Privatinsolvenz FAQ

Erfahrungen & Bewertungen zu Rechtsanwalt Jörg Franzke

Was ist eine Privatinsolvenz und wann bin ich wieder schuldenfrei?

Die Privatinsolvenz ist eine gute Möglichkeit sich zu entschulden. Die Privatinsolvenz dauert drei Jahre. In dieser Zeit bleibt das pfändungsfreie Einkommen. Aber das ist zumeist mehr als Schuldnern nach Abzug aller Ratenzahlungen an die Gläubiger verbleibt.

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Was muss ich beachten, bevor ich die Privatinsolvenz beantrage?

Jedermann kann durch widrige Umstände völlig unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten. Der Druck der Gläubiger und der wachsende Schuldenberg rauben dem Betroffenen jede positive Zukunfts-Perspektive. Die Privatinsolvenz mit Restschuldbefreiung bietet verschuldeten Personen einen Weg aus der Überschuldung. Aus dieser Sichtweise kann die Verbraucherinsolvenz durchaus positiv gewertet werden: Es ist der Beginn eines finanziellen Neuanfangs. Hier hat es vier Tipps, wie Sie die Privatinsolvenz beantragen.

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Insolvenz gut vorbereiten. Welche Schritte unternehme ich zuerst?

Das sind Ihre ersten Schritte zur Privatinsolvenz:

  1. Zuerst ein neues Gehaltskonto einrichten,
  2. Ordner anlegen mit der Gläubigerpost
  3. Besprechungstermin vereinbaren oder Insolvenz mit der Handy-App beantragen.

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Verbraucherinsolvenz, Privatinsolvenz, Regelinsolvenz, was ist richtig?

Regelinsolvenz für Selbständige aller Art, Verbraucherinsolvenz für Arbeitnehmer, Rentner, Arbeitslose, usw. – in beiden Fällen wird die Restschuldbefreiung ausgesprochen. Der Begriff “Privatinsolvenz” ist umgangssprachlich und meint die Verbraucherinsolvenz.

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Welche Folgen hat die Privatinsolvenz auf mein weiteres Leben?

Welche Folgen die Privatinsolvenz auf Ihr zukünftiges Leben hat, ist leicht beantwortet: Sie zahlen keine Schulden mehr, dafür wird Ihr Einkommen drei Jahre um den pfändbaren Teil gekürzt. Und Sie müssen dem Insolvenzverwalter regelmäßig Ihre Einkommensnachweise übersenden. Das war’s, mehr passiert nicht.

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Wann lohnt sich eine Privatinsolvenz?

Bei geringem Einkommen ist eine Privatinsolvenz meist “billiger” als die Rückzahlung der Schulden. Die Entscheidung wann Privatinsolvenz bantragen, ist abhängig von drei Faktoren: Den Gerichtskosten, Ihrem Vermögen und dem voraussichtlichen Einkommen in den nächsten 3 Jahren.

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Welchen Besitz darf ich vor der Privatinsolvenz retten?

Zur Vorbereitung eines Insolvenzverfahrens werden Sie sicherlich überlegen, ob Sie etwaig noch vorhandenes Vermögen vor dem Insolvenzverfahren „retten“ dürfen: Sie dürfen zwar kein Eigentum vor der Insovlenz retten, aber Sie dürfen Ihr Vermögen für den Lebensunterhalt aufbrauchen. Das bedeutet, es wäre erlaubt, wenn Sie ein Kontoguthaben für den Lebensunterhalt verwenden bis nichts mehr da ist. Der Verbrauch des Vermögens vor der Insolvenz muss aber angemessen sein.

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Ich habe kein Geld für die Gläubiger, darf ich trotzdem Privatinsolvenz anmelden?

Ihre Privatinsolvenz läuft selbst dann weiter und Sie können trotzdem Privatinsolvenz anmelden, wenn Sie arbeitslos werden und nichts mehr an die Insolvenzmasse bezahlen können. Arbeitslosigkeit ist kein Grund, das Insolvenzverfahren einzustellen. Restschuldbefreiung erteilt das Gericht auch bei masselosen verfahren.

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Wen muss ich informieren, wenn ich Privatinsolvenz anmelde?

Solange die Privatinsolvenz in Planung ist, müssen Sie niemanden informieren und das sollen Sie  auch gar nicht. Verhalten Sie sich nach außen so, als ob alles in Ordnung wäre. Lassen Sie sich nichts anmerken. Ihre Gläubiger informieren Sie auf keinen Fall.

