Mit dem Insolvenzplan das Insolvenzverfahren auf 1 Jahr verkürzen:

Der Insolvenzplan bzw. die Planinsolvenz ermöglicht einen Schuldenschnitt bei der Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz. Das heißt im Klartext: Mit dem Insolvenzplan können Sie das Insolvenzverfahren auf 1 Jahr verkürzen. Insolvenzplan und Planinsolvenz bedeuten nahezu das Gleiche. Mit “Insolvenzplan” ist das Vertragswerk gemeint, mit welchen der Schuldner seinen Gläubigern eine Teilzahlung anbietet. “Planinsolvenz” ist das gerichtliche Verfahren zum Insolvenzplan. Im Insolvenzplanverfahren müssen der Insolvenzverwalter und das Insolvenzgericht zustimmen. Stimmen auch die Gläubiger dem Insolvenzplan zu, ist das Insolvenzverfahren zu Ende und der Schuldner ist schuldenfrei. Wie der Schuldenschnitt mit dem Insolvenzplan funktioniert, erkläre ich Ihnen hier per FAQ:

Was ist ein Insolvenzplan?

Der Insolvenzplan ist ein Schuldenvergleich unter gerichtlicher Aufsicht, der das Insolvenzverfahren vorzeitig beendet. Konkret bieten Sie im laufenden Insolvenzverfahren den Gläubigern an, Ihre Schulden durch eine Sonderzahlung teilweise zu begleichen. Das Geld dafür stellt ein Sponsor zur Verfügung. Als Gegenleistung müssen die Gläubiger auf die Restschuld verzichten. Ob sich die Gläubiger auf den Vergleich einlassen, entscheidet sich in einem Abstimmungstermin vor Gericht. Stimmt die Mehrheit der anwesenden Gläubiger dem Verzicht und damit dem Insolvenzplan zu, haben Sie keine Schulden mehr. Das Gericht beendet deshalb das Insolvenzverfahren. Anders als beim regulären Insolvenzverfahren sind Sie nicht erst nach fünf, sondern bereits nach knapp einem Jahr schuldenfrei.

Wie erreiche ich, dass die Gläubiger für den Insolvenzplan stimmen?

Über Ihren Insolvenzplan entscheiden die Gläubiger in einem gerichtlichen Abstimmungstermin. Der Gesetzgeber will, dass die Gläubiger den Insolvenzplan annehmen. Er hat deshalb das Zustandekommen der erforderlichen Stimmenmehrheit ganz erheblich erleichtert. So müssen – anders als beim außergerichtlichen Schuldenvergleich – nicht alle Gläubiger zustimmen, sondern es genügt die einfache Mehrheit der beim Abstimmungstermin anwesenden Gläubiger nach Köpfen und Summen.

Geht der Insolvenzplan auch ohne Insolvenzverfahren?

Nein. Den Insolvenzplan beginnen Sie stets als normale Regel- oder Privatinsolvenz. Der Insolvenzplan setzt also voraus, dass ein Insolvenzverfahren eingeleitet wurde, die Gläubiger ihre Forderungen angemeldet haben und das Gericht alle rechtmäßigen Forderungen in einer Insolvenztabelle festgehalten hat. Etwa drei Monate nachdem das Gericht das Insolvenzverfahren eröffnet hat, legen Sie den Insolvenzplan vor.

Wie hoch muss die Sonderzahlung sein?

Ein fester Geldbetrag ist nicht vorgeschrieben. Das verkürzte Verfahren verlangt lediglich eine Besserstellung der Gläubiger gegenüber der regulären Insolvenz. Sie müssen den Gläubigern also mehr Geld bieten, als Sie als Schuldner in einer regulären Insolvenz erwirtschaften würden. Erfahrungsgemäß wird die Einmalzahlung zwischen 5.000 und 20.000 Euro liegen, je nachdem wie hoch der pfändbare Anteil Ihres Erwerbseinkommens ist. Das Geld für den Insolvenzplan erhalten die Gläubiger nur, wenn sie den Insolvenzplan annehmen.

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Woher bekomme ich das Geld für die Sonderzahlung?

Das Geld darf keinesfalls von Ihnen selbst kommen, sondern muss stets von einer anderen Person oder auch mehreren anderen Personen zur Verfügung gestellt werden. Man nennt diese Person(en) „Sponsor(en)“ oder „Plangarant(en)“. In der Regel finden Sie den Plangaranten aus dem näheren sozialen Umfeld , zum Beispiel Ihr Ehegatte, ein Freund, die Eltern oder Ihre Arbeitgeber. Eine Bank wird Ihren das Geld nicht geben.

Was benötige ich für den Insolvenzplan?

