstellen muss. Ist es möglich hiergegen vorzugehen bzw. dass ich eventuell das „volle Kind“ als unterhaltsberechtigte Person bekomme?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Mit besten Grüßen

    N.P.

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn der BGH das so entschieden hat, dann ist es so. Ich kenne dieses sehr ärgerliche Urteil, aber man kann nichts dagegen machen.

  6. Bernd Küpper sagt:

    Guten Tag Herr Franzke,
    können Sie mir bitte Ihre Gebühren mitteilen bei der Beantwortung für die nachstehende Frage:
    Meine Nichte hat das Unternehmen meines Vaters ( sie war Erbin) in die Insolvenz gefahren. Nun steht das Gebäude leer (hier bin ich mit ihr Anteilseigner) und verursacht Kosten (Energie, Grundsteuer, Grundbesitzabgaben) ohne Einnahmen, weil es zur Zwangsversteigerung ansteht. Meine Nichte meint, da sie insolvent ist, müsse ich die Kosten allein tragen. Stimmt das?
    Welche Kosten fallen in dieser Angelegenheit für eine Beratung durch Sie für mich an?

    • Jörg Franzke sagt:

      Ich denke mal, dass die Nichte recht hat. Im Zweifel haften Sie mit der Nichte als Gesamtschuldner. Wenn es bei der Nichte nichts zu holen gibt, wenden die Gläubiger sich an Sie. Versuchen Sie also, die Kosten so gering wie möglich zu halten.

  7. Nicole Sonntag sagt:

    Hallo Herr RA Franzke,
    mein Mann würde gerne in die Insolvenz gehen. Er hat neben unseren gemeinsamen Schulden noch einiges alleine an Schulden. Das Haus gehört nur mir, die Verbindlichkeiten dafür tragen wir jedoch gemeinsam, d.h. die Darlehensverträge fürs Haus haben wir gemeinsam unterschrieben, obwohl es nur mein Eigentum ist. Was passiert mit meinem Haus? Wir haben übrigens 4 Kinder und gehen beide arbeiten.
    Danke vorab

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn Ihr Mann einen Insolvenzantrag stellt, dann wird die Bank höchstwahrscheinlich alle Kredite kündigen – auch Ihnen gegenüber. Dann hätten Sie auch ein Problem.

  8. Sehr geehrter Herr Franze, DANKE für Ihre wundervolle Seite. Ich habe folgendes Anliegen und hoffe auf Ihren Rat. Ich bin derzeit Selbstständig als Vertreterin für einen Versicherungskonzern. Im Laufe der Jahre haben sich leider ca. 35.000 Euro Schulden bei 1 Bank angehäuft. Sonst habe ich keine Gläubiger. Die Vertretung wird aus Unwirtschaftlichkeit zum 01.05.16 geschlossen und ich melde mein Gewerbe ab. Dann bin ich erstmal arbeitslos. 🙁 Ich habe aus dem Verkauf meiner Eigentumswohnung, nach Ablösung der Restschuld noch 10.000 Euro übrig. Was raten Sie mir ? Soll ich die Raten dann einfach einstellen, so wie Sie es anderen hier schon empfohlen haben und abwarten was die Bank macht ? Oder mit einem Angebot an die Bank herantreten? Insolvenz oder Vergleich ? Wie viel sollte ich der Bank anbieten ? Ich bedanke mich herzlich im Voraus für Ihre Hilfe MFG

    • Jörg Franzke sagt:

      Ich glaube nicht, dass die Bank zu einem Vergleich bereit ist. Solange sie die Raten bekommt, wird sie sich auf einen Vergleich nicht einlassen. Stellen Sie die Zahlungen ein, vollstreckt die Bank und Sie haben negativen Einträge. Kurzum: Die Bank will das Geld nicht. Geben Sie die 10.000 EUR maßvoll für Ihren Lebenswerb aus und wenn das Geld weg ist, beantragen Sie eine Insolvenz. Das ist nicht verboten. Der BGH hat ein maßvolles Aufbrauchen des eigenen Vermögens vor der Insolvenz ausdrücklich erlaubt.

  9. Hallo Herr Franzke,

    aufgrund von 2 Bankkrediten und zusätzlichen Gläubigerschulden die ich nicht zurückzahlen kann, sehe ich mich gezwungen, Privatinsolvenz anzumelden.

    Ich möchte aber nicht, dass mich meine derzeitige schwierige Lage runterzieht.. Nun möchte ich mit meinem Partner zusammen ein Unternehmen, genauer eine UG, gründen, was ich seit längerem plane. Für die Geschäftsidee brauchen wir für den Start kaum Kapital, dafür aber müssten/wollen wir die ersten 1-2 Jahre den Gewinn zum größten Teil wieder in das Unternehmen investieren, um es in kurzer Zeit groß zu ziehen. Deswegen möchte ich nicht, dass während dieser Zeit die Einnahmen oder der Gewinn mit einem hohen BEtrag gepfändet wird.

    Wie sollte ich da am besten um logischsten vorgehen?
    Erst nach dem Insolvenzantrag die UG, Holding anmelden oder schon vorher?
    Ist es besser, wenn ich nur als Geschäftsführer eingestellt bin oder als Unternehmensgründer bzw Gesellschafter?

    An meinem Wohnort habe ich keinen kompetetenten BErater finden können. Ist bei Ihnen auch eine Ratenzahlung (aufgeteilt auf 3 Monate) möglich?

    Besten Gruß

    • Jörg Franzke sagt:

      Weil Sie aufgrund bevorstehender Insolvenz ohnehin nicht Gesellschafterin der UG werden können, ist es egal wann Sie damit beginnen. Wenn die Gesellschaft Ihrem Partner gehört, dann kann man auch nichts pfänden. Für das Insolvenzverfahren ist es auch egal, ob Sie die Geschäftsführerin werden.

  10. Maxi Musterfrau sagt:

    Sehr geehrter Herr Franzke,
    ich befürchte, dass mein Vater Insolvenz anmelden muss und da ich in „seiner GbR“ mit drinstecke wird mich das auch privat mit runterziehen. Ich habe in der GbR leider nur Pflichten keine Rechte. Aussteigen ist unmöglich, da stimmt die Bank nicht zu. Die Bank steht im Grundbuch der Immobilie. Nach der Versteigerung werde ich noch weiterhin Bankschulden haben, dann kommt die Bank auf mich privat zu.