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Was muss ich vor der Insolvenz erledigen, falls mein Gehaltskonto im Minus ist?

Falls Ihr Girokonto im Minus ist oder Sie bei Ihrer Bank anderweitig verschuldet sind, müssen Sie unbedingt ein neues Konto bei einer neuen Bank einrichten – andernfalls wird die Bank Ihr Girokonto schließen und Sie haben für einen Monat kein Gehalt. Das neue Gehaltskonto eröffnen Sie als Pfändungsschutz-Konto. Erledigen Sie das bitte unbedingt als erste Maßnahme zur Vorbereitung der Privatinsolvenz

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Mein Konto ist gepfändet und gesperrt. Wie komme ich ans Geld?

Wird Ihr ungeschütztes Gehalts-Konto überraschend gepfändet, beantragen Sie bei Ihrer Bank rückwirkend die Umstellung in ein P-Konto. Hilft das nichts, notfalls beim Amtsgericht einen Freigabeschluss beantragen.

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Was tun, wenn die Schuldenbereinigung vor der Privatinsolvenz scheitert?

Bevor wir Ihre Privatinsolvenz beantragen, müssen wir versuchen uns mit Ihren Gläubigern zu vergleichen. Das Verfahren nennt man außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan. Paradoxerweise ist es gut, wenn der Schuldenbereinigungsplan scheitert. Wir können nach Scheitern des Plans die Privatinsolvenz anmelden.

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Ihr Privatinsolvenz-Antrag ist bei Gericht eingereicht. Welche Schritte folgen?

Nachdem wir den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens  beim Insolvenzgericht eingereicht haben, warten Sie bitte ab. Ungefähr vier Wochen später wird das Insolvenzgericht einen Beschluss erlassen, der das Insolvenzverfahren eröffnet. Wiederum eine Woche später wird Sie ein Insolvenzverwalter kontaktieren. Dieser übernimmt das Insolvenzverfahren.

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Was sind meine Pflichten und Rechte in der Privatinsolvenz?

In der Privatinsolvenz haben Sie verschiedene Pflichten (= Obliegenheiten). Diese müssen Sie erfüllen, andernfalls gefährden Sie die Restschuldbefreiung am Ende des Verfahrens.

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Wer wird der Insolvenzverwalter in der Privatinsolvenz?

Auf die Wahl des Insolvenzverwalters haben Sie keinen Einfluss. Wer Ihr Insolvenzverwalter für die Privatinsolvenz wird, entscheidet das Gericht. Wie Sie mit ihm umgehen und wie Sie sich verhalten, ist leicht beantwortet: Der Insolvenzverwalter ist nicht Ihr Rechtsanwalt. Pflegen Sie einen höflichen aber distanzierten Umgang mit ihm. Kontakt nur auf Anfrage. Eine Ausnahme besteht bei  Veränderung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse und Adresswechsel.

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Wie viel Einkommen bleibt mir in der Privatinsolvenz?

Wie viel Ihnen von Ihrem Einkommen im Insolvenzverfahren noch verbleibt, erfahren Sie aus der gesetzlichen Pfändungstabelle – Maßgeblich ist Ihr Nettoeinkommen – Kindergeld geht extra.

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Insolvenztabelle 2020 für die Privatinsolvenz, wie viel wird gepfändet?

Insolvenztabelle 2020 für die Privatinsolvenz oder auch Pfändungstabelle gibt an, wie hoch der pfändbare Anteil Ihres Einkommen im Falle von Gehaltspfändungen oder während einer Privatinsolvenz ist. Falls Ihr Einkommen bereits gepfändet wird, kennen Sie Ihre Pfändungsgrenze schon. Die Pfändungsgrenze bei Gehaltspfändung und bei Insolvenz ist die gleiche.

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Auto bei Privatinsolvenz, darf ich es behalten?

Ihr Fahrzeug gehört zur Insolvenzmasse und wird verwertet – Ausnahme: Fahrzeug wird für den Beruf gebraucht – Schuldner kann Fahrzeug vom Inolvenzverwalter abkaufen – besser dem Freund gehört das Auto und er lässt Sie damit fahren. 

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Darf ich in der Privatinsolvenz ein Nebenjob ausüben?

