Immobilien-Entwickler schafft Planinsolvenz mit 0,67% Quote

Immobilien-Entwickler schafft Planinsolvenz mit 0,67% Quote

Immobilien-Entwickler schafft Planinsolvenz mit 0,67% Quote

Bauunternehmer lebt nach Unternehmenspleite über 20 Jahre mit Schulden. Ich habe ihn mit der Planinsolvenz endlich von den Altlasten entschuldet. Die Verschuldung hat 6.5 Mio € betragen. Für den Insolvenzplan konnte der Mandant einen Sponsor in Höhe von 30.000€ finden. Die Gläubiger gaben sich im Abstimmungstermin über den Insolvenzplan mit einer Quote von gerade einmal 0,67% zufrieden und verzichteten auf den Rest.

64 jähriger Immobilien-Entwickler gelingt mit meiner Hilfe Insolvenzplan und startet neu

Der Fall

Der Schuldner ist Lehrer, hat diesen Beruf jedoch nie ausgeübt. Statt dessen machte er sich nach dem Studienabschluss als Bauträger und Immobilien-Dienstleister mit verschiedenen Personen- und Kapitalgesellschaften sowie als Einzelunternehmer selbstständig. Die Beteiligungen und die selbständige Tätigkeit gab der Schuldner im Jahr 2010 unfreiwillig auf. Stand heute ist er als Arbeitnehmer bei der GmbH seiner Tochter als Sachbearbeiter angestellt. Sein monatliches Nettoeinkommen liegt unter der gesetzlichen Pfändungsgrenze unter Berücksichtigung einer Unterhaltspflicht und beträgt
ca. 1.312 €

Insolvenzursache

Eine gesetzliche Änderung im Jahr 2000 machte das Geschäftsmodell des Schuldners zunichte. Bisher hatte der Schuldner erfolgreich Eigentumswohnungen errichtet und saniert und diese an Privatpersonen verkauft. Der Wegfall eines Steuerprivileges verteuerte den Erwerb von Eigentumswohnungen für seine Kunden erheblich. Aufgrund des damit einhergehenden Nachfrage-Rückgangs gerieten Bauträgergesellschaften in die Zahlungsunfähigkeit und der Schuldner musste Insolvenzverfahren beantragen. Später versuchte der Schuldner sich als selbständiger Immobiliendienstleister. Auch diese Selbständigkeit musste er wieder aufgeben. Ursächlich hierfür war die Inanspruchnahme aus Geschäftsführerhaftung als Folge der Bauträger-Insolvenzverfahren.

Vergleichsrechnung

Dieser Insolvenzplan stellt die Gläubiger besser aus die Regelinsolvenz: Der 64 jährige Schuldner hat den Beruf als Lehrer nie ausgeübt. Chancen auf eine Anstellung als Lehrer bestehen ohne jede Berufspraxis und ein Jahr vor dem gesetzlichen Rentenalter nicht. Weil eine Anstellung in dem gelernten Beruf aus diesen Gründen nicht in Frage kommt, ist die Erwerbstätigkeit des Schuldners angemessen, wenn sein Einkommen dem durchschnittlichen Einkommen eines ungelernten Arbeitnehmers entspricht. Bei einem ungelernten Arbeitnehmer sind Stundensätze in Höhe des Mindestlohnes von 8,84 € oder leicht darüber angemessen. Eine Vergütung nach dem Mindestlohn überschreitet nicht die gesetzliche Pfändungsgrenze bei einer Unterhaltsverpflichtung in Höhe von 1.569 € Nettoeinkommen.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Summe der Verbindlichkeiten insgesamt 6.500.000 €
  • Sonderzahlung des Plangaranten 30.000 €
  • Quote für Gläubiger 0,67 %
  • Dauer des Insolvenzplanverfahrens 13 Monate
  • Schuldenverzicht 99% 99%
  • Quote des Insolvenzplans 1% 1%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 15% 15%

Herr Franzke hat das Verfahren stringent und erfolgreich durchgeführt. Alle wichtigen Fragen wurden umgehend persönlich erörtert und geklärt. Man ist als Mandant bei Herrn Franzke in kompetenten Händen und fühlt sich gut beraten.