    Ich bin Einzelunternehmerin und möchte, das was ich mir in den letzten 5 Jahren mühsam aufgebaut habe, nicht verlieren. Ist es sinnvoll mit meinem Mann (er Ges. GF) eine UG oder GmbH zu gründen, in der ich dann angestellt bin? Das wollten wir beide eigentlich immer schon mal machen. Über eine Info würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank.

    • Jörg Franzke sagt:

      Im Hinblick darauf was Sie erwartet, sollten Sie auf jeden Fall so schnell wie möglich das Einzelunternehmen aufgeben und Ihr Mann betreibt ein gleichartiges Gewerbe in einer UG fort. Seinen Sie aber vorsichtig und achten Sie darauf, dass Sie keinen Betriebsübergang produzieren. Das neue Unternehmen darf nicht vollkommen identisch mit dem alten sein. Je größer der „Abstand“, desto besser.

      • Hallo Herr Franzke,
        zu den Kosten pro Gläubiger hätte ich eine Frage ,es handelt sich um 1 Bank ,davon 2 Konten und 2 Darlehen 1 von der KFW und eins mit Rest 700 Euro .Wieviele Gläubiger sind das dann ?
        Über eine Rückantwort würde ich mich sehr freuen .

  11. Hallo,
    Ich habe auch einiges an Schulden.aber eine Bank hat sich ca. 4 Jahre nicht gemeldet und wollen jetzt das Geld. ab wann ist sowas verjährt?
    Darf die Bank die offenen Posten jetzt noch fordern?

  12. Hallo, ich kann nicht mehr liefern und ich kann keine Gelder mehr zurück zahlen , was muß ich jetzt tun ? Wie kann ich meine Kunden im besten Fall darüber informieren ? Kann ich bei ihnen auch Hilfe finden wenn ich noch nicht in Insolvenz gehen möchte ? Vielen Dank für ihre Antwort

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn Sie eine Einzelunternehmerin sind, dann müssen Sie gar nichts unternehmen. Einfach laufen lassen. entscheiden Sie sich das Gewerbe abzumelden, dann informieren Sie die Kunden einfach, dass Sie das Geschäft eingestellt haben.

      • Lieber Herr Franzke,
        zuerst einmal vielen Dank für ihre Antwort. Wenn ich nichts unternehmen muss was mache ich aber nun mit meinen Kunden welche schon anfangen mich zu bedrohen und mit Anzeige drohen.
        Vielen Dank für ihre Hilfe
        Manuela

          • Edda Masuri sagt:

            Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Franzke,

            ihre Antwort auf die Frage von Frau Manuela überrascht mich sehr. Gerne möchte ich Sie folgendes fragen : sie raten nichts zu tun. Auf dierse Frau wird doch aber sicher ein Ansturm von Forderungen kommen, die dann nicht bezahlt werden ? Auch ich bin ein Einzelunternehmen. Ich habe zar keine Gelder entgegengenommen, jedoch fordern von mir meine Lieferanten Geld was ich nicht bezahlen kann. Meinen Betrieb habe ich zum Jahresende geschlossen. Was ist die Alternative zur Insolvenz (außer Vergleich)
            Vielen Dank für Ihre Antwort E.Masuri

          • Jörg Franzke sagt:

            Es gibt keine Alterniative zur Insolvenz. Nachdem man sich dazu entschieden hat, sollte man wirklich alle Zahlungen einstellen und sich tot stellen. Es gilt das Motto: Wer nichts macht, der macht nichts falsch. Die Briefe der Gläubiger sind dann egal.

  13. Hallo Herr Franzke,
    ich hab mal eine frage zum Insolvenz Planverfahren. ich könnte durch einen Sponsor ca. 20% des Betrags bekommen. Ich hab 5 Gläubiger, wobei ich nicht glaube das einer zur Abstimmung kommen wird. ( Sparkasse, Telekom, Jobcenter, BA für Bildung und Öffentlicher Nahverkehr – wobei die nur 80 Euro bekommen). Was passiert wenn keiner kommt, oder einer kommt und nein sagt? Danke

    • Also als Anmerkung. Es sind ca., 13000 Euro Schulden, wobei 2 Gläubiger schon über 10 Jahre warten und der größte ist das BA mit 6000 Euro Bildungskredit. Leider hab ich nach dem Studium keine Arbeit gefunden und halte mich mit Teilzeit und Aufstockung über Wasser. an kann auch sagen, das kein einziger Cent kommen würde und nur dieses eine Möglichkeit wäre etwas abzuzahlen.

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo, wenn keiner kommt, dann ist das doof, weil dann auch keine Abstimmung (zu Ihren Gunsten) stattfindet. Aber ich würde nochmals überlegen, ob es nicht doch noch eine Person aus Ihrem Umfeld gibt, der Ihnen mal Geld geliehen hat oder Sie haben etwas gekauft, das Sie nicht bezahlt haben. Dieser Gläubiger müsste natürlich mit auf die Liste.

  14. Hallo Herr Franzke,
    ich hätte nur mal eine kurze Frage –
    Mein Mann hatte vor vielen Jahren (ca. 9 Jahre) eine Privatinsolvenz….er wurde auch vor 3 Jahren auch schon „freigesprochen“. Jetzt geht es darum, dass wir evtl. mal die Pflege seiner Eltern übernehmen müssten und mein Mann dafür das Häuschen „erben“ bzw. „geschenkt“bekäme. Darf das Haus (schuldenfrei) dann auf seinen Namen laufen? Oder würde es da noch Probleme geben? Sicheres und gutes Einkommen seit vielen Jahren ja auch vorhanden….und keine Neuschulden!
    MfG

  15. Sehr geehrter Herr Franzke,

    da ich auf der Suche an der Beantwortung von 1,2 Frage bin, habe ich Ihre Website entdeckt.
    Seit 07/14 befinde ich mich in der Privatinsolvenz.
    1. Frage: Ich befinde mich einer beruflichen Reha. maßnahme (Teilhabe am Arbeitsleben) und beziehe Übergangsgeld sowie Fahrtkostenerstattung. Da beides seit November angehoben wurde, übersteigt mein Einkommen die 1.049 € pfändungsfreie Grenze. Muss ich tatsächlich dem Treuhänder etwas überlassen?
    2. Frage: Ich möchte bei ebay Kleidung anbieten/verkaufen und habe ein PayPal-Konto eröffnet.
    Darf ich den Erlös behalten oder wird er angerechnet?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Beantwortung.

