Planinsolvenz befreit Sie in 1 Jahr aus allen Schulden

Als erfahrener Rechtsanwalt für Insolvenzrecht empfehle ich die Planinsolvenz, falls Ihnen die normale Insolvenz zu lange dauert. Mit der Planinsolvenz zahlen Sie eine geringe Quote und verkürzen damit die Insolvenz auf ca. 1 Jahr.

Die Planinsolvenz schafft eine Win-win-Situation: Sowohl die Gläubiger als auch Sie selbst profitieren. Die Gläubiger erhalten mehr als in der regulären Insolvenz und Sie sind auf dem schnellsten Wege schuldenfrei. Planinsolvenz ist möglich sowohl bei Privatinsolvenz als auch bei Regelinsolvenz.

Das Wichtigste zur Planinsolvenz

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Planinsolvenz anhand der folgenden Fakten.

Insolvenzplan dauert nur 12 Monate

Erfahrungsgemäß dauert die Planinsolvenz 12 Monate, bis Sie schuldenfrei sind. Im Vergleich zu einer regulären Insolvenz ersparen Sie sich 3 Jahre. Das ist eine Menge Lebenszeit. Ohne Schulden  erwirtschaften Sie die Mehrkosten der Planinsolvenz leicht herein.

Quote möglich unter 5 %

Aus rechtlicher Sicht ist der Insolvenzplan als Vertrag einzustufen, welchen der Schuldner mit seinen Gläubigern vereinbart. Schuldner und Gläubiger einigen sich in dem Insolvenzplan auf eine bestimmte Quote. Diese liegt erfahrungsgemäß zwischen 1 % und 10 %.

Erfolgsaussichten bei 95 %

Den Insolvenzplan gibt es für Privatpersonen seit 2012. Wir haben rund 200 Insolvenzpläne erfolgreich ausgehandelt. Die Erfolgsquote liegt über 90 %. Der Gesetzgeber will, dass die Planinsolvenz gelingt. Deswegen hat das Gesetz den Erfolg der Planinsolvenz erleichtert.

Insolvenzplan gilt gegen alle Gläubiger

Das Besondere an der Planinsolvenz besteht darin, dass ein von wenigen Gläubigern akzeptierter Insolvenzplan für ALLE Gläubiger gilt. Sogar für vergessene Schulden. Wird die Mehrheit erreicht, gilt die Planinsolvenz für alle. Also auch diejenigen, die dagegen sind.

Planinsolvenz gut für Ihre Zukunft

Die Planinsolvenz macht es möglich, dass Sie bereits nach einem Jahr schuldenfrei sind. Allerdings hat die schnelle Entschuldung ihren Preis. Einerseits brauchen Sie idealerweise 10.000 € als Sonderzahlung für den Schuldenvergleich. Und ich bin auch nicht gerade billig, weil ein Insolvenzplanverfahren sehr aufwendige Handarbeit ist. Anderseits sparen Sie ein paar Jahre Lebenszeit ein.

Schuldenfrei mit der Planinsolvenz Schritt für Schritt

Schneller schuldenfrei mit der Planinsolvenz. Das sind die einzelnen Verfahrens-Schritte

Bewerten Sie Ihre Chancen

Bewerten Sie Ihre Chancen, bevor Sie die Planinsolvenz starten. Der Erfolg Ihrer Planinsolvenz hängt von zwei Faktoren ab: Aus wem sich Ihre Gläubiger zusammensetzen und in welcher Höhe die Sonderzahlung geboten werden kann. Außerdem: Gibt es Gläubiger, die Ihnen die Befreiung aus den Schulden nicht gönnen?

  • Gibt es Gläubiger mit Forderungen aus unerlaubter Handlung? Das sind Schulden, die aufgrund von Straftaten wie Steuerverkürzung oder Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen entstanden sind. Diese Schulden kann ein Insolvenzplan leider nur bedingt abschneiden.
  • Gibt es bösartige Gläubiger mit Rachegedanken? Damit sind geschiedene Ehepartner oder ehemalige beste Geschäftsfreunde usw. gemeint. Diesen Gläubigern ist emotionale Vergeltung wichtiger als ein fairer Schuldenausgleich. Um gefährliche Gläubiger zu isolieren, weisen wir ihnen gesonderte Gläubigergruppen zu.
  • Welche Sonderzahlung kann Ihr Sponsor aufbringen? Die Höhe der Sonderzahlung ist nicht an die Höhe Ihrer Schulden gebunden. Ich habe auch schon 1,3 Mio. Euro Schulden mit 8.000 Euro verglichen (0,66 % Quote). Aber es gilt natürlich: je höher die Sonderzahlung, desto besser.