Kommentar des Mandanten

auf Provenzexpert.de

Bauunternehmerin entschuldet sich mit 0,57 % Quote

Bauunternehmerin entschuldet sich mit 0,57 % Quote

Planinsolvenz entschuldet Bauunternehmerin bei 0,57 % Quote

Eine Bauunternehmerin war mit 1.2 Mio€ verschuldet. Mit Hilfe der Planinsolvenz haben wir  die Gläubiger mit einer Sonderzahlung von 10.000€ abgefunden. Trotz einer Quote von gerade einmal 0,57% akzeptierten die Gläubiger den Insolvenzplan und verzichteten auf die restlichen Forderungen in Höhe von 99,43%. Planinsolvenzen sind also auch bei nur ganz geringen Quoten aussichtsreich.

Eine Baunternehmerin ist wieder schuldenfrei wegen Insolvenzplan

Der Fall

Die Schuldnerin ist Heilerzieherin von Beruf. Im Jahr 2007 gab sie ihre Anstellung als Heilerzieherin auf und machte sich mit einem Baubetrieb als Einzelunternehmerin selbständig. Der Baubetrieb wurde als Familienbetrieb geführt. Der Vater der Schuldnerin kümmerte sich als gelernter Maurermeister um die Baustellen und die Schuldnerin um die Buchhaltung und den Verwaltungskram. Dem Trend der Zeit folgend verlagerte die Schuldnerin ihr Geschäftsmodell im Laufe der Zeit weg von der klassischen Bauausführung und hin zur Errichtung und Wartung von Solaranlagen.

Insolvenzursache

Leider erwies sich das neue Geschäftsmodell als nicht tragfähig. Nach Kürzung der staatlichen Solaranlagen-Förderung blieben die Aufträge weg. Die Schuldnerin schaffte es nicht, ihren Betrieb in der gebotenen Zeit herunterzufahren und geriet aufgrund langfrister Verpflichtungen in Zahlungsunfähigkeit. Sie meldete das Gewerbe ab und bemühte sich noch jahrelang um eine außergerichtliche Rückzahlungsvereinbarung. Nachdem die Gläubiger stur an ihren Forderungen festhielten, entschied sie sich für eine Entschuldung mit Hilfe der Planinsolvenz.

Vergleichsrechnung

Die Schuldnerin ist im Insolvenzverfahren zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit verpflichtet. Vergleiche mit Hilfe von Internet-Portalen haben ergeben, dass das durchschnittliche Nettoeeinkommen einer Heilerzieherin bei ca. 1.800 € liegt. Die Schuldnerin verdient derzeit nebenberuflich ca. 450 € netto monatlich. Pfändbares Einkommen ergibt sich hieraus nicht. Dadurch erleiden ihre Gläubiger jedoch keinen Nachteil, weil die Schuldnerin auch bei Ausübung einer Erwerbstätigkeit als Heilerzieherin unter Berücksichtigung der drei bestehenden Unterhaltspflichten kein pfändbares Einkommen erwirtschaften würde.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Summe der Verbindlichkeiten ca. 1.220.000 €.
  • Zahlung des Plangaranten 10.000 €
  • Quote bei 0,578 %
  • Dauer der Planinsolvenz 12 Monate
  • Schuldenverzicht 99% 99%
  • Quote des Insolvenzplans 1% 1%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 17% 17%

Ich hatte großes Glück, Herrn Franzke zu finden. Er hat mir schnell und zielstrebig aus einer scheinbar auswegslogen Situation geholfen.
Vielen Dank an Herrn Franzke und sein Team.
Mfg S.M

Kommentar der Mandantin

auf provenexpert.de

Insolvenzplan schafft Schuldenschnitt von 1 Mio €

Insolvenzplan schafft Schuldenschnitt von 1 Mio €

Planinsolvenz schafft 1 Mio € Schuldenschnitt 

ein gut etablierter Diplom Ingenieur wollte sich und seiner Familie ein Mehrfamilienhaus bauen. Während der Bauausführungen ging der beauftragte Generalunternehmer pleite. Das Bauvorhaben wurde zum Fiasko. Am Ende musste der Mandant die Abrisskosten der Bauruine übernehmen, bei gleichzeitiger Haftung für sämtliche Baukredite. Erfreulicherweise gelang es mir, den Mandanten mit einer Planinsolvenz zu entschulden. Der Mandant kaufte sich mit 1% Quote von Schulden in Höhe von rund 1 Mio € frei. 