    Freundl. Grüße
    Radev

    Darf ich den Erlös

    • Jörg Franzke sagt:

      1. Kann ich so nicht sagen. Die Fahrtkostenerstattung ist jedenfalls pfändungsfrei.
      2. Eigentlich wird der Erlös aus den PayPal-Verkäufen angerechnet.

    • Vielen Dank für Ihre Antwort. Sollte ich noch mehr Informationen benötigen werde ich Sie telefonisch kontaktieren.

      Wäre dann wieder die Frage wie hoch hier die Kosten sind.

      Freundliche Grüße
      W. Radev

  16. Sehr geehrter Herr Franzke,

    vielen Dank für dieses informativen Seiten. Ich bearbeite gerade meinen Antrag auf Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens. Hierzu habe ich 3 Fragen:

    1) Wenn ein Inkassounternehmen den Vollstreckungsbescheid beantragt hat, gilt dieses dann als Gläubiger oder als Gläubigervertreter?

    2) Wie verhält es sich mit Rechnungen, die noch nicht angemahnt wurden und dennoch fällig sind bzw. nicht beglichen werden können; kommen die „prophylaktisch“ auch ins Gläubigerverzeichnis oder sollte man abwarten, ob überhaupt „gemahnt“ wird?

    3) Die Restschuldbefreiung gilt auch in der Regelinsolvenz, kann aber nicht bereits nach 3 Jahren (wie bei der PI) beantragt werden, korrekt?

    Vielen herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen.
    H.R.

    • Jörg Franzke sagt:

      Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:
      einfach im Vollstreckungsbescheid nachsehen. Dort wird unterschieden, zwischen dem Gläubiger und dem Gläubigervertreter. Bitte immer den Gläubiger eintragen und nicht den Gläubigervertreter. In der Regel ist das Inkassobüro nur von dem Gläubiger beauftragt und nicht selbst der Eigentümer der Forderung.
      Die Rechnungen auf jeden Fall mit berücksichtigen. Lieber einen Gläubiger zu viel eintragen, als einen zu wenig. Auf jeden Fall werden diese Rechnungen noch zur Forderung im Insolvenzverfahren, deshalb gehören sie mit auf die Gläubigerliste.

    • Hallo Herr Franzke,

      Ich bin z.Zt. in einer Umschulungsmaßnahme vom Rententräger.
      Ich zahle schon Jahre lang, hier und da einige Schulden ab um kein Kuckuckkleber im hause zu haben.
      Nun hat sich das Jugendamt eingeschaltet wegen offen stehender Unterhaltszahlungen für meine Tochter (meine Ex-Frau bezieht Geld von der Unterhaltsvorschusskasse) …von meinem Übergangsgeld wird nun 272,- Euro abgezogen (quassie wurde die Pfändung vom Konto ÜBERGANGEN)….nun kann ich absolut keinen Verpflichtungen mehr nachkommen, was Gläubiger angeht.
      Ich hatte *eigentlich* vor in die PI zu gehen …. aber ich war im Jahr 2011 Geschäftsführer einer GmbH …und dort ist noch ein Offenes Verfahren, bzw das Verfahren ist noch nicht gestartet und ich weiß nicht, was mich dort erwartet.

      was würden Sie mir in dem Punkt Raten?
      -soll ich die PI schon im Vorfeld anstreben, oder…
      -bis zum Prozess (und die dort aufkommenden Beträge) abwarten?

      zudem kommt noch…. die offen stehenden Ansprüche vom Jugendamt…. werden die dann noch weiter von der Rentenkasse abgezwackt?

      Sorry, aber seit gestern weiß ich nicht mehr weiter 🙁

      MfG Micha

      • Jörg Franzke sagt:

        Hallo,
        das Jugendamt darf bei Unterhaltsschulden noch unter die gesetzliche Pfändungsgrenze bis zu einem absoluten Selbstbehalt von 450 EUR pfänden. Deshalb das „übergehen“ der Pfändungsgrenzen. An Ihrer Stelle würde ich gleich mit der Privatinsolvenz beginnen. In der Regel stellen die Jugendämter die Pfändung dann wieder ein. Sie müssen ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens aber wieder Unterhalt bezahlen, sonst geht der Ärger wieder von vorne los.

  17. Ferdi tayfur sagt:

    Hallo,

    Ich erwarte Steuerschulden aus den Jahren 2007-2013 in Höhe von ca 60000 Euro.
    Steuerfahndung war im Januar 2014. noch liegt kein Bescheid vor.

    Kann ich nach neuem Recht Privatinsolvenz beantragen und somit aus den Steuerschulden weg kommen oder habe ich keine Chance mehr? Noch habe ich keine Informationen vom Finanzamt bekommen…

  18. Hallo,

    ich war von 1994 bis 1998 selbständig. Leider mußte das Unternehmen Insolvenz anmelden. Eine Privatinsolvenz mit Antrag auf Restschuldbefreiung wurde damals nicht durchgeführt. Ich habe einen Weg gefunden mein Leben zu gestalten, würde aber jetzt gern reinen Tisch machen, um in 6Jahren „normal“ leben zu können. Ich weiß allerdings nicht, ob ich noch alle Gläubiger zusammenkriege. Reicht es aus, eine Schufa-Auskunft einzuholen? Dort müßten doch eigentlich alle erfaßt sein, oder?
    Vielen Dank.

    • Jörg Franzke sagt:

      Leider sind in der Schufa nicht alle Gläubiger erfasst, sondern nur Banken, Versandhäuser, Telefongesellschaften, usw. Nicht erfasst sind beispielsweise Privatgläubiger. Leider gibt es keine zentrale Schuldendatei. Ich gehe aber davon aus, dass die forderungen entweder verjährt sind, oder in der Schufa stehen. Also können Sie ein Insolvenzverfahren mit diesen Auskünften wagen.