Für den Insolvenzplan benötigen Sie: 1. Geld, 2. eine Vertrauensperson, 3. einen guten Anwalt, 4. einen freundlichen Gläubiger und 5. ein bisschen Geduld …

Das Geld brauchen Sie für die Sonderzahlung an die Gläubiger, damit diese dem Insolvenzplan zustimmen und eine Quote erhalten. Das sollten um die 10.000 €uro sein.

Eine Vertrauensperson benötigen Sie, weil Sie die Sonderzahlung keinesfalls selbst anbieten dürfen (dann würde sie zur Insolvenzmasse gehören). Die Vertrauensperson verspricht den Gläubigern, die Sonderzahlung zu leisten, wenn diese dem Insolvenzplan zustimmen.

Ein guter Anwalt ist für die Vorbereitung und Eröffnung Ihres Insolvenzverfahrens und später für die Planinsolvenz erforderlich. Klare Sache, dass ich Ihnen meine Person ausdrücklich empfehle 😉.

Mit dem freundlichen Gläubiger vermeiden Sie das Risiko, dass zum Abstimmungstermin kein einziger Gläubiger erscheint. Selbst bei einer noch so kleinen Forderungen schreibt der Gesetzgeber zumindest eine Ja-Stimme vor.

Geduld brauchen Sie, weil Gläubiger, Richter und Insolvenzverwalter ihren eigenen Willen haben und nicht immer die Schnellsten sind.

Welches Ziel hat der Insolvenzplan?

Je höher die Sonderzahlung, desto höher sind die Erfolgsaussichten. In der Praxis wird man ab einer Sonderzahlung von 10.000 Euro ernst genommen und nach oben gibt es natürlich keine Grenzen. Der Insolvenzplan muss in rechtlicher Hinsicht für Richter und Insolvenzverwalter überzeugend sein und darf keine handwerklichen Fehler aufweisen. Unpräzise Insolvenzpläne mit fehlerhaften Klauseln verzögern Ihre Entschuldung empfindlich. Im schlimmsten Fall weist das Gericht den Insolvenzplan aufgrund von Mängeln zurück. Das ist dann wie sitzenbleiben. Man muss mit der Planinsolvenz noch mal von vorne beginnen. Im Ergebnis sind die Erfolgsaussichten hoch. Meine Erfolgsquote liegt bei rund 95 %.

Wie hoch sind die Erfolgsaussichten für einen Insolvenzplan?

Im laufenden Insolvenzverfahren bieten Sie den Gläubigern an, Ihre Schulden durch eine Sonderzahlung teilweise zu begleichen. Das Geld dafür stellt ein Sponsor zur Verfügung. Als Gegenleistung müssen die Gläubiger auf die Restschuld verzichten. Ob sich die Gläubiger auf den Vergleich einlassen, entscheidet sich in einem Abstimmungstermin vor Gericht. Stimmt die Mehrheit der anwesenden Gläubiger dem Verzicht und damit dem Insolvenzplan zu, haben Sie keine Schulden mehr. Das Gericht beendet deshalb das Insolvenzverfahren. Anders als beim regulären Insolvenzverfahren sind Sie nicht erst nach fünf, sondern bereits nach knapp einem Jahr schuldenfrei.

Was ist besser: Insolvenzplan oder Schuldenvergleich?

Viele betroffene Schuldner wollen zunächst kein Insolvenzverfahren. Statt dessen versuchen Sie einen außergerichtlichen Schuldenvergleich. Mit einigen Ihrer Gläubiger mag ein außergerichtlicher Vergleich sicherlich gelingen. Aber am Schluss bleibt ein Bodesatz übrig und an diesem beißen sie sich die Zähne aus. Ich rate Ihnen deshalb gleich zu einem Insolvenzplan. Dazu müssen Sie zwar durch die Insolvenz. Aber nur für ungefähr ein  Jahr. Danach sind Sie nach erfolgreichem Insolvenplan schuldenfrei.

Unterschied zwischen Insolvenzplan für Verbraucher und für Unternehmen?

Der Insolvenzplan für ein Unternehmen ist weitaus komplexer, weil er mehr Lebenssachverhalte berücksichtigen muss als der Verbraucher-Insolvenzplan. Ansonsten unterscheiden sich beide Insolvenzpläne kaum. So ist der gesetzlich vorgeschriebene Aufbau in beiden Fällen ungefähr gleich. Insbesondere wird im beschreibenden Teil des Insolvenzplan erklärt, wie sich die Quote für die Gläubiger errechnet bzw. warum es „nur“ so wenig Geld zu verteilen gibt. Im Insolvenzplan für Verbraucher erklärt man, warum der Schuldner „nur“ so wenig Geld verdient und das pfändbare Einkommen, das man dem Schuldner wegnehmen und zur Insolvenzmasse ziehen kann, so gering ist. Im Insolvenzplan für Unternehmer ist auszuführen, warum sich „nur“ ein so geringer Geldbetrag aus der Liquidität des Unternehmens abschöpfen lässt.