Ein Mandant hat seit Insolvenzplan 1 Mio Euro Schulden weniger

Der Fall

Der Schuldner ist Ingenieur und arbeitete nach der Ausbildung in diesem Fachgebiet als Arbeitnehmer in verschiedenen Unternehmen. Im Jahr 1990 machte er sich als Energieberater zunächst nebenberuflich selbständig. Nachdem sich ein wirtschaftlicher Erfolg der nebenberuflichen Selbständigkeit eingestellt hatte, kündigte der Schuldner das Anstellungsverhältnis und setzte die Erwerbstätigkeit als selbständiger Gesellschafter-Geschäftsführer der von ihm gegründeten I GmbH fort. Im Jahr 2006 verkaufte der Schuldner die Gesellschaftsanteile der seiner GmbH und arbeitete dort zum Zwecke einer geregelten Übergabe noch zwei Jahre als Fremd-Geschäftsführer und wurde dann abberufen. Nach einer weiteren kurzen Tätigkeit als Geschäftsführer bei einem mittelständischen Unternehmen und nachdem der Schuldner aus der Arbeitslosigkeit heraus keinen neuen Job gefunden hatte und nach Zerrüttung der Ehe, wanderte er im Jahr 2011 nach England aus und versuchte dort, wirtschaftlich wieder Fuß zu fassen. Der Schuldner hielt sich in England mit Gelegenheitsjobs über Wasser und kehrte wirtschaftlich erfolglos wieder zu seiner Familie nach Deutschland zurück. Im Jahr 2016 erlitt der Schuldner einen Schlaganfall. Seit dem ist seine Seh- und Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Um überhaupt eine Beschäftigung zu haben, arbeitet der Schuldner Stand heute im Familienbetrieb als Aushilfe für 600 € brutto. Im Übrigen bestreitet er seinen Lebensunterhalt durch Zuwendungen der Ehefrau.

Insolvenzursache

Zum Zwecke der Altersabsicherung kaufte der Schuldner ein Mehrfamilienhaus in Sachsen-Anhalt und ließ dieses von einem Generalunternehmer sanieren. Unmittelbar nach der Sanierung ging der Generalunternehmer pleite. Die Pleite hatte zur Folge, dass der Schuldner keine Schlussrechnung über die geleisteten Arbeiten erhielt. Die Schlussrechnung wiederum war Voraussetzung für die Auszahlung einer Anschlussfinanzierung der Immobilie. Nachdem die finanzierende Bank sich dauerhaft weigerte, die Finanzierung aufgrund der fehlenden Schlussrechnung fortzusetzen, geriet der Schuldner in Zahlungsunfähigkeit und schließlich nach Zwangsversteigerung der Immobilie in Vermögensverfall.

Vergleichsrechnung

Dieser Insolvenzplan stellt die Gläubiger besser aus die Regelinsolvenz: Der 63 jährige Schuldner hat vor ca. einem Jahr einen Schlaganfall erlitten und ist vollständig oder zumindest eingeschränkt arbeitsfähig. Chancen auf eine Neueinstellung in dem gelernten Beruf als Ingenieur sind daher aussichtslos, zumal der Schuldner unmittelbar vor dem Erreichen des Rentenalters steht. Der Schuldner erwirtschaftet derzeit nur ein geringfügiges Einkommen. Dadurch erleiden die Gläubiger jedoch keinen Nachteil, vom Schuldner kein fiktives Einkommen mehr zu erwarten ist. Auch die Rentenanwartschaften des Schuldners werden aufgrund jahrzehntelanger Selbständigkeit unterhalb der gesetzlichen Pfändungsgrenze liegen.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 15.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 947.000 €
  • Quote des Insolvenzplans: 1,43 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 15 Monate
  • Schuldenverzicht 99% 99%
  • Quote des Insolvenzplans 1% 1%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 16% 16%

Super Beratung, einmal mehr wurde ich von Herrn Franzke und seinem Team hervorragend betreut und beraten. Unsere langjährige Zusammenarbeit ist immer sehr positiv und können deshalb die Dienstleistungen von RA Franzke guten Gewissens weiterempfehlen.