  19. Möchte ich vorerst bitte nicht nennen. sagt:

    Guten Tag Herr RA Franzke,

    ich muss und werde in die PI gehen (ca.50.000, inzwischen ca. 30 Gläubiger aus freiberuflicher Selbständigkeit und privaten Verpflichtungen). Momentan bin ich berufsunfähig (voraussichtlich vorerst bis Mitte 2015), erwerbslos und – da aus Selbständigkeit kommend – auf ALGII angewiesen. Ich habe einen 7-jährigen Sohn, der bei seiner Mutter hunderte Kilometer entfernt wohnt. Ich kann ihn nun bereits seit etlichen Monaten nicht mehr regelmäßig besuchen, wie ich das bisher versuchte aufrecht zu halten.

    Kurz gesagt – ich habe nichts mehr, kann mir tatsächlich auch nichts weiter leisten, stehe mit dem Rücken an der Wand und stehe nun vor dem Fiasko, nicht mehr für meinen Sohn da sein zu können. Soweit abgerutscht zu sein, ist für mich immer noch wie ein wahr gewordener Alptraum. Ich würde meine Regelinsolvenz (!) gerne richtig machen und hab – offen gesprochen – eine Heidenangst, über einen der rechtlichen Fallstricke zu stolpern. Die erste und für mich wichtigste Frage daher ist: kann man für die Regelinsolvenz Prozesskostenhilfe beantragen – und wenn ja, würde die PKH für Sie kostendeckend sein?

    Mit freundlichen Grüßen.

    • Jörg Franzke sagt:

      Leider gibt es keine Prozesskostenhilfe. Aber es gibt keine gravierenden rechtlichen Fallstricke. Wichtig ist es, dass die Gläubigerliste vollständig zusammengetragen ist und Sie keinen Gläubiger vergessen haben. Außerdem sollten Sie die Gläubiger vorher anschreiben und den aktuellen Schuldenstand abfragen. Dann holen Sie sich beim Amtsgericht einen Insolvenzantrag für das Regelinsolvenzverfahren und füllen diesen aus. Vergessen Sie nicht, sogleich einen Antrag auf Stundung der Verfahrenskosten zu stellen und auf Restschuldbefreiung. Das Schaffen Sie schon!

  20. eisenhuth,martin sagt:

    guten tag, habe seit ca 1,5 jahren eine schuldenregulierung mit hilfe eines anwalts aus hamburg. nun ist mir gekündigt worden, nach 8 jahren, ab okt bin ich arbeitslos, jetzt aber erts einmal krank, dh bekomme ab 1 sept. krankengeld, kann aus o.a gründen ketzt natürlich nicht mehr bezahlen und würde gerne in privatinsolvenz gehen, schulden ca 28000,- gläbiger schätze 12-14. meine frau ist frührentnerin und an krebs erkrankt, sie bekommt ca 570.- rente , können sie mich vertreten, der anwalt aus hamburg sagte mir heute, das ich besser zur schuldnerhilfe gehe. und insolvenz anmelden sollte. ich habe mich auch dafür entschlossen, hätte das aber gerne mit anwaltlicher unterstüzung. mein konto ist 900 im minus und wird monatlich mit 100 euro wieder langsam zum plus geführt. würden sie mich vertreten anwaltlich, und was würde das grob geschätzt kosten, mein ziel wäre auch gerne das alles innerhalb 3 jahre abzubezahlen, aber da haben sie sicherlich mehr erfahrung. bis zu welchen betrag könnte eigentlich bei mir gepfändet werden, wie bereits erwähnt meine ehefrau rente von ca 570

  21. Maria Mustermann sagt:

    Hallo Herr Frantzke,
    habe mein Gewerbe im Dezember 2013 abgemeldet, der Geschäftsbetrieb – Einzelfirma – war wegen gepfändeter Konten bereits seit Juni 2013 nicht mehr aktiv.
    Die Schulden betragen aus dem Gewerbebetrieb ca. 230.000 Euro – verteilt auf ca. 36 Gläubiger. Derzeit lebe ich von Hartz 4.
    Ich würde gern Regelinsolvenz beantragen.
    Frage/n:
    1) Für die Einleitung eines Regelinsolvenzverfahrens würde ich gern professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Wäre eine anwaltliche Beauftragung/Betreuung z. B. durch Sie mit einem Beratungsschein abgedeckt?
    2) Ich würde gern freiberuflich arbeiten – mir etwas komplett neues aufbauen. Ließe ein Insolvenzverwalter soetwas überhaupt zu – oder ist eine nichtselbständige Arbeit die einzige Alternative für mich? Das Arbeitsamt ist da tolerant. Aber ich habe bei Ihnen gelesen, daß Einnahmen aus selbständiger Arbeit nicht pfändungssicher sind. Von irgendwas muss ich aber leben…
    Besten Dank für eine kurze Info.

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      leider kann mit dem Beratungsschein nur eine Verbraucherinsolvenz beatragen, nicht aber eine Regelinsolvenz.Selbständig können Sie sich wieder machen. Das geht auch während der Insolvenz. Mit den Einnahmen ist das so eine Sache. Deshalb wäre es besser, wenn Sie mit der Selbständigkeit warten, bis Sie im Insolvenzverfahren sind. Dann handeln Sie mit dem Insolvenzverwalter das an ihn abzuführende Einkommen aus und den Rest können Sie in beliebiger Höhe behalten.

  22. Hallo Herr Franzke,
    ich stecke mit meiner GmbH in einer dummen Zwickmühle.
    Ein Lieferant hat mir jetzt nach 5 Jahren eine Rechnung
    in 5-stelliger Höhe geschickt über Waren, die ich damals
    ‚ zur Kommission ‚ d.h. zum Abverkauf und späterer
    Abrechnung bekommen hätte (ich bin aber der Meinung
    ich habe sie regulär gekauft – aber noch nicht bezahlt).
    Ist diese Rechnung verjährt und besteht ein Unterschied
    ob zur‘ Kommission‘ oder per ‚Lieferschein‘ gekauft bei
    der Verjährung? Es existiert nur eine mündliche Absprache
    unter vier Augen. Wenn ich die Rechnung bezahlen müsste
    wäre meine GmbH insolvent – aber ich weiß noch gar nicht
    ob die späte Rechnung nicht verjährt ist?

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      nein, die Rechnung ist nicht verjährt. Wenn Sie die Auffassung vertreten, dass die Forderung des Lieferanten unberechtigt ist, müssten Sie in der GmbH für den folgenden Rechtsstreit eine Rückstellung bilden. Tun Sie es nicht, gilt die Rechnung als fällig und wenn dieser Betrag 10% höher ist, als die Liquiden Mittel in Ihrer GmbH, ist sie bereits zahlungsunfähig. In der Tat eine doofe Situation.

