Wie die Privatinsolvenz abläuft und wie viel wird gepfändet?

Im Insolvenzverfahren müssen Sie den pfändbaren Teil Ihres Einkommens abführen – Insolvenzverwalter bezahlt damit Gerichtskosten und Schulden – Pech für die Gläubiger, wenn kein pfändbares Einkommen vorhanden ist.

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Wie die Privatinsolvenz abläuft und wie viel gepfändet wird und wie viel Sie von Ihren Schulden zurückzahlen müssen, hängt von Ihrem Einkommen ab und Ihren Unterhaltspflichten.

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Anhand Ihres Einkommen und Ihrer Unterhaltspflichten (Kinder, Ehegatte) wird der pfändbare Betrag errechnet, den Sie im Insolvenzverfahren an den Insolvenzverwalter abführen müssen.

Schuldner informiert sich über den Ablauf der Privatinsolvenz
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Dieser pfändbare Betrag bei Insolvenz wird für jeden Monat neu berechnet. Zur richtigen Berechnung ist Ihr Arbeitgeber verpflichtet, er muss den pfändbaren Betrag berechnen und direkt an den Insolvenzverwalter abführen.
Der Insolvenzverwalter verteilt das Geld nach Abzug der Gerichtskosten am Ende des Verfahrens an die Gläubiger.

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Weil der Arbeitgeber den pfändbaren Betrag berechnen und direkt an den Insolvenzverwalter abführen muss, wird sich der Insolvenzverwalter garantiert mit Ihrem Arbeitgeber in Verbindung setzen.

Das heißt, der Arbeitgeber erfährt auf jeden Fall davon. Keine Sorge, das Insolvenzverfahren ist kein Entlassungsgrund. Liegt Ihr Einkommen unterhalb der Pfändungsgrenze, dann gibt es auch im Insolvenzverfahren nichts bei Ihnen zu holen und Sie müssen gar keine Schulden zurückzahlen. Die Gläubiger gehen leer aus. Ca. 85% aller Verbraucherinsolvenzen sind solche Nullverfahren.