Wird beim Insolvenzplan mein Einkommen gepfändet?

Ja, den pfändbaren Einkommensanteil muss Ihr Arbeitgeber an den Insolvenzverwalter abführen, aber nur etwa ein halbes Jahr lang. Haben die Gläubiger den Insolvenzplan akzeptiert, ist Ihr Einkommen frei.

Kann ich mit dem Insolvenzplan mein Eigenheim retten?

In der Regel stellt das Eigenheim keinen Wert für die Insolvenzmasse dar, weil es finanziert ist und die Bank es vorrangig verwerten darf. In einem solchen Fall interessiert sich der Insolvenzverwalter überhaupt nicht für Ihr Haus. Er gibt es vielmehr aus der Insolvenzmasse frei. Stattdessen entscheidet die Bank, ob sie Ihnen das Haus belässt, es verwertet oder zwangsversteigert. Bei guter Argumentation lassen sich Banken überzeugen, die etwa halbjährige Laufzeit der Planinsolvenz abzuwarten und nicht zu verwerten.

Wie beginne ich den Insolvenzplan?

Der Insolvenzplan beginnen Sie genauso wie ein reguläres Insolvenzverfahren. Das heißt, Sie suchen einen Anwalt auf, der für Sie das Insolvenzverfahren einleitet. Ungefähr zwei Monate nach der gerichtlichen Eröffnung des Insolvenzverfahrens beginnen wir mit dem Insolvenzplan. Diesen müssen wir ausarbeiten. Danach starten wir die Abstimmung mit dem Richter, dem Insolvenzverwalter und den Gläubigern.

Wie lange dauert das Insolvenzplanverfahren?

Die Planinsolvenz setzt ein laufendes Insolvenzverfahren voraus. Die Gläubigerforderungen müssen bereits festgestellt worden sein. Die Planinsolvenz hat einen Vorlauf von einigen Monaten. Der Insolvenzplan selbst dauert dann noch zwischen zwei und neun Monaten. Präziser kann man den Zeithorizont leider nicht eingrenzen, weil zu viele Unbekannte im Spiel sind. Im Ergebnis hängt die Dauer der Planinsolvenz also von Ihrem speziellen Fall ab. Je mehr „Baustellen“ Sie mitbringen, desto länger dauert die Entschuldung mit der Planinsolvenz. Deshalb sollten wir all diese Baustellen schon vor der Eröffnung Ihres Insolvenzverfahrens ordnen und klären und nicht erst anlässlich der Planinsolvenz

Können Sie meinen Insolvenzplan von Berlin aus betreuen?

Ja, kein Problem. Viele meiner Mandanten wohnen außerhalb Berlins. Die Kommunikation erfolgt per E-Mail und Telefon. Wollen Sie mich persönlich kennenlernen, lade ich Sie gerne ein. Berlin ist immer eine Reise wert. Wir können aber auch einen Telefontermin vereinbaren. Dem überwiegenden Teil der Planinsolvenz wickeln wir schriftlich ab. Gerichtstermine  gibt es nicht. Zum alles entscheidenden Abstimmungstermin über den Insolvenzplan werde ich jedenfalls persönlich anwesend sein. Viele Mandanten schätzen meine Neutralität. Im Gegensatz zu kleineren Städten, wo jeder jeden kennt und der Anwalt gegebenenfalls auf die Gläubiger-Bank Rücksicht nehmen muss, bin ich als Auswärtiger von derartigen Verstrickungen frei.

Woher bekomme ich die Sonderzahlung für den Insolvenzplan?

In der misslichen Lage, in der Sie gerade stecken, wird Ihnen keine Bank einen Kredit zur Verfügung stellen. Also sind Sie auf Ihre Freunde angewiesen und die Familie. Vielleicht ist auch der Arbeitgeber zu einem Darlehen bereit, weil Sie dann motivierter sind und er Sie an sich binden kann. Fragen Sie also innerhalb Ihres näheren sozialen Umfeldes nach Unterstützern. Vielleicht tun sich auch mehrere Ihrer Freunde zusammen und bilden für Sie einen „Schuldenfrei-Fonds“.

Wer kann mein Sponsor sein und welche Aufgaben hat er?

Ihr Sponsor für den Insolvenzplan kann jederman sein, außer Sie selbst: Ihr Ehegatte, ein Freund, mehrere Freunde, Ihre Mutter, Ihr Arbeitgeber usw. Der Sponsor kann auch ein Gläubiger sein. Der Sponsor muss eine Erkärung abgeben, dass er die Sonderzahlung bei erfolgreichem Insolvenzplan leistet und er muss das Geld einzahlen. Mehr nicht. Seine Haftung ist strikt begrenz auf die Sonderzahlung. Niemand hat jemals danach gefragt, aus welchen Quellen die Sonderzahlung kommt.

