Wann Privatinsolvenz? Ab wann sich die Privatinsolvenz lohnt.

Bei geringem Einkommen ist ein Insolvenzverfahren meist “billiger” als die Rückzahlung der Schulden – Entscheidung wann Privatinsolvenz ist abhängig von drei Faktoren: Gerichtskosten, derzeitiges Vermögen, voraussichtliches Einkommen in den nächsten 6 Jahren.

Bevor Sie die Privatinsolvenz einleiten, wollen Sie natürlich wissen, ab wann Privatinsolvenz sich lohnt. Die Beantwortung dieser Frage hängt von drei Bedingungen ab: 1. den Verfahrenskosten, 2. Ihrem derzeitigen Vermögen, 3. wieviel Sie in den nächsten Jahren verdienen werden.

  1. Gerichtskosten: Die Verfahrenskosten – also die Gerichtsgebühren und das Honorar für den späteren Insolvenzverwalter – betragen ca. 2.500 €. Dieser Betrag wird Ihnen während des gesamten Insolvenzverfahrens für 6 Jahre gestundet. Anschließend vereinbaren Sie mit dem Gericht eine Ratenzahlung, beispielsweise in Höhe von 50 € monatlich.
  2. Derzeitiges Vermögen: Ihr derzeitiges pfändbares Vermögen wird der Insolvenverwalter wegnehmen und versilbern, beispielsweise Lebensversicherungen oder Ihr Auto, wenn es nicht für die Erwerbstätigkeit erforderlich ist.
  3. Voraussichtliches Einkommen: Als drittes müssen Sie Ihr Einkommen berücksichtigen. Für die nächsten 6 Jahre erhalten Sie davon nur den pfändbaren Teil. Die Pfändungsgrenzen betragen ohne Unterhaltspflicht 1050 € des Nettoeinkommens, bei einer Unterhaltspflicht 1420 €, bei zwei Unterhaltspflichten 1590 €, usw.

Nun können Sie alles berechnen. Hierzu ein Beispiel: Sie verdienen 1460 € netto bei einer Unterhaltspflicht. Vermögen ist nicht vorhanden. Ihre Schulden bei der C-Bank betragen derzeit 10.000 € bei 15% Zinsen, d. h. nach 6 Jahren unter Berücksichtigung Ihrer Tilgungsversuche insgesamt ca. 16.000 €.

Dem gegenüber steht die Privatinsolvenz über fünf Jahre, also 60 Monate mal 100 EUR, insgesamt 7.200 €. Von dem gepfändeten Betrag werden dann gleich noch die Kosten für das Insolvenzverfahren abgezogen, sodass Sie nach sechs Jahren wirklich schuldenfrei sind.

Ergebnis: Um von allen Schulden befreit zu werden, müssen Sie über die Kredittilgung mindestens 16.000 € aufwenden und über das Insolvenzverfahren 7.200 €.

Bedenken Sie außerdem, dass die ständige Auseinandersetzung mit den Schulden sehr mühevoll und kräftezehrend ist. Sicherlich haben Sie es auch bereits jahrelang versucht, um aus den Schulden auszubrechen. Deshalb rate ich Ihnen zur Privatinsolvenz, sobald Sie sich eingestehen, dass die Rückzahlung der Schulden zum Kraftakt wird. Wann Sie Privatinsolvenz stellen, richtet sich also nach dem Grad Ihrer Verschuldung.

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258 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Hallo Herr Franzke.
Wir haben ca 80000 Euro Schulden.
Einkommen momentan 3400 von der Frau als Beamte. Ich bekomme ab nächsten Monat ca 1500 alg1. Bin für ein Kind unterhaltspflichtig 368 Euro.
Wir zahlen an ca 12 Gläubiger. Aber wir schaffen es nicht, wir planen nun eine Insolvenz, sind bei einer Schuldnerberatung, aber leider ist die Sachbearbeiterin erst 4 Monate im Amt und verliert auch den Überblick.

Ist es bei uns machbar die 35 % Regel zu erreichen? Wie teuer werden ca die Verfahrens und gerichtskosten ?
Dazu haben wir ein 100 % finanziertes Haus was mit 600 Euro rate abbezahlt wird. Verlieren wir dieses auch ?
Wir wollen und müssen bezahlen , aber wir kriegen einfach nicht heraus was für uns das beste ist und wie wir vorgehen sollen? Es muss doch eine Lösung geben bei so viel Einkommen. Bitte helfen sie uns . Lg

Antworten
    Jörg Franzke
    23. April 2019 8:16

    Wenn die Raten für den Schuldendienst derart hoch sind, dass das Geld nicht mehr zum Leben reicht, sollte man in der Tat über eine Privatinsolvenz nachdenken. Allerdings würde man Ihrer Frau ziemlich viel Geld pfänden, bei einer Unterhaltspflicht schätze ich die Abschöpfung auf 1.500 €. Ob Ihre Frau dann damit es schafft, in die Dreijahresregelung zu kommen, kann man noch nicht vorhersagen, weil wir nicht wissen, welche Gläubiger sich überhaupt beteiligen werden und ob die Bank den Hauskredit kündigen wird oder nicht. Mit etwas gutem Willen kann man durchaus erreichen, dass der Insolvenzverwalter das Haus aus der Insolvenzmasse freigibt und Sie können es dann behalten.

    Antworten
Wachswender Melitta
29. März 2019 8:49

Sehr geehrter Herr Franzke !
Ich bin in einer verfahrenen Lage.Vor Ca.10 Jahren brauchte ich einen Kredit um mir ein Auto zu kaufen um zu meiner Arbeitsstelle zu kommen.leider verlor ich den Überblick u stockte noch meinen Überzug auf…..mittlerweile zahle ich schon 10 Jahre zurück aber es wird durch Zinsen usw.nie weniger.ich habe noch 5200 Euro offen
Gesundheitlich bin ich nun leider arbeitslos mit einem Gehalt von 700 Euro u 140 wohnbeihilfe….sagen sie es zahlt sich aus in Privatkonkurs zu gehen?
Mit freundlichen grüßen

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    Jörg Franzke
    4. April 2019 20:49

    Ich denke auch, dass Sie sich nicht länger quälen sollten. Beantragen Sie besser eine Privatinsolvenz, um die Schulden loszuwerden. Ihr Einkommen liegt unter der absoluten Pfändungsgrenze. Sie sollten von diesem wirklich sehr geringen Einkommen nichts mehr an die Gläubiger abgeben, Sie brauchen das Geld vollständig zum Leben. Eröffnen Sie also ein P-Konto, danach stellen Sie die Zahlungen ein und beantragen eine Privatinsolvenz.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

Ich bin zur Zeit nicht mehr in der Lage Vollzeit zu arbeiten aus gesundheitlichen Gründen. Momentan arbeite ich nur bis zu 100 Std monatlich in welchem sich ein Einkommen von ca. 1000 eur pro Monat ergibt. Davon kommt die Miete von 640€, Krediten: 350€ monatlich mit restschuld von 17000, unterhalt des kindes zu zahlen 300€ (was ich moment nur 154€ zahle) und weiter Kreditkarten und Schulden wie Otto die ich noch zurück zahle. Die Schulden insgesamt sind um die 20000€. Ich hatte mit der Bank und einigen auch geredet und die konnten mir in der Zwischenzeit nur eine ratenpause von einen Monat anbieten und jetzt wird es langsam zu knapp. Momentan wäre das unmöglich zu zahlen und ich weiß auch nicht wenn ich wieder Vollzeit ins Berufsfeld steige. Momentan weiß ich nicht mehr weiter und es belastet mich alles und tut auch meiner Gesundheit überhaupt nicht gut da ich in ärztlicher Versorgung bin aus psychischer belastung.

Wäre eine privatinsolvenz möglich bzw. Würde es Sinn machen? Wie lange würde es dann dauern bis ich wieder überhaupt ein Kredit aufnehmen dürfte? Und gibt es nach der Insolvenz sobald es sich wieder alles löscht irgendwelche Nachteile?

Auf eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

Mfg
S.B

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    Jörg Franzke
    14. Dezember 2018 13:46

    Wenn für Sie klar ist, dass Sie die Schulden nicht zurückzahlen können, würde ich Ihnen eine Privatinsolvenz auf jeden Fall empfehlen. Das nimmt Ihnen den Druck von den Schultern und Sie haben Aussichten nach fünf Jahren wieder schuldenfrei zu sein.

    Antworten

Ich bin derzeitig selbstständig und habe nur ein Einkommen von ca 900 euro. Meine Schulden belaufen sich mit ca 19 Gläubigern auf insgesamt 13.000 euro darunter ist das Finanzamt,Krankenversicherung und diverse kleinen Beträge mit eigentlich nur 200 bzw 300 Euro.mittlereile kommen Mahnbescheide, Gerichtsvollzieher und das ganze drumherum. Ab Januar habe ich eine Teilzeitstelle in Aussicht wo ich auch noch Mal ca 800 netto verdienen werde.
Meine Frage ist,inwiefern sich eine Insolvenz möglich ist bzw ob es sich lohnt und ob ich weiterhin meine Selbstständigkeit ausüben kann. Ich bin alleinerziehende Mama und mein Kind ist 7 Jahre alt.

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    Jörg Franzke
    4. Dezember 2018 19:52

    Klar, machen Sie eine Privatinsolvenz, damit Sie die Schulden los werden. Sie können die Selbständigkeit weiterhin ausüben. Der Insolvenzverwalter wird Ihre selbständige Tätigkeit voraussichtlich aus der Insolvenzmasse freigeben und dann können Sie ohnehin mit der Selbständigkeit wieder frei umgehen.

    Antworten

SD
Hallo Herr franzke

Ich war bis 2017 selbständig. Ab 2018 hat mein Mann meinen Betrieb übernommenen, der aber eine feste arbeitsstelle mit einem monatlichen Einkommen von ca 2800 Euro hat.
Jetzt habe ich Finanzamt schulden von 2016 und 2017 (nachzahlungen) von 12.000 und zusätzlich steuerberater 2000 euro und einen altkredit vom Geschäft von 5000 sind gesamt 19.000 Schulden. So mein Einkommen beträgt zur zeit nur 850€ weil ich wg kind nur halbtags arbeiten kann. Ich seh im moment keinen Ausweg den schuldenberg zu bekämpfen weil es monatlich nie reicht.
Meine frage.. Rendiert es sich für mich mit privatinsolvenz?
Wäre mein Mann dann mit in die sache verwickelt und müsste sein derzeitig einziges Vermögen auto hergeben? Wie kann ich dann in Zukunft angestellt sein oder verdienen da ich ja bei meinem mann angestellt bin? Nochdazu kommt das ich im April ein zweites kind erwarte.. Ich habe zwar vor gleich wieder zu arbeiten aber werde auch nicht mehr verdienen.
Ich wäre Ihnen dankbar über eine Antwort. Derzeit seh ich keinen Ausweg. Lg

Antworten
    Jörg Franzke
    2. Dezember 2018 17:31

    Sie sollten zu einem Steuerberater gehen und die getrennte Veranlagung beantragen, dann haftet Ihr Mann nicht für Ihre Einkommenssteuerschulden. Eine Privatinsolvenz lohnt sich immer dann, wenn man nicht dazu in der Lage ist, die Schulden aus eigener Kraft zurückzuzahlen. Das sieht bei Ihnen danach aus.

    Antworten

Guten Tag Herr Franzke,
meine Frau und ich erhalten beide jeweils eine Erwerbsminderungsrente wegen Erkrankung. Wir haben getrennte Konten. Leider war ich in den Jahren ab 2011 nicht in der Lage, die Einkommenssteuererklärung zu richten. Nun hat sich das Finanzamt gemeldet. Da wir unsere Unterlagen zusammen haben, kann die fällige Forderung eine Höhe von 20000€ erreichen. Vermögen haben wir nicht, nur einen leicht überzogenen Dispo aowie ein Kredit, der in 2020 abgegolten ist. Dazu ein geleastes Auto. Meine Frau erhält rund 950€ und ich 1000€ Rente sowie eine Betriebsrente in Höhe von 450€. Wenn ich realistisch bleibe, scheint mir eine Privatinsolvenz fast unabwendbar. Kredit bei einer Bank würden wir vermutlich nicht bekommen. Können Sie aus meinen Angaben vielleicht sagen, in welche Richtung es bei uns geht? Das Finanzamt scheint wohl maximal nur sechs Monate für eine Stundung offen.

Mit freundlichen Grüßen

Antworten
    Jörg Franzke
    3. Dezember 2018 7:31

    Wenn Sie von einem Gesamteinkommen von 2.400 EUR die Schulden nicht zurückzahlen können, dann sollten Sie einen Insolvenzantrag stellen. Bedanken Sie aber, dass das Finanzamt möglicherweise ein Ordnungsgeld wegen Steuerverkürzung verhängen kann. Dann würden Sie keine Restschuldbefreiung erhalten und die Insolvenz wäre sinnlos.

    Antworten

Guten Tag Herr Franzke

Ich bin 20 Jahre alt und ich habe bei 5 verschiedenen Gläubigern Schulden
c.a 3500 fast, ich bin in der Ausbildung und verdiene aber zurzeit nur 338 Euro monatlich, ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich zähle schon monatlich 100 Euro bei Vodafon aber es werden immer mehr wegen Zinsen usw.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter würde eine privatinzolvens einen Sinn haben oder können Sie mir vielleicht ein anderen Tipp geben..

Antworten
    Jörg Franzke
    3. Dezember 2018 7:34

    Eine Privatinsolvenz ergibt bei Ihnen keinen Sinn. Backen zusammenkneifen und versuchen die Schulden abzuzahlen.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

Ich bin 34 Jahre alt. Ich habe ca. 55.000 EUR Schulden aus Studienkredit und Bafög. Verdienen tue ich derzeit 1670 EUR netto und es sieht leider nicht danach aus, als würde sich das in absehbarer Zeit ändern.
Bafög ist nicht das Problem, aber die Schulden aus dem Studienkredit bin ich bei meinem derzeitigen Abtrag von 255 EUR in 2038 los. Dann bin ich Mitte 50!
Mehr kann ich nicht abzahlen bei meinem Gehalt, da ja Bafög auch regelmäßig abgezahlt werden muss.
Kinder würden mein Mann und ich auch gerne haben, aber mit so einem Schuldenberg wird mir schlecht beim Gedanken daran.

Lohnt sich eine Privatinsolvenz? Hätte mein Mann dadurch Nachteile? Er hat mit den Schulden nichts zu tun. Die habe ich gemacht, bevor wir uns kennen gelernt haben.
Ist Familienplanung mit Privatinsolvenz möglich?

Antworten
    Jörg Franzke
    16. November 2018 17:21

    Eine Privatinsolvenz lohnt sich in Ihrem Fall, denn es gibt keine andere Aussicht wieder schuldenfrei zu werden. Selbstverständlich kann man auch während der Insolvenz eine Familie gründen.

    Antworten
Jaqueline Hanen
13. Oktober 2018 12:59

Hallo ich habe geschätzt 30000€ schulden für einen Kredit und 2 Autofinanzierungen. Lebe seit letzem Jahr in Scheidung und bleibe allein auf dem Kredit sitzen. Der kredit kostet mich monatlich 345€ +100 Versicherungen die ich für den Kredit zahlen muss. Ich habe soviel fixkosten, das ich den Überblick verloren habe. Ich verdiene knapp 1500€ netto und wenn alles bezahlt ist bleibt nix mehr übrig. Habe dazu noch narkolepsien, was im Moment dazu führt das ich krank geschrieben bin, ich muss aber jetzt bald wieder gehen nur weil ich vom Krankengeld nix mehr zahlen kann. Bis jetzt zahl ich alles aber jeden monat ohne geld ist schlecht. Lohnt sich eine privatinsolvenz?

Antworten

Hallo ich habe ungefähr 8000 bis 9000€ Schulden bei andren Gläubiger und ich kann es nicht mehr bezahlen was soll ich tun ich verdiene im Monat ungefähr 1300netto bitte um Hilfe

Antworten
    Jörg Franzke
    30. September 2018 10:39

    Wenn Sie die Schulden nicht zurückzahlen können, sollten Sie auf jeden Fall die Insolvenz beantragen. Sonst wird das immer mehr und macht Ihnen das Leben zu Hölle-

    Antworten

Guten Tag.

Ich habe für Bekannte einen Kredit über 25000 Euro von 2 Banken aufgenommen und wurde damit sitzen gelassen. Mein Einkommen beträgt 1550 Euro Netto. Miete und Strom zusammen 340 Euro. Der Betrag den ich an Raten zahlen muss beträgt derzeit 560 Euro.
205 Euro bis 2023 und 355 Euro bis 2020.
Lohnt sich Privatinsolvenz oder gibt es einen anderen Weg?

Antworten

Guten tag Herr Franzke,

habe Schulden angehäuft von ca. 60000€, mein Dispo von 3000€ ist ausgereizt und es kommen noch Zahlungen von ca. 4000€ Durch Paypal! Jetzt bin ich total am Ende und weiss echt nicht mehr weiter! Mein Nettoeinkommen beträgt 2600€!
Was würden sie mir Raten!

Antworten
    Jörg Franzke
    30. September 2018 10:16

    Die Rückzahlung von rund 70.000 EUR schaffen Sie nicht. Da ist es besser, wenn Sie die Notbremse ziehen und eine Insolvenz beantragen, um die Schulden loszuwerden.

    Antworten
Patrizia H.
23. August 2018 20:12

Hallo,

Ich habe eine Frage mein Mann hat heimlich Schulden gemacht, er hat einen Kredit von circa 30.000 € und s3in Dispo bei der Bank ist auch bei 4.000 Euro im Minus.. Den Vetrag hat er alleine unterzeichnet. Wir habrn ein Haushaltskonto und dann noch jeder ein getrenntes Konto. Er verdient Netto circa 2000 € und ich circa 1.100 €. Meine Frage ist muss ich für die Schulden auch gerade stehen obwohl ich davon nichts wusste ? Und muss mein Mann in die Privatinsolvenz?

Mit freundlichen Grüßen

Antworten
    Jörg Franzke
    24. August 2018 21:08

    Jeder haftet nur für das, was er selbst unterschrieben hat. Wenn Sie mit Ihrem Ehemann also kein gemeinsames Konto haben, dann haften Sie auch nicht. Falls Sie aber ein gemeinsames Konto haben und dieses im Minus ist, haften Sie schon. Dann ist es egal, ob Sie von der Verschuldung wussten oder nicht.

    Antworten
Peter Schwarz
22. August 2018 17:16

Sehr geehrter Herr Franzke,

ich mache mir momentan ernsthafte Gedanken über meine Schulden. Es sind ca. 38.000 Euro die sich aus immer neuen Krediten zusammengetragen haben. Da ich jetzt schon auf die 50 zugehe sehe ich keine Möglichkeit. Ich würde gerne in absehbarer Zeit wieder schuldenfrei sein. Was würden Sie mir raten?
Vielen Dank und freundliche Grüße

Antworten
    Jörg Franzke
    23. August 2018 6:59

    Wenn Sie sich nicht dazu in der Lage sehen, die 38.000 € Schulden innerhalb von drei bis 5 Jahren zurückzuzahlen, sollten Sie auf jeden Fall eine Insolvenz beantragen. Sonst quälen Sie sich weiter und es wird immer schlimmer.

    Antworten
Julia Reisch
16. August 2018 16:42

Ich brauche dringend ihren Rat: Ich habe in meiner Jugend (mit 18 ausgezogen) ziemlich scheisse gebaut..viele Kredite aufgenommen unerfahren und das ganze komplett aus den Augen verloren. Ich bin Auszubildende im 3. Lehrjahr mit 930 Nettoeinkommen, 194 Kindergeld und ca geschätzt 3000 Euro schulden. Ich bin am verzweifeln jeder sagt mit einer Privatinsolvenz kannst du nicht auf eigenen Beinen stehen. Wohne in einer WG und weis nicht mal genau was eine Privatinsolvenz bedeutet. Ich bitte herzlich um ihren Rat. MFG J.Reisch

Antworten
    Jörg Franzke
    18. August 2018 15:02

    Doch man kann mit einer Privatinsolvenz schon auf eigenen Beinen stehen. Jedenfalls besser, als gar nichts zu machen.

    Antworten

Hallo,

ich habe insgesamt knapp 20.000€ Schulden, aufgrund von privaten Problemen, Studium, und Arbeitslosigkeit. Zur Zeit beträgt mein monatliches Netto Einkommen knapp 1.500€ (mal ein paar Euro mehr und mal weniger, wegen einer Gewinnbeteiligung).

Meine Frage nun, lohnt es sich hier an eine Privatinsolvenz zu denken?

Viele Grüße,

B.

Antworten
    Jörg Franzke
    18. August 2018 14:53

    Wenn es für Sie klar ist, dass Sie die Schulden durch Abstottern innerhalb von 5 Jahren nicht mehr los werden, dann beantragen Sie eine Insolvenz. Falls Sie das schaffen, zahlen Sie besser ab.

    Antworten

Hallo ich habe 5000€ Schulden und ein Einkommen von 1350€ und bekomme noch 196€ Kindergeld macht eine Privatinsolvenz Sinn?

Antworten
    Jörg Franzke
    12. August 2018 17:25

    Lohnt sich nicht richtig. Kneifen Sie die Backen zusammen und stottern Sie die 5.000 innerhalb eines Jahres ab.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,
Ich bin 28 Jahre alt, verdiene 1250 Euro habe Schulden in Höhe von 40.000 Euro wohne bei meine Eltern habe keine Versicherungen eigenes Auto kann einfach nicht mehr zahlen was würden Sie mir empfehlen?

Antworten
    Jörg Franzke
    5. August 2018 9:02

    Ich würde die Zahlungen einstellen und eine Insolvenz beantragen. Macht ja keinen Sinn, dass Sie sich weiter quälen.

    Antworten

Ich verdiene 2000€ und meine Frau 1200€ wir haben 85000 Euro Kreditschulden. Können Sie uns einen Tipp geben? Wir können das nicht mejr bezahlen

Antworten
    Jörg Franzke
    12. Juli 2018 21:02

    Da hilft nur eins: Zahlung einstellen und Privatinsolvenz vorbereiten. Anders werden Sie die Schulden nicht mehr los.

    Antworten
Yonca Keskin
7. Juli 2018 20:10

Hallo,
Wir sind total verzweifelt.
Wir haben 45.000€ Kredit was wir monatlich mit 700€ abzahlen.
Dann haben wir noch dispo von 7.000€
Mein Mann verdient grade mal 1.400€ und ich selber 700€ da ich auf Teilzeit arbeite. Wir haben eine Tochter. Wir sind einfach zahlungsunfähig und haben uns überlegt in privatinsolvenz zu gehen.
Was bleibt uns denn dann am Ende übrig zum Leben ? Und sind es dann genau 6 Jahre und dann ist man schuldenfrei?

Antworten
    Jörg Franzke
    8. Juli 2018 12:24

    Weil Sie mit Ihrem Einkommen unter der gesetzlichen Pfändungsgrenze liegen, kann man während der Privatinsolvenz gar nichts von Ihrem Einkommen pfänden. Die Pfändungsgrenze beginnt bei jedem Ehegatten bei 1.470 €. Also würden Sie von der Privatinsolvenz nur profitieren. Ich meine, Sie sollten diesen Weg gehen, anders kriegen Sie die Schulden nicht mehr los.

    Antworten
    Jörg Franzke
    12. Juli 2018 21:13

    Auf jeden Fall würde ich die Zahlungen sofort einstellen und dann beantragen Sie eine Privatinsolvenz. Anders kriegen Sie die Schulden nicht mehr unter Kontrolle. Den Rest Ihrer Fragen können Sie auf meiner Seite nachlesen.

    Antworten

Hallo, ich liege gerade wie momentan fast jeden Abend heulend im Bett weil ich nicht mehr weiter weiß.

Ich bin 27, wohne alleine und habe vor 2 Wochen meine Arbeit verloren. Bin allerdings noch bei der meiner leihfirma angestellt.

Meine monatlichen Kosten:
-500 €Miete
-50€ Strom
-50€ Internet
-50€ Handy
-400€ Kredit abzahlung bei der Bank
-Konto das aktuell 400€ im minus ist

Also aktuell benötige ich monatlich einen Betrag von 1450€ bekomme aber dadurch das ich aktuell keine Arbeit habe etwa 900-1000€ denke ich mal. Ich habe bereits mit meinen Eltern heute telefoniert ob die Möglichkeit besteht wieder nach Hause zu ziehen was aber nicht geht. Jetzt hab ich Angst das ich demnächst vielleicht auf der straße sitze oder total in die schuldenfalle gerate und nichts mehr zahlen kann.

Meine aktuellen Schulden bei der Bank sind: 20 000€
(habe damals eine Umschuldung gemacht)

Besteht hier überhaupt die Möglichkeit auf eine privatinsolvenz oder gibt es andere Möglichkeiten für mich?

( bis Ende letzten Jahres habe ich monatlich fast 2000€ verdient, desswegen hab ich seither wahnsinnige Probleme finanziell um die Runde zu kommen)

Antworten
    Jörg Franzke
    26. Juni 2018 6:25

    Am allerwichtigsten ist es, dass Sie die Miete weiter bezahlen und die anderen lebenswichtigen Dinge. Wenn das Geld dann nicht mehr reicht, dann zahlen Sie eben die Kreditraten nicht mehr. Natürlich wird die Bank sich das nicht gefallen lassen und die Kredit kündigen. Darauf sollten Sie sich vorbereiten, indem Sie bei einer neuen Bank ein Konto eröffnen und dieses in Zukunft benutzen. Die KReditraten und alle sonstigen Schulden lassen Sie natürlich nicht mehr von dem neuen Konto abbuchen. Dann suchen Sie sich einen neuen Job. Falls Sie es nicht schaffen, sind Sie gut vorbereitet auf eine Verbraucherinsolvenz.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,
ich bin 30 Jahre alt, verbeamteter Lehrer (seit einem Jahr), verheiratet und ein Kind.
Verdiene eigentlich (sehr gut), wenn die Schulden nicht da wären. Hatte einige Schicksalsschläge, depressive Phasen…

Einkommen: 3453 € (-500 Krankenversicherung

Schulden:
Dispo: 14.000
Kredite: 34.000

Es belastet mich einfach und cih weiß nicht, ob PI der richtige weg ist.

Antworten
    Jörg Franzke
    1. April 2018 10:09

    Überlegen Sie sich einfach, wie viel Sie monatlich bezahlen müssen, bis die Kredite abgestottert sind. Dem stellen Sie die monatlich pfändbaren Beträge in einem Insolvenzverfahren gegenüber, das wären bei Ihnen ca. 1.200 €. Das Insolvenzverfahren würde bei Ihnen wahrscheinlich nur drei Jahre laufen.

    Antworten

Guten Tag Herr Franzke,
meine Schulden betragen 2.700 € bei meiner Krankenversicherung, Einkommen 1.185 € bei zwei Kindern im Haushalt. Die Krankenkasse verlangt eine Mindesrate von 120 €. Macht hier eine Privatinsolvenz Sinn? Wird das Einkommen des Partners berücksichtigt? Vielen Dank.

Antworten
    Jörg Franzke
    24. Februar 2018 6:16

    Nein, die Insolvenz macht bei Ihnen keinen Sinn. Die Kosten wären höher, als die Schulden. Versuchen Sie die Schulden abzuzahlen.

    Antworten

Hallo,

Ich bin 38 Jahre habe keine Kinder und Wohne alleine. Die letzten 2 Jahre war ich Selbstsändig und habe in dieser Zeit, einen Schuldenberg von ca. 10 000 € ( bei 10 Gläubiger ) angesammelt. Mein Gewerbe habe ich zum 31.12.2017 abgemeldet und ab dem 01.01.2018 wechsele ich in ein Angestelltenverhältnis, mit einem Monatseinkommen von 1300 € Netto Monatlich. Ich hab noch keine Ahnung wie ich alle Gläubiger gleichzeitig abstotteren sollte.

Ist eine Insolvenz sinvoll ?

Antworten
    Jörg Franzke
    5. Januar 2018 8:41

    Kommt darauf an, wie viel Sie später als Arbeitnehmer verdienen werden. Falls Ihr Einkommen nicht so dolle ist und Ihnen das Abstottern der Schulden ernste Schwierigkeiten bereiten wird, dann ist eine Insolvenz sinnvoll.

    Antworten

Hallo 🙂

Mein Freund hat Schulden in Höhe von 17000 Euro und muss noch 6 Jahre 350€ der Bank Monat für Monat zahlen. Er hat ein Kind und zählt 90€ (gerichtlich festgelegt) an die Mutter .. leider hat er total wenig zum Leben da unsere Miete 870€ beträgt. Er lebt echt am Existenzminimum…
Hilft da eine privatinsolvenz?

Antworten

Ich hätte da mal eine frage..
Mein Vater verdient nur 1’300€ soweit ich weiß und hat Stromkosten von 10.000€ die er zahlen soll. Das alles ist in einem Jahr zustande gekommen da er nicht gezahlt hat bzw Mahnungen ignoriert hat, was sehr blöd ist. Er hatte eine schlechte Zeit hinter sich aber die kosten stehen natürlich jetzt im weg. Ich selbst kann ihn nicht sooo viel unterstützen weil ich einer Ausbildung bin wo ich nicht viel verdiene. Auserdem wollen die aus der Stadtwerke keine Rattenzahlung mit ihn vereinbaren weil es ein zu großer betrag ist.
Wichtigste frage bleibt einfach..
Wäre es sinnvoll ein Privat Insolvenz anzumelden?

Antworten

Hallo Herr Franzke,
(Ich glaube mich erinnern zu können,dass meine Mutter schon bei Ihnen war. )
Nun zu meiner frage, ich habe heute meinen Schuldner-Ordner neu geordnet und auch ausgerechnet, derzeit bin ich (mutter von 2 kids 7&4j) auf die Summe von ca. 8800€ gekommen. Ich lebe mit meinem Lebensgefährten und Vater meiner jüngsten zusammen. Er zahlt die halbe Miete strom ect. Ich bin leider Arbeitssuchende, da er laut amt zu gut verdient (Unterschiedlich monatl. Ca. 1100€ aufn konto.) Ich bekomme keinen cent vom Job Center, die halbe Miete wird dierekt an die Hausverwaltung überwiesen.
Ich bekomme gerade mal 384€ Kindergeld und 174€ unterhalt (von der großen)
Jetzt wot ich fragen, würde mir eine Privat Insolvenz zustehen? Ich habe mich schon vor ca. 2 jahren bei der AWO vorgestellt ( Amtsgericht lehnte Beratungshilfe schein ab) ich solle doch alle 3 Monate anrufen.
Es passierte bis heute nichts. Aber die schulden werden immer mehr.
Ich bitte um dringende Antwort und bedanke mich jetzt schon.
Liebe Grüße

Antworten
    Jörg Franzke
    15. Oktober 2017 20:43

    Klar lohnt sich eine Privatinsolvenz für Sie. Denn anders werden Sie die Schulden nicht los. Das Problem sind bei Ihnen die Kosten für die Vorbereitung der Insolvenz. Die AWO macht es umsonst aber dauert ewig, wir machen es ganz schnell, aber die Vorbereitung kostet. Wir übernehmen aber gerne das Mandat.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,
ich bin 31 Jahre alt, verheiratet und wir haben eine 7 Jährige Tochter.
Wir haben einen Kredit bei der Bank von ca. 7000 €, eine Kreditkarte mit ca. 3000 € Belastung und eine Autofinazierung die noch mit 2500 € Belastet ist.
Ich verdiene ca. 1700 € Netto und meine Frau ist auf 450 € angestellt + Kindergeld für die Kurze.
Durch Hohe Tägliche Benzinkosten und weiteren Ausgaben, können wir die Schulden gerade noch bedienen, haben jedoch schon am Anfang des Monats fast nichts mehr im Portmonai.
Es läppert sich halt alles…
Was passiert bei der Insolvenz mit dem noch nicht abgezahlten Auto ? Ich brauche es ja um, die täglichen 80 Km zur Arbeit zu erreichen.
Es macht alles kein Spass mehr…

Antworten
    Jörg Franzke
    4. September 2017 6:47

    Wahrscheinlich wird die finanzierende Bank den Kredit kündigen und das Auto einziehen, sobald sie von der Insolvenz erfährt. Die Schulden wären Sie mit der Insolvenz zwar los, aber das Auto auch. Sie könnten die Bank fragen, ob der Vertrag auf eine andere Person umgeschrieben werden kann oder Sie kaufen sich ein neues (altes) Auto. Einen besseren Tipp kann ich Ihnen leider nicht geben.

    Antworten

Ich habe aktuell Schulden in Höhe von ca. 20000€ bei insgesamt 4 Gläubigern. An 2 Gläubiger zahle ich aktuell ab, 2 sind in der “Warteschlange” da ich die Raten dort nicht bedienen kann. Ich arbeite 30 Stunden und bekomme ca. 1200€ + Kindergeld für ein Kind. Ein P-Konto habe ich. Ich zahle beiden Gläubigern jeweils 230€/mtl. Leider bleibt nach den Raten,Miete und Kita-Kosten kaum Geld zum Leben. Mein Freund “füttert” uns mehr oder weniger mit durch. Ist in dem Fall zu einer Privatinsolvenz zu raten? Dazusagen möchte ich, dass ich bereits ca. 7000€ abgezahlt habe. Ich besitze ein Auto welches ich für den Arbeitsweg brauche. Vermögen ist nicht vorhanden. Besten Dank!

Antworten
    Jörg Franzke
    24. August 2017 6:28

    Klar ist Ihnen eine Privatinsolvenz anzuraten. An Ihrer Stelle würde ich die Zahlungen einstellen und die Insolvenz beantragen.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,
ich zahle seit ca. 8-9 Jahren bei 16 verschiedenen Gläubigern kleine raten ab und sie werden irgendwie nicht weniger durch die Zinsen.Ich bin 27Jahre alt und damit einfach extrem überfordert,als ich in der Ausbildung war,kam ich mit den Schulden nicht mehr hinterher und der Druck machte mich von allen Seiten so zuschaffen, das ich kurz vor der Prüfung die Ausbildung auf Eis legen musste.
Jetzt möchte ich gern meine Ausbildung wieder aufnehmen ,habe jedoch Angst vor den Briefen und Vollstreckungsdrohungen.
Meine genauen Schulden habe ich nicht mehr im Überblick,ich zahle alle so gut wie möglich einfach ab,aber es bleibt mir von meinem SGB2 Satz seit Jahren schon nichts mehr übrig und ich lebe von meiner Mitbewohnerin.Das hat einfach so keinen Sinn mehr und ich benötige da Hilfe!
Als ich von der Privatinsolvenz hörte ,dachte ich mir ,ich hätte mir die schwere Zeit sparen können,aber manchmal glaubt mann das schaffen zu können und vergisst die Realität dabei.

Antworten
    Jörg Franzke
    12. Juli 2017 6:55

    Dann hören Sie jetzt auf zu bezahlen, richten sich ein P-Konto ein und beantragen eine Privatinsolvenz.

    Antworten

Hallo,

Ich habe derzeit Schulden in Höhe von ca. 40 000 Euro und ich weiß nicht wie lange ich meinen Job noch ausüben kann. Ich arbeite als Controller und verdiene. Ca. 3300€ netto bei einer 60 Stunden Woche. Ich hatte eigentlich vor die Gläubiger zu bedienen doch ich werde einen neuen Job mit ca. 2400 € netto haben. Ich hatte vor die Schulden innerhalb von 4 Jahren zu begleichen.

Lohnt da die Insonz ? Viele. Dank.

Antworten
    Jörg Franzke
    12. Juli 2017 6:48

    Versuchen Sie es mit Ratenzahlungsangeboten. Falls Sie damit nicht weiterkommen, lohnt sich eine Insolvenz nicht.

    Antworten

Sehr geehrter Hr. Franzke,
ich habe eine Frage zum Thema “ob sich die Insolvenz lohnt”: Ich habe derzeit Schulden von “nur” ca.5000€. Ich bin nach der Trennung mit 2 Kids, einem Teilzeitgehalt (1100€) und Unterhaltsvorschuß nicht in der Lage Hohe Raten zu zahlen, die Gläubiger setzen mich jedoch zunehmend unter Druck, da ich nur kleine Raten anbieten kann. Jedoch versuche ich gerade abzuwiegen ob sich eine Privatinsolvenz lohnt, bei allein 2500€ Gerichtskosten?
Vielen Dank im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
M. We

Antworten
    Jörg Franzke
    17. Juni 2017 19:25

    Das ist in der Tat eine sehr geringe Schuldsumme. Aber falls Sie die Schulden nicht vollständig bedienen können, werden die Schulden automatisch mehr aufgrund von Zinsen und Kosten. Wenn Sie also die Schulden nicht zurückzahlen können, empfehle ich Ihnen trotz der geringen Schuldsumme zu einer Privatinsolvenz. Im Insolvenzverfahren können Sie dann ja monatlich ca. 35 € bezahlen und dann sind am Schluss auch die Gerichtskosten bezahlt.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke
Ich versuche auch mal mein Glück.
Ich habe einen lieben Freund in der Schweiz
Lebe aber an der Grenze .
Ich habe knapp 10.000 Euro er aber hängt bis zum Hals in der S ……..
Kann ich seine Schulden übernehmen und dann in einer Insolvenz gehen .

Antworten
    Jörg Franzke
    9. April 2017 15:38

    Nein, das geht natürlich nicht. Der Freund kann aber nach Deutschland ziehen und dort eine Privatinsolvenz beantragen.

    Antworten
Thomas Maibach
1. Februar 2017 23:54

Hallo ich hab auch mal ne frage ich habe gut 70000 Tausend euro schulden 3 kredite bei 3 verschiedenen Banken und noch offene beträge bei anderen… Ich verdiene gut 2100 euro und komme einfach nicht mehr hinterher um alles zu bezahlen mein Konto geht immer weiterer ins minus … Lohnt es sich Insolvenz zu beantragen? Ich bin schon voll am ende mit den nerven immer kommen neue briefe und vorderungen…

Antworten
    Jörg Franzke
    5. Februar 2017 12:04

    Klar lohnt sich bei Ihnen eine Privatinsolvenz, denn irgendwann werden Sie die Bälle nicht mehr in der Luft halten können und dann platzen alle Kredite. In einer solchen Situation ist es besser, wenn man die Flucht nach vorne ergreift und selbst eine Privatinsolvenz einleitet. Eröffnen Sie als ersten Schritt bei einer neuen Bank ein Konto und lassen Sie dorthin Ihr Einkommen überweisen. Danach stellen Sie die Zahlungen ein.

    Antworten

Guten Tag Hr.Franken
Wir haben ca125000Euro Schulden bei verschiedenen Banken angehäuft.Wir haben beide meine Ehefrau und ich gemeinsam 3200Euro.Wir haben noch einen Sohn der als Lehrling noch 1Jahr hat und danach selbst verdient im Haus wohnen.Sein Entgelt liegt bei 500Euro .Ich hab auch eine private Rentenversicherung über meinen Arbeitgeber laufen .Gibt es Chancen auf eine aussergerichtliche Einigung und kann man mir die Ansparung der rentenbeiträge Pfänden?

Antworten

Hallo ,
Ich bin 22 Jahre alt arbeite zurzeit nicht mache zurzeit nichts bekomme
Arbeitslosen || und hab 8.800 € Schulden
Bin so überfordert hab Mahnungen von Amtsgericht bekommen Inkasso Briefe das ich nicht gezahlt hab. Bin letztendlich auf diese Seite eingetroffen

Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

Ich habe im Moment insgesamt ca. 55000 Euro Schulden die Ich aber jeden Monat mit ca. 1000 Euro Raten bezahle
Ich verdiene zur Zeit 3000 Euro Netto in Dauernachtschicht bei Tagschicht ca. 2100 Euro.

Ich kann meine Raten bezahlen aber habe noch ca. 80 Monate bzw. 7 Jahre vor mir
Lohnt sich bei mir eine Privatinsolvenz und wäre ich dann nach 3 Jahren wieder Schuldenfrei

Ist es eigentlich möglich früher als 3 Jahre Schuldenfrei zu sein
wenn man die Restschuld + Verfahrenskosten früher bezahlen kann z.b. wenn die Frau was dazu beisteuert

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen
Ali

Antworten

Hallo Herr Franzke
Ich bin 24 und stecke schwer in Problemen drin. Durch viele Fehler und Dinge die ich heute bereue, besitze ich derzeit um die 10.000 Euro Schulden. Mich belastet diese Situation sehr da ich noch jung bin und keine Ahnung hab, wie es weiter gehen soll. Da ich derzeit die Schule absolviere und auch nur auf TZ arbeite, ist die PI sinnvoll?

Antworten

Hallo Herr franzke,

Mein Mann hat 13.000€ Schulden und ich 9.000€. Mein Mann verdient 2300€ netto und ich 400€ Elterngeld. Dazu kommen 2x Kindergeld dazu. Wir haben 2 Kinder.
Was bleibt uns zum Leben?
Privatinsolvenz möchten wir aufjedenfall abgehen. Wir haben einen Termin beim Berater. Ich bekomme kaum noch Luft von den vielen Schulden.

Oder meinen sie wir sollen keine PI machen ?

Glg

Antworten
    Jörg Franzke
    23. Oktober 2016 20:25

    Ja, eine Privatinsolvenz machen. Ihnen kann man gar nichts pfänden, das Kindergeld auch nicht und Ihrem Mann würde man ca. 400 € pfänden. Dafür zahlen Sie keine Schulden mehr.

    Antworten

Hallo ich hätte da auch mal eine frage… Herr Franzke bin verheiratet habe eine Tochter( 4) und bin schwanger mit Zwillingen. Ich habe auch schulden von ca. 5000-6000 € habe aber kein Einkommen bin Hausfrau, die Schulden die ich habe sind vor der Ehe entstanden und deswegen weigert sich mein mann mich finanziell zu unterstützen. Habe immer wieder versucht kleine raten zu machen aber ich komm einfach nicht weiter und die ganze Situation belastet mich sehr. Denken Sie da würde eine Verbraucher insolvenz mir weiter helfen? Danke schon mal im voraus.

Antworten
    Jörg Franzke
    18. August 2016 16:55

    Ja, auf jeden Fall lohnt sich in Ihrem Fall eine Verbraucherinsolvenz. Sonst werden die Schulden immer höher.

    Antworten

Guten Tag

auch wir wissen nicht genau ob sich eine p. Insolvenz lohnt bzw sinnvoll ist.

Mein Mann hat Schulden von ca 10.000 Euro und ich ca 5000. Das würde ja getrennt behandelt wahrscheinlich oder?
Ca 20 Gläubiger insgesamt.
mein mann verdient ca 1750 Euro netto im monat. Ich bin derzeit noch Hausfrau. 3 Kinder wir bekommen wohngeld und kige zuschlag.

uns ist es sehr unangenehm wollen aber endlich alles wieder im griff bekommen und nicht die Augen verschließen.

Mfg

Antworten
    Jörg Franzke
    7. August 2016 15:33

    Klar lohnt sich bei Ihnen beiden eine Privatinsolvenz. Anders bekommen Sie Ihre Schulden nicht mehr los.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

auch ich habe eine Frage zum Thema “PI – ab wann?”.

Die Lage: Ich schulde dem Finanzamt etwa 2.500 Euro als Nachzahlung einer früheren Steuererklärung. Dazu kommen einige weitere offene Rechnungen, in der Summe ergibt sich ein Schuldenstand von ca. 3.500 Euro.

Meine berufliche Situation: Ich bin seit 5 Jahren selbständig, mit einigermaßen stark schwankendem Einkommen. Es gab Monate mit bis zu 3.000 € netto, aber auch mit nur rund 1.300 oder 1.500 € abhängig von der Auftragslage. Eine genaue Schätzung für die Zukunft ist daher traditionell sehr schwierig.

Ich bin weder verheiratet noch unterhaltspflichtig, besitze auch kein Auto oder sonstige “besondere” Posten, die hohe Fixkosten verursachen würden.

Das Problem ist nun, dass ein Großteil der Forderungen praktisch “jetzt” fällig wird. Ich bin etwas ratlos, weil ich einerseits den Betrag aktuell nicht aufbringen kann (kein erspartes Vermögen), und da mir diese Situation seit geraumer Zeit sehr an die Nieren geht, erwäge ich den Gang in die PI.

Aber gemessen an den von Ihnen genannten Zahlen und anderen Problemfällen erscheint mir mein Schuldenbetrag doch eher gering – würde eine PI in meinem Fall wirklich Sinn machen? Alleine die Gerichtskosten erreichen ja fast den Wert meiner Schulden. Meine Frage bezieht sich also vor allem auf die Verhältnismäßigkeit.

Ich bedanke mich herzlich im Voraus für Ihre Antwort,
P.H.

(P.S.: Eine Bank wird mir wohl kein Geld leihen, da ich dasselbe Problem bereits im Vorjahr hatte und da schlecht agiert habe -> SCHUFA-Eintrag. Die Zahlungen konnte ich damals aber noch aus eigener Kraft ableisten. Eine Stundung beim Finanzamt würde aufgrund meines Verhaltens in der Vergangenheit ebenfalls nicht in Frage kommen.)

Antworten
    Jörg Franzke
    12. Juni 2016 20:52

    Ich denke, es kommt immer darauf an, wie viel Geld man hat. Für den einen sind 10.000 € gar nichts, für den anderen unerreichbar. Wenn Sie genau wissen, dass Sie Ihre Schulden aufgrund geringer Einkommensverhältnisse nicht zurückzahlen können, dann ist eine Insolvenz der richtige Weg. Anders werden Sie die Schulden nie los. Sie würden sich jahrelang mit irgend welchen Abzahlungsvereinbarungen rumschlagen und am Ende gehen Sie dann doch in die Insolvenz..

    Antworten
Marco Timmermann
26. April 2016 12:50

Hallo Herr Franzke,

meine Lebensgefährtin hat ca 18.000-20.000 Euro bei zirka 16 Gläubigern angehäuft. Einige sind Beträge bis 500 Euro. Meine LG arbeitet seit kurzem im öffentlichen Dienst bei einer Stadt und verdient ca . 1450 Euro. Ist aber noch bis Ende August befristet und bekommt dann sicher einen unbefristeten Vertrag. Sie hat für 2 Kinder die beim Vater leben unterhalt zu zahlen. Ich selber bin Schuldenfrei. Unsere Schuldenberatung hat eine Privatinsolvenz vorgeschlagen.

1. Soll die in die Privatinsolvenz`?
2. Wie sieht es mit dem Arbeitsvertrag bei einer Stadt im öffentlichen Dienst aus wenn Sie erfahren, dass Sie in Insolvenz geht? Stichwort: Bestechlichkeit?
3. Sollten wir nicht versuchen die kleinen Gläubiger auszuzahlen und mit den anderen einen Vergleich ansteuern? Allerdings können wir in den nächsten Monaten max. 3-4 begleichen.
4. Woran erkenne ich einen guten Schuldenberater? Ich bin mir bei der aktuellen Betreuung nicht so sicher?

Vielen Dank für ihre Mühen

Antworten
    Jörg Franzke
    27. April 2016 12:55

    Wenn Ihre Freundin die Chance auf eine Festanstellung hat, wäre es in der Tat eine gute Idee, wenn sie noch abwartet und die Gläubiger einfach hinhält und dabei so wenig wie möglich bezahlt. Danach sollte sie unbedingt eine Privatinsolvenz durchlaufen. Aufgrund ihres geringen Einkommens und der beiden Unterhaltspflichten liegt sie unter der Pfändungsgrenze. Sie würde also nur davon profitieren. Die kleinen Gläubiger keinesfalls auszahlen und auch keinen Vergleich versuchen, weil aussichtslos.
    Woran Sie einen guten Schuldenberater erkennen, vermag ich nicht zu sagen. Wenn es soweit ist, können Sie auch einfach das Antragsformular auf meiner Webseite ausfüllen und wir übernehmen das Verfahren für Ihre Freundin.

    Antworten
Heimer Rico
7. April 2016 19:14

Hallo,

ich habe eine Frage.
Ich hatte jetzt 11 Jahre mit meinem Bruder zusammen eine Firma, die wir leider zum 01.04.2016 aus wirtschaftlichen Gründen ( ausgebliebene Zahlungen ) und krankheitsbedingt durch einen Bandscheibenvorfall schließen mussten.
Auf unserem geschäftskonto sind zur Zeit 10500€ Schulden der durch einen Kontokorrent Kredit die ganze Zeit gedeckt wurde. Da schon seit einiger Zeit kein geldeingang mehr zu verzeichnen war und die wir die Firma geschlossen haben würde der Kredit jetzt gekündigt.

Nun meine Frage. Unsere Eltern würden uns das Geld eventuell zinslos leihen.
Aber wir würden ersteinmal versuchen der Bank einen Vergleich an zu bieten und ihr sagen bevor wir Insolvenz anmelden sollen sie sich vielleicht mit der Hälfte zufrieden geben.

Wir werden demnächst wieder einen Job im Angestellten Verhältnis beginnen und nicht mehr als 1250€ im Monat verdienen.

Vermögen oder Altersvorsorge ist nicht vorhanden.

Wir haben noch einen t5 Transporter der vielleicht noch 7000€ wert ist.

Sollten wir eine privatinsolvenz wirklich machen oder ist es besser sich das Geld von den Eltern zu leihen.

Wie ich lese können ja noch 2500€ Gerichtskosten bei einer Insolvenz dazu.

Über eine Antwort bin ich sehr dankbar.

Antworten
    Jörg Franzke
    7. April 2016 19:54

    Ich meine, dass es aussichtslos ist, mit den Banken einen Vergleich auszuhandeln. Besser wäre da gleich eine Insolvenz.Dann verlieren Sie nicht so viel Zeil.Verkaufen Sie den Transporter und dann ab in die Privatinsolvenz.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,
folgendes Problem:
meine Frau und ich besitzen gemeinsam eine Immobilie,
die noch mit EUR 99T belastet ist.
ich selbst habe Kredite und Vblk.aus Kreditkarten in Höhe von ca.45T,bei denen meine Frau nicht in der Vblk.steht.
wir haben gemeinsam eine Rente von EUR 2.540 und z.Zt.noch Mieteinnahmen von EUR 440,-
ich kann meine Kredit nicht mehr ausreichend bedienen,eine Eintragung bereits in der Schufa.
unser Problem ist eine sehr hohe Tilgung der Immo-finanzierung,EUR 1170,–mit festgeschriebener Laufzeit,
ein Verhandlung mit der Bank würde wenig Sinn machen?
Meine Frau hat bei dieser Bank auch eine Anlage über 12T EUR.
würden sie zur PI raten? sollte meine Frau die Anlage vorher auflösen?soll ich meine Rente bereits auf ein anderes Konto überweisen lassen?
Bei einer PI meinerseits kann nicht auf das Geld meiner Frau zugegriffen werden?
viele Fragen, was würden sie mir raten?
würden sie mich auch in einer möglichen PI oder außergerichtlichem Vergleich betreuen? oder nur vor Ort?
vielen Dank für ihre Mühe
Gruß Hein Lex

Antworten
    Jörg Franzke
    22. Februar 2016 7:07

    Sie müssen sich entscheiden, ob Sie schuldenfrei leben wollen. Dann aber werden Sie die Immobilie verlieren und wenn der Hauskredit gemeinsam mit Ihrer Frau unterschrieben wurde, ist auch Ihre Frau pleite. Oder Sie wursteln sich durch und versuchen, alle Raten zu bezahlen. Leider gibt es keinen Weg dazwischen.

    Antworten

Hallo,

ich hätte ein paar Fragen. Ich habe vor einigen Jahren eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gekauft, man hatte sie mir als Altersvorsorge und Steuerersparnis angepriesen und ich bin sozusagen darauf herein gefallen. Der Kredit beläuft sich auf ca. 135000 Euro. Tragen sollte sich die Wohnung durch die Vermietung. Nach wenigen Jahren hat sich jedoch heraus gestellt das die Wohnung unter erheblichen Mängeln leidet. Unter anderem ist das ganze Haus von Schimmel befallen und höchst baufällig daher steht die Wohnung schon längere Zeit leer. Eine Eigennutzung kommt nicht in Frage da die Wohnung zu weit weg ist von meinem Arbeitsplatz und wäre aufgrund des Schimmels auch nicht gesundheitsfördernd. Meine finanziellen Möglichkeiten reichen nicht aus um die Wohnung adäquat sanieren zu lassen und so geht es auch den anderen Vermietern in dem Haus. Nebenbei bezahle ich noch einen Privatkredit in Höhe von 15000 Euro ab und habe eine Autofinanzierung am Laufen. Alles in allem habe ich, die Miete die ich selbst bezahle eingerechnet, Fixkosten von 1600 Euro im Monat bei einem Nettogehalt von 1900 Euro. Über Wasser hielten mich bisher die jährliche Steuerrückzahlung und das Weihnachtsgeld. Aber auf lange Sicht wird das nicht gut gehen.
Wäre eine Privatinsolvenz eine Möglichkeit? Oder muss ich dazu erst richtig “pleite” gehen wie man so schön sagt? Ersparnisse bzw. Eigenkapital gibt es nicht, diese hätte ich sonst schon längst in die Sanierung gesteckt.
Und wenn ja könnte die Autofinanzierung währenddessen trotzdem weiterlaufen? Das Auto benötige ich vor allem am Wochenende und an den Feiertagen um zur Arbeit zu kommen. Ich wohne sehr ländlich und an Sonn- und Feiertagen fahren die öffentlichen Verkehrsmittel erst um 7:30. Meine Schicht beginnt allerdings schon um 6 Uhr.

Antworten
    Jörg Franzke
    26. Januar 2016 6:35

    Endgültig pleite gehen Sie ganz einfach, indem Sie die Zahlungen an die Bank einstellen. Diese werden dann den Kredit kündigen und schon sind Sie zahlungsunfähig. Sie können die Wohnung über eine Insolvenz loswerden. Richten Sie sich aber darauf ein, dass Sie auch in der Insolvenz noch die Hausgelder für die Wohnung bezahlen müssen und zwar so lange, bis sie zwangsversteigert ist. Die Autofinanzierung kann nicht weiterlaufen, weil das auch ein Gläubiger ist. Wahrscheinlich wird die Autobank kündigen, sobald sie von der Insolvenz erfährt.

    Antworten

Hallo. Ich habe eine Frage.
Ich habe ca. 15000 Euro Schulden bei mehreren Gläubigern. Ich möchte jetzt privatinsolvenz anmelden.
Ich verdiene 950€ netto plus 1x Kindergeld 188€ und 1x Kindesunterhalt 225€.
Laut der pfändungstabelle müssen mir ca. 1420€ zum Leben bleiben. Soviel habe ich ja nicht mal. (meine Einkünfte) kann ich dann überhaupt in die privatinsolvenz? Weil ja sozusagen nichts zu pfänden ist?

Antworten
    Jörg Franzke
    14. Dezember 2015 6:23

    Sie können auch ohne pfändbares Einkommen eine Insolvenz durchlaufen und werden auch die Restschuldbefreiung erhalten.

    Antworten

Wenn ich in insolvenz möchte, kann ich die Hälfte meines Hauses vorher an Ehemann übertragen? Haus ist schuldenfrei

Antworten
    Jörg Franzke
    23. November 2015 7:09

    Können Sie. Aber der spätere Insolvenzverwalter würde die Übertragung der Haushälfte an den Ehemann rückgängig machen.

    Antworten

Habe schuldenfreies Haus dass mir zur hälfte gehört habe ca 6000 Euro Schulden verdiene 850 euro net wäre bei insolvenz das haus weg?

Antworten

Guten Abend Hr Dr. Franzke, ich habe ein Problem mit einem meiner Kinder. Es (über 30) eröffnete mir, dass es ca 35000 euro Schulden hat und nicht mehr rauskommt. Dabei handelt es sich um Bafög (23000) und 2 Kredite insgesamt von 11000. Mein Kind bat mich um Hilfe. 13000 € für einen Vergleich mit den Gläubigern. Es verfügt über ein monatliches Netto von 2000 plus 2x im Jahr ca 2000€ Weihnachts – und Urlaubsgeld. Mein Kind hat bereits einen Anwalt eingeschaltet, wo ich der Meinung bin, die Insolvenzberatung hätte das auch gemacht, kostenlos. Den Anwalt zahle ich. Ich möchte helfen, damit mein Kind endlich wieder frei atmen und leben kann. Mein Kind will von Insolvenz nichts hören. Ich habe zugesagt, bei Scheitern des Vergleichs, die beiden kleineren Kredite zu zahlen und Kind zahlt das Bafög. Jetzt aber sind nochmal 8000 € Schulden aufgetaucht. Es mangelt im Moment noch an der Ehrlichkeit. Nach dem Durchrechnen komme ich zu dem Schluss, dass ich diese letzte Zusage nicht aufrecht erhalten kann. Das Risiko, dass mein Kind wieder neue Schulden anhäuft, ist zu groß. Ich will schon helfen, kann aber auch nicht Geld zum Fenster heraus werfen. Was raten Sie, was wir tun sollen, um meine finanzielle Unterstützung so gering, wie möglich zu halten und meinem Kind trotzdem aus der Schuldenfalle zu helfen?

Antworten
    Jörg Franzke
    2. November 2015 7:16

    Zunächst versichere ich Ihnen, dass sich das Bafög-Amt niemals und keinesfalls auf einen Teilzahlungsvergleich einlassen wird. Ein derartiger Versuch ist aussichtslos. Entweder Ihr Kind lässt sich in Form einer Privatinsolvenz helfen oder Sie lassen es sein. Ihre Auffassung, die öffentliche Schuldenberatung hätte es genauso gut gekonnt wie ein Anwalt, teile ich allerdings nicht. Dann brauchen Sie nich auch nicht zu fragen.

    Antworten

Hallo,

ich habe mit meinem Mann ein Haus gekauft vor 4 Jahren. Vor 1,5 Jahren die Trennung. Ich wohne im Haus und zahle die Raten zu 100% alleine.

Jetzt habe ich (durch Zufall erfahren), dass er ein Insolvenzverfahren eröffnet hat. Ein Anwalt hat alle seine Kredite (314.000€ davon 300.000€ fürs Haus) zusammen getragen.
14.000€ hat er ausschließlich im letzten Jahr angehäuft, Versicherungen, Stromrechnungen, Sparkassenkredit.

Eine Einigung mit mir fürs Haus zu finden und die 14.000€ ab zu zahlen wäre möglich gewesen, aber er möchte das nicht. Hat seinen Job jetzt vor 1 Monat um 50% reduziert (Nettoeinkommen 1.078,-€) mit der Begründung, dass er psychisch nicht mehr leistungsfähig ist (Attest des Hausarztes)…

Und ich weiß von der Insolvenzanmeldung – offiziell – nichts…

Kann das wirklich sein?? Muss er mir als Kreditnehmer nicht eine Info geben und erst versuchen eine Lösung zu finden??

Ein Anwalt hat jetzt allen Gläubigern einen aussergerichtlichen Lösungsansatz unterbreitet… Mein Mann zahlt ab sofort monatl. 0,-€ (als pure Ironie noch die Quotelung dahinter) und ist dann in 72 Monaten schuldenfrei… Diesen Vorschlag haben – natürlich – alle abgelehnt… und jetzt gehts ins gerichtliche Insolvenzverfahren.

Ist das wirklich so korrekt? Muss er mir davon nichts sagen und darf er so in die Privatinsolvenz gehen? Was kann ich überhaupt noch tun??

Antworten
    Jörg Franzke
    30. Oktober 2015 6:20

    Das Verhalten Ihres Mannes ist rechtlich nicht zu beanstanden. Weil Sie die Verträge mit ihm gemeinsam unterschrieben haben, haften Sie leider auch dafür als Gesamtschulder. Das bedeutet, jeder haftet auf die volle Summe. Am besten, Sie stellen sich darauf ein, ebenfalls bald unfreundliche Post zu erhalten.

    Antworten

Hallo

Mein Freund hat durch eine Selbstständigkeit 18000 € Schulden. Er meint eine Privatinsolvenz sei seine einzige Chance da raus zu kommen. Stimmt das? Ich denke dass man so einen Betrag auch so abgezahlt bekommt oder nicht?

Danke im voraus

Antworten
    Jörg Franzke
    30. Oktober 2015 6:21

    Ich denke, Ihr Freund hat recht. 18.000 EUR ist eine Menge Geld. Eine Abzahlung würde über Jahre das Einkommen erheblich reduzieren.

    Antworten

Hallo Herr Franzke! Ich habe eine Frage… Mein Mann und ich sind beide vollverdiener . Er verdient 2600€ , ich 1092€ wir haben 4 Kinder(18,12,12,7) wir haben 70000€ Schulden bei2 Gläubigen, bis jetzt haben wir unsere Rate in Höhe von 1030€ Und 150€ immer bezahlt, aber irgendwann geht nicht mehr, lohnt sich bei uns eine PL? Danke!

Antworten
    Jörg Franzke
    30. Oktober 2015 6:27

    Ja, eine Insolvenz würde sich lohnen. Sie sollten auch nicht zu lange damit warten und die Insolvenz durchlaufen, solange Sie noch die Kinderfreibeträge bei der Ermittlung der Pfändungsgrenze geltend machen können.

    Antworten

Hallo
Herr franzke
ich habe schulden in höhe von 15.000€ die ich in kleinen raten abzahle verdiene brutto 560€
habe frau und ein baby würde sich Privatinsolvenz für mich lohnen ?

MFG

Antworten

Hallo Herr Franzke,

Mein Freund hat insgesamt ca. 40.000€ Schulden bei ca 12 verschiedenen Gläubigern. Plus 2.500€ Schulden bei mir. Er studiert noch 2 Jahre. Er ist mobiler DJ von Beruf (selbstständig) und hat damit kein fixes Einkommen. Das schwankt zwischen 500 und 2.000€ im Monat. Zusätzlich bekommt er durch Nebenjobs noch 200 bis 500€ im Monat. Fixausgaben liegen bei Ca. 600€ (Studium, Miete, Krankenkasse).

Ich versuche ihn immer zu einer PI zu überreden, aber er hat Angst, dass ihm dann seine Anlage gepfändet werden würde. Aber das wäre ja seine Haupteinnahmequelle? Und das Auto? Ein alter Golf 3. Kann ihm das weggenommen werden?

Bzw. Lohnt sich eine PI? Momentan zahlt er immermal etwas ab, aber leider ohne richtigen Plan. Eben so, wie etwas “verfügbar” ist.

Danke für Ihren Rat, ich weiß leider nicht mehr weiter…

Beste Grüße…

Antworten
    Jörg Franzke
    4. Oktober 2015 20:00

    Leider sind seine Befürchtungen richtig. Erst wenn er nicht mehr Eigentümer der Anlage und des Autos ist, kann er entspannt eine Insolvenz beantragen.

    Antworten

Ich schreib was aber wird nicht gepostet nur sehe ich hier wartet auf Freischaltung wie soll ich das machen kann jemand helfen mache ich irgendwas falsch?

Antworten

Hallo Herr Franzke
Mein freund ist Schausteller angestellter das heißt er reist mit bei einem fahrgeschäft durch seine Vergangenheit hat er einen ziemlichen Schulden Berg die genaue Höhe weiß ich nicht aber so ca um die 10 000 Euro da es in dem Schausteller Job schlecht bezahlt wird verdient er ca 450 Euro und bekommt vom Amt nochmal zusätzlich ca. 177 Euro den Schuldenberg abzubezahlen also unmöglich da es nicht nur bei 1 nem Gläubiger der Fall ist jedoch hat er gesagt wenn die “saison” zuende ist im dezemeber würde er als schausteller aufhören und einen vernünftigen job annehmen ich habe mit ihm geredet und er meinte die privatinsolvenz würde ihm nichts nützen weil das abgelehnt werden würde meine frage ist nun würde es abgelehnt werden?? Und wäre es sinnvoll überhaupt zu einem Insolvenzberater zu gehen und es versuchen?

Über eine Antwort von Ihnen wäre ich sehe dankbar

Antworten
    Jörg Franzke
    5. Oktober 2015 7:10

    Selbstverständlich würde ihm eine Privatinsolvenz nützen und die würde auch nicht abgelehnt werden. Zur Vorbereitung geht man aber nicht zu einem Insolvenzverwalter, sondern zu einem Schuldenberater.

    Antworten

Hallo Herr Franzke, ich habe schon viele Ihrer Antworten gelesen und bin dadurch nochmehr in die Überlegung gekommen lohnt sich eine Verbraucherinsolvenz für mich???? Hier meine Zahlungen bei einem Bereinigten Nettoverdienst von ca 2000 Euro. Errechnet vom Jugendamt zwecks Unterhaltszahlungen für meinen 16 Jährigen Sohn, der bei der Mutter lebt.
Ich zahle 500 Euro Miete 558 Euro Kredit 392 Euro Unterhalt 150 Euro Kreditkarten zzgl. Versicherungen, Handy, Tanken, Essen Trinken bleibt da nicht mehr viel von übrig. Das Bereinigte Nettoeonkommen beeinhaltet ja wenn ich es Richtig Verstanden habe alle Zahlungen im Jahr wie Weihnachstgeld usw???? Jedoch ist der Normal Nettolohn ja ohne alles ca 1850 und somit bei allen Zahlungen je Monat (ca. 1700 Euro )weniger Übrig. Lohnt sich da eine Verbraucherinsolvenz????? Ich bekomme im Monat 160 Euro Kilometer geld extra, weil ich mein Auto Dienstlich 5 Tage die Woche nutze.

Danke im Voraus für Ihre Antwort

Antworten
    Jörg Franzke
    20. September 2015 21:40

    Solange Sie die Kredite und Verpflichtungen noch bezahlen können, ist es vielleicht besser, erst einmal keine Insolvenz zu beantragen.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

ich probiere auch mal mein Glück.
Zurzeit belaufen sich meine Schulden auf etwa 34.000€ , wobei 11.000€ aus einem Rechtssteit zustande gekommen sind, wobei die Anwalte auf vorsätzliche deliktische Handlungen vorwerfen.

Ich verdiene 1540€ Netto und arbeite Teilzeit, wenn ich Vollzeit angestellt wäre, würde ich um die 1890€ verdienen. Ich bin alleinstehend.

Lohnt sich die Insolvenz?

Viele Grüße,

D.a

Antworten
    Jörg Franzke
    10. September 2015 21:42

    Klar lohnt sich die Insolvenz. Wenn Sie sich vorstellen, dass Sie die gesamten 34.000 € von Ihrem Gehalt zurückzahlen sollen, dann ist das ziemlich mühseelig. In der Insolvenz würde man Ihnen ca. 350 € wegnehmen. Dafür zahlen Sie keine alten Schulden mehr.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

Ich bin 30 Jahre alt und habe mit meiner Ehefrau ca. 75-85.000 Euro Schulden durch den Kauf einer Eigentumwohnung.
Mein Nettolohn liegt bei ca. 2200 Euro und ich habe 2 Kinder mit 4 und 8 Jahre.

Problem sind momentan nicht die höhe der Rate, die liegt bei nur 535€, jedoch werde ich in naher Zukunft Arbeitslos durch meine Krankheit (bis jetzt noch keine Kündigung aber bin in Probezeit – wird also kommen).

Die Wohngemeinschaft möchte größere Umbauten durchführen die wir momentan mit Anwalt rauszögern, jedoch werden wir bald dies nicht mehr weiter verzögern können und es werden neue Schulden nötig um die nötigen Umbauten am Haus auszuführen (Ich rechne mit ca. 15.000€).
Die Wohnung versuchen wir händeringend zu veräußern jedoch ohne Erfolg bis jetzt.

Wohnung wird schon länger angeboten, nicht wegen Finanziellen Hintergründe, sondern wegen Privaten.

Jetzt werde ich durch meine schwere Psychische Erkrankung längere Zeit Krankengeld erhalten und in die Arbeitslosigkeit abrutschen.
Wäre es sinnvoll jetzt in die Insolvenz zu gehen bevor die neuen Schulden anfallen oder kann ich eigentlich erst garnicht die Insolvenz antreten durch die geringe Verschuldung.

Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

Antworten
    Jörg Franzke
    1. September 2015 7:36

    Sie können auch gleich einen Insolvenzantrag stellen. Aber dann werden Sie die Wohnung verlieren und Ihre Ehefrau, die den Kredit sicherlich auch unterschrieben hat, wäre dann auch pleite. Weil so viel auf dem Spiel steht, sollten Sie sich den Schritt genau überlegen. Entscheiden Sie sich dazu, sollten Sie sich zuerst eine neue Wohnung suchen und ein neues Konto eröffnen, solange Ihre Bonität noch in Ordnung ist. Sind die Kredite erst einmal gekündigt, wird die Wohnungssuche schwierig.

    Antworten
Julian schmitz
27. August 2015 20:23

Hallo

Ich habe ca 8000 euro schulden die ich in kleinbeträgen abbezahle. Habe letztes Jahr im Dezember die Ev abgegeben und vabe ein netto Einkommen von 948 euro.

Würde sich die PI lohnen?

Lg

Antworten
    Jörg Franzke
    30. August 2015 16:33

    Wenn absehbar ist, dass Sie die nächsten Jahre nicht mehr als 1.000 EUR netto verdienen, würde sich eine Privatinsolvenz lohnen.

    Antworten

Hallo,

Ich habe folgendes Problem ich habe mit meiner Frau zusammen ein haus gebaut.
Die aktuellen Schulden belaufen sich auf 370.000€.
Der monatliche Abtrag beträgt 2600€.
Zusammen haben wir ein monatliches Einkommen von 5000€(3000€ ich 2000€ Frau) .
Da wir uns aber trennen und ein Kind haben, meine Frage mit Nebenkosten kann keiner alleine die Immobilie bezahlen und bei verkauft ist noch die vorfalligkeits Entschädigung fällig, wodurch es Ca. 450.000€ sind dies kann nicht über den Verkauf des haus erzielt werden!
Ist eine Insolvenz für beide sinnvoll?

Antworten
    Jörg Franzke
    21. August 2015 7:32

    Ja, eine Privatinsolvenz ist für Sie beide sinnvoll. Anders bekommen Sie die Schulden nie los und keiner von Ihnen beiden kann das Haus alleine bezahlen. Also zieht jeder von Ihnen in eine eigene Wohnung, das Haus lassen Sie leer stehen und dann gehen Sie beide in die Privatinsolvenz.

    Antworten

Hallo , ich habe mal eine Frage Ich habe ca. 54000 € Schulden. Bin z.Zt. in Kurzarbeit und verdiene schon jetzt über 500 € weniger . In einem Jahr gehe ich in den Vorruhestand verdiene dann noch etwas weniger . Hinzu kommt das mir dann noch den Versorgungsausgleich für meine Ex – Frau von 300 € abzieht . Die hohen Raten von ca. 900 € kann ich dann nicht mehr bezahlen. Wäre da eine Privatinsolvenz sinnvoll ?
Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar !
MfG Jörg

Antworten
    Jörg Franzke
    31. Juli 2015 7:46

    Auf jeden Fall ist eine Privatinsolvenz bei Ihnen sinnvoll. Auf andere Weise werden Sie die Schulden nie los und irgendwann bricht das Kartenhaus zusammen.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

durch einen selbstverschuldeten Wasserschaden an einem Miethaus kommen nun diverse Versicherungen mit enormen Forderungen auf mich zu.
(Ich hatte keine Haftpflicht)
Die Gesamtsumme beläuft sich auf etwa 150.000€.
Ich bin ledig und verdiene ca. 3100€ netto.
Lohnt sich hier eine Privatinsolvenz?
Ich würde mich natürlich lieber aussergerichtlich einigen.
Welche Summe für eine aussergerichtliche Einigung wäre hier sinnvoll anzubieten?

Allerbesten Dank im Voraus!!

Antworten
    Jörg Franzke
    31. Juli 2015 7:50

    Sie können es ja erst einmal versuchen, sich außergerichtlich mit den Versicherungen zu einigen. Die Verhandlungssumme als Einstieg beträgt: Ihr pfändbares Einkommen mal 60 (Monate Laufzeit fiktives Insolvenzverfahren) abzüglich Gerichtskosten ca. 10.000 EUR. Sie müssten zudem ein Vermögensverzeichnis vorlegen, also vollständig die Hosen runterlassen.

    Antworten
Cristina P.
17. Juli 2015 9:57

Guten Tag. Vielleicht haben sie ein guten Rat für mich, denn was meine Schulden betrifft, weiß ich einfach nicht mehr weiter.
Ich weiß nicht mal wie viel das ist, um ehrlich zu sein, aber um die 5000€ ungefähr….bin Azubine in Elternzeit und verdiene 461€/Monat davon gehen 357€/Mieteanteil, 20€/Internet und 25€/Stromkostenanteil weg…lebe mit Partner und Kind, der hat aber selbst viele Schulden und ist zurzeit noch Arbeitslos. Ich würde mich auf einen Antwort sehr freuen, vielen dank im voraus.
Mit freundlichen Grüßen

Antworten
    Jörg Franzke
    19. Juli 2015 14:53

    Tja, wenn Sie gar keinen Ausweg mehr sehen, dass Sie die Schulden irgendwie wieder loswerden, dann beantragen Sie halt auch eine Verbraucherinsolvenz. Lohnt sich aber nur, wenn Sie sich ganz sicher sind, dass Sie ab sofort keine neuen Schulden machen.

    Antworten

Hallo,

eine wirklich sehr interessant und lesenswerte Seite danke.. Ich brauch bitte auch Ihren Rat. Aktuell verdiene ich im Monat 1250 € Netto und zahle monatlich ein Kredit in Höhe von 450 € ab. Die Gesamtschuld sind ca 26.000 € + ein Dispo bei meiner aktuellen Bank von 2400 €. Den Kredit habe ich mit meiner lebensgefährtin zusammen und sie ist zweite Darlehensnehmerin. Hat das Auswirkungen in so einem Insolvenzverfahren oder muss sie dann weiter zahlen ? Vielen Dank im vorraus für ein Tip.

Antworten
    Jörg Franzke
    13. Juli 2015 7:33

    Wenn Sie pleite gehen und die Zahlungen einstellen, muss Ihre Freundin als zweite Kreditnehmerin den gesamten Kredit weiterzahlen.

    Antworten

Hallo,

ich habe knapp 10.000 euro schulden lohnt es sich ein Privatinsolvens?

Antworten
    Jörg Franzke
    28. Juni 2015 20:48

    Kommt darauf an, wie viel mal verdient. Für den einen sind 10.000 EUR eine riesige Summe, der andere zahlt es aus der Portokasse. Wenn Sie sich also nicht in der Lage sehen, die 10.000 EUR auf vernünftige Weise und in absehbarer Zeit zurückzuzahlen, dann lohnt sich eine Privatinsolvenz.

    Antworten
eine Freundin
9. Juni 2015 23:50

Guten Abend,

ich hätte da auch noch eine Frage…

Meine Freundin hat mir heute eröffnet, dass Sie knapp 70.000 Euro Schulden hat, die sie derzeitig mit knapp 1.100 Euro monatlich tilgt. Sie hat eine höher dotierte Stelle und Verdient um die 2.100 Euro netto. Leider ist Sie Anfang des Jahres an einem Bornout erkrankt und hat nun, nach Erhalt von lediglich Krankengeld, enorme Probleme die Schulden zu tilgen, wobei sie es noch tut. Leider ist nicht absehbar wann Sie wieder arbeiten kann und ob sie überhaupt je wieder in einer höher dotierten Stelle arbeiten kann…
Wäre in dieser Situation nicht die private Insolvenz der richtige Weg? Oder würden Sie eher davon abraten?

Über einen Rat würde ich mich sehr freuen, da ich selber nicht genau weiß was ich ihr raten soll bzw. wie ich ihr helfen kann.

Vielen Dank

Antworten
    Jörg Franzke
    11. Juni 2015 6:48

    Wenn Ihre Freundin es nicht mehr schafft, die Schulden aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen, sollte sie eine Insolvenz durchlaufen. Selbst wenn Ihre Freundin gesund wäre und das alte Einkommen von 2.100 EUR zur Verfügung hätte, wäre es eine fast unlösbare Aufgabe 70.000 EUR Schulden zurückzuführen. Sicherlich ist das unlösbare Schuldenproblem mit ursächlich für die Erkrankung Ihrer Freundin.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

Da so viele hier Ihren Rat suchen probiere ich es auch einmal.
ich bin 28, allein stehend, und habe einen Kredit der beläuft sich derzeit auf noch ca 13000 Euro einen Dispo Kredit bei 5500 Euro. Ich verdiene monatlich ca 1550 Euro plus Sonderzahlungen alle 3 Monate von nicht absehbarer höhe meistens zwischen 600-1000 Euro. Jetzt ist die Überlegung gewesen ob ich eine Umschuldung machen soll oder ob sich die Insolvenz lohnt?
Vielen Dank für Ihre Antwort

Antworten
    Jörg Franzke
    11. Juni 2015 6:54

    Umschuldung wird Sie nur noch tiefer in die Tinte drücken. Besser ist es Schluss mit den Schulden zu machen und ein Insolvenzverfahren zu durchlaufen.

    Antworten

Hallo Herr Franzke.
Ich bin völlig verzweifelt. Ich bin alleinerziehender vater (26)… Habe meinen job durch gesundheitliche probleme verloren (aufgeben müssen)…. jetzt stehe ich vor dem Thema ALG2…

ich habe mir vor 2 Jahren erst ein neufahrzeug auf Kredit gekauft
14000 Euro
Meine bank bekommt durch jugendsünden noch
4500 euro den ich vom kredit abzahlen muss.
Ich kann durch meine arbeitslosigkeit weder reparaturen, noch rechnungen bezahlen…

die schulden liegen momentan bei ca 18-20.000 euro bei ca 6 gläubigern….

ich habe angst alles zu verlieren und nix mehr stämmen zu können.. bis letzten monat konnte ich noch alles zahlen.. doch jetzt sieht es von jetzt auf gleich ganz anders aus… ich kann nichts mehr zahlen. wie läuft das mit einer insolvenz ab? wie lange stecke ich in einer drin? und ist es in meinem falle ratsam?…..

Antworten
    Jörg Franzke
    11. Juni 2015 6:57

    Ich sehe keinen anderen Weg als eine Insolvenz, um wieder in geordnete finanzielle Verhältnisse zurückzufinden. Wie so was abläuft und wie Sie sich vorbereiten, lesen Sie bitte auf meiner Webseite nach.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

Eigentlich belästige ich Sie ungern, jedoch erscheint es mir, als wäre eine Antwort von Ihnen ein guter Richtungszeiger, denn wir sind nach vielem nachlesen immernoch ratlos.

Wir sind eine Familie, verheiratet, zwei Kinder,
eines aus erster Ehe (ohne Unterhalt, Vater untergetaucht)
Schulden in Höhe von insgesamt ca. 13.000 Euro
davon 2600 und 4700 Euro Restkredit, Rest kleinere Beträge
Kredite zahlen wir aktuell monatlich regelmässig ab

Einkommen Gatte ( von ihm sind die meisten Schulden)
1700 netto (Prämienzahlung, Weihnachts/Urlaubsgeld
Einkommen Frau 450 Euro Basis
( minimaler Anteil an Schulden ca. 1500)

Sollen wir eine Insolvenz in Betracht ziehen, oder “lohnt” es sich nicht wirklich?

Vielen Dank

Antworten
    Jörg Franzke
    25. Mai 2015 16:51

    Wenn ich die Sache recht verstehe, dann hat Ihr Mann zwei Unterhaltspflichten, also wäre er im Insolvenzfall nahezu unpfändbar und könnte das ganze Einkommen wieder der Familie zur Verfügung stellen. Ich denke, für Ihren Mann würde sich ein Verfahren lohnen. Bei Ihnen hingegen wäre es Quatsch. Wegen 1.500 EUR Schulden geht man nicht in die Insolvenz.

    Antworten

Hallo ich habe insgesamt die 10.000 € Schluden bei verschiedenen Gläubigern.
Derzeit beziehe ich Arbeitslosengeld 2.
Lohnt sich eine Privatinsolvenz.
Danke

Antworten

Hallo

Ich bin seit 2010 verheiratet und hab zwei kinder mein Mann ist alleiverdiener und hat ca 1850 € im monat plus das kindergeld.
Wir haben 6000€ bei der autobank, 8000€ Bei bank x, 6000 bei santander und ca 2000 € neben rechnungen. Miete zahlen wir 550 euro sonstige nebekosten belaufen sich auf 250 bis 350 € die kredite werden jeweils mit 250 und der andere mit 330 € abgezahlt. Jeden Monat kommt was neues bei 🙁
wie kommen wir da am schnellsten raus?

lg julia

Antworten

Hallo

Ich hab hier schon einige hilfreiche Informationen bekommen würde aber gern noch mal meine Situation schildern und wissen ob die Insolvenz für mich in Frage kommt.
Ich habe vor einem Jahr am 01.05.2014 den Blumenladen übernommen in dem ich vorher auf Teilzeit ( 730€ netto ) angestellt war. Leider läuft der Laden nicht so wie er sollte und mittlerweile sind an die 20.000€ Schulden zusammen gekommen. Bei der Bank sind es 8.000€ der Vorbesitzer bekommt noch 9.000€ Ablöse von der Ware die ich übernommen habe. Der Rest sind Lieferanten die noch Geld bekommen. Bisher beim FA und der KK keine Schulden aber da ich absolut zahlungsunfähig bin wird das mein nächstes Problem sein. Der Mietvertrag läuft noch bis zum 31.08.2015 wobei ich nur Untermieterin bin.
Ich weiß nicht mehr was ich machen kann und soll. Ich hoffe Sie können mir einen guten Rat geben!

Vielen Dank
Johanna

Antworten
    Jörg Franzke
    7. Mai 2015 19:54

    Wenn Sie derart in der Falle stecken, dann ist die Insolvenz die beste Möglichkeit aus den Schulden zu kommen. Sie können den Laden von heute auf morgen schließen und sich eine neue Arbeit suchen oder zum Arbeitsamt gehen. Danach beantragen Sie die Insolvenz, um die Schulden los zu werden.

    Antworten

Ich bin 59 jahre alt und ich habe ca.12.000 Schulden und nicht
Mehr zahlen kann. Kann Mann Insolvenz machen oder ? Vielen dank

Antworten

Hallo ich habe ca 80000 € Schulden davon hat meine Frau ca 15000€ Schulden Anteil An der gesamt verschulden bei 8 gläubiger verdiene ca 3000€ netto und meine Frau Mini Job ca 400€ löst es sich insolvenz anzumelden wenn ja was wäre der erste Schritt

Antworten

Hallo,

Ich bin 25 jahre und habe eine menge schulden ca.20000 oder etwas mehr. 🙁
Bei 12 Gläubigern.
Leider schaffe ich das nicht mehr alleine zu zahlen seitdem ich mit meinem freund nicht mehr zusammen bin und er mich leider mit allem hängen lässt.
Ich weis einfach nicht mehr weiter die santander bank will meinen kredit kündigen da ich ihn nicht mehr zahlen kann.
ich verdiene netto 1023€.
Wovon ich ja miete,strom usw ja auch noch zahlen muss. Kann ich in privatinsolvenz gehen? Ich weis wirklich nicht mehr weiter habe angst das sie mir mein konto pfänden dann kann ich garnix mehr bezahlen.

Antworten
    Jörg Franzke
    30. März 2015 13:35

    Die Beantragung einer Privatinsolvenz wäre jetzt in der Tat das beste für Sie. Auf einem anderen Weg werden Sie sich nicht mehr aus den Schulden befreien können.

    Antworten
Marcel Zimmermann
26. März 2015 9:34

Ich bin 21 Jahre alt , und habe ca.4000 Euro Schulden. Bei 3 Gäubigern. Zurzeit bin ich alleinerziehend und mache eine Ausbildung die noch bis Sommer 2016 geht. Mein netto-Einkommen liegt bei 950€.
Ich habe denen schon mitgeteilt , dass ich zurzeit zahlungsunfähig bin . Trotzdem erhalte ich weiterhin Briefe. Sollte ich die PI beantragen? Ich habe auch die zusage ,dass ich bei meiner Firma übernommen werde , und das den Gläubiger auch mitgeteilt , dass ich nach meiner Ausbildung , die Raten stemmen kann. Zurzeit geht es aber leider nicht.
Trotzdem drohen die mir mit Konto-Pfändung etc.pp
Ein P-Konto habe ich schon eingerichtet.
Lg

Antworten
    Jörg Franzke
    27. März 2015 6:56

    Ich würde erst mal abwarten, ob Sie die Schulden nicht zurückzahlen können, wenn Sie mit der Ausbildung fertig sind. Eine Privatinsolvenz mit 4.000 EUR Schulden lohnt sich eigentlich nicht.

    Antworten

Hallo,
Bin verheiratet(keine Kinder)
habe ca 6400 Schulden(Kredit)
und 3500 (Dispokredit)
insgesamt also 10000 euro!
Mache eine Ausbildung (bis juli 2015)und beziehe ALG 1 (642 euro)
Wie hoch ist der Freibetrag dann bei mir?
Lohnt es sich eine Privatinsolvenz zu machen?
eventuell 3 JAhre?
BITTE UM RAT..
MFG

Antworten
    Jörg Franzke
    1. Februar 2015 22:41

    Kommt darauf an, was Sie in Zukunft verdienen werden. Wenn das nicht all zu viel ist, sollten Sie auf jeden Fall die Insolvenz anstreben.

    Antworten

Hallo Herr Franzke!
Ein Freund von mir hat diverse Schulden bei verschiedenen Gläubigern. Der größten Teile liegen bei der Bank mit ca. 12.000 Euro, bei der Krankenkasse mit ca. 8.000 Euro und beim Jugendamt aus Unterhaltsschulden mit ebenfalls ca 8.000 Euro und derzeit noch ein wenig beim Finanzamt. Dann noch diverse andere Gläubiger… ich schätze mal insgesamt nochmal um die 15.000. Er ist selbständiger Handwerker. Hier meine Fragen: Kann er als Selbständiger Privatinsolvenz beantragen? Macht eine Insolvenz in seinem Fall Sinn? Er besitzt nach der Trennung von seiner Lebensgefährtin 2012 nichts mehr. Ein paar Klamotten und sein Werkzeug. Das war’s. Sie hatte sein Büro gemacht und einen Großteil der Schulden verursacht (Krankenkasse nicht bezahlt ohne dass er es wusste, Dinge auf seinen Namen bestellt etc). Nach der Trennung hat er den Kopf in den Sand gesteckt und ist in eine Depression gefallen. Er will sie nicht anzeigen, da er seinen Kindern nicht schaden will. Er hat mit ihr zusammen zwei (9 und 5 Jahre) und mit einer anderen Frau noch einen großen Sohn mit 15. Er selbst ist 45. Mittlerweile arbeitet er wieder viel und ist auf einem guten Weg. Nur die Schulden sitzen im Genick und zerstören das ganze. Was raten Sie?

Antworten
    Jörg Franzke
    28. Januar 2015 21:11

    Wenn Ihr Freund sich nicht in der Lage sieht, die Schulden zurückzuzahlen, sollte er eine Insolvenz beantragen. Er kann in der Insolvenz selbständig bleiben. Man muss das Verfahren nur richtig vorbereiten und dann nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens dem Insolvenzverwalter einen festen monatlichen Geldbetrag anbieten.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,
tolle Seite!
Mein Mann und ich haben ca. 65000 € Schulden bei sechs Gläubigern (drei Banken, drei Familie)
Durch Arbeitslosigkeit von uns beiden sind wir nicht mehr in der Lage die Gläubiger zu bedienen. Auch sonst ist es einfach zu viel geworden.
Wir sind eine kleine Familie mit zwei Kindern und leben in einer Mietwohnung. Bei einer Anstellung würde mein Mann ca. 1800 € netto und ich ca. 1200 € (Vollzeit) netto verdienen. Vermögen haben wir keins.
Käme für uns ein Insolvenzplanverfahren in Frage?
Was würde uns ein Mandat bei Ihnen kosten?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichem Gruß

Antworten
    Jörg Franzke
    20. Januar 2015 23:22

    Hallo, eine Insolvenz lohnt sich immer dann wenn klar ist, dass man die Schulden nie wieder zurückzahlen kann. Das ist bei Ihrer Familie sicherlich nicht der Fall. Entscheiden Sie sich für die Insolvenz, dann würde man Ihnen gar nix pfänden und Ihrem Mann ca. 200 EUR. Der Rest inclusive Kindergeld ist dann wieder für Sie zum leben. Bei mir kostet die Vorbereitung des Insolvenzverfahren 500 EUR Grundgebühr und dann 30 EUR pro Gläubiger (pro Person). Gerne übernehme ich das Antragsverfahren für Sie.

    Antworten

Hallo!
Ich bin grad mal 18. Jahre & habe eine 9 Monate alte Tochter.
Ich hab mir kurz nach meinen 18. Geburtstag Handy Verträge gemacht & aus Naivität irgdndwelche Abo’s von Zeitungsleuten auf der Straße unterschrieben. In einem Freizeitpark dann bei einen Gewinnspiel für eine Reise mitgemacht & aufeinmal eine Kiste Wein im Wert von 100.- geliefert bekommen die ich niemals wollte.
Online auf die einfachste Zahlungsweise (auf Rechnung) bestellt & mir erst am nächsten Monat darauf einen Kopf gemacht wo nehm ich das ganze geld her? Als meine Tochter 4Monate wurde bin ich in eine mutterkindeinrichtung gezogen & hab somit noch 100 euro Eingang von meinem Eltergeld auf meinem Konto zur Verfügung. Dann bekomme ich noch wöchentlich 99 € von der Einrichtung ausgezahlt für unseren Lebensunterhalt. Komme im monat ca auf 500 Euro zum leben & kann einfach nichta mehr bezahlen. Meine schuldenhöhe…. ich kann sie nicht mal genau sagen. 2 500 euro davon sind abbezahlt aber ich weiss nicht wie ich den rest von geschätzten 5000.- bezahlen soll.
Lohnt es sich für mich in meiner Lebensituiation?

Antworten
    Jörg Franzke
    20. Januar 2015 23:16

    Machen Sie erst mal ein P Konto auf, damit man kein Geld pfänden kann. Dann warten Sie erst mal ab, wie sich das alles so entwickelt.

    Antworten

Hallo,

also bei uns sieht es folgendermaßen aus:

Ein Haus welches mit 280.000 € belastet ist.

36.000 € bei Bank1 + knapp 42.000 € Bank2.

Jegliche Rechnungen kann ich nicht zahlen. Also habe bestimmt auch noch knapp 55.000 € Außenstände bei Unternhemen und privat.

Meine Frau und ich sind leider arbeitslos geworden.

Ich denke da geht kein Weg dran vorbei außer in die Insolvenz zu gehen oder?

Antworten
    Jörg Franzke
    20. Januar 2015 22:53

    Ja, kein anderer Weg. Leider ist das Haus dann weg. Aber so ist das halt, dafür sind Sie später wieder schuldenfrei.

    Antworten
Yvonne Schröder
17. Dezember 2014 2:53

Hallo, ich habe derzeit 2500 € Schulden bei 3 Gläubigern, beim Job Center, Krankenkassse und GEZ, die wollen Geld obwohl ich zudem Zeitpunkt keinen Festen Wohnsitz hatte, kann es nur richtig beweisen. Also insgeammt 6 Gläubigern. Ich habe eine EV die in einer Woche ausläuft, bis aufs Job Center lassen mich die anderen in Ruhe. Vobei ich vermute das Sie mir kaum das Die EV ausgelaufen ist, auf die Pelle Rücken werden. Und direkt versuchen zu Pfänden, können Sie mir vielleicht sagen ab wann ungefähr damit zurechnen ist? Ich überlege eine Privatinsolvenz zubeantragen, Ich bin 27, und hole meine Realschule nach, bin im Januar damit fertig. Bekomme also Bafög + circa 400 € aus einem Minijob. Komme nie über 1000 € im Monat. Hoffe das ich im Anschluss an die Schule direkt einen Job finde. Lohnt sich eine Privatinsolvenz? Muss ich zusehen das ich das dieses Jahr noch mache? Ich hab echt angst… MfG Yvonne S.

Antworten
    Jörg Franzke
    17. Dezember 2014 18:04

    Hallo, bei 2.500 EUR Schulden lohnt sich eine Privatinsolvenz nicht. Holen Sie zunächst einmal die Ausbildung nach und dann suchen Sie sich einen neuen Job. Können Sie die Schulden dann zurückzahlen, ist alles ok. Falls nicht, gehen Sie eben in die Privatinsolvenz. Aber zur Zeit lohnt sich das für Sie nicht.

    Antworten

Hallo,
ich bin 23 Jahre, habe seit 2 Wochen ein Kind und habe ca. 30.000 Schulden an verschiedene Gläubiger. Zudem habe ich seit einem Monat meinen Job verloren und mein Arbeitgeber hat für 1 1/2 Monate mein Lohn einbehalten, aufgrund eines Lohnvorschusses von 3000 Euro, den ich im April erhalten hatte.
Die Rechnungen türmen sich nur so und ich kann garnichts mehr zahlen, vorallem weil ich halt letzten Monat und diesen Monat kein Geld bekommen habe.
Ist eine Privatinsolvenz der einzige sinnvolle Ausweg?
Bevor ich arbeitslos wurde hatte ich ca 1.400 Nettoverdienst.

Antworten

Hallo Herr Franzke,

Ich bin 25 Jahre alt hab ein Kind und bin jetzt Schwanger im der 16 Woche und alleinerziehend.
Ich geh zurzeit Teilzeit arbeiten und verdien 800 Euro im Monat und bekomme noch Aufstockung vom Amt. Nach der Entbindung werde ich erstmal in Elternzeit gehen.
Meine Schulden bewegen sich bei 7000 Euro. Die durch Kredite von Banken kommen. Ich kann es einfach nicht bezahlen meine Kosten sind alle 3 Monate bei fast 400 Euro und das sind nur Zinsen. Ich werde einfach nicht mehr was ich machen soll. Ich habe über eine PI nachgedacht da wollte ich Sie fragen ob das Sinn macht.

LG

Antworten
Matthias Richter
11. Dezember 2014 18:10

Hallo. Bitte um Bewertung meines Falles.
Ich verdiene monatlich 1600 euro Netto, bin 28 jahre alt und single. Habe insgesamt ca 6500 euro Schulden bei 3 verschiedenen Instituten. Von meinem Geld bleibt mir monatlich maximal 500 Euro (wenn nichts dazwischen kommt) zur Verfügung was mir leider nicht immer ausreicht. Meine letzte Ratenzahlung läuft im Oktober 2016 aus. Ab dann wäre ich Schuldenfrei. Lohnt sich da eine Privatinsolvenz schon? Habe nachgerechnet und ich hätte mehr Geld zur Verfügung als jetzt. Ausserdem weiss ich nicht ob mir das Gehalt die nächsten 2 Jahre zur Verfügung steht da es meiner Firma schlecht geht. Danke für ihre Antwort

Antworten
Franziska Koller
8. Dezember 2014 21:17

Hallo.
Ich habe eine dringende Frage. Ich bin seit April 2013 getrennt und seit Okt 2014 nun endlich geschieden. Leider habe ich seit der Trennung sehr viele Schulden angeheuft. Zusammen werden es (mit Dispo 2000€) circa 9.000 € sein. Es sind viele Versandhandel aber das meiste sind private Schulden. Ich bin alleinerziehend und verdiene 1040€ Netto im Monat. Ist eine PI für mich hilfreich? danke schon mal im Vorraus

Antworten

Hallo Herr Franzke

Erst einmal finde ich es bemerkenswert das sich in der heutigen Zeit noch jemand die zeit nimmt anderen zu helfen und Ratschläge zu erteilen.

Zu meiner Situation ich bin 22 Jahre alt und derzeit ohne festes Arbeitsverhältnis was sich jedoch zum 1.1.2015 ändern wird, in meinem neuen Job werde ich ungefähr 1900 Euro brutto verdienen. Plus Zulagen aus Nacht Schicht gefahren Zulage und Wochen Ende Bonus sowie Feiertags Bonus.

Heute War ich an der Bank um ein neues konto zu eröffnen was auch ging nur unter der vorraussetzungen das es auf Guthaben Basis geführt wird da meine Schufa katastrophal aussieht.

Ich habe bei mindestens 15-20 Gläubigern und die 15.000 Euro Schulden wobei ich selbst nicht genau weiss bei wem und wo und etc. Habe keinerlei Unterlagen mehr und bekomme auch kaum noch irgendwelche Inkasso Briefe oder sonstiges.

Der groesste teil der in der Schufa steht ist tituliert was ich heute bei der Bank alles einsehen konnte wofur ich auch Dankbar bin denn langsam waechst mir das ganze über den Kopf und die Eidesstattliche Versicherung musste ich auch schon 2 mal ablegen.

Meine Frage ist macht eine Privat Insolvenz Sinn und wenn ja wie soll ich das angehen ohne Unterlagen was für mich bisher der Hauptgrund War weswegen ich zu keiner schuldner beratung bin.

vielen dank im vorraus

Antworten

Hallo Hr.Franzke,

Ich habe zurzeit ca 6000 euro schulden und es häuft sich immer weiter durch die mahnungen. Durch mehreren gläubigern. Bin seit 3monaten Krankgeschrieben und bekomme ca.800 euro lohn warscheinlich werde
ich zum marz 2015 gekündigt. Ich weis bis jezt nicht wie ich es zurückzahlen soll . Bin 23 und single will auch irgendwie meine zukunft aufbauen können. Enstehen fur mich kosten . Können nach dem insolvenzverfahren noch kosten von glaubigern kommen wenn ich nichts gemacht oder abgeschlossen habe.Haben sie mir ein tipp freue mich auf eine Antwort

Mfg berk

Antworten
    Jörg Franzke
    1. Dezember 2014 23:55

    Tja, wenn Sie die Schulden nicht mehr bezahlen können, dann ist eine Privatinsolvenz das beste für Sie.

    Antworten

      Hallo Herr Franke,

      Meine Eltern haben ca. 60.000€ schulden.
      Ich und mein Bruder studieren.
      Alle kredite haben meine Eltern jedoch zusammen als Ehepaar unterschrieben.
      Mein Vater möchte seit Monaten eine Pi beantragen da wir ca. 900€ Monaten raten zahlen und es einfach nicht mehr geht.
      Jedoch ist meine Mutter gegen eine Insolvenz(aus welchem Grund auch immer).

      Ich und mein Bruder leiden wirklich sehr darunter.. Gibt es eine Lösung trotzdem eine Insolvenz zu beantragen?

      Vielen Dank

      Ali

      Antworten
        Jörg Franzke
        17. Dezember 2014 18:10

        Hallo Ali,
        Sie haben völlig recht, damit Ihre Eltern aus den Schulden kommen, geht nur über eine Privatinsolvenz. Ihre Mutter sollte das akzeptieren, sie kommt ohne Insolvenz niemals aus den Schulden heraus. Ihr Vater soll die Zahlung an die Gläubiger einfach einstellen. Dann kündigen die Banken die Kredite und Ihre Mutter steht vor vollendeten Tatsachen …

        Antworten

          Vielen Dank für Ihre Antwort Herr Franzke.
          Was wäre der nächste Schritt? neues Konto mit Pfändungsschutz einrichten und alle Zahlungen einstellen?

          Vielen Dank:)

          Jörg Franzke
          18. Dezember 2014 6:43

          Genau so funktioniert es. Dann suchen Sie sich jemanden, der das Insolvenzverfahren für Sie einleitet.

Sehr geehrter Herr Franzke,
mein Freund hat ca. 6.000 Euro Schulden beim Finanzamt und ist mit knapp 3.000 Euro im Dispo. Er hat ein Nettoeinkommen von 1.800 Euro, zahlt an seine zwei Kinder knapp 600 Euro Unterhalt (er ist geschieden), eine Versicherung von 100 Euro für seine Kinder. Nach Abzug von Wohnung (630 Euro), Telefon, Strom usw.´bleibt nichts übrig. Im Gegenteil!! Jeden Monat geht er um weitere 250 Euro in die Miese. Lohnt sich eine Privatinsolvenz. Kann man ihm damit helfen? Wir sind ratlos. Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe.
Viele Grüße

Antworten
    Jörg Franzke
    27. November 2014 23:05

    Er muss zunächst einmal seine Kosten reduzieren. Gegebenenfalls muss er die Unterhaltszahlungen an die Kinder reduzieren. Falls dies gerichtlich festgelegt sind, muss er eine Abänderungsklage erheben. Dann erst und wenn klar ist, dass keine neuen Schulden entstehen, kann er Privatinsovlenz beantragen.

    Antworten

Hallo..
ich habe ca 3500 Euro Schulden bei 5 Gläubigern wo ich auch jeden Monat eine Rate abzahle… wenn es nur das wäre würde ich e sja noch hinbekommen…
Jetzt hat mein Mann ein Gerichtsbeschluss bekommen und muss ca 14.000 Euro zahlen… wir sind ja verheiratet und leben beide von Hartz 4.. ich bin noch in Elternzeit, mein Sohn ist 2 Jahre und bin nun wieder in der 14. Woche schwanger…
ich frage mich wie wir so eine hohe Rechnung zahlen sollen… meinen Sie das eine Privatinsolvenz da angebracht wäre? Ich weiss echt nicht mehr weiter 🙁

Antworten
    Jörg Franzke
    26. November 2014 21:15

    Klar sollten Sie beide eine Privatinsolvenz beantragen. Sonst kommen Sie nie aus den Schulden und die Insolvenz wird auch mehr oder wengiger folgenlos an Ihnen vorübergehen, weil es bei Ihnen nichts zu holen gibt.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

mein Lebenspartner (55 Jahre) hat aus erster Ehe (er ist geschieden seit 3 Jahren) Schulden in Höhe von über 60.000 € (beide zusammen 120.000 €) durch den Bau eines Eigenheimes bei mehreren Gläubigern. Er hat die Zahlungen eingestellt, als er Unterhalt an seine minderjährigen Kinder zahlen musste. Seine Exfrau bewohnt zur Zeit noch das gemeinsame Haus mit den Kindern. Sie hat auch die Raten teilweise bezahlt, aber jetzt schon öfter nicht mehr, so dass er einen Vollstreckungsbescheid bekommen hat. Der Gerichtsvollzieher war auch schon hier, aber er kann nicht bezahlen, da ihm ja nur der Selbstbehalt von 1050 € bleibt. Er hat Anfang Dezember einen Termin beim Gerichtsvollzieher, dort soll er die Eidesstattliche Versicherung für einen Gläubiger ablegen. Er muss jetzt noch für 3 Kinder Unterhalt, ab Februar 2015 noch 2 Jahre Unterhalt für 2 Kinder zahlen und dann noch 2 Jahre für 1 Kind bis zum 18. Lebensjahr ( bis 2019) zahlen.
Meine Frage ist, ob es für ihn das beste ist Privatinsolvenz anzumelden oder ob es eine andere Möglichkeit gibt. Er hat es bis jetzt immer noch raus geschoben, aber er kann die Schulden nicht abbezahlen. Und er möchte auch spätestens als Rentner Schuldenfrei sein und nicht dann noch abbezahlen.
Vielen Dank im Voraus.

Antworten
    Jörg Franzke
    26. November 2014 21:23

    Auf jeden Fall ist eine Privatinsolvenz das Beste für Ihren Lebenspartner. Er wird auf andere Art und Weise nicht mehr aus dem Schulden herauskommen. Bei drei Unterhaltspflichten liegt die Pfändungsgrenze bei 1770 € Nettoeinkommen, also kann man davon ausgehen, dass man nicht sonderlich viel Einkommen pfänden kann. Ich denke, Ier Lebenspartner würde von einer Privatinsolvenz erheblich profitieren.

    Antworten
Carl Schumann
19. November 2014 19:33

Hallo,

ich bin Erwerbsunfähigkeitsrentner mit einer Netto-Rente von rund 950,- €
Meine Schulden belaufen sich auf ca. 10.000 €
Ist bei diesem geringen Einkommen eine Privatinsovenz überhaupt möglich?

Antworten
    Jörg Franzke
    21. November 2014 7:39

    Selbstverständlich. Eine Insolvenz ist auch dann möglich, wenn Sie gar keinen Beitrag für die Gläubiger beisteuern können.

    Antworten

Guten abend,
Vielen dank im vorraus für Ihre antwort.
Zurzeit wohne ich mit meiner freundin zusammen mein monatliches netto einkommen liegt etwa bei 1150 euro ihres bei 200 ich habe schulden von rund 6500 euro und bin 4 monatsmieten im rückstand. Mein vermieter lässt nicht mehr mit sich reden und egal was ich mache ich falle unter dem schuldenberg zusammen. Ich bin 21 jahre alt und nehme alles bisschen geld was ich habe um die schulden zu tilgen aus dem minus von 750 euro komme ich schon seit einem jahr nicht mehr raus. Inkasso briefe und die gelben erhalte ich auch wöchentlich etliche. Meine freundin hat ungefähr 10000 schulden. Sie hah keine ausbildung und ich eine fest anatellung würede eine pi für mich sinn machen oder für sie? Oder für beide?

Antworten
    Jörg Franzke
    21. November 2014 8:01

    Auf jeden Fall würde ich mir an Ihrer Stelle erst mal ne neue Wohnung suchen und dann wieder pünktliche Miete bezahlen. Alle anderen Zahlungen als alte Schulden können Sie einstellen. Dann machen Sie beide eine Verbraucherinsolvenz, damit Sie aus den Schulden kommen.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

Haben ein Haus mit 80000€ Schulden sowie einen PKW Kredit. Meine Freundin ist aufgrund ihrer Krankheit oft BU. Unser Einkommen ist nicht Konstant genug. Ich habe nicht mehr die Kraft um uns über Wasser zuhalten, sprich das Haus soll/muss weg. Schulden sind noch keine aber nur noch eine Frage der Zeit. Bekommen das Haus nicht verkauft. Wäre ein Weg durch die Insolvenz möglich und welcher? Und muss ich uns vorher eine Wohnung suchen? Was wären die ersten Schritte da wir ja noch keine Schulden haben?

Antworten
    Jörg Franzke
    21. November 2014 7:58

    Hallo,
    Sie sollten sich zunächst ein neues Konto einrichten. Danach ziehen Sie sich einen Schufa-Auszug und suchen sich eine neue Wohnung. Dann ziehen Sie in die Wohnung ein und lassen das Haus einfach zurück. Nachdem Sie das alles geschafft haben, beantragen wir für Sie eine Verbraucherinsolvenz. Den Hauskredit brauchen Sie nicht mehr zu zahlen, sobald Sie den neuen Mietvertrag unterschrieben haben.

    Antworten

Hallo Herr franzke!
Ich bin 23 jahre alt habe 2 Kinder und lebe vom amt !
Ich habe mir meine schufa Auskunft geholt und dort sind insgesamt knapp 6.000€ drin
Ich lebe vom amt habe auch noch dummer weise so Schulden die noch nicht in der schufa sind !
meinen sie eine PI ist nötig ?
Denn ich bin in Elternzeit!

Antworten

Hallo Herr franzke,
Bin 24 Jahre alt und habe 13 Gläubiger die insgesamt 10.500 Euro haben wollen.
Es ging schon zu Zwangsvollstreckung und sogar bis Haftbefehl. Insolvenz empfehlenswert oder ist es macht Bar . Verdiene monatlich 1750€ monatlich plus 240 nebenjob

Mfg Robert

Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

Im voraus erstmal vielen lieben herzlichen Dank!
Seit Ihrer Internetseite habe ich wieder Glauben an eine Zukunft.
Folgende Situation:

Ich 26 Jahre Mutter zweier Kinder (8 pflegebedürftig und 6 Monate) befinde mich noch bis April in Elternzeit. Danach steige ich wieder in meine Ausbildung ein die dann noch 1,5 Jahre geht.
Ich bin verheiratet. Mein Mann hat gerade seine 3 jährige Ausbildung zum Erzieher begonnen.

Ich bringe aus meiner ersten Beziehung ca. 12.000 Euro Schulden mit.
(Auto auf Finanzierung dann aber abgegeben Restwert wird abgezahlt, privat Kredit bei der Oma meines ex Partners und Dispo der noch bezahlt werden muß der gemeinsam mit dem ex gemacht wurde)

Mit meinem Mann habe ich derzeitig 5000 Kreditschulden bei der Bank und durch einen Umzug bedingt 3000 Euro Dispo schulden)

Wir dachten wir würden es schaffen….falsch gedacht!

Momentan haben wir ein Einkommen von 1900 Euro Netto durch pflegegeld, Kindergeld, Unterhalt und elterngeld)

Davon zahlen wir monatlich 590 Euro rein an schulden….an die verschiedenen Gläubiger.

nach Abzug der miete…Strom…und was nicht alles wichtig ist zum leben bleiben uns im monat 380 euro.

es reicht vorne und hinten nicht wenn ich daran denke was die Kinder alles benötigen und wir zum essen.
wir gehen wirklich nicht aus und günstig einkaufen und dennoch fehlt uns die Luft zum atmen.

meine frage ist :
” Macht es Sinn in die PI zu gehen? Und wenn ja was ist mit den gemeinsamen Schulden meines Ehemannes und mir…würden die halbiert werden? Er hat ja gar kein einkommen…oder wie würde es ausschauen? ”

Ich bin einfach nur ratlos. …ich kann kaum die Säuglingsmilch bezahlen geschweige denn oh gott wenn ich nur an Weihnachten denke….

einen Anwalt kann ich mir ja nicht leisten da ich ja azubi/elternzeit bin…
sollte ich mich an die schuldnerberstung wenden?

Ich habe schon von mir aus versucht so gering wie möglich zu bleiben bei den raten aber nicht jeder Gläubiger hat sich darauf eingelassen.

vielen lieben dank für Ihre Zeit die sie investieren.

mit freundlichen Grüßen
Anna D.

Antworten
    Jörg Franzke
    18. November 2014 23:09

    Tut mir leid, dass ich so spät antworte: Bei Ihnen macht eine Insolvenz auf jeden Fall Sinn! Bei dem geringen Einkommen für die Familie sollten Sie keinesfalls noch irgendwelche Schulden bezahlen. Gehen Sie also zu einer neuen Bank und richten Sie sich bei Pfändungsschutzkonten ein. Danach stellen Sie die Zahlungen an die bösen Gläubiger erst einmal ein. Die Gläubiger können aufgrund der Pfändungsschuutzkonten nicht pfänden. Danach haben Sie genug Zeit, ob Sie zur Schuldenberatung gehen, wo es nichts kosten oder ob Sie das Geld für einen Anwalt aufbringen wollen.

    Antworten

      Vielen lieben Dank für die Auskunft!
      Ich werde es sofort in Angriff nehmen!
      Ich bin Ihnen unendlich dankbar für Ihre Auskunft.

      Antworten

Hallo,
ich bin 27 Jahre alt und habe ca. 8.000€ schulden, durch einen Autounfall und Handyverträgen.
Ich habe gerade angefangen zu studieren und erhalte Studienbafög (670€) welcher zur einen Hälfte aus einem zinslosen Kredit besteht und zur anderen Hälfte aus einem staatlichen Zuschuss besteht, d.h. ich werde in 3-4 Jahren nochmal 10.000€ schulden dazu bekommen.
Durch einen Nebenjob erhalte ich noch ca. 100-200€ dazu.
Da ich aber auch Ausgaben habe bin ich grad nicht in der Lage da etwas zu tilgen, weil beide Gläubiger horensische Raten verlangen.
Nach dem Studium werde ich ein monatliches Einkommen von ca. 3.300€ Netto verdienen.

Wäre eine PI in meinem Fall empfehlenswert, wenn ja würden dann die dazu kommenden Schulden in höhe von 10.000€ mit getilgt oder hab ich die danach trotzdem an der Backe ?

Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

Antworten
    Jörg Franzke
    17. November 2014 21:01

    Eine Privatinsolvenz wäre für Sie nicht empfehlenswert. Gerade für einen jungen Menschen mit Berufsambitionen stellt so eine Insolvenz ein ziemliches Handycap dar und die 10.000 EUR Bafög-Schulden können Sie damit eh nicht platt machen. Deshalb keifen Sie jetzt die Backen zusammen, studieren fertig und zahlen dann die Schulden ab.

    Antworten

Guten tag
Ich bin 20 jahre alt und habe ein kind habe ein einkommen von ca 1100 durch amt und leistungen für meine kleine davon bleibt nichts über im monat meine schulden betragen fast 3000€ unter anderem auch gas schulden wäre eine PI sinnvoll?
Vielen dank im vorraus

Antworten

Hallo, meine Freundin zog im Sommer bei mir ein.
Ich bin Berufsunfähig und sie auch Arbeitsuchend.
Sie hat mindestens 1800€ Handyschulden mit Inkassokosten.

Ich selber bin Schuldenfrei die Finanzen gehen auf mein Konto also auch ihr ALG2. Ihre Bankkarte Karte wurde bereits eingezogen weil kein Einkommen da ist.
Sie würde wahrscheinlich später eine Umschulung machen.

Würde dieser Schuldbetrag reichen bzw. Sinn machen für eine Insolvenz wenn sie oder ich nie mehr wie 1000 € verdienen?

Sollte sie dann besser eine eigene Wohnung suchen ich habe nämlich kein P Konto?

Oder wenn es wirklich die ein-zigsten Schulden wären was ich noch festellen muss und die Telekom eine Einmalzahlung eines Schuldenschnitts die die 1500 € Hauptforderung oder weniger akzeptieren würde was ich vom Ersparten ihr geben würde wäre das dann für uns günstiger als eine I?

Sie ist bei mir seit 01.08.14 bei mir gemeldet sollten da alle gläubiger/Inkassofirmen schon Post geschickt haben?

Und benötigt sie bei Lohneingang später ein P Konto?

Vielen Dank im Voraus.

Mic

Antworten
    Jörg Franzke
    9. November 2014 22:34

    Wegen 1800 EUR mach man keine Insolvenz, das lohnt sich nicht. Vielleicht schaffen Sie es ja, die Schulden anderweitig abzuzahlen. Sie selbst sind nicht von den Schulden Ihrer Freundin betroffen.

    Antworten

      Sehr geehrter herr franzke ich bin alg2 empfängerin und habe gerade einem brief bekommen von über 9600 euro schulden ich würde gern wissen ob es sich für mich lohnt eine privatinsolvenz zu machen da mein kleiner bruder 18 auch seit 7 jahren bei mir wohnt und wir vor drei Jahren in eine obdachlosenwohnung zwangseingewiesen wurden da mein Ex Mann damals das ganze geld verzockt hat die schulden sind die die ich an die stadt zahlen müsste aber von hartz4 komm ich selbst gerade über die runden mit 2 personen und hund

      Antworten
        Jörg Franzke
        29. September 2016 6:36

        Ich denke schon, dass eine Insolvenz sich für Sie lohnt. 10.000 € sind eine Menge Geld für Sie und auf andere Weise werden Sie die Schulden nicht los.

        Antworten

Hallo,

vielen Dank für diesen Beitrag.
Ich habe jetzt auch eine Frage bezüglich der PI. Ich bin 22 Jahre alt und habe im Moment knapp 2300€ Schulden. Wohne alleine und verdiene per Nebenberuf knapp 550€. Gehe zur Schule und muss nebenbei ein Praktikum machen. Zeit für einen weiteren Job hab ich leider nicht.
Vermögenswerte besitze ich auch nicht.

Lohnt sich in meinem Fall eine PI? Die Schuldenhöhe ist im Moment zwar nicht ‘riesig’ jedoch durch meine Situation erdrückend.

Antworten
    Jörg Franzke
    9. November 2014 22:12

    Nein lohnt sich nicht. Kneifen Sie den Backen zusammen und versuchen Sie, die Schulden zurückzuzahlen. Wegen 2300 EUR Schulden beantragt man keine Insolvenz.

    Antworten

Hallo, ich bin 25 Jahre alt, bin Mutter von 2 Kindern und habe aus meiner Jugend 4000€ HandyVertragsSchulden.
Momentan bin ich noch in Elternzeit, habe danach vor eine Umschulung 2 Jahre lang zu machen und möchte dann in der altenpflege Teilzeit arbeiten. Was dann in 3 Jahren Ca 1000€ machen wird.

Würde eine pi Sinn machen?

Antworten

Hallo,
Ich bin 29 Jahre alt und habe insgesamt 37.000€ schulden bei 5 Gläubigern.
Verdiene 1362€ Netto und habe ein Kind.
Habe immer irgendwie meine Raten gezahlt.Aber nun ist der Zeitpunkt wo irgendwie garnichts mehr geht.
Ohne meiner Lebensgefährtin würde ich eigentlich nichts im Monat zur Verfügung haben.
Währe eine Insolvenz das richtige für mich?
Ein Auto besitze ich auch, Wert ungefähr 6000€.
Das brauche ich um auf Arbeit zu kommen. Mein Arbeitgeber könnte es bestätigen. Würd es mir trotzdem weg genommen?

Vielen Dank für ihre Antwort

Antworten
    Jörg Franzke
    17. Oktober 2014 21:10

    JA, eine Insolvenz ist das beste für Sie. Anders kommen Sie nicht aus den Schulden. Wenn Sie sich eine Bescheinigung vom Arbeitgeber holen, ist das Auto wirklich vor Pfändung geschützt.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,
ich habe ein monatliches Einkommen von ca. 2.100-2.400 Netto welches im Außendienst unterschiedlich ist wegen der Spesen. Für mein Kind zahle ich zur Zeit 327,00 Euro Unterhalt im Monat, meine gesamtschulden belaufen sich auf ca. 42.000 Euro verteilt auf 6 Glübiger. Im Monat werden mir ca. 800 Euro an monatlichen Raten abgezogen, macht eine Insolvenz Sinn für mich. Könnte ich evtl die verkürzte Variante von 3 Jahren in Anpruch nehmen ? Würde mich sehr über eine Antwort freuen, da ich mittlerweise kaum daran glaube diese Schulden abzubauen.

Antworten
    Jörg Franzke
    10. Oktober 2014 7:23

    Hallo,
    klar macht eine Insolvenz Sinn, weil Sie anders nie wieder von diesen Schulden herunterkommen werden. Ich gehe davon aus, dass Teile Ihres Einkommens nicht pfändbar sind, wegen Ihrer Außendiensttätigkeit, sodass Sie in der Insolvenz auf jeden Fall mehr Geld zur Verfügung haben werden, als vor der Insolvenz. Richten Sie sich auf ein fünfjähriges Verfahren ein. Drei JAhre sind kaum zu schaffen, weil zusätzlich zu den 35% Schuldenabtrag noch die Verfahrenskosten aufgebracht werden müssen, die erheblich sein werden, wenn Sie Geld zur Insolvenzmasse abführen.

    Antworten

Hallo,

Bin 43 Jahre alt und in Vollzeit mit 1700€ netto. Unsere Schulden belaufen sich auf ca. 30.000€ bei bestimmt 10 Gläubigern. Werde täglich von Inkassobüros angeschrieben obwohl ich jetzt schon 300€ im Monat an verschiedene Gläubiger zahle. Nun schaffe ich selbst diese Zahlung nicht mehr aufrecht zu erhalten, weil es im Haushalt fehlt. Es gibt zwei Unterhaltspflichtige Personen, meine Ehefrau ohne Einkommen und unser Sohn (12 Jahre alt) Würde eine PI in unserem Fall Sinn machen? Und wie sähe es mit unseren 20 Jahre alten PKW (Restwert ca. 1000€) aus, den ich bräuchte um auf die Arbeit zu kommen?
Vielen Dank

Antworten
Sandra Schubert
21. September 2014 19:52

Guten Tag und vorab vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ich schulde verschiedenen Gläubigern 6000 euro dazu kommen noch verschiedene Kredite mit insgesamt 110.000 euro die zum Teil schon mehrer Jahre bestehen und bisher immer bezahlt worden. Ich verdiene 1900 euro und mein Mann 900 Euro. Ist eine PI sinnvoll? Was passiert mot unserem auto was durch einen kredit finanziert wird und ich benötige um zur Arbeit zu fahren? Unser Haus läuft auch über eine Kredit da ist neben mir noch mein Bruder als Kreditnehmer. Verlieren wir das auch?

Antworten
    Jörg Franzke
    22. September 2014 8:09

    Hallo,
    eine Insolvenz ist auf jeden Fall sinnvoll, damit Sie wieder in ein normales Leben zurück kehren können. Allerdings würden Sie bei einer Insolvenz das Haus verlieren und das finanzierte Auto können Sie auch nicht behalten. Damit das Haus nicht verloren geht, kann der Bruder versuchen, einen neuen Kredit zu erhalten und Sie gehen dort als Eigentümerin und Kreditnehmerin raus.

    Antworten

Hallo. Erstmal möchte ich mich bedanken, das Sie den leuten auf diesen Wege die Chance geben. Fragen beantwortet zu bekmmen.
Nun zu meinem Anliegen:
Ich habe vor 1 Jahr Internet Betrug begangen, was ich sehr berreue. Ich habe bei Ebay Kleinanzeigen Ware verkauft ohne sie zu verschicken, aber das Geld kassiert. Insgesamt 3000Euro. Nun wurde ich vom Gericht zu einer 3 Jährigen Bewährungsstrafe verurteilt mit der Auflage, die 3000Euro schulden in den 3 Jahren an den verschiedenen Gläubigern zurückzubezahlen. Zudem habe ich noch mehrer Schulden bei Zalando, Amazon, Sky, TMobile und anderen Online Kaufhäusern. Das sind nochmal ca. 5000Euro Schulden.
Insgesamt habe ich also ca. 8000Euro Schulden. Ich Arbeite über eine Zeitarbeitsfirma und habe rund 1000Euro Netto einkommen im Monat. Werde allerdings im Dezember übernommen von der Firma wo ich Arbeite und verdiene dann ca. 1400Euro Netto. Macht eine Privatinsolvenz sinn ? Und kann man die Schulden aus meinen Internet Betrug (3000Euro) mit in der Insolvenz nehmen oder geht das nicht ?

Antworten
    Jörg Franzke
    22. September 2014 8:11

    Hallo,
    ja macht Sinn, auch wenn es nur 5.000 EUR Schulden sind. Die anderen Schulden aus der Betrugssache werden aber nicht restschuldbefreit. Versuchen Sie, diese auf jeden Fall zu bezahlen, per Ratenzahlung.

    Antworten

Hallo!!
Und zwar habe ich, besser gesagt meine Mutter ein schwerwiegendes Problem!!! Meine Mutter hat sich in einem Wahn bei mehreren Gläubigern haushoch verschuldet und hat unter anderem Namen aus dem Verwandtsschaftskreis mit in dem Sumpf gezogen!!!! Momentan leb ich mit meiner Mutter und meiner Großmutter zusammen!! Bei meiner Mutter rechne ich mit ca. 30.000 € Schulden bei einem Einkommen von ca. 1300-1400!! Wie wird in so einem fall verfahren???

Gruß

Antworten
    Jörg Franzke
    20. September 2014 9:28

    Klarer Fall: Zahlung einstellen, Einkommen auf neues Konto umleiten und dann Insolvenz beantragen.

    Antworten

      Hallo Herr Franzke!!!
      Danke erst mal für Ihre Rückmeldung!! Ihr Einkommen geht nun auf mein Konto!!! Jetzt werde ich einen Termin bei der schuldenberatung arrangieren!!! Doch wie wird nun damit Verfahren, da ja die meisten Schulden auf andere Namen laufen!! Gibt es trotzdem die Möglichkeit auf eine Insolvenz!?

      Antworten

Guten Tag,

ich habe leider über die letzten Jahre Schulden in Höhe von ca. 11.000 EUR bei 5 Gläubigern angesammelt.

Ich verdiene im Monat 1150 EUR Netto. Lohnt sich da die PI?

Vieln Dank für eine Antwort
Liebe Grüße

Antworten
    Jörg Franzke
    18. September 2014 6:38

    Auf alle Fälle. Wie wollen Sie bei einem Einkommen von 1100 EUR jemals Schulden von 11.000 EUR mit Zinsen zurückzahlen?

    Antworten

Lieber Herr Franzke,

herzlichen Dank, dass Sie hier die Gelegenheit bieten, Fragen zu stellen.

Folgendes Problem stellt sich bei meinem Partner momentan dar: Er ist berufstätig (Verdienst ca. 1500 netto/Monat), unterhaltspflichtig (1 Kind, keine Zahlungsrückstände) und wir erwarten zudem Nachwuchs.

Nun hat er sich so übernommen und verzettelt, dass er auf ca. 2000 € Schulden (etwa 7 Gläubiger) plus ca. 8000 € Restkredit (1 Gläubiger) sitzt. Die Schuldenberatung ist informiert und rät ihm nun angeblich (so berichtete er mir über das Telefonat), den Kredit nicht weiter zu zahlen, also eine Kündigung zu provozieren, da die verbleibende Summe mit in den “Schuldentopf” soll. – Dieser Schritt zieht doch aber enorme Konsequenzen nach sich und wir verstehen diesen Rat nicht wirklich gut.

Meinem Partner graust es vor einer Insolvenz, zumal wir noch eine Wohnung finden müssen bevor unser Kind zur Welt kommt (Mietschulden bestehen nicht!). In heutigen Zeiten, in denen jeder Vermieter eine Schufa-Auskunft erfragt, sind wir im Hinblick darauf doch quasi erledigt. Da mein Partner auch der Hauptverdiener ist, kann ich das auch nicht ausgleichen.

Er zweifelt nun die Sachbearbeiterin der Beratung an und befürchtet, in die Insolvenz zu rutschen. Was denken Sie?

Beste Grüße!

Antworten
    Jörg Franzke
    16. September 2014 19:32

    Hallo,
    Es ist richtig, dass die Einstellung einer Zahlung enorme Konsequenzen nach sich zieht. Insbesondere erhält man einen negativen Eintrag bei der SCHUFA und damit ist es sehr schwer, eine neue Wohnung zu finden. Ansonsten hat die Schuldnerberatung recht. Bei einem Einkommen von 1500 € und zwei Unterhaltspflichten dürfte es ausgesprochen schwierig sein, 10.000 € Schulden zurückzuzahlen (meistens ist es weitaus mehr). Wenn Ihr Mann zwei Unterhaltspflichten hat, dann würde die Pfändungsgrenze 3660 € netto Einkommen beginnen, d.h. man kann ihm kein Einkommen pfänden. Eine Insolvenz dürfte also relativ spurlos an ihm vorüber gehen.

    Ob sich Ihr Mann letztendlich für eine Insolvenz entscheidet, muss er sich selbst beantworten. Falls ja, sollte er sich mit Ihnen zunächst eine neue Wohnung suchen und dann eröffnete er ein neues Konto, wohin er sein Einkommen überweist. Danach kann er alle Zahlungen einstellen und ein Insolvenzverfahren beantragen, um die Schulden los zu werden.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

vielen Dank für Ihr Engagement hier! Ich habe auch 2 Fragen.

1: Ich bin 26 Jahre alt und verdiene ca. 1030€ netto monatlich und zahle seit vielen Jahren Kredite ab, um die 15.000€ insg. bei 3 Banken (1 Dispo, 1 Kreditkarte und 1 Kredit bei der Hausbank). Wirklich abgebaut habe ich die Summe nicht in den letzten Jahren bei dem kleinen Gehalt. Würden Sie hier eine Möglichkeit der PI sehen?

2: Überlege ich eine Ausbildung zu machen, da ich noch keinerlei Erstausbildung habe und derzeit nur Teilzeit als Fitnesstrainer arbeite (und dort keine Zukunft mehr sehe aufgrund der Schulden und des niedrigen Gehaltes. Vollzeit ist seitens AG nicht möglich).
Stehen sich PI und Ausbildungsbeginn irgendwie im Weg?

Meine Idee: Arbeit kündigen oder kündigen lassen und dann mit PI eine vernünftige Ausbildung starten und neustarten!

Vielen dank für Ihre Hilfe!!

Antworten
    Jörg Franzke
    16. September 2014 19:40

    15.000 € sind bei einem Nettoeinkommen von ca. 1030,01 € Menge Geld und kaum zu bewältigen. Deshalb würde ich an Ihrer Stelle eine Privatinsolvenz in Erwägung ziehen. Ich gehe davon aus, dass der Insolvenzverwalter das Ausbildungsverhältnis akzeptieren wird, weil Sie auch in Ihren derzeitigen Beruf kein pfändbares Einkommen erwirtschaften. Also denke ich, dass Ihre Idee die richtige ist. Machen Sie das so.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

ich habe den Überblick über meine Schulden verloren, seitdem ich alleine wohne.
Meine Mietrückstände stotter ich mit 50€ im Monat ab. Strom ist derzeitig ungezahlt.
Mein Konto weißt einen Dispo von 3200€ auf und auch so habe ich noch rund 2000-3000€ wenn ich grob rechne.
Ich habe ein Gehalt von 907€ Netto.

Mit meiner Bank habe ich eine Vereinbarung getroffen, dass ich 50€ pro Monat denen gebe, damit der Dispo runter geht. Aber durch die Zinsen wird das wohl nichts, wie mir nun klar ist.

Was soll ich tun? PI? Oder weiterhin versuchen irgendwie die Schulden selbst zu tilgen?

Wäre nett, wenn ich eine Antwort von Ihnen erhalte, mit hilfreichen Informationen, damit ich weiß, wie ich weiter agieren muss. Gruß Jana

Antworten
    Jörg Franzke
    2. September 2014 21:49

    Hallo,
    nein, das wäre Quatsch, wenn Sie sich nocht weiter quälen und bezahlen. Bei Ihrem geringen Einkommen kann man eh nichts pfänden. Mein Vorschlag wäre also, dass Sie die Zahlungen einstellen und dann eine Privatinsolvenz durchlaufen. Eröffnen Sie aber vorher noch ein P-Konto und lassen Sie dorthin Ihr Einkommen überweisen.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

ich hab eine Frage bezüglich eines Freundes.
Er arbeitet und hat ein Bruttoeinkommen von ca. 2900.
Ist verheiratet aber getrenntlebend, möchte aber wieder mit ihr zusammenziehen. So….nun hat er ein Schreiben vom Landgericht (Jugendamt Unterhalt)
mit Kontopfändung erhalten.
Er hat Schulden….bei der Bank ca. 10.000 Euro
….Jugendamt 6.000 Euro
….Kindergeldstelle 8.000 Euro
…..Privatschulden 5.000 Euro.

Kann er Privatinsolvenz anmelden? Und was ist der Pfändungsfreibetrag?
Verheiratet mit 3 Kindern.
Bedanke mich jetzt schon für ihre Nachricht.

Mit freundlichen Grüße,
Maria.

Antworten
    Jörg Franzke
    27. August 2014 6:49

    Hallo,
    klar kann er Insolvenz anmelden und sollte dies auch tun, sonst fällt dem Jugendamt ein, dass für Unterhaltsforderungen nicht die üblichen Pfändungsgrenzen gelten – hier bei 3 Kindern bei 1.770 EUR – sondern spezielle Pfändungsgrenzen bis auf einen Selbstbehalt von 450 EUR.

    Antworten

Hallo,

heute habe ich ein Beratungsgespräch und nach erster Einschätzung, denke ich, dass ein Insolvenzverfahren nicht auszuschließen ist. Soweit so gut, diesen Schritt zu gehen, bin ich bereit. Endlich wieder klare Verhältnisse schaffen. Die größte Sorge ist aber mein Arbeitgeber. Ich bin Polizeibeamtin auf Probe. Auf einigen Seiten konnte ich lesen, dass bei einem Beamten auf Probe, bei einem Insolvenzverfahren, die Entlassung aus dem Dienstverhältnis durchgesetzt werden kann. Ist das so richtig?
Gibt es tatsächlich Fälle, bei dem ein Beamter, gerade erst wenn er den Status auf Probe hat, aus dem Dienst entlassen wurde, weil er Insolvenz anmeldete?

Ich hoffe auf baldige Antwort und bedanke mich vorab

Antworten
    Jörg Franzke
    8. August 2014 6:27

    Bei mir waren schon etliche Polizeibeamte, die in die Insolvenz gingen. Da gab es noch nie diszilinarrechtliche Folgen, nur ein Gespräch mit der Personalstelle.

    Antworten

Sehr geehrter Herr Franzke,

vielen Dank, dass Sie die Möglichkeit bieten Ihnen kurze Fragen stellen zu dürfen!

Mein Freund hat ein Betrag von 6000Euro bei 5 Gläubigeren aber leider derzeit kein Einkommen. Leider hat er auch keine Ausbildung um schneller eine Stelle zu finden. Wir bemühen uns jedoch eine Stelle schnellstmöglich zu finden.

Lohnt es sich bei diesem Betrag die Insolvenz zu eröffnen oder wäre es sinnvoller das “irgendwie” selber abzuzahlen?
Und wäre es den überhaupt möglich ein Job mit dem Eintrag über eine Insolvenz zu bekommen?

Freundliche Grüße

Yana

Antworten
    Jörg Franzke
    5. August 2014 21:36

    Gute Frage. Der eine zahlt 6000 EUR aus der Portokasse, für den anderen ist dies ein schier nicht erreichbare Summe. Wenn absehbar ist, dass Ihr Freund bis auf weiteres nicht dazu in der Lage sein wird, die 6000 EUR zu zahlen, geht er besser in die Insolvenz, sonst bekommt er nie wieder festen Boden unter die Füße. In der Regel sind Arbeitgeber tolerant, also dürfte eine Insolvenz nicht im Wege stehen.

    Antworten
Frage für Dritten
4. August 2014 14:08

Hallo Herr Franzke, beachtlich wieviel Zeit Sie sich für Ihre Seite hier nehmen und vor allem für unsere Anliegen. Eine Person im engeren Familienkreis hat bisher sehr viel Mist gebaut und einiges an Schulden angehäuft u.a. bei Wohnungsvermietern. Er ist nun auf der Suche nach einer Wohnung (derzeitig obdachlos) durch seine Schulden hat er in unserer kleinen Stadt aber kaum Chancen, welche Möglichkeiten hat er?

Von einer Privatinsolvenz versuche ich ihn gerade zu überzeugen, aber bisher gelingt es mir nicht. Er (23 Jahre) hat momentan kein festes Einkommen und ist Unterhaltspflichtig. Seine Schuldensumme beläuft sich auf circa 12.000 – 15.000 Euro.

Vorab vielen Dank für Ihre Hilfe.
Gruß

Antworten
    Jörg Franzke
    5. August 2014 21:41

    Hallo,
    an erster Stelle würde ich mich um eine Wohnung kümmern und natürlich um eine Einkommen. Erst wenn dies alles gefestigt ist, macht eine Privatinsolvenz Sinn.

    Antworten

Guten Tag Herr Franzke,

erst einmal ein Dankeschön, dass sie sich die Zeit nehmen hier Fragen zu beantworten. Ich habe ca. 45.000 EUR Schulden, der größte Teil davon ist mittlerweile tituliert. Ich bin Student und benötige noch 2 Semester bis zum Abschluss meines Studiums. Mich beschäftigt der Konflikt, dass ich eigentlich mit einem abgeschlossenen Studium theoretisch ein Gehalt erzielen könnte, was es mir ermöglicht Gläubiger zu bedienen; zum anderen jedoch die Befürchtung, dass ich aufgrund der finanziellen (katastrophalen) Situation gar nicht erst einen solchen entsprechend bezahlten Job erhalten werde (Frage nach bestehenden Pfändungen etc. beim Vorstellungsgespräch). Für mich stellt sich daher die Frage, ENTWEDER: Studium abbrechen und einen Job suchen, wo meine aktuelle Situation keine Auswirkungen hat, das Gehalt folglich unter der Pfändungsfreigrenze liegen wird und Privatinsolvenz beantragen und anschließend einen Neuanfang wagen ODER: Studium abschließen ohne aktuell an der Situation etwas zu ändern und das Beste zu hoffen. Können Sie mir einen Rat geben welche Alternative die realistischere währe, bzw. ob ich bei Fortsetzung meines Studiums (Vollzeit) bereits jetzt irgendwelche Maßnahmen einleiten könnte? Vielen Dank!

Antworten
    Jörg Franzke
    4. August 2014 21:32

    Hallo,
    es wäre meines Erachtens eine große Dummheit, wenn Sie jetzt das Studium wegen der doofen Schulden abbrechen würden. Mein Vorschlag wäre, dass Sie zunächst das Studium abschließen. Danach sieht man weiter. Gegebenenfalls machen Sie noch eine anschließende Ausbildung wie beispielsweise Promotion mit einem entsprechend geringem Einkommen und parallel dazu eine Verbraucherinsolvenz.

    Antworten
Michael M.
29. Juli 2014 9:25

Sehr geehrter Herr Franzke,

Ich bin 25 Jahre alt und habe ca. 13.000 Euro Schulden, bei knapp 10 verschiedenen Gläubigern. Mein Bruttolohn liegt bei 1000 Euro (729 ,- Euro Netto Steuerklasse 1.) Ich stopfe nun mehr als 4 Jahre immer wieder löcher und versuche aus meinen Schulden irgentwie rauszukommen. Ich habe auch schon ein Credit aufgenommen der mich aber eher noch mehr belastet, als zu helfen.
mein Konto ist momentan gepfändet mit 800 Euro (P-Konto ist bereits eingerichtet).
Die eidesstattliche Versicherung sollte ich auch schon 2 mal abgeben.
Denken Sie eine Insolvenz wäre für mich Sinnvoll ?

Antworten
    Jörg Franzke
    29. Juli 2014 19:42

    Auf jeden Fall sollten Sie in die Insolvenz gehen. anders werden Sie diesen Mist doch nie los und was quälen Sie sich? Ihr Einkommen liegt weit unter der gesetzlichen Pfändungsgrenze. Also können Sie von einer Insolvenz nur profitieren.

    Antworten
      Michael M.
      30. Juli 2014 10:06

      Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!
      Könnten Sie mir vielleicht noch einen Kollegen im Raum NRW, Essen,Ruhr empfehlen?

      Danke und ein großes Lob an Ihre Internetseite.

      Antworten
Jörg Franzke
25. Juli 2014 22:01

Wenn der Schwager das Auto nicht unter Eigentumsvorbehalt verkauft hat, ist er ein Gläubiger, der sein Geld nicht bekommt und das Auto wird auch gepfändet. Nicht gut.

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Hallo,

ich habe folgende Frage:

Ich habe schulden in Höhe von ca 27000€ und habe momentan nur ein Job auf 450€ Basis. Die Schulden sind alle bei meiner Hausbank in einem großen Kredit.

Lohnt sich die Privatinsolvenz für mich?

Gruß

Priebe

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    Jörg Franzke
    24. Juli 2014 18:49

    Ich denke, mit einem Einkommen von 450 € monatlich werden Sie keinesfalls dazu in der Lage sein, einen Kredit von 27.000 € zurückzuzahlen. Deswegen lohnt sich für Sie eine Verbraucherinsolvenz.

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Guten Tag, ich habe aufgrund von Arbeitslosigkeit diverse Zahlungen nicht leisten können und Kredite nicht tilgen. Meine Gesamtschulden belaufen sich auf ca. 25.000€. Ich habe ein Nettoeinkommen von knapp 1.300€ und arbeite noch ca. 10 Jahre. Ist eine Privatinsolvenz für mich sinnvoll?

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    Jörg Franzke
    25. Juli 2014 22:10

    Absolut sinnvoll. Wenn Sie in die Insolvenz gehen, dann wird man Ihnen ca. 150 EUR monatlich wegnehmen. Das macht über 5 Jahre ca. 8.500 EUR, die Sie zurückzahlen werden. Dem steht der Kredit in Höhe von 25.000 EUR gegenüber.

    Antworten

Hallo Herr Franzke,

ein Lob erstmal an Ihre Seite: Ich habe schon viele Informationen bekommen die sehr hilfreich waren. Ich würde gern wissen ob sich ein Insolvenzverfahren für mich/uns lohnt. Mein Freund und ich sind momentan in der Lage die sie im ersten Schritt “Pfändungen drohen” beschreiben. Wir verwenden jeden freien Cent (monatl. ca. 650€) um Rechnungen, Mahnungen und Kredite zu bedienen. Hinzu kommt seine Unterhaltspflicht von 290€ für seine erste Tochter. Um so schuldenfrei zu werden vergehen sicher noch mind. sechs Jahre in denen wir keinerlei Rücklagen bilden könnten. Wegen einer Forderung (900€) vom Amtsgericht musste mein Freund jetzt schon die eidesstattliche Versicherung abgeben. Wir haben zwei Kredite (26.000+13.000) in denen er der 1. und ich der 2. Kreditnehmer bin. Was würden Sie uns raten und wie verhält es sich mit den Krediten? Müssten wir beide in die Insolvenz oder nur einer? Er verdient ca. 1550€ und ich 800€.
Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

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    Jörg Franzke
    21. Juli 2014 19:36

    Hallo,
    ich denke schon, dass Sie beide ausreichend genug in der Tinte stecken, um Insolvenz zu beantragen. Ist absehbar, dass Sie die Schulden nicht mehr (von Ihrem pfändungsfreien Einkommen) zurückzahlen können, ist eine Insolvenz allemal gerechtfertigt. Sie beide müssten eine Insolvenz machen, weil Sie beide unterschrieben haben.

    Antworten

Hallo

Wen ich privatinsolvenz anmelde, kann ich meine auto behalten weil ich brauche zum arbeit zu gehen, meine schulde ligt bei umgefer 50000€, und die2 konto auch in minus.
Ich arbeite über eine Leihfirma, und ich verdiene rund um 1350€ pro monat.

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    Jörg Franzke
    18. Juni 2014 6:40

    Hallo,
    versuchen Sie doch von Ihrem Arbeitgeber eine Bescheinigung zu erhalten, dass Sie das Auto für die Ausübung des Berufes benötigen. Dann kann Ihnen niemand das Auto streitig machen.

    Antworten
Christoph Jecho
14. Juni 2014 12:16

Ich bin 20 Jahre alt und habe nie etwas bestellt und trotzdem schon ca. 5000,- Euro Schulden und zwar weil jemand aus der Familie immer auf meinen Namen bestellt hat und nun nicht mehr zahlen kann. Ich stehe in der Schufa und könnte jetzt nicht mal selber was abschließen. Wäre eine Insolvenz für mich ratsam? Kein Gläubiger glaubt mir und will das ich beweise das das nicht meine Schulden sind, aber wie soll ich das machen?

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    Jörg Franzke
    15. Juni 2014 15:19

    Hallo,
    auf jedem Fall würde ich zuerst einmal versuchen, dass Sie in Zukunft unberechtigte Bestellungen auf ihren Namen verhindern können. Notfalls schalten Sich die Polizei ein. Ich finde, so geht das nicht, Ihr junges Leben zu ruinieren. Das ist kriminell. nachdem Sie die Person ausfindig gemacht haben, können Sie in der Tat eine Insolvenz beantragen, um die Schulden loszuwerden.

    Antworten

    Hallo Herr Franzke,
    ein Bekannter von mir klagt nach Trennung von seiner Ehefrau über folgendes Schuldenproblem:
    1. Hauskredit (mtl 850 €, noch 115.000 € abzuzahlen, Verkehrswert des Hauses liegt bei ca. 80.000)
    2. Privatkredit (mtl. 580 €, noch ca. 36.000 € über 6 Jahre).
    3. Autokredit (mtl. 150 € Finanzierung über 3 Jahre, für Arbeit erforderlich).

    Er hat einen hohen Verdienst mit durchschnittlich ca. 2.700 € netto monatlich.
    Wäre ihm mit einer Umschuldung oder einer Privatinsolvenz eher geholfen.

    Die Ehefrau haftet grundsätzlich für den Privatkredit im Innenverhältnis mit, ihr Einkommen beläuft sich jedoch auf 1070 € mtl. netto.

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    S. L

    Antworten
      Jörg Franzke
      15. Juni 2018 7:14

      Wenn sich Ihr Freund für eine Privatinsolvenz entscheidet, dann würde ihm für 60 Monate das Einkommen gepfändet werden, die Höhe richtet sich nach der gesetzlichen Pfändungsgrenze. Dann würde er das Haus verlieren, das Auto und die Frau wäre auch pleite, weil sie mithaftet. Dafür wäre Ihr Freund danach alle Schulden los.

      Antworten

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