Bauunternehmerin entschuldet sich mit 0,57 % Quote

Bauunternehmerin entschuldet sich mit 0,57 % Quote

Planinsolvenz entschuldet Bauunternehmerin bei 0,57 % Quote

Eine Bauunternehmerin war mit 1.2 Mio€ verschuldet. Mit Hilfe der Planinsolvenz haben wir  die Gläubiger mit einer Sonderzahlung von 10.000€ abgefunden. Trotz einer Quote von gerade einmal 0,57% akzeptierten die Gläubiger den Insolvenzplan und verzichteten auf die restlichen Forderungen in Höhe von 99,43%. Planinsolvenzen sind also auch bei nur ganz geringen Quoten aussichtsreich.

Eine Baunternehmerin ist wieder schuldenfrei wegen Insolvenzplan

Der Fall

Die Schuldnerin ist Heilerzieherin von Beruf. Im Jahr 2007 gab sie ihre Anstellung als Heilerzieherin auf und machte sich mit einem Baubetrieb als Einzelunternehmerin selbständig. Der Baubetrieb wurde als Familienbetrieb geführt. Der Vater der Schuldnerin kümmerte sich als gelernter Maurermeister um die Baustellen und die Schuldnerin um die Buchhaltung und den Verwaltungskram. Dem Trend der Zeit folgend verlagerte die Schuldnerin ihr Geschäftsmodell im Laufe der Zeit weg von der klassischen Bauausführung und hin zur Errichtung und Wartung von Solaranlagen.

Insolvenzursache

Leider erwies sich das neue Geschäftsmodell als nicht tragfähig. Nach Kürzung der staatlichen Solaranlagen-Förderung blieben die Aufträge weg. Die Schuldnerin schaffte es nicht, ihren Betrieb in der gebotenen Zeit herunterzufahren und geriet aufgrund langfrister Verpflichtungen in Zahlungsunfähigkeit. Sie meldete das Gewerbe ab und bemühte sich noch jahrelang um eine außergerichtliche Rückzahlungsvereinbarung. Nachdem die Gläubiger stur an ihren Forderungen festhielten, entschied sie sich für eine Entschuldung mit Hilfe der Planinsolvenz.

Vergleichsrechnung

Die Schuldnerin ist im Insolvenzverfahren zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit verpflichtet. Vergleiche mit Hilfe von Internet-Portalen haben ergeben, dass das durchschnittliche Nettoeeinkommen einer Heilerzieherin bei ca. 1.800 € liegt. Die Schuldnerin verdient derzeit nebenberuflich ca. 450 € netto monatlich. Pfändbares Einkommen ergibt sich hieraus nicht. Dadurch erleiden ihre Gläubiger jedoch keinen Nachteil, weil die Schuldnerin auch bei Ausübung einer Erwerbstätigkeit als Heilerzieherin unter Berücksichtigung der drei bestehenden Unterhaltspflichten kein pfändbares Einkommen erwirtschaften würde.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Summe der Verbindlichkeiten ca. 1.220.000 €.
  • Zahlung des Plangaranten 10.000 €
  • Quote bei 0,578 %
  • Dauer der Planinsolvenz 12 Monate
  • Schuldenverzicht 99% 99%
  • Quote des Insolvenzplans 1% 1%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 17% 17%

Ich hatte großes Glück, Herrn Franzke zu finden. Er hat mir schnell und zielstrebig aus einer scheinbar auswegslogen Situation geholfen.
Vielen Dank an Herrn Franzke und sein Team.
Mfg S.M

Kommentar der Mandantin

auf provenexpert.de

Insolvenzplan schafft Schuldenschnitt von 1 Mio €

Insolvenzplan schafft Schuldenschnitt von 1 Mio €

Planinsolvenz schafft 1 Mio € Schuldenschnitt 

ein gut etablierter Diplom Ingenieur wollte sich und seiner Familie ein Mehrfamilienhaus bauen. Während der Bauausführungen ging der beauftragte Generalunternehmer pleite. Das Bauvorhaben wurde zum Fiasko. Am Ende musste der Mandant die Abrisskosten der Bauruine übernehmen, bei gleichzeitiger Haftung für sämtliche Baukredite. Erfreulicherweise gelang es mir, den Mandanten mit einer Planinsolvenz zu entschulden. Der Mandant kaufte sich mit 1% Quote von Schulden in Höhe von rund 1 Mio € frei. 