Finden Sie einen Sponsor

Der Sponsor beziehungsweise „Plangarant“ bietet im Insolvenzplan eine Sonderzahlung an. Der Deal lautet: „Ich leiste eine Einmalzahlung an die Gläubiger, wenn diese auf den Rest verzichten.“ Die Einmalzahlung befriedigt die Gläubiger besser als die dreijährige Insolvenz. Ihren Sponsor finden Sie im Freundeskreis. Eine Bank wird keinen Insolvenzplan finanzieren.

  • Nicht Sie selbst dürfen die Sonderzahlung versprechen, denn Sie sind pleite und Sie besitzen nichts. Käme die Sonderzahlung von Ihnen, wäre sie Insolvenzmasse. Nicht gut! Damit wäre das Ziel nicht mehr erreichbar, den Gläubigern mit dem Insolvenzplanverfahren eine höhere Befriedigung zu bieten als eine reguläre Insolvenz.
  • Sicherlich will der Sponsor wissen, wie hoch die Sonderzahlung sein muss. Hier gilt mein Erfahrungswert: 10.000 € ist ein guter Betrag. Bei geringen Schulden kommt der Sponsor notfalls auch mit weniger aus. Absolutes Minimum der Sonderzahlung ist 7.000 €, weil ca. 3.000 € Gerichtskosten davon abgehen. Je höher die Sonderzahlung, desto höher die Erfolgsaussichten.
  • Der Sponsor muss die Sonderzahlung beim Insolvenzverwalter kurz vor dem gerichtlichen Abstimmungstermin hinterlegen, also in ca. 10 Monaten. Scheitert der Insolvenzplan – wovon ich nicht ausgehe – erhält der Sponsor sein Geld zurück. Der Sponsor hat eine Erfolgsgarantie. Er bezahlt nur bei erfolgreicher Entschuldung.

Beantragen Sie eine reguläre Insolvenz

Die Planinsolvenz starten wir als normales Privatinsolvenz- oder Regelinsolvenzverfahren. Nachdem das Gericht das Insolvenzverfahren eröffnet hat, warten wir ca. zwei Monate bis zur Gläubigerversammlung. Erst dann kündigen wir die Planinsolvenz an und nehmen die Abkürzung. Dies hat strategische Gründe.
  • Sobald die Person des Plangaranten und die Höhe seiner Sonderzahlung feststehen, starten Sie die Planinsolvenz wie eine reguläre Insolvenz: Den Insolvenzantrag ausarbeiten, Gläubiger anschreiben, außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren, usw. Danach unterschreiben Sie den fertigen Insolvenzantrag und wir reichen ihn zu Gericht.
  • Auf unseren Antrag hin eröffnet das Gericht das Insolvenzverfahren. Hierzu erlässt es den Insolvenzeröffnungs-Beschluss. Zeitgleich bestellt das Gericht einen Insolvenzverwalter. Dieser wiederum wird Sie zeitnah zu einem ersten Interview einladen. Wie man die Insolvenz am besten vorbereitet, erfahren Sie auf meinen Seiten zur Privatinsolvenz und zu Regelinsolvenz. Selbstverständlich werden Sie hierzu ausführlich beraten.
  • Die beabsichtigte Planinsolvenz bitte zunächst geheim halten, insbesondere gegenüber dem Insolvenzverwalter. Unsere Erfahrung ist: Je einfacher der neue Insolvenzfall für den Insolvenzverwalter ist, desto besser für Sie als Schuldner. Wir wollen erreichen, dass der Insolvenzverwalter sich mit Ihnen so wenig wie möglich befasst.

Warten Sie die Gläubigerversammlung ab

Mit dem eigentlichen Planinsolvenzverfahren beginnen wir nach der Gläubigerversammlung. Das heißt, ca. zwei Monate nachdem die reguläre Insolvenz eröffnet ist. Vorher einen Insolvenzplan vorzulegen, ergibt keinen Sinn, weil das Gericht Ihre Schulden erst verbindlich feststellen muss.
  • Die eigentliche Planinsolvenz starten wir, nachdem die Gläubigerversammlung mit dem Prüftermin bei Gericht stattgefunden hat. Der Termin dient der Klärung, welcher Ihrer Gläubiger sich in welcher Höhe an Ihrem Insolvenzverfahren beteiligt. Das Ergebnis der Forderungsprüfung wird in der Insolvenztabelle festgehalten. Die Insolvenztabelle bildet die Grundlage für den Insolvenzplan.
  • Nur mit der Insolvenztabelle lässt sich die Quote des Insolvenzplans bestimmen. In der Insolvenztabelle werden die Forderungen der Gläubiger anerkannt oder bestritten. Anerkannte Gläubiger besitzen später im Insolvenzplan ein volles Stimmrecht. Bestrittenen Gläubigern wird hingegen nur ein anteiliges oder gar kein Stimmrecht zugewiesen.
  • Die Gläubigerversammlung mit dem Prüftermin erfolgt entweder im schriftlichen Verfahren oder mündlich in einem Gerichtstermin. In der Regel müssen Sie dort nicht erscheinen. Nur wenn ein Gläubiger eine unerlaubte Handlung gegen Sie feststellen lassen will, sollten Sie einschreiten.