  23. Hallo
    Sie schreiben ständig,das man alle Zahlungen einstellen sollte. Was ist aber mit der regulären Lohnpfändung? Soweit ich informiert bin,ist der AG dazu verpflichtet diese weiterhin auszuführen.
    MfG:Ralf

  24. sehr geehrter herr franzke,

    ich werde wohl auch in die privatinsolvenz gehen müssen, da mein exehemann den nachteilsausgleich vom ehegattensplitting nicht ausgleicht und mein konto gepfändet wurde. leider hat er auch mit unserem haus schon schindluder getrieben, so das dieses in der versteigerung ist. ich habe zwei fragen:
    1. machen sie auch insolvenzverfahren in franken?
    2. bleibt der unterhalt für meine tochter unangetastet?
    dankeschön!
    sm

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      Selbstverständlich mache ich für Sie das Insolvenzantragsverfahren auch in Franken. Wir sind bundesweit tätig und aufgrund moderner Kommunikationsmittel macht die Entfernung überhaupt nichts aus. Ich kann Ihnen versichern, dass der Unterhalt für Ihre Tochter nicht angetastet wird.

  25. Hallo Herr Franzke,
    hier noch weitere Details.
    Unser Hausdarlehen wurde von beiden Ehepartnern
    unterschrieben. Besitzer ist aber nur meine Frau.
    Von 215000 Euro sind noch 100000 Euro offen.
    Die Insolvenz der Firma betrifft nur mich da nur ich für alles
    unterschrieben habe.
    Aber wie ist das mit dem Haus?
    Was passiert mit einer Lebensversicherung die das Haus absichert? Können wir diese kündigen ohne Probleme mit der Bank zu bekommen?
    Soll das Haus in die Versteigerung gehen oder besser verkauft
    werden eventuell an einen Verwandten?
    Was passiert mit dem finanziertem Firmen PKW ?
    Mit freundlichem Gruß

  26. hallo herr franzke
    bin seit 2002 selbständig und jetzt mit der Firma in
    finanzielle schieflage geraten
    privat dadurch natürlich auch.
    Firma 150000 € Privat 250000 € Schulden.
    Der Firmenbetrieb läuft noch. Wan muss ich Insolvenz anmelden? Was ist mit den Geldeingängen.
    Was ist mit den Gläubigern. Wenn die Insolvenz angemeldet
    ist noch weiterarbeiten ?
    Vielen Dank im voraus.
    MFG

  27. Hallo Herr RA Franzke,

    eine tolle Seite, die Sie hier ins Leben gerufen haben. Folgende Situation:
    Ich spiele mit dem Gedanken eine Privatinsolvenz zu machen, nach dem neuen Insolvenzrecht ab dem 01.07.2014 auf nun 3 Jahre, wenn mind. 35 % der Schulden gezahlt sind + zusätzlich Gerichtskosten.
    Ich habe ca. 40.000 € bei der Bank Schulden. Zahle momentan eine monatl. Rate von 750 €. Verdiene monatlich ca. 1700 € netto. Wenn ich Pfändung vorziehe würde ich wahrscheinlich damit besser fahren, als 750 € weiter zu zahlen.

    Weis nicht was da am besten der Weg wäre.

    War früher in einer Firma (GmbH) als Gesellschafter, das bin ich seit geraumer Zeit nicht mehr, ist alles notariell und HRB ausgetragen. Die Firma besteht aber weiterhin, nur das ich nichts mehr damit zutun habe. Bin seit Jahren Arbeitnehmer in einer anderen Firma und übe jetzt auch dies weiterhin fort.

    Kann die Bank rückwirkend, wenn ich Vergleich oder Privatinsolvenz anstrebe, auf dies, bzgl. Gesellschafter zugreifen, der ich ja nicht mehr bin ?

    Falls ich die 3 Jahre Privatinsolvenz anstrebe, bin ich dann nach 3 Jahren schuldenfrei oder geht das noch mit einem Zusatzjahr weiter.

    Ist dann alles gelöscht oder sind immernoch irgendwo bei der Schufa oder Creditreform Einträge ?

    Kann ich nach den 3 Jahren ein Gewerbe aufmachen und auch wieder einen Kredit aufnehmen ?

    Falls ich zur Privatinsolvenz gehe, kann mich mein jahrelanger Arbeitgeber auf Grund dessen kündigen ?

    Danke Vorab
    LG
    Horst

    • Jörg Franzke sagt:

      Ich denke nicht, dass man die Übertragung der Gesellschaftsanteile anfechten kann. Es kommt hierbei immer darauf an, ob die Gesellschaftsanteile zu einem realistischen Wert übertragen wurden oder einfach nur verschenkt. Aber selbst dann ist das Risiko erwischt zu werden, sehr gering.
      Also ist eine Privatinsolvenz für Sie das sinnvollste und wie Sie schon schreiben, werden Sie mehr Geld zur Verfügung haben, als jetzt.
      Wenn Sie das Geld aufbringen, ist nach 3 Jahren Schluss ohne Zusatzjahr, aber die Schufa einträge bleiben noch 3 Jahre.

      • Habe folgendes Problem,mein Mann hat Schulden von ca 20000 Euro s mit in die Ehe gebracht.Wir beide sind psychisch und auch körperlich so angeschlagen,dass wir beide von ca 1300 Euro Rente leben .Wir werden diese Schulden nicht mehr bezahlen können ist es da nicht längst Zeit Privatinsolvenz anzumelden?
        Wir beide haben Verträge laufen bei einem Fitnessstudio und Telekom das wir auch nicht mehr weiter bezahlen können,aus diesen Verträgen müssen wir vorzeitig heraus,sonst können wir nicht in die Privatinsolvenz.
        Mfg