Kommentar des Mandanten

auf provenzexpert.de

Planinsolvenz befreit Handwerker von uralten Schulden

Planinsolvenz befreit Handwerker von uralten Schulden

Planinsolvenz befreit Handwerker von uralten Schulden

Ein Handwerker verschuldete sich vor rund 20 Jahren als Geschäftsführer einer GmbH für Innenausbau. Jahrelang schlug er sich mit den Schulden durch. Er hoffte stets darauf, es irgendwie noch zu schaffen. Zunächst versuchte er es mit Ratenzahlung, danach mit einem Einkommen unterhalb der Pfändungsgrenze. Endlich entschied der Handwerker sich für eine Planinsolvenz. Wir konnten ihn innerhalb von 13 Monaten und einer Quotenzahlung von 15.000 € schließlich entschulden.

Handwerker ist cool nach erfolgreichem Insolvenzplan

Der Fall

In der am 02.08.2016 eröffneten Planinsolvenz legt der Schuldner gemäß § 218 Abs. 1 S. 1 InsO den folgenden Insolvenzplan zur Prüfung und zur Erörterung und Abstimmung vor. Zweck des Planinsolvenzverfahrens ist es, den Gläubigern eine bessere und schnellere Befriedigung verschaffen und die Verfahrensdauer zu verkürzen. Der Schuldner ist ledig und ist gegenüber seinem minderjährigen Kind zum Unterhalt verpflichtet. Er leistet hierauf eine monatliche Zahlung in Höhe von 400 €. Er lebt unter einfachen Verhältnissen in einer Mietwohnung.

Insolvenzursache

Im Jahr 1989 wagte der Schuldner den Sprung in die Selbständigkeit und gründete eine GmbH für Böden- und Innenausbau. Der Unternehmenskauf wurde von vier Banken finanziert Leider mißlang die Selbständigkeit. Nachdem das Unternehmen in eine Krise geraten war, musste der Schuldner im Jahr 1999 Insolvenz anmelden. Aufgrund persönlicher Bürgschaften gegenüber Banken und Baustofflieferanten gerieten auch die finanziellen Verhältnisse des Schuldners durcheinander. Der Schuldner versuchte über Jahre, seine Schulden außergerichtlich zu regulieren, scheiterte jedoch damit.

Vergleichsrechnung

Der Schuldner ist derzeit als Arbeitnehmer in einem Callcenter angestellt. Sein Nettoeinkommen beträgt monatlich 1.800 €. Unter Berücksichtigung seiner Unterhaltspflicht beträgt der pfändbare Teil seines Einkommens gemäß gesetzlicher Pfändungstabelle ca. 178 €. Diese monatlichen pfändbaren Beträge führt der Arbeitgeber an die Insolvenzmasse ab.

Die Höhe des derzeitigen Einkommens entspricht der gesetzlichen Obliegenheit eines Schuldners zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit während der Planinsolvenz. Die Angemessenheit einer Erwerbstätigkeit richtet sich nach der beruflichen Qualifikation eines Schuldners und dem durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen in diesem Beruf.

Vergleiche mit Hilfe von Internet-Portalen haben ergeben, dass das durchschnittliche Brutto-Einkommen eines Bodenlegers zwischen 1.525 – 2.983 € liegt. Damit liegt das Einkommen des Schuldners von 1.800 € netto in der Mitte des durchschnittlichen Erwerbseinkommens Somit kommt der Schuldner in ausreichendem Maße seinen Erwerbsobliegenheiten nach.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 15.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 680.000 €
  • Quote des Insolvenzplans: 2,2 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 13 Monate
  • Schuldenverzicht 98% 98%
  • Quote des Insolvenzplans 2% 2%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 21% 21%

Herr RA Franzke weiß was er tut.Nach Aufgabe meiner Firma, in der ich persönlich haftende Mitgesellschafterin war, hat er mich durch eine anschließende Privatinsolvenz mit Insolvenzplan geführt. Seine Beratung ist qualifiziert, routiniert und fachmännisch. So, wie er den Ablauf des Verfahrens im Beratungsgespräch erklärt hatte, ist es abgelaufen. Jederzeit standen er und seine ebenfalls äußerst freundlichen und kompetenten Mitarbeiterinnen für Fragen zur Verfügung. Seine ruhige Art, gewürzt mit einer Spurt trockenem Humor hat mir sehr über die Verfahrenszeit geholfen, Mut gemacht und beruhigt. Seine Arbeitsweise ist bündig und durchgehend schlüssig. Ich bedanke mich sehr herzlich bei Herrn RA Franzke und seinem Team. Ich kann und werde ihn 100 % weiterempfehlen.