Ein Nebenjob während der Privatinsovlenz ist selbstverständlich erlaubt. Dazu brauchen Sie keine Erlaubnis des Insolvenzverwalters. Sie müssen ihn aber schriftlich informieren, dass Sie einen neuen Job begonnen haben. 

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Was geschieht mit Schenkung oder Erbschaft bei Privatinsolvenz?

Schenkungen oder Erbschaften in der Insolvenz sollten Sie möglichst vermeiden. Sie müssen während des Insolvenzverfahrens ganz und in der Wohlverhaltenszeit zu Hälfte an den Insolvenzverwalter abgegeben werden.

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Wann haften Freunde, Ehepartner, usw. für meine Schulden bei Privatinsolvenz?

Ihre Freunde oder der Ehegatte haften nicht automatisch für Ihre Schulden, bloß weil Sie verheiratet sind oder eine Lebensgemeinschaft bilden. Es gibt auch keine automatische Haftung, wenn Sie die Privatinsolvenz beantragen. Sondern es gilt der Grundsatz: Jeder haftet nur für das, was er selbst unterschrieben hat. Ausnahmen bestätigen die Regel.

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Eigenheim bei Privatinsolvenz, wird mein Haus zwangsversteigert?

Das Herauslösen des Eigenheims aus der Insolvenzmasse ist eine juristische Gratwanderung: Die Immobilie muss überschuldet sein und ist nur bei vollständiger Neufinanzierung auf gesunden Ehegatten möglich. Nur dann lässt sich das Eigentum retten und geht das Hauseigentum bei Privatinsolvenz nicht verloren.

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Verhindert eine Vermögensauskunft die Restschuldbefreiung?

Die Abgabe der Vermögensauskunft – früher auch Offenbarungseid bzw. Versicherung an Eides Statt bzw. Vermögensverzeichnis genannt –  verhindert nicht Ihre Restschuldbefreiung. Verlangt der Gerichtsvollzieher vor der Insolvenzeröffnung eine Vermögensauskunft von Ihnen, können Sie diese abgeben. Sie müssen sich nicht verstecken.

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Darf der Gerichtsvollzieher die Sachen des Mitbewohners vor der Insolvenz pfänden?

Es gilt die gesetzliche Vermutung, dass alle Gegenstände in einer Wohnung, in welcher der Schuldner wohnt, auch dem Schuldner gehören. Mitbewohner muss anhand Inventarliste und Kaufbelegen das Gegenteil beweisen. Aber: Die Pfändungsgrenze der Wohnungseinrichtung ist sehr hoch. Es ist unwahrscheinlich, dass der Gerichtsvollzieher die Sachen in einer Wohnung pfändet.

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Neue Schulden in der Privatinsolvenz, erhalte ich die Restschuldbefreiung trotzdem ?

Haben Sie in der Insolvenz neue Schulden gemacht, ist die Insolvenz damit nicht hinfällig. Aber leider müssen Sie für neue Schulden wiederum gerade stehen. Erfährt einer Ihrer alten Gläubiger von den neuen Schulden, kann er Ihnen die Restschuldbefreiung versagen.

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Restschuldbefreiung in der Privatinsolvenz auch für Steuerschulden?

Steuerschulden behandelt das Gesetz gleichberechtigt, wie alle anderen Schulden. Also werden Sie auch darüber nach dem Insolvenzverfahren die Restschuldbefreiung für die Steuerschulden erhalten. 

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Für welche Schulden erhalte ich keine Restschuldbefreiung?

Von der Restschuldbefreiung ausgenommen sind alle Forderungen, die als vorsätzlich begangene unerlaubte Handlungen in die Insolvenztabelle eingetragen werden. Das sind vor allem Geldstrafen, Geldbußen, Ordnungs- und Zwangsgelder und solche Schulden, die aufgrund einer Straftat entstanden sind. Der Schuldner kann sich effektiv wehren.

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Wie lange speichert die Schufa nach der Privatinsolvenz die Negativ-Daten?

Die Schufa speichert Ihre negativen Daten zur Insolvenz und die Eröffnung der Verbraucherinsolvenz drei Jahre lang in ihrem Register und später werden die einzelnen Verfahrensschritte vermerkt – erst zehn Jahre nach Insolvenzbeginn ist man für die Schufa wieder ein unbeschriebenes Blatt. 

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