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Wie funktioniert der Insolvenzplan mit der Entschuldung binnen Jahresfrist?

Der Insolvenzplan für Verbraucher oder auch Planinsolvenz genannt ist letztendlich nichts anderes als ein Schuldenvergleich unter gerichtlicher Aufsicht, den Sie den Gläubigern anbieten und über den die Gläubiger in einem Gerichtstermin abstimmen.

Im Gegensatz zum außergerichtlichen freiwilligen Schuldenvergleich müssen beim Insolvenzplan nicht alle Gläubiger zustimmen, sondern eine einfache Mehrheit der zum gerichtlichen Abstimmungstermin persönlich anwesenden Gläubiger reicht aus. Genau diese gesetzliche Regelung ist Ihre Chance!

Erfahrungsgemäß interessieren sich Gläubiger nicht für den Ausgang eines Insolvenzplanverfahrens. Oft stehe ich im Termin alleine das. Sie können mit Sicherheit davon ausgehen, dass Banken, Finanzämter, Inkassobüros usw. aus Kostengründen nicht zu Abstimmungsterminen erscheinen.

Die Tatsache, dass zum Abstimmungstermin fast keine Gläubiger erscheinen, ist vom Gesetzgeber so erwünscht. Er dabei nachgeholfen, indem nur der Gläubiger höchstpersönlich bzw. dessen Geschäftsführer oder ein beauftragter Anwalt über den Insolvenzplan abstimmen darf, nicht aber irgend ein Sachbearbeiter.

Verfügen Sie nun über einen wohlgesonnenen Gläubiger, der im Idealfall als einziger erscheint und stimmt dieser für den Insolvenzplan, gilt der Insolvenzplan als angenommen. Alle anderen Gläubiger müssen sich fügen, weil die Sonderzahlung des Plangaranten die Gläubiger auf jeden Fall besser stellt.

Mit Insolvenzplan dauert Privatinsolvenz höchstens 1 Jahr:
Zwei Wochen später wird Insolvenzverfahren aufgehoben und Ihnen wird die Restschuldbefreiung erteilt. Damit sind Sie wie versprochen innerhalb der Jahresfrist schuldenfrei.

Ein Insolvenzplanverfahren beginnt man wie eine gewöhnliche Regelinsolvenz oder Privatinsolvenz, indem man bei Gericht über einen auf Insolvenzberatung spezialisierten Anwalt und Sanierungsberater einen Insolvenzantrag stellt. Am besten aber verwenden Sie für den Insolvenzantrag die neue schuldenfrei-App, die Sie sich kostenfrei aufs Handy laden können.

Den Insolvenzplan selbst legt Ihr Anwalt erst nach dem ersten Prüfungstermin vor, das heißt nach ca. drei Monaten Laufzeit des Insolvenzverfahrens. Trotzdem macht es Sinn, den Insolvenzplan von Beginn an in das Insolvenzantragsverfahren einzubeziehen.

Sie können bis zum Schlusstermin jederzeit und auch im laufenden (alt)Verfahren einen Insolvenzplan zur Abstimmung ausarbeiten und schließlich den Gläubigern zur Abstimmung vorlegen. Die Erfolgsaussichten, dass der Insolvenzplan gelingt, sind zumindest bei den von mir betreuten Insolvenzplanverfahren sehr hoch. Meine Erfolgsquote liegt derzeit bei 95 %.

Insolvenzplan kürzt Privatinsolvenz auf 1 Jahr

16 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Broedner Yvonne
    9. Januar 2019 12:18

    Hallo Herr Franzke,
    Ich bin getrennt lebend seit 2015, und habe selber schulden in höhe von 20000, verdiene um die 1700€ netto. Ist es sinnvoll in die privat Insolvenz zu gehen?
    Und bekommt meine ex Partnerin davon auch Kenntnis?
    Mfg

    Antworten
    • Jörg Franzke
      15. Januar 2019 15:14

      Wenn Sie keine Unterhaltspflichten haben, würde man Ihnen um die 350 EUR monatlich in der Insolvenz pfänden. Nach fünf Jahren Laufzeit hätten Sie also fast alle Schulden abgezahlt. So richtig lohnt es sich bei Ihnen also nicht.

      Antworten
  • Guten Tag,
    Ich habe eine Lebensgfährtin die kein Einkommen hat und wegen krankheitsbedingt auch nicht arbeiten könnte. Ich bin allein verdiener habe ein Einkommen ca.1900 Netto. Und über 100000 Euro schulden. War beim Schuldenberater aber geht einfach nichts. Ich habe ca 20 Gläubiger.
    Ist es sinvoll Privatinsolvenz zu gehen? Und was ist oder wird mir angerechnet was ich für mein Leben brauche mit meiner Lebensgefährtin.