Kommentar des Mandanten

auf provenexpert.de

Insolvenzplan ermöglicht Bauhandwerker den Neustart

Insolvenzplan ermöglicht Bauhandwerker den Neustart

Planinsolvenz ermöglicht Bauhandwerker den Neustart

Die Planinsolvenz entschuldet einen Bauhandwerker innerhalb von 7 Monaten. Der Bauhandwerker war in Schulden geraten, nachdem dieser als Geschäftsführer einer Familien-GmbH wegen ruinöser Aufträge gescheitert war.

Mauer ist glücklich nach Schuldbefreiung aufgrund Insolvenzplan

Der Fall

Der Schuldner ist Verwaltungsfachangestellter von Beruf, arbeitete jedoch von Beginn an als Fremd-Geschäftsführer in kleineren Handwerksbetrieben des Familienverbundes. Von 1998 bis 2003 war er als technischer Kaufmann geschäftsführender Inhaber der Firma E. GmbH. Heute arbeitet der Schuldner als angestellter Geschäftsführer bei der H. Haustechnik GmbH und erhält eine monatliche Nettovergütung von ca. 1.415 €.

Insolvenzursache

Die Insolvenzursachen sind auf der gescheiterten Selbständigkeit begründet. Aufgrund der Insolvenzverfahren mehrerer Auftraggeber und Bauträger erlitt der Schuldner erhebliche Umsatzausfälle, so dass er als Folge seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte und in Vermögensverfall geriet.

Vergleichsrechnung

Dieser Insolvenzplan stellt die Gläubiger besser aus die Regelinsolvenz. Der Schuldner ist im Insolvenzverfahren zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit verpflichtet. Die Angemessenheit einer Erwerbstätigkeit richtet sich nach der beruflichen Qualifikation eines Schuldners.
Vergleiche mit Hilfe von Internet-Portalen haben ergeben, dass das durchschnittliche Einkommen eines Verwaltungsfachangestellten zwischen 1.966 und 4.346 € liegt. Der Schuldner ist derzeit mit einem Nettogehalt in Höhe von 1415 € angestellt. Pfändbares Einkommen ergibt sich aufgrund der Unterhaltsverpflichtungen nicht. Dadurch erleiden seine Gläubiger jedoch keinen Nachteil, weil der Schuldner auch bei Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit kein pfändbares Einkommen erwirtschaften würde. Der Schuldner ist mit dem Makel eines Insolvenzverfahrens behaftet. Bei einer Neueinstellung als Arbeitnehmer wäre das durchschnittliche Erwerbseinkommen des Schuldners am unteren Rand der vorgenannten Einkommensskala anzusiedeln, hier also bei ca. 1.966 € € Bruttoeinkommen. Gemäß www.brutto-netto-rechner.info würde das Nettoeinkommen des Schuldners dann ca. 1.450 € betragen. Aufgrund der Unterhaltsverpflichtungen würde sich auch hier kein pfändbares Einkommen ergeben. Mithin ist die derzeit ausgeübte Erwerbstätigkeit als angemessen anzusehen.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 10.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 59.039 €
  • Quote des Insolvenzplans: 12,43 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 7 Monate
  • Schuldenverzicht 86% 86%
  • Quote des Insolvenzplans 14% 14%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 12% 12%

Herr Franzke hat meinen Geschäftspartner und mich fundiert zum Thema „Insolvenzplan-Verfahren“ beraten und dieses für uns dann auch diskret und erfolgreich umgesetzt. Seine Expertise steht ausser Frage. Ich kann Herr Franzke als Partner im Kontext von Privat- und Unternehmensinsolvenzen uneingeschränkt empfehlen!

Kommentar des Mandanten

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Insolvenzplan entschuldet Physiker nach Pleite beim Eigenheim-Bau

Insolvenzplan entschuldet Physiker nach Pleite beim Eigenheim-Bau

Planinsolvenz entschuldet Physiker nach Pleite beim Eigenheim-Bau

Ein Physiker hat Pech beim Bau seines neuen Eigenheims. Der Insolvenzplan holt ihn aus den Schulden und in ein normales Leben zurück.