Ein Mandant hat seit Insolvenzplan 1 Mio Euro Schulden weniger

Der Fall

Der Schuldner ist Ingenieur und arbeitete nach der Ausbildung in diesem Fachgebiet als Arbeitnehmer in verschiedenen Unternehmen. Im Jahr 1990 machte er sich als Energieberater zunächst nebenberuflich selbständig. Nachdem sich ein wirtschaftlicher Erfolg der nebenberuflichen Selbständigkeit eingestellt hatte, kündigte der Schuldner das Anstellungsverhältnis und setzte die Erwerbstätigkeit als selbständiger Gesellschafter-Geschäftsführer der von ihm gegründeten I GmbH fort. Im Jahr 2006 verkaufte der Schuldner die Gesellschaftsanteile der seiner GmbH und arbeitete dort zum Zwecke einer geregelten Übergabe noch zwei Jahre als Fremd-Geschäftsführer und wurde dann abberufen. Nach einer weiteren kurzen Tätigkeit als Geschäftsführer bei einem mittelständischen Unternehmen und nachdem der Schuldner aus der Arbeitslosigkeit heraus keinen neuen Job gefunden hatte und nach Zerrüttung der Ehe, wanderte er im Jahr 2011 nach England aus und versuchte dort, wirtschaftlich wieder Fuß zu fassen. Der Schuldner hielt sich in England mit Gelegenheitsjobs über Wasser und kehrte wirtschaftlich erfolglos wieder zu seiner Familie nach Deutschland zurück. Im Jahr 2016 erlitt der Schuldner einen Schlaganfall. Seit dem ist seine Seh- und Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Um überhaupt eine Beschäftigung zu haben, arbeitet der Schuldner Stand heute im Familienbetrieb als Aushilfe für 600 € brutto. Im Übrigen bestreitet er seinen Lebensunterhalt durch Zuwendungen der Ehefrau.

Insolvenzursache

Zum Zwecke der Altersabsicherung kaufte der Schuldner ein Mehrfamilienhaus in Sachsen-Anhalt und ließ dieses von einem Generalunternehmer sanieren. Unmittelbar nach der Sanierung ging der Generalunternehmer pleite. Die Pleite hatte zur Folge, dass der Schuldner keine Schlussrechnung über die geleisteten Arbeiten erhielt. Die Schlussrechnung wiederum war Voraussetzung für die Auszahlung einer Anschlussfinanzierung der Immobilie. Nachdem die finanzierende Bank sich dauerhaft weigerte, die Finanzierung aufgrund der fehlenden Schlussrechnung fortzusetzen, geriet der Schuldner in Zahlungsunfähigkeit und schließlich nach Zwangsversteigerung der Immobilie in Vermögensverfall.

Vergleichsrechnung

Dieser Insolvenzplan stellt die Gläubiger besser aus die Regelinsolvenz: Der 63 jährige Schuldner hat vor ca. einem Jahr einen Schlaganfall erlitten und ist vollständig oder zumindest eingeschränkt arbeitsfähig. Chancen auf eine Neueinstellung in dem gelernten Beruf als Ingenieur sind daher aussichtslos, zumal der Schuldner unmittelbar vor dem Erreichen des Rentenalters steht. Der Schuldner erwirtschaftet derzeit nur ein geringfügiges Einkommen. Dadurch erleiden die Gläubiger jedoch keinen Nachteil, vom Schuldner kein fiktives Einkommen mehr zu erwarten ist. Auch die Rentenanwartschaften des Schuldners werden aufgrund jahrzehntelanger Selbständigkeit unterhalb der gesetzlichen Pfändungsgrenze liegen.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 15.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 947.000 €
  • Quote des Insolvenzplans: 1,43 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 15 Monate
  • Schuldenverzicht 99% 99%
  • Quote des Insolvenzplans 1% 1%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 16% 16%

Super Beratung, einmal mehr wurde ich von Herrn Franzke und seinem Team hervorragend betreut und beraten. Unsere langjährige Zusammenarbeit ist immer sehr positiv und können deshalb die Dienstleistungen von RA Franzke guten Gewissens weiterempfehlen.

Kommentar des Mandanten

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Insolvenzplan ermöglicht Bauhandwerker den Neustart

Insolvenzplan ermöglicht Bauhandwerker den Neustart

Planinsolvenz ermöglicht Bauhandwerker den Neustart

Die Planinsolvenz entschuldet einen Bauhandwerker innerhalb von 7 Monaten. Der Bauhandwerker war in Schulden geraten, nachdem dieser als Geschäftsführer einer Familien-GmbH wegen ruinöser Aufträge gescheitert war.

Mauer ist glücklich nach Schuldbefreiung aufgrund Insolvenzplan

Der Fall

Der Schuldner ist Verwaltungsfachangestellter von Beruf, arbeitete jedoch von Beginn an als Fremd-Geschäftsführer in kleineren Handwerksbetrieben des Familienverbundes. Von 1998 bis 2003 war er als technischer Kaufmann geschäftsführender Inhaber der Firma E. GmbH. Heute arbeitet der Schuldner als angestellter Geschäftsführer bei der H. Haustechnik GmbH und erhält eine monatliche Nettovergütung von ca. 1.415 €.