Den Insolvenzplan aushandeln

Nachdem die Insolvenztabelle vorliegt, erarbeiten wir eine erste Fassung des Insolvenzplans. Danach legen wir den Insolvenzplan dem Insolvenzverwalter und dem Richter vor, um ihn abzustimmen. Eine Planinsolvenz ist kooperativ und vielschichtig. Die Kunst besteht darin, möglichst alle Beteiligten für den Insolvenzplan zu gewinnen.
  • Die wichtigsten Beteiligten sind der Richter und der Insolvenzverwalter. Mit diesen stimme ich den Insolvenzplan zunächst in einer inoffiziellen Abstimmungsrunde ab. Zumeist kritisieren Richter und Insolvenzverwalter einzelne Stellen des Insolvenzplans. Solchen „Anregungen“ entsprechen wir unverzüglich. Der Klügere gibt nach und so geht die Abstimmung schneller.
  • Zeitgleich mit den Abstimmungsrunden holen wir die Gläubiger ins Boot. Mit den wichtigsten Gläubigern spreche ich persönlich, um sie besser zu überzeugen. Der Insolvenzplan erfordert wenigstens eine Zustimmung. Vielleicht haben Sie einen Bekannten, dem Sie Geld schulden. Dieser wäre ein wohlwollender Gläubiger, der verlässlich für den Insolvenzplan stimmt.
  • Allen anderen Gläubigern übersenden wir den Insolvenzplan und ersuchen sie um Zustimmung. Erfahrungsgemäß reagieren die Gläubiger positiv auf den Insolvenzplan. Der Insolvenzplan bietet stets mehr Geld als die reguläre Insolvenz.
  • Nach erfolgreicher inoffizieller Abstimmung beginnen wir die offizielle Abstimmung.  Hierzu übersende ich den Insolvenzplan förmlich ans Gericht und beantrage einen Abstimmungstermin über den Insolvenzplan. Der Richter prüft nun offiziell den Insolvenzplan auf Rechtsmängel und hört den Insolvenzverwalter an.

Abstimmung über den Insolvenzplan

Die Abstimmung der Gläubiger über den Insolvenzplan findet in einem Gerichtstermin und unter Aufsicht des Richters statt. Erforderlich ist eine Mehrheit nach Kopf und Summe. Bei guter Vorbereitung ist die Mehrheitsfindung kein Problem. Wir werden nichts dem Zufall überlassen. Aus den Vorrunden können wir das Stimmverhalten der einzelnen Gläubiger gut einschätzen. Darauf werden wir uns einstellen.
  • Nachdem der Abstimmungstermin terminiert ist, wenden wir uns an die positiven Gläubiger. Um ihnen die Zustimmung möglichst leicht zu machen, organisieren wir den positiven Gläubigern einen Stimmrechts-Vertreter. Damit ersparen wir den zustimmenden Gläubigern den Weg zum Abstimmungstermin. Sie müssen nur eine Vollmacht unterschreiben.
  • Wer gegen den Insolvenzplan ist, muss persönlich zum Termin erscheinen. Allein dieser Aufwand verhindert, dass die negativen Gläubiger sich an der Abstimmung beteiligen.
  • Schließlich ist es so weit: Der Gerichtstermin über die Abstimmung des Insolvenzplans findet statt. Der Ablauf ist wie folgt: Das Gericht stellt die anwesenden Personen und Gläubiger fest. Die Gläubiger und deren Stimmrechts-Vertreter müssen sich mit dem Personalausweis und/oder einer Vollmacht ausweisen.
  • Danach wird der Insolvenzplan vorgestellt. Sind negative Gläubiger im Termin, kann eine langwierige Diskussion folgen. Nach der Erörterung des Insolvenzplans bestimmt das Insolvenzgericht die Stimmrechte der einzelnen Gläubiger. Danach lässt das Gericht die Gläubiger über den Insolvenzplan abstimmen. Die Abstimmung erfolgt gesondert für jede Gläubigergruppe. Die erforderliche Mehrheit innerhalb der Gruppe ist erreicht, wenn die Mehrheit nach Köpfen und Summen für den Insolvenzplan gestimmt hat.  Danach werden die Gläubigergruppen ausgezählt. Der Insolvenzplan ist schließlich angenommen, wenn die einfache Mehrheit der Gläubigergruppen zugestimmt hat.
  • Im Idealfall „bestätigt“ das Gericht den Insolvenzplan per Beschluss noch im Termin. Zwei Wochen später ist der Insolvenzplan endgültig rechtskräftig. Der Insolvenzverwalter verteilt die Quote an die Gläubiger. Unmittelbar danach wird das Gericht das Insolvenzverfahren aufheben. Sie haben es geschafft, die Schulden haben sich erledigt.

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