    Antworten
    • Jörg Franzke
      29. Juli 2018 13:57

      Sie sollten auf jeden Fall eine Insolvenz beantragen, denn auf andere Weise werden Sie die Schulden nicht mehr los. Leider gilt Ihre Lebensgefährtin nicht automatisch als Unterhaltspflicht, weil Sie nicht verheiratet sind. Sie können später im Insolvenzverfahren aber einen Antrag auf Erhöhung der gesetzlichen Pfändungsgrenze stellen, dann haben Sie während der Insolvenz ca. 1.650 € netto zur Verfügung.

      Antworten
  • Jan Hasert
    27. April 2016 0:10

    Hallo Herr Franzke,

    Ich habe 57.000 € Schulden bei 6 Gläubigern. Einen Großteil habe ich erst vor kurzen aufgenommen (27.000 €) und im Internet verzockt (Spielsucht). Ich bin jetzt gerade dabei 6 Monate zu überleben, weil ich das Geld verschwendet habe. Danach werde ich alle Zahlungen einstellen und in Verbraucher Insolventes gehen. Hätte ich die Möglichkeit in 6 Monaten wenn mir mein Bruder 10.000 € überlässt. Und ich eine Ratenzahlung von 700 € von 24 Monate leiste, mich mit den Gläubigern über Sie, sprich Anwalt Außergerichtlich zu einigen? Würden Sie meinen Fall in 6 Monaten übernehmen? Mein Einkommen beträgt 2080 € Netto, meine Ratenzahlungen sind 1150 €, Single, keine Kinder, keine Frau.

    MfG
    Jan

    Antworten
    • Jörg Franzke
      27. April 2016 12:50

      Ich glaube, dass die Gläubiger sich nicht auf einen außergerichtlichen Vergleich einlassen werden. Ohne Insolvenz werden Sie die Schulden nicht los.

      Antworten
  • Christina M.
    22. April 2016 9:31

    Guten Tag Herr Franzke,

    mein Ex-Mann und ich hatten ein gemeinsames Konto, welches im Minus war bei Trennung. Er hatte mir zugesichert sich um die Rückzahlung zu kümmern, im Gegenzug zahlt er sehr wenig Kindesunterhalt. Dies wurde bei einem gerichtlichen Vergleich vor 3 Jahren geregelt, allerdings im Innenverhältnis.
    Leider hat er sich, wie sich nun heraus stellt gar nicht gekümmert, so dass nun ein Anwalt, der die Forderung übernommen hat, sich nun mit der gesamten Forderung an mich gewandt hat.
    Besonders bitter ist, dass mein Ex-Mann, der inzwischen in Kolumbien wohnt, jedoch noch Meldeadresse bei seinen Eltern hat, noch eine (vermietete) Eigentumswohnung besitzt. Diese ist zwar noch nicht abbezahlt, jedoch immerhin ein gewisser Wert, während ich nichts dergleichen habe, was ich notfalls einsetzen könnte und alleine mit 3 Kindern bin. Inzwischen beläuft sich der Betrag mit Zinsen und Anwaltskosten auf 18000 Euro. Diese kann ich nicht zahlen. Mein Einkommen beläuft sich auf 1800 Euro plus Kindergeld für 3 Kinder und insgesamt 350 Euro Unterhalt. Eine Insolvenz würde ich dennoch gerne vermeiden. Würden Chancen bestehen für eine Entschuldung binnen Jahresfrist und was müsste ich dafür tun?
    Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

    Antworten
    • Jörg Franzke
      25. April 2016 13:46

      Ich glaube Ihnen, dass Sie die Insolvenz gerne vermeiden würden, aber es gibt keine andere Möglichkeit um die Schulden loszuwerden. Außergerichtliche Vergleiche funktionieren nicht mehr. Auch das einjährige Insolvenzplanverfahren ist ein Insolvenzverfahren, nur dass man “die Abkürzung” nimmt, indem eine dritte Person einen Geldbetrag zur Verfügung stellt, wenn die Gläubiger der sofortigen Aufhebung zustimmen. Von einer Insolvenz können Sie nur profitieren. Aufgrund Ihrer drei Unterhaltspflichten haben Sie keinerlei Gehaltspfändung zu befürchten.

      Antworten
  • Michael Janke
    19. August 2015 11:55

    Hallo und guten Tag.

    Meine Frau und ich haben ca 25000 Euro Schulden und ich verdiene ca 2000 Euro netto und bekomme 221 Euro Wohngeld. Meine Frau bekommt knapp 800 Euro Kindergeld und 500 Euro kinderzuschlag. 150 Euro betreuungsgeld und 300 Euro landeserziehungsgeld. Wir haben 4 Kinder und Un wollte ich wissen ob eine privatinsolvenz sinnvoll ist.