Insolvenzursache

Die Insolvenzursachen sind auf der gescheiterten Selbständigkeit begründet. Aufgrund der Insolvenzverfahren mehrerer Auftraggeber und Bauträger erlitt der Schuldner erhebliche Umsatzausfälle, so dass er als Folge seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte und in Vermögensverfall geriet.

Vergleichsrechnung

Dieser Insolvenzplan stellt die Gläubiger besser aus die Regelinsolvenz. Der Schuldner ist im Insolvenzverfahren zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit verpflichtet. Die Angemessenheit einer Erwerbstätigkeit richtet sich nach der beruflichen Qualifikation eines Schuldners.
Vergleiche mit Hilfe von Internet-Portalen haben ergeben, dass das durchschnittliche Einkommen eines Verwaltungsfachangestellten zwischen 1.966 und 4.346 € liegt. Der Schuldner ist derzeit mit einem Nettogehalt in Höhe von 1415 € angestellt. Pfändbares Einkommen ergibt sich aufgrund der Unterhaltsverpflichtungen nicht. Dadurch erleiden seine Gläubiger jedoch keinen Nachteil, weil der Schuldner auch bei Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit kein pfändbares Einkommen erwirtschaften würde. Der Schuldner ist mit dem Makel eines Insolvenzverfahrens behaftet. Bei einer Neueinstellung als Arbeitnehmer wäre das durchschnittliche Erwerbseinkommen des Schuldners am unteren Rand der vorgenannten Einkommensskala anzusiedeln, hier also bei ca. 1.966 € € Bruttoeinkommen. Gemäß www.brutto-netto-rechner.info würde das Nettoeinkommen des Schuldners dann ca. 1.450 € betragen. Aufgrund der Unterhaltsverpflichtungen würde sich auch hier kein pfändbares Einkommen ergeben. Mithin ist die derzeit ausgeübte Erwerbstätigkeit als angemessen anzusehen.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 10.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 59.039 €
  • Quote des Insolvenzplans: 12,43 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 7 Monate
  • Schuldenverzicht 86% 86%
  • Quote des Insolvenzplans 14% 14%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 12% 12%

Herr Franzke hat meinen Geschäftspartner und mich fundiert zum Thema „Insolvenzplan-Verfahren“ beraten und dieses für uns dann auch diskret und erfolgreich umgesetzt. Seine Expertise steht ausser Frage. Ich kann Herr Franzke als Partner im Kontext von Privat- und Unternehmensinsolvenzen uneingeschränkt empfehlen!

Kommentar des Mandanten

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Insolvenzplan entschuldet Physiker nach Pleite beim Eigenheim-Bau

Insolvenzplan entschuldet Physiker nach Pleite beim Eigenheim-Bau

Planinsolvenz entschuldet Physiker nach Pleite beim Eigenheim-Bau

Ein Physiker hat Pech beim Bau seines neuen Eigenheims. Der Insolvenzplan holt ihn aus den Schulden und in ein normales Leben zurück.

Insolvenzplanverfahren befreit Physiker mit dem Insolvenzplan

Der Fall

Der Schuldner ist Physiker von Beruf. Er war in den ersten Jahren seines Berufslebens am Hahn-Meitner-Institut als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Arbeitnehmerverhältnis tätig und promovierte an der TU Berlin. Nach der Promotion bewarb sich der Schuldner um einen Arbeitsplatz als Physiker, konnte jedoch keinen Arbeitsplatz finden. Um den Lebenserwerb zu bestreiten, begann der Schuldner im Jahr 1996 mit Nachhilfeunterricht für Schüler. Von dem Nachhilfeunterricht konnte der Schuldner über Jahrzehnte auskömmlich leben. Allerdings ist der Bedarf an Nachhilfe in den letzten Jahren stark zurückgegangen, sodass der Schuldner heute über ein monatliches Einkommen in Höhe von ca. 1.500 € verfügt.

Insolvenzursache

In Vermögensverfall ist der Schuldner im Jahre 2011 geraten. Der Schuldner hatte sich mit dem Bau eines Eigenheims stark verschuldet. Dabei geriet er an einen unseriösen Bauunternehmer, der die Gutgläubigkeit des Schuldners ausnutzte. Am Ende sah sich der Schuldner der dreifachen Höhe der ursprünglich geplanten Baukosten gegenüber. Die Verschuldung geriet außer Kontrolle. Heute ist die Immobilie zwangsversteigert und der Schuldner hat einen Offenbarungseid geleistet.

Vergleichsrechnung

Der Schuldner ist im Insolvenzverfahren zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit verpflichtet. In der Annahme, dass das reguläre Insolvenzverfahren 60 Monate andauert, würden die fiktiven Einkommenserlöse 60 Monate mal das sich daraus ergebende pfändbare Einkommen betragen.

Die Angemessenheit einer Erwerbstätigkeit richtet sich nach der beruflichen Qualifikation eines Schuldners und dem durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen in diesem Beruf.

Der Schuldner ist promovierter Physiker von Beruf, hat diesen Beruf jedoch nur in den Jahren 2007 – 2010 als Arbeitnehmer bei der FU Berlin ausgeübt. Dieses Beschäftigungsverhältnis gab der Schuldner aufgrund Erfolglosigkeit und auf Druck der Universitätsleitung wieder auf. Chancen auf eine Anstellung in diesem Beruf bestehen nicht.  Aus diese Gründen entspricht die angemessene Erwerbsobliegenheit des Schuldners der eines angelernten Sachbearbeiters.

Vergleiche mit Hilfe von Internet-Portalen haben ergeben, dass das durchschnittliche Brutto – Einkommen eines Sachbearbeiters bei 1.636 – 3.284 € liegt. Der Schuldner könnte folge dessen trotz seiner beruflichen Qualifikation (promovierter Physiker) zumindest als Sachbearbeiter tätig sein und dabei ein Gehalt in Höhe von ca. 1.800 € erzielen. Ein höheres Einkommen als Sachbearbeiter ist unwahrscheinlich, da der Schuldner mit 55 Jahren weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat.

Der Vorteil dieses Insolvenzplans für die Gläubiger besteht nun darin, dass dieser Insolvenzplan die Gläubiger besser befriedigt, indem die Plangarantin eine über das zu erwartende Einkommen hinausgehende Befriedigung bietet. Ferner erhalten die Gläubiger die Ausschüttung bei Zustimmung zu diesem Insolvenzplan sofort und nicht nicht erst nach Abschluss des regulären Insolvenzverfahrens. Der Insolvenzplan befreit die Insolvenzmasse außerdem vor zusätzlichen Verwaltungskosten.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 10.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 225.704 €
  • Quote des Insolvenzplans: 3,37 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 25 Monate
  • Schuldenverzicht 96% 96%
  • Quote des Insolvenzplans 4% 4%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 33% 33%

Der Ablauf und vor allem der Ausgang meines Insolvenplanverfahrens waren fast genauso wie angekündigt, allerdings mit einer Ausnahme: es dauerte zwei Jahre und damit doppelt so lange wie vorgesehen. Wer und welche Umstände dafür verantwortlich sind, kann ich nur glauben und hinnehmen. Herr Franzke war für mich immer erreichbar, allerdings hätte ich mir mehr Kommunikation von seiner Seite gewünscht. Detailinformationen erhielt ich häufig erst auf Nachfrage. Seine freundliche und umgängliche Art ist sehr angenehm. Der Erfolg gibt ihm recht, der Mann weiß, was er tut, ich kann ihn für das IPV uneingeschränkt empfehlen.

Kommentar des Mandanten

Planinsolvenz holt Spediteur nach gescheiterter Selbständigkeit aus den Schulden

Planinsolvenz holt Spediteur nach gescheiterter Selbständigkeit aus den Schulden

Planinsolvenz holt Spediteur aus den Schulden

Planinsolvenz befreit Spediteur aus den Schulden nach gescheiterter Selbständigkeit. Nachdem er jahrelang von den Schulden weggelaufen war, fand er den Mut zur Planinsolvenz.

Ein Spediteur steht vor seinem Lastwagen und lächelt

Der Fall

Der Schuldner ist Elektriker von Beruf und arbeitete nach der Ausbildung als solcher im Angestelltenverhältnis in verschiedenen Unternehmen. In den Jahren 2009 bis 2011 war er als Transportunternehmer selbstständig. Heute ist er Rentner und bezieht eine Regelaltersrente in Höhe von 922,35 € und eine Alterspension in Höhe von 273,42 € monatlich. Somit verfügt der Schuldner über monatliche Nettoeinkünfte von insgesamt 1.195,77 €. Der Schuldner lebt in einfachen Verhältnissen in einer von seiner Frau angemieteten Wohnung. Der monatliche Mietzins wird vollständig von seiner Ehefrau beglichen.

Insolvenzursache

Die Insolvenzursache begründet sich auf die gescheiterte Selbstständigkeit als Spediteur. Hauptursächlich waren hierfür die steigenden Kraftstoffpreise, welche der Schuldner seinen Kunden nicht in Rechnung stellen konnte. Zudem kam es zum Zahlungsausfall einer seiner Hauptkunden. Der Schuldner schaffte es aufgrund unkündbarer Dauerschuldverhältnissen nicht, aus den typischen mit der Selbständigkeit verbundenen Verträgen auszusteigen und geriet bei sinkenden Einnahmen