Insolvenzplanverfahren befreit Physiker mit dem Insolvenzplan

Der Fall

Der Schuldner ist Physiker von Beruf. Er war in den ersten Jahren seines Berufslebens am Hahn-Meitner-Institut als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Arbeitnehmerverhältnis tätig und promovierte an der TU Berlin. Nach der Promotion bewarb sich der Schuldner um einen Arbeitsplatz als Physiker, konnte jedoch keinen Arbeitsplatz finden. Um den Lebenserwerb zu bestreiten, begann der Schuldner im Jahr 1996 mit Nachhilfeunterricht für Schüler. Von dem Nachhilfeunterricht konnte der Schuldner über Jahrzehnte auskömmlich leben. Allerdings ist der Bedarf an Nachhilfe in den letzten Jahren stark zurückgegangen, sodass der Schuldner heute über ein monatliches Einkommen in Höhe von ca. 1.500 € verfügt.

Insolvenzursache

In Vermögensverfall ist der Schuldner im Jahre 2011 geraten. Der Schuldner hatte sich mit dem Bau eines Eigenheims stark verschuldet. Dabei geriet er an einen unseriösen Bauunternehmer, der die Gutgläubigkeit des Schuldners ausnutzte. Am Ende sah sich der Schuldner der dreifachen Höhe der ursprünglich geplanten Baukosten gegenüber. Die Verschuldung geriet außer Kontrolle. Heute ist die Immobilie zwangsversteigert und der Schuldner hat einen Offenbarungseid geleistet.

Vergleichsrechnung

Der Schuldner ist im Insolvenzverfahren zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit verpflichtet. In der Annahme, dass das reguläre Insolvenzverfahren 60 Monate andauert, würden die fiktiven Einkommenserlöse 60 Monate mal das sich daraus ergebende pfändbare Einkommen betragen.

Die Angemessenheit einer Erwerbstätigkeit richtet sich nach der beruflichen Qualifikation eines Schuldners und dem durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen in diesem Beruf.

Der Schuldner ist promovierter Physiker von Beruf, hat diesen Beruf jedoch nur in den Jahren 2007 – 2010 als Arbeitnehmer bei der FU Berlin ausgeübt. Dieses Beschäftigungsverhältnis gab der Schuldner aufgrund Erfolglosigkeit und auf Druck der Universitätsleitung wieder auf. Chancen auf eine Anstellung in diesem Beruf bestehen nicht.  Aus diese Gründen entspricht die angemessene Erwerbsobliegenheit des Schuldners der eines angelernten Sachbearbeiters.

Vergleiche mit Hilfe von Internet-Portalen haben ergeben, dass das durchschnittliche Brutto – Einkommen eines Sachbearbeiters bei 1.636 – 3.284 € liegt. Der Schuldner könnte folge dessen trotz seiner beruflichen Qualifikation (promovierter Physiker) zumindest als Sachbearbeiter tätig sein und dabei ein Gehalt in Höhe von ca. 1.800 € erzielen. Ein höheres Einkommen als Sachbearbeiter ist unwahrscheinlich, da der Schuldner mit 55 Jahren weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat.

Der Vorteil dieses Insolvenzplans für die Gläubiger besteht nun darin, dass dieser Insolvenzplan die Gläubiger besser befriedigt, indem die Plangarantin eine über das zu erwartende Einkommen hinausgehende Befriedigung bietet. Ferner erhalten die Gläubiger die Ausschüttung bei Zustimmung zu diesem Insolvenzplan sofort und nicht nicht erst nach Abschluss des regulären Insolvenzverfahrens. Der Insolvenzplan befreit die Insolvenzmasse außerdem vor zusätzlichen Verwaltungskosten.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 10.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 225.704 €
  • Quote des Insolvenzplans: 3,37 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 25 Monate
  • Schuldenverzicht 96% 96%
  • Quote des Insolvenzplans 4% 4%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 33% 33%

Der Ablauf und vor allem der Ausgang meines Insolvenplanverfahrens waren fast genauso wie angekündigt, allerdings mit einer Ausnahme: es dauerte zwei Jahre und damit doppelt so lange wie vorgesehen. Wer und welche Umstände dafür verantwortlich sind, kann ich nur glauben und hinnehmen. Herr Franzke war für mich immer erreichbar, allerdings hätte ich mir mehr Kommunikation von seiner Seite gewünscht. Detailinformationen erhielt ich häufig erst auf Nachfrage. Seine freundliche und umgängliche Art ist sehr angenehm. Der Erfolg gibt ihm recht, der Mann weiß, was er tut, ich kann ihn für das IPV uneingeschränkt empfehlen.

Kommentar des Mandanten