Ist die Sonderzahlung verloren, falls der Insolvenzplan scheitert?

Wahrscheinlich wird Sie der Sponsor fragen, was mit der Sonderzahlung passiert, sollte der Insolvenzplan wider Erwarten scheitern. Versichern Sie dem Sponsor, dass das Geld nur zur Auszahlung kommt, nachdem die Planinsolvenz rechtskräftig verabschiedet ist. Die Sonderzahlung ist nicht verloren. Die Sonderzahlung muss nicht sofort, sondern erst ganz am Schluss des Planinsolvenzverfahrens verfügbar sein. Sie haben also genügend Zeit, die Planinsolvenz schon einmal zu beginnen. Danach suchen Sie nach einem Sponsor

Ist die Sonderzahlung in Raten möglich?

Nicht gut! Eine ratenweise Zahlung in ergibt keinen Sinn und hilft nicht weiter. Das Insolvenzverfahren wird nämlich erst aufgehoben, nachdem die versprochene Sonderzahlung vollständig geleistet worden ist. Deshalb ist eine Einmalzahlung besser.

Was tun, wenn ich einen Gläubiger vergessen habe?

In einem regulären Insolvenzverfahren kann ein vergessener Gläubiger eine Gefahr für die Restschuldbefreiungbedeuten. Beträgt die Schuldsumme des vergessenen Gläubigers mindestens 10 % der gesamten Schulden, würde das Insolvenzgericht auf einen entsprechenden Antrag hin die Restschuldbefreiung auf jeden Fall versagen. Dies ist bei der Planinsolvenz nicht der Fall. Hier werden vergessene Gläubiger nachträglich zu der vereinbarten Quote abgefunden. Vergessene Gläubiger haben nach Wirksamwerden des Insolvenzplans noch ein Jahr Zeit, ihre Forderungen anzumelden. Wer sich in dieser Zeit nicht meldet, hat Pech gehabt. Dies ist ein weiterer erheblicher Vorteil des Insolvenzplans.

Müssen alle Gläubiger dem Insolvenzplan zustimmen?

Nein. Im Gegensatz zum Schuldenvergleich muss beim Insolvenzplan nicht jeder Gläubiger zustimmen. Genau das macht den Reiz des Insolvenzplans aus. Er ist schon dann erfolgreich, wenn die beim gerichtlichen Abstimmungstermin anwesenden Gläubiger nach Köpfen und Summen zustimmen. Im Extremfall kommt nur ein einziger Gläubiger zum Abstimmungstermin und stimmt für den Insolvenzplan. Bereits diese einzige Stimme würde ausreichen. Viele Schuldner befürchten, dass alle Gläubiger den Abstimmungstermin wahrnehmen und dagegen stimmen. Dem ist aber nicht so. Zunächst haben die Gläubiger einen gewissen Aufwand, um den Termin wahrzunehmen, was sie fürs Erste abschrecken wird. Zudem stellt der Insolvenzplan die Gläubiger besser als die reguläre Insolvenz. Das heißt, gegen den Insolvenzplan zu stimmen, wäre wirtschaftlicher Unsinn. Gläubiger, die möglicherweise gegen den Insolvenzplan stimmen, sind die Ausnahme. Ihre Motive sind regelmäßig auch nicht wirtschaftlicher Natur. Vielmehr handelt es sich z. B. um ehemalige Geschäftspartner oder Freunde, die wütend auf Sie sind und sich wünschen, dass Sie noch möglichst lange leiden. Diese Gläubiger kann man aber in besondere Gruppen aufteilen, sie damit isolieren und überstimmen. Erwarten Sie Widerstand, bilden Sie z. B. drei Gläubigergruppen. Zwei Gruppen bestehen aus den wohlgesonnenen Gläubigern und in der dritten versammeln Sie die Störenfriede. Die Gruppenmehrheit stimmt somit für den Insolvenzplan.

Wann ist der Insolvenzplan angenommen?

Erforderlich ist eine Mehrheit der beim Abstimmungstermin anwesenden Insolvenzgläubiger nach Köpfen und Summen. Das heißt: Zunächst wird ausgezählt, welcher der anwesenden oder vertretenen Gläubiger dafür ist und welcher dagegen. Das ist die Auszählung nach Köpfen. Im zweiten Schritt addiert das Gericht, wie hoch die Schuldsumme der zustimmenden Gläubiger ist und wie hoch die Schuldsumme der ablehnenden Gläubiger. Das ist die Auszählung nach Summen. Der Plan ist angenommen, wenn in beiden Fällen die Mehrheit erreicht ist.