FAQ und Tipps Insolvenzplan

Tipps zum Insolvenzplan. Hier finden Sie wichtigsten Tipps zum Insolvenzplan-Verfahren und zur Einjährigen Privatinsolvenz aus meiner täglichen Beratungspraxis für Sie zusammengestellt.

Tipps zur Abfindungszahlung für die Gläubiger im Insolvenzplan

Woher bekomme ich das Geld für den Insolvenzplan?
Wie hoch muss die Abfindung für die Gläubiger im Insolvenzplan sein?
Wann muss das Geld für den Insolvenzplan verfügbar sein?
Wer kann der Sponsor für den Insolvenzplan sein?
Ist die Abfindung für den Insolvenzplan verloren, falls der Plan scheitert?
Abfindung für den Insolvenzplan in Ratenzahlung möglich?

Tipps zum Abstimmungstermin und wie Sie die Gläubiger-Mehrheit erhalten

Welche Gläubiger-Mehrheiten braucht der Insolvenzplan?
Wie genau verläuft der Abstimmungstermin über den Insolvenzplan?
Ein Gläubiger wird garantiert gegen den Insolvenzplan stimmen. Wie gehe ich damit um?
Was sind die Folgen, falls der Insolvenzplan scheitert?
Ein Gläubiger will für den Insolvenzplan stimmen. Muss er zur Abstimmung persönlich anwesend sein?
Muss ich zum Abstimmungstermin persönlich anwesend sein?

Tipps, allgemein zum Insolvenzplan

Was passiert im Insolvenzplan mit Schulden aus unerlaubter Handlung?
Was sind die Vorteile des Insolvenzplans gegenüber einem außergerichtlichen Schuldenvergleich?
Findet auch im Insolvenzplanverfahren eine Verwertung meines Vermögens statt?
Können Sie meinen Insolvenzplan auch von Berlin aus betreuen?
Was passiert mit einem vergessenen Gläubiger beim Insolvenzplan?
Ist ein Insolvenzplan auch ohne Insolvenz möglich?

6 Gedanken zu „FAQ und Tipps Insolvenzplan

  1. Vielen Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort,

    In meinem Fall war es so, als ich nach der Vollmacht fragte und der Richter daraufhin ebenfalls die Frage aufgriff, dass der Finanzbeamte antwortete: „Nun werden Sie aber nicht komisch Herr B. Bei der Geschäftsstelle liegt eine generelle Vollmacht vor. Ich bin schließlich fast jede Woche hier. Wir können jederzeit die Vollmacht einsehen“. Der Richter hat darauf überhaupt nicht reagiert. Der Finanzamtsvertreter machte aber auch keinerlei Anstalten, die Vollmacht von dort abzuholen.

    Im Insolvenzplan gibt es leider nur 2 Gruppen, weil das Gericht von ursprünglich 4 Gruppen erst eine Gruppe monierte. Nach Nachbesserung des Planes dann eine weitere, so dass ich wegen der Androhung den Plan nicht zuzulassen, gezwungen war, einen Plan mit lediglich 2 Gläubigergruppen zu erstellen.

    In der Abstimmung stimmten dann alle Gläubiger der Gruppe zwei dem Plan zu. Das Finanzamt, als Gruppe eins, stimmte dagegen. Das Gericht lehnte darauf hin den Plan ab. Auf Nachfrage erfolgten dann die Rechtsmittelbelehrung, dass ich innerhalb von 2 Wochen sofortige Beschwerde einlegen könne.

    Meine Fragen lauten nun:
    1.Kann durch eine sofortige Beschwerde das Landgericht den Insolvenzplan „bestätigen“, oder wird zurück an das Amtsgericht verwiesen?
    2. Wie sind in meinem Fall überhaupt die Erfolgsaussichten?
    3. Würde für den Fall, dass das Landgericht es als ausreichend erachten würde, dass eine Vollmacht bei der Geschäftsstelle hinterlegt sei, eine „generelle“ Vollmacht genügen, oder ist hier nicht ohnehin eine Vollmacht speziell für das konkrete Verfahren erforderlich?
    4. Woraus ergibt es sich, dass die Vollmacht im Termin vorzulegen ist?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    Roland B

    • Jörg Franzke sagt:

      Ich glaube nicht, dass eine Beschwerde Erfolg hat. Die Gruppenbildung im Insolvenzplan ist halt nicht glücklich verlaufen. Das hätte man vorher wissen müssen oder man hätte den Insolvenzplan im Termin noch zurücknehmen und nachbessern können. Wenn der Richter die Bevollmächtigung anerkannt hat, weil der Finanzbeamte von Person her bei Gericht bekannt war, ist eine Beschwerde aussichtslos.

      • Welche Möglichkeiten bleiben denn noch, um das Verfahren mit einem Insolvenzplan abzuschließen? Ist es möglich, einen neuen Plan einzureichen? Wenn ja, gibt es Fristen zu beachten?

        • Jörg Franzke sagt:

          Man kann einen Insolvenzplan erneut einreichen, nachdem man einen Insolvenzplan das erste Mal zurückgenommen hat. Aber dann muss das Angebot besser sein, als beim ersten Antrag. Andernfalls kann das Gericht wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit den Plan zurückweisen.

  2. Sehr geehrter Herr RA Frazke,
    ich habe einige Fragen zu Ihrem Beitrag: „Wie läuft der Abstimmungstermin über den Insolvenzplan ab?“

    1. „Bei juristischen Personen als Gläubiger wie beispielsweise eine GmbH, muss ein Mitglied der Geschäftsführung erscheinen oder ein Anwalt, der die GmbH vertritt.“
    Wie sieht es beim Finanzamt aus? wer darf dort erscheinen und woraus ergibt sich das?
    2. „Gläubiger dürfen sich im Abstimmungstermin nur von Rechtsanwälten vertreten lassen. Der Rechtsanwalt muss die Original-Vollmacht vorlegen.
“
    Muss die Vollmacht im Termin vorgelegt werden, oder reicht es aus, wenn der Vertreter des Finanzamtes (ein Mitarbeiter des Finanzamtes) behauptet, eine generelle Vollmacht bei der Geschäftsstelle des Gerichts hinterlegt hat Gerichts hinterlegt zu haben?

    • Jörg Franzke sagt:

      Bei dem Finanzamt reicht es aus, wenn irgend ein Mitarbeiter kommt, der sich ausweist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Richter bei Behördenvertreter überhaupt nicht nachprüfen.
      Es muss eine Originalvollmacht im Termin vorgelegt werden, eine bloße mündliche Versicherung, man sei bevollmächtigt, reicht auch bei dem Finanzamt nicht. aus.

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