Fachgebiete im Insolvenzrecht

Welches Verfahren aus den Schulden für Sie das Beste ist, richtet sich zunächst danach, ob Sie eine Privatperson sind oder ein Unternehmer oder ein Unternehmen. Privatpersonen entscheiden sich für die Privatinsolvenz und falls die Entschuldung möglichst schnell eintreten soll, für die Planinsolvenz. Für Unternehmer und Unternehmen kommt je nachdem, ob Sie das Unternehmen retten oder beenden möchten, das Schutzschirmverfahren, die Insolvenz in Eigenverwaltung, das Restrukturierungsverfahren oder eine reguläre Insolvenz in Betracht. Gerne zeige ich Ihnen den schnellsten und sichersten Weg aus den Schulden.

Beratung für Unternehmen

Restrukturierungsverfahren

Das seit dem 01.01.21 geltende Restrukturierungsverfahren (das Gesetz dazu heißt: StaRUG) dient dazu, die drohende Insolvenz eines Unternehmens abzuwenden. Hierzu wird bei Gericht zunächst ein ca. dreimonatiger Gläubigerschutz erwirkt. Das Unternehmen erstellt in dieser Zeit einen Restrukturierungsplan, verhandelt mit den Gläubigern und lässt diese darüber abstimmen. Wird der Restrukturierungsplan von 3/4 der Gläubiger angenommen, ist die drohende Insolvenz abgewendet.

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Schutzschirmverfahren

Das Schutzschirmverfahren ist ein spezielles Insolvenzverfahren. Das Unternehmen wird nicht abgewickelt, sondern bleibt erhalten. Die Geschäftsführung führt den Geschäftsbetrieb in Eigenverwaltung und ohne Insolvenzverwalter fort. Das Schutzschirmverfahren endet mit einem Schuldenvergleich, dem Insolvenzplan. Das Unternehmen bezahlt die vereinbarte Quote und ist von allen Schulden befreit.

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Insolvenz in Eigenverwaltung

Die Insolvenz in Eigenverwaltung ist fast das gleiche wie ein Schutzschirmverfahren. Der Unterschied besteht in der Zulassungsvoraussetzung. Für das Schutzschirmverfahren muss das Unternehmen aufwändig nachweisen, dass es noch nicht zahlungsunfähig gemäß § 17 InsO ist. Diesen Nachweis benötigt man für die Insolvenz in Eigenverwaltung nicht. Das Unternehmen kann bereits zahlungsunfähig sein und wird trotzdem zur Sanierung zugelassen.

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GmbH-Insolvenz

Die GmbH-Insolvenz MUSS der Geschäftsführer einer GmbH oder UG beantragen, sobald das Unternehmen zahlungsunfähig im insolvenzrechtlichen Sinne ist. Die GmbH Insolvenz ist das richtige Verfahren, wenn der Geschäftsführer das Unternehmen nicht retten will. Andernfalls beantragt der das Schutzschirmverfahren oder die Insolvenz in Eigenverwaltung.

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Beratung für Privatpersonen und Kleinunternehmer

Planinsolvenz

Mit der Planinsolvenz verkürzen Sie die Laufzeit einer Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz auf 1 Jahr. Zunächst beantragen Sie ein gewöhnliches Insolvenzverfahren. Im Insolvenzverfahren bietet Ihr Sponsor den Gläubigern eine Sonderzahlung. Über dieses Angebot stimmen die Gläubiger in einem Gerichtstermin ab. Bei Zustimmung erhalten die Gläubiger die Sonderzahlung und verzichten auf die Restschuld. Die Insolvenz ist beendet und Sie sind schuldenfrei.

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Privatinsolvenz

Mit der Privatinsolvenz befreien Sie sich aus den Schulden und finden in ein normales Leben zurück. Die private Insolvenz dauert seit dem 01.10.20 nur noch drei Jahre. Danach erteilt das Gericht die Restschuldbefreiung: Sie sind schuldenfrei. Während der Privatinsolvenz ist Ihnen ein Insolvenzverwalter zugeteilt. An diesen müssen Sie Ihr pfändbares Einkommen abführen und Ihr wertvollens Vermögen abgeben. Beispielsweise Ihr Auto oder Lebensversicherung. Als Anwalt für Insolvenzrecht begleite ich Sie aus den Schulden.

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Regelinsolvenz

Die Regelinsolvenz entspricht der Privatinsolvenz und gilt für Selbständige. Nach drei bis sechs Jahren Laufzeit erteilt das Gericht die Restschuldbefreiung. Ihre Selbständigkeit kann in der Regelinsolvenz weiterlaufen. Verhalten Sie sich klug, wird der Insolvenzverwalter Ihre Selbständigkeit aus der Insolvenzmasse freigeben. Das bedeutet: Sie bezahlen nur noch eine Monatspauschale zur Insolvenzmasse und sind ansonsten frei.

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GmbH-Insolvenz

Die GmbH-Insolvenz MUSS der Geschäftsführer einer GmbH oder UG beantragen, sobald das Unternehmen zahlungsunfähig im insolvenzrechtlichen Sinne ist. Die GmbH Insolvenz ist das richtige Verfahren, wenn der Geschäftsführer das Unternehmen nicht retten will. Andernfalls beantragt der das Schutzschirmverfahren oder die Insolvenz in Eigenverwaltung.

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