  28. hallo herr franzke,
    ich liebäugle mit einer privaten umschuldung, um nach dem 1.7.2014 privatinsolvenzantrag zu stellen – ca 12gläubiger, ca. 32T€ schulden, derzeit krank und keine einnahmen. dabei strebe ich die 3jahresregelung an. also 25% forderungen zahlen + kosten. es gibt gewisse einnahmeaussichten in der zukunft, so dass das mit der privaten umschuldung (teils rückzahlbar, teils gesponsert) klappen könnte. die unbekannte größe ist nun: wie hoch ist der kostenfaktor denn INSGESAMT, denn die verfahrenskosten müßte ich ja aufbringen mit der umschuldung, um nach 3 jahren frei zu sein.
    zweite frage wäre: wenn man keinerlei einnahmen hat, gilt dann das ab 1.7. bei aussichtslosigkeit sich erübrigende verfahren, vorher einen vergleich zu suchen, gleich als aussichtslos. ich meine, wenn man eh nur 0% anbieten kann.
    gang des verfahrens wäre dann:
    eröffnung insolvenzverfahren
    schuldenplan mit sponsor
    3jahre zeitablauf – einnahmen ggf zusätzlich zum vergleich oder sponsor am ende der drei jahre (füllt auf, was nicht selbst ging)
    schuldenbefreiung. ende.
    wenn das so richtig ist, interessiert mich der gesamtkostenfaktor. dann lese ich erstmal ihren 22tage-kurs, bereite meine unterlagen und formulare vor und dann komme ich ggf auf sie zu, um das verfahren abzuwickeln. weiteren verkürzungen wäre ich dann auch nicht abgeneigt, wenn diese per privater umschuldung möglich sind.
    besten dank für ihre antwort (nach dem urlaub 🙂 )
    einstweilen schönen urlaub und danke für den service ihrer seite!
    beste grüße
    sunny

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      wenn Sie den Gläubigern kein Geld für einen Vergleich anbieten können, dann macht ein Vergleich auch keinen Sinn. Also ist es an Ihrer Stelle besser, gleich einen Insolvenzantrag zu stellen. Falls Sie in den nächsten drei Jahren einen Betrag von 35 % der zur Insolvenztabelle angemeldeten Schulden aufbringen können zuzüglich Gerichtskosten, sind Sie bereits nach drei Jahren frei. Die Verfahrenskosten sind allerdings erheblich. Beispielsweise betragen bei 10.000 € Insolvenzmasse die Gerichtskosten 4000 €. Das ist gesetzlich völliger Quatsch und alle wissen dies, aber die dreijährige Regelung wurde trotzdem eingeführt. Man geht davon aus, dass die Verkürzung der Insolvenz auf drei Jahre deswegen so gut wie nicht vorkommen wird.

  29. Guten Tag Herr Franzke,

    auch ich muß mich leider hier einreihen. Ich habe wirklich keine Ahnung mehr wo mir der Kopf steht. Am 1.8.2012 unterschrieb ich die EV. In der Hoffnung das sich während dieser Zeit alles zum Guten wendet. Aber dem ist leider nicht so. Schulden ohne Ende aufgrund vonTrennung nach 28 Jahren, dem folgten Krankheiten , Arbeitsverlust usw. Derzeit lebe ich von ALG2. Die Katastrophe nimmt kein Ende. Ich kann schon lang gar nichts mehr zahlen. Meine EV läuft bald aus und ich weiß einfach nicht mehr wie ich da raus kommen soll.

    Ich würde sooo gern Ihre Hilfe in Anspruch nehmen!

    Liebe Grüße

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      auf jeden Fall sollten Sie nichts mehr an die Gläubiger bezahlen und einen Pfändungsschutzkonto einrichten. Damit kommen Sie erst einmal über die Runden und es kann nicht noch schlimmer werden. Jedenfalls kann man Ihnen nichts pfänden, so dass die ganzen Zahlungsaufforderungen der Gläubiger nur noch heiße Luft sind. Danach sollten wir irgendwann Ihre Schuldensituation anpacken. Haben Sie einmal beim Gericht versucht, ob Sie einen Beratungshilfeschein bekommen?

  30. Guten Tag Herr Franzke,
    vor ca. 6 Jahren haben mein Mann und ich die Selbständigkeit gewagt. Das Unternehmen ist schnell gewachsen und die betreuenden Anwälte und Unternehmensberater versprachen auch immer das alles gut werden wird. Jedoch kam es durch verschiedene unglückliche Situationen, Fehlberatungen und durch die Erkrankung meines Mannes zu immer mehr Verbindlichkeiten. Da wir weder ein noch aus wussten und selbst unsere Ehe schon auf Messers schneide stand, haben wir uns entschieden die Selbständigkeit aufzugeben und das Unternehmen zu verkaufen und sind in ein nicht-europäisches Land gezogen. Nun hat zwar mein Mann ein gutes regelmässiges Einkommen, jedoch reicht es lange nicht für alle Restschulden bzw. noch offenen Forderungen aus. Die Forderungen in Deutschland müssen pünktlich gezahlt werden, aber ich weiß nicht mehr woher ich es nehmen soll, ohne das wir selber unterm Limit leben???.
    Kann ich in der Schweiz ein Verfahren in Deutschland eröffnen oder muss ich das von Deutschland aus machen?
    Sollte ich das Verfahren vor 07/2014 noch einleiten oder wäre eventuell sogar ein Insolvenzplan ratsam? Uns ist die Situation total unangenehm und wir wollten es eigentlich aus eigener Kraft schaffen, aber nun ist kaum Geld für Kleidung übrig, von einem kleineren Urlaub mit unseren kleinen Kindern ganz zu schweigen.

    Würde mich über eine Rückantwort freuen.

    Beste Grüße
    A.

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      meine Empfehlung wäre, dass Sie aufhören sich so zu quälen. Sie müssen sich nichts beweisen und unbedingt die Schulden zurückzahlen. Ein Insolvenzverfahren ist bei Ihnen allerdings nur möglich, wenn Sie auch in Deutschland gemeldet sind, d.h., wenn sich dort der Schwerpunkt Ihrer wirtschaftlichen Interessen befindet. Andernfalls wäre das deutsche Insolvenzgericht unzuständig und würde den Insolvenzantrag abweisen. Also müssten Sie sich wieder in Deutschland bei Freunden anmelden und eine Weile warten. Danach kann man dem Insolvenzantrag beim deutschen Gericht stellen, die Prüfung der örtlichen Zuständigkeit wird sehr großzügig gehandhabt. Allerdings gibt es einen Haken bei der Sache. Wenn Sie sich in einem deutschen Insolvenzverfahren befinden, dann gelten in der Regel auch die gesetzlichen deutschen Pfändungsgrenze. Diese sind aber sehr niedrig, so dass man in der Schweiz kaum seinen Lebensunterhalt damit bestreiten kann. Man muss also genau prüfen, wo Ihre Pfändungsgrenze unter Berücksichtigung etwaiger Unterhaltspflichten wäre, dann kann man den pfändbaren Teil des Einkommens berechnen und abwägen, ob Sie den Schritt wagen.

  31. Hallo,
    bin in einer sehr großen finanziellen Not geraten.
    hatte eine Ltd. die in einer noch nicht abgeschlossene Insolvenz ist. Aus dem finanzierten Fahrzeug blieb eine Restschuld über ca. €10.000,– (da in Deutschland die Hersteller keine Ltd. finanzieren lief das Fahrzeug auf meinen Namen und jetzt soll ich die Restschuld bezahlen. Außerdem habe ich noch mehr Verbindlichkeiten ca. €15000,– die ich mit Ratenzahlungen abdecken wollte, ab das bekomme ich bei meinem Einkommen nicht hin. Was soll ich tun?
    Anderweitige Frage: kann ich bei einer laufenden Insolvenz wieder ein Gewerbe (Ltd.) anmelden indem ich wieder Direktor bin?
    Oder muss ich privat, wegen der priv. Verbindlichkeiten ein OE abgeben? Kann ich meine privaten Konten behalten? Meine derzeitige Rente beträgt €35o,– und möchte mit der neuen Ltd. ein wenig dazu verdienen –
    Wie soll ich mich verhalten?
    MfG

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo, meines Erachtens ist es besser, wenn Sie einen Privatinsolvenz-Antrag stellen. Nachdem dieser eröffnet ist, machen Sie sich in der Insolvenz selbständig und können wieder was dazu verdienen. Natürlich können Sie auch eine neue Ltd. gründen oder eine Mini-GmbH. Aber dann müsste der Gesellschafter eine andere Person sein, weil Sie das wegen Ihrer Schulden nicht machen können. Sie müssten aber den Geschäftsführer übernehmen. Weil Sie eine schlechte Schufa haben, würde die neue Gesellschaft kein Geschäftskonto erhalten. Deshalb besser eine Privatinsolvenz, um die Schulden loszuwerden.

  32. Jan Volkmer sagt:

    Guten Abend Herr Franzke,

    leider konnte ich keine Informationen zu den Kosten eines Insolvenzplans für Privatleute finden. Welche Kosten kommen für das Erstgespräch und den eigentlichen Vorgang auf mich zu? (Forderungen 60k, Gläubiger 6-8 Gläubiger)

    Sollte man vorher einen Vergleich versuchen oder gleich den Insolvenzplan wagen?

    Außerdem habe ich drei weitere Fragen:

    1) Kann ich als Antragsteller die Gläubigergruppen nach meinem Gusto einteilen kann oder MUSS ich beispielweise Kleingläubiger bis 750€, nahestehende Familienangehörige oder das Finanzamt in eine eigene Gruppen aufteilen?

    2) Kann ich auch alle vorgenannten Gläubiger in einen Topf werfen?

    3) Wenn eine Gruppe durch Zustimmungsersetzung zustimmt und beispielweise eine andere nicht zustimmt, ist der Plan dann insgesamt hinfällig oder kommt auch eine teilweise Durchführung in Betracht?

    Ich freue mich auf Ihre Antworten und liebäugele mit einem Mandat 🙂

    Viele Grüße

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,

      na, wenn Sie mit einem Mandat liebäugeln, dann muss ich besonders nett und ausführlich sein ;-):

      Das Erstgespräch würde Sie 150 EUR kosten. Beim Plan kommt es darauf an, wie umfangreich er ist und wo Sie wohnen. Ein Plan ist dann schon etwas komplizierter und gibt Verhandlungs- und Besprechungstermine am Insolvenzgericht Ihres Wohnortes. Das heißt, so ein Verfahren kann dann leicht ein paar Tausender kosten.

      Einen Vergleich muss man vorab nicht versuchen, denn man hat ja ohnehin das außergerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren vor dem Insolvenzantrag.

      Sie können alle Gläubiger über einen Kamm scheren, es gibt nur einen Unterschied für aussonderungsberechtigte und für normale Gläubiger, also ggf. zwei Gläubigergruppen. Bei allem Respekt, ich glaube nicht, dass Sie einen Insolvenzplan alleine hinbekommen, die Dinger haben es in sich!

  33. Hallo Hr.Franzke!
    ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll…. (kurz version) habe mehrere kredite laufen (-ausgleich auf dem konto kreditkarten überzogen wg anstehenden Rechnungen) Konto ist auch kompl am glühen im minus…. ich bekomme jetzt noch knapp 2 monate mein volles Gehalt da ich in der Kündigungsfrist drin bin und anschließend dann verletzten geld da mir ein krankenhaus Aufenthalt bevor steht…. Ich habe im Monat bisschen über 1.200€ und habe die ganze zeit noch einen Neben job betrieben da es allerdings gesundheitlich an mir gezehrt hat habe ich damit aufhören müssen. Jetzt bin ich Psychologischer Behandlung. So durch das dass ich jetzt meine Kündigung meines Arbeit gebers hab anfechten müssen darf ich der Anwältin mal noch pie mal Daumen 1.500€ zahlen, durch das dass mir jetzt schon jeden Monat der hals zu geschnürt wird und ich auch alles versuche zu bezahlen geht es jetzt nicht mehr. Ich habe noch nicht mal mehr 10€ von meinem Gehalt für mich übrig d.h. kann mir noch nicht mal mehr essen kaufen. Ich habe schon mal versucht die Kredite zusammen zu führen sind knapp 20.000€ schulden in mehreren Krediten verteilt. Die bank hat das nicht genehmigt und zu allem Elend weil ich eine ratenvereinbarung wg. der Kredit karte nicht mehr zahlen konnte kam ich in die schufa mit einem negativ Eintrag jetzt zahl ich das auch in raten ab bei einem inkasso büro. ich weiss einfach nicht mehr weiter ich war immer arbeiten hab mir noch nie etwas zu schulden kommen lassen und jetzt weiss ich kein ausweg mehr. ich kann mir weiterhin den A. aufreissen mit arbeiten gehen (was zwar jetzt die nächsten 3 monate nicht geht weil ich wie gesagt operiert werde) und mich weiter krank mache. Ich seh kein ausweg mehr. Was würden sie mir empfehlen bin ich ein Fall für eine verbraucher Insolvenz? oder gibt es noch andere Möglichkeiten? Ich weiss nur das ich so nicht mehr weiter machen kann! Bald wird es soweit sein das ich keine Kredit raten mehr bezahlen kann. vlg

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn Sie die Schulden derart erdrücken, dann sind Sie wirklich ein Fall für die Privatinsolvenz. Wenn gar kein Geld mehr zum Leben bleibt ist es besser, alle Zahlungen einzustellen und eine Insolvenz zu betragen. Damit bleibt wenigstens das pfändungsfreie Einkummen und das ist in der Regel mehr, als das was Sie nach Ratenzahlung übrig haben. Also schnell ein P Konto eröffnen, das Einkommen und alle wichtigen Zahlungen wie Miete dort abbuchen lassen und dann allen Schuldendienst einstellen. Dann beatragen Sie eine Privatinsolvenz und somit kommen sie aus den Schulden.

  34. Ich und meine Frau hatten ein Unternehmen, der Mietvertrag wurde nur mit meinem Namen abgeschlossen. Der Vertrag wurde auf fünf Jahre angesetzt, das Unternehmen nach einem Jahr beendet. Nun läuft die Miete von ca. 700 Euro brutto weiter, es steht eine Pfändung von ca. 6.000 Euro ins Haus, die Restschuld bis 2017 liegt bei geschätzt 25.000 Euro.
    Bankdispo 10.500 Euro ausgeschöpft, andere Schulden rel. gering. ALG2-Bezug, günstigere Wohnung wird gesucht.

    Wie soll ich mich in diesem Fall verhalten? Der Vermieter lässt sich nicht auf Nachmieter ein, eine Untervermietung wird abgelehnt, obwohl Interessenten vorhanden sind.

    Danke für Ihre Hilfe!

    • Jörg Franzke sagt:

      Gehen Sie wie folgt vor: Bringen Sie „alles“ in Sicherheit und achten Sie darauf, dass man Ihr Konto nicht pfänden kann und möglichst wenig Einkommen. Dann lassen Sie die Sache auf sich zukommen, notfalls geben Sie eine Eidestattliche Versicherung ab und entschulden sich später über eine Privatinsolvenz. Ziehen Sie sich noch einen Schufa-Auszug solange er noch „sauber“ ist, brauchen Sie für die Wohnungssuche.

  35. Hallo Herr Franzke,
    unser Haus wurde zwangsversteigert . Es sind einige Schulden noch zu begleichen.Aktuell bin ich und meine Ehemann berufstätig. Unsere Tochter ist 19 Jahre alt lebt aber nicht bei mehr in unserem Haushalt. Wir unterstützen Sie mit dem Kindergeld und helfen Ihr zusätzlich mit weiteren Kosten, wenn die Situation erlaubt. Mein Ehemann verdient hauptsächlich saisonal und ich habe ein festes Gehaltseinkommen. Meine Anliegen an Sie wäre nun wie folgt: Wie wird es dann berechnet,wird meine Tochter mit der finanziellen Unterstützung mit einberechnet? Wäre es für uns nicht sogar vorteilhaft in Insolvenz zu gehen?
    Für ein Rat von Ihnen wäre ich Ihnen sehr dankbar und würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Katharina

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,

      wenn Ihre Tochter noch in der Ausbildung ist und kein eigenes Einkommen hat, kann sie als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle berücksichtigt werden, die Pfändungsgrenze beginnt also bei 1.470 EUR (zunächst bei jedem Ehegatten, kann vom späteren Insolvenzverwalter aber auf einen Ehegatten reduziert werden).

      Ob eine Insolvenz besser für Sie ist, vermag ich nicht zu sagen. Das hängt von der Höhe Ihres Einkommens und der Höhe Ihrer Schulden ab. Meistens aber „rechnet“ sich eine Insolvenz, zumal nach dem neuen Gesetz ab 07.14 Sie nach drei Jahren fertig sind, falls Sie 35% der Schulden plus Gerichtskosten aufgebracht haben.

      Grüsse
      Franzke

  36. Hallo

    Ich habe stromschulden und vieles mehr , ich gehen halbtags arbeiten und bekomme zusätzlich Hartz v . Kann ich mir trotzdem bei Ihnen Hilfe suchen ? Wäre Ihnen sehr dankbar.
    Allein komme ich aus diesem Dilemma nicht mehr raus.

    MfG Sabine

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,

      klar helfe ich Ihnen. Wie wollen wir vorgehen? Wollen Sie bei mir anrufen und Termin vereinbaren? Oder Sie senden mir Ihre Telefonnummer und ich rufe Sie an.

      Grüsse
      Franzke

    • Hallo

      Danke für ihre schnelle Antwort . Hier ist meine Telefonnummer
      0157/37198611. bitte erst nach 13.00 Uhr . Versuche aber auch sie am Montag zu erreichen.

      Bin Ihnen sehr dankbar

      MfG Sabine

  37. hallo,

    ich stecke in einer sehr tiefen Krise drin habe viele schulden die meisten zahle ich in raten ab aber auch die ersticken mich langsam. ich bekomme alg2 mein Mann wurde inhaftiert und habe zwei Kinder auch die Miete ist hier zu hoch das das Amt nicht über nimmt durch den Wegfall meines Mannes ist es schwer alles zu bezahlen und habe langsam kein halt mehr ich habe im Monat ca. 250€ zum leben für meine Kinder und mich.
    aber was ist wenn man sie nicht zahlen kann?denn das was sie haben möchten habe ich nicht zur Verfügung was gibt es noch für Möglichkeiten?

    MFG k

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,

      auf jeden Fall sollten Sie sich zunächst bei der Bank ein Pfändungsschutz-Konto einrichten, damit man das Konto nicht pfänden kann. Dann stellen Sie alle Zahlungen an die Gläubiger ein, denn mit dem geringen Einkommen müssen Sie nun wirklich keine Schulden mehr bezahlen. Als nächsten Schritt würde es dennoch es nochmals versuchen, dass das Amt die Wohnung übernimmt oder Sie eine neue, billigere Wohnung bekommen. Nachdem das alles geklärt ist, kümmern Sie sich um Ihre Schulden und machen eine Verbraucherinsolvenz. Das hat aber Zeit. Wichtig ist das Pfändungsschutz-Konto, damit Sie keine Schulden mehr bezahlen müssen.

      Grüsse
      Franzke

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