    Mit bestem Dank Janke

    Antworten
    • Jörg Franzke
      21. August 2015 7:30

      Ja, Privatinsolvenz ist sinnvoll. Weil Sie vier Kinder haben, liegt Ihr Nettoeinkommen unter der Pfändungsgrenze, man kann Ihnen also kein Geld wegnehmen und nach sechs Jahren haben Sie die Schulden los.

      Antworten
  • Lieber Herr Franzke mein mann und ich sind seit Jahren verschuldet bisher hatten wir Alles versucht die Schulden raten immer zu begleichen und das ist uns auch meistens gut gelungen doch mit unserem Sohn (3) wird es zunehmend schwieriger. Wir sind bei ca. 13000 Euro Schulden der Zeit und wir zahlen unsere Rechnungen pünktlich aber es bleibt kaum was zum Leben ubrig? Wir hatten von Guten Bekannten vor ein paar Monaten einen Garten gekauft für den wir 1500 Euro a 50 Euro raten zahlen kann ich bei einer Insolvenz diese Ratenzahlung weiterhin zahlen es wäre mir sehr wichtig. Und könnte man uns zwingen den Garten zu verkaufen?

    Antworten
    • Jörg Franzke
      15. August 2015 20:34

      Naja, an Ihrer Stelle würde ich die Raten entweder in Bar bezahlen oder über eine andere Person. Man kann Sie aber nicht zwingen, den Garten zu verkaufen. Sie haben ja kein Eigentum erworben.

      Antworten
  • Guten Tag Herr Franzke

    Ich habe über ettliche Jahre ( ca. 10 Jahre ) Schulden angehäuft (Privat, Konsum). Die Schulden belaufen sich auf 18-22.000 Euro bei ca 15 Gläubigern.
    Ich bin derzeit wieder arbeitssuchend und mittellos bis auf die Tatsache das meine Frau leider kompl. für mich/uns aufkommt. Das alleine schon schlimm genug habe ich meine alleinigen Schulden ( Sie ist kompl. unbetroffen ) wie erwähnt jahrelang vor mir und allen anderen versteckt gehalten. Jetzt endlich möchte ich aus dieser Hölle ausbrechen und ggf. einen Insolvenz anstreben bzw. einen Insolvenzplan angehen gemeinsam mit meiner Frau die mich da auch gerne unterstützen möchte. Welche Summe müssten wir aufwenden bei einem Netto-Einkommen von ca. 2.200 Euro ( Sie ) 100 % Bonität ( Kreditwürdigkeit etc. keine Ver/Überschuldung ) um eine Insolvenzplan zu bestreiten?
    Des Weiteren wäre wichtig für uns ob meine Ehepartnerin auch als Dritte ( Spenderin, Sponsorin usw. ) auftreten bzw. das Geld hierfür geben kann oder muss das jemand anders, jemand bestimmtes sein ?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühen.

    Antworten
    • Jörg Franzke
      23. April 2015 12:50

      Ich denke, dass 8.000 EUR auf jeden Fall ausreichen werden. Sponsor muss nicht unbedingt der Ehegatte sein, es kann jede beliebige Person sich hierzu bereit erklären.

      Antworten
  • muhanad majid
    31. Januar 2015 2:41

    Hallo Guten Tag,

    Ich und mein vater haben zusammen einhaus gekauft und haben uns von.der bank einen kredit genommen .leider wurde das hausversteigert .ich und mein vater sind momentan arbeitslos die versteigerung war vor ca 8 jahren wir haben nach der versteigerung nur ein schreiben von der bank erhalten wieviel wir noch zuzahlen haben ca 180000euro aber wir haben seit 8 jahren keine weitere briefe mahnungen oder irgendwas vom bank erhalten was soll ich machen.wie sieht es mit einer insolvenzsplan aus würde bei der summe 180000euro 10t euro reichen wenn ich der bank gebe mehr habe ich nicht .bitte um kurze antwort danke sehr

    Antworten
    • Jörg Franzke
      1. Februar 2015 22:44

      Ich würde auf jeden Fall eine Insolvenz beantragen, damit Sie irgendwann die Schulden los sind. Die Bank kann das Geld noch über 20 weitere Jahre verlangen. Ein Insolvenzplan wäre eine gute Sache, dann sind Sie innerhalb von ca. 10 Monaten schuldenfrei. Aber 10.000 EUR ist ein bisschen wenig. Mit 15.000 EUR sähe es sehr gut aus.

      Antworten

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