Ablehnung des Schuldenbereinigungsplans

Nicht alle Gläubiger stimmen dem Schuldenbereinigungsplan zu, was geschieht?
Vor dem Insolvenzantrag muss ein Teilzahlungsvergleich (Schuldenbereinigungsplan) mit den Gläubigern versucht werden – Ablehnung der Gläubiger steht dem Insolvenzverfahren nicht entgegen.
Nachdem Sie uns mit einem Insolvenzverfahren beauftragt haben, werden wir das sogenannte außergerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren für Sie durchführen.
In dem außergerichtlichen Schuldenbereinigungsverfahren müssen wir die Gläubiger in Ihrem Auftrag anschreiben. Wir müssen die Gläubiger informieren, dass ein Insolvenzverfahren droht und ihnen eine Teilzahlung unterbreiten.
Lehnt der überwiegende Teil der Gläubiger ab, ist der Weg zu einem Insolvenzverfahren frei.
Es ist für das Insolvenzverfahren also eher förderlich, wenn nicht alle Gläubiger dem Schuldenbereinigungsplan zustimmen.
Das Verbraucherinsolvenzverfahren dient ja gerade dazu, Ihre Entschuldung auch gegen den Willen der Gläubiger durchzusetzen.
Erfahrungsgemäß macht es wenig Sinn, sich auf außergerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren mit den Gläubigern einzulassen. Dies verzögert nur die Eröffnung des Insolvenzverfahrens und am Schluss ist man wieder so weit wie vorher und beantragt das Verfahren dann doch. Dann ist aber ein halbes Jahr verloren.
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