Turn around
mit dem Schutzschirmverfahren

So holen wir Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs zurück …

Über Schutzschirm-Beratung informieren:

Mit dem Schutzschirmverfahren stabilisieren wir Ihr vor Zahlungsunfähigkeit gefährdetes Unternehmen. Danach entschulden wir es per Insolvenzplan und die Gläubiger erhalten eine Quote. Ihr Unternehmen ist schuldenfrei. Sie führen es fort.

Selbst schlau machen ist immer gut, aber ...
… aber manchmal ist es vielleicht besser, Sie konsultieren einen Profi. Folgende Themen werden wir beraten:

  1. Ist mein Unternehmen für den Schutzschirm geeignet oder gibt es Alternativen?
  2. Wie wird für mein Unternehmen das Schutzschirmverfahren ablaufen?
  3. Wer sind die “Spieler” in diesem Verfahren?
  4. Welchen Einfluss haben die Spieler und welche Funktionen?
  5. Wie bringe ich meine Interessen in die bestmögliche Ausgangsposition und wie halte ich den Vorsprung?
  6. Wie muss ich den Schutzschirm vorbereiten?
  7. Mit wem verbünde ich mich strategisch, wer kann abgleiten?
  8. Welche Risiken birgt das Schutzschirmverfahren in meinem Fall und wie behalte ich die Kontrolle?

Telefontermin oder persönlich in meiner Kanzlei: 200 €

Beratung zu den Möglichkeiten, Ihr Unternehmen mit dem Schutzschirmverfahren zu retten und zu entschulden. Nach dem Beratungsgespräch besitzen Sie alle wichtigen Informationen für Ihre Entscheidung, ob das Schutzschirmverfahren für Ihr Unternehmen ein gangbarer Weg zur Sanierung ist und wie eine Sanierung gelingen wird. Dauer ca. 60 Minuten.





Vor Ort in Ihrem Unternehmen: 1.800 €

Einführung in das Schutzschirmverfahren: Fahrplan und Meilensteine. Bilanzbesprechung und Unternehmensplanung. Ermittlung maßgeblicher Unternehmensaktiva und deren Besicherung. Stakeholer-Anlayse: Kunden, Lieferanten, Arbeitnehmer, Banken. Fortführungsaussichten und Marktanalyse. Aufgabenverteilung im Schutzschirmverfahren. Falls gewünscht, erfolgt die Besprechung unter Einbeziehung des oberen Managements und der Buchhaltung. Dauer ca. 6 Stunden.





Unverbindliche Anfrage

Schreiben Sie mir ganz einfach Ihr Anliegen zum Thema: Schutzschirmverfahren. Ich melde mich. Die dabei erteilten Ratschläge und Auskünfte sind selbstverständlich kostenfrei.

Ihre E-Mail:

Ihr Anliegen:

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Was ist Absonderung und wie muss das Sanierungsteam die Absonderung berücksichtigen?

Auch im Schutzschirmverfahren dürfen die Insolvenzgläubiger die Absonderung bzw. abgesonderte Befriedigung aufgrund einem Absonderungsrecht verlangen. 

Absonderungsrecht bedeutet: Ein Insolvenzgläubiger mit einem Absonderungsrecht darf außerhalb des Schutzschirmverfahrens aufgrund eines ihm zustehenden Sicherungsrechts verlangen, dass er einen bestimmten Vermögenswert alleine verwerten darf.

Absonderung aufgrund Sicherungsabtretung

Ein Beispiel für die abgesonderte Befriedigung ist die so genannte Sicherungsabtretung oder auch “Zession”. Sicherungsabtretung bedeutet, dass das Unternehmen die Forderungen an seine Kunden übertragen hat. Der Berechtigte erwirbt damit ein Absonderungsrecht. Die Abtretung erfolgt zur Sicherheit für einen Kredit oder sonstiges Recht. Häufigster Fall der Sicherungsabtretung von Kundenforderungen: Die Besicherung einer Bank für einen Kredit.

Können Sie die Raten für das Darlehn nicht mehr bezahlen und kündigt der Sicherungseigentümer bzw. Darlehnsgeber, dann darf sich der Gläubiger mit der Zzession an den Kunden wenden und das Geld direkt dort einziehen. Die Abtretung der Forderung bewirkt folge dessen eine Absonderung. Der Gläubiger darf die abgesonderte Befriedigung betreiben und das Geld einfordern. Er muss das Geld nicht mit den anderen Gläubiger teilen.

Absonderungsrecht aufgrund Eigentumsvorbehalt

Ein anderes Beispiel wäre ein finanziertes Fahrzeug. Bekanntlich bleibt das Fahrzeug so lange im Sicherungseigentum der Bank, bis der Kredit vollständig bezahlt ist. Erst dann gibt die die Bank den Fahrzeugbrief heraus. Das Sicherungsrecht berechtigt die Bank zur Absonderung bzw. abgesonderten Befriedigung des Fahrzeugs. Im Insolvenzfall macht die Bank ihr Absonderungsrecht geltend. Entweder gegenüber dem Insolvenzverwalter oder im Falle der Eigenverwaltung gegenüber dem Unternehmen. Der Gläubiger kündigt den Kredit und verlangt die Übergabe.

Allerdings kann der Gläubiger mit Absonderungsrechten den besicherten Gegenstand nicht bedingungslos heraus verlangen. Nach dem Gesetz darf der Insolvenzverwalter bzw. das Unternehmen das mit dem Absonderungsrecht belastete Eigentum selbst verwerten und von dem Erlös eine so genannte Verwertungspauschale in Höhe von 9 % abziehen und für sich behalten.

Das Einbehaltendürfen der Verwertungspauschale von 9 % rettet manchem Unternehmen im Schutzschirmverfahren oder in der Insolvenz in Eigenverwaltung das Leben. Beispielsweise wenn es all seine Forderungen an eine Bank abgetreten hat (=Globalzession). Dies war bei der Sanierung der Reinisch AG der Fall. Ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern musste kurzfristig ein Nadelöhr mit einem Kontostand von 1.500 € durchlaufen. Ein mulmiges Gefühl.

Gläubiger mit abgesonderter Befriedigung besitzen also kein Volleigentum an der Sache oder Forderung mehr, weil das Absonderungsrecht mit einem Wahlrecht belastet ist, ob der Absonderung entsprochen wird oder man den Gegenstand selbst verwertet.Besitzt ein Gläubiger noch das Volleigentum an einer Sache wie beispielsweise ein Leasinggeber, hat er ein Aussonderungsrecht an der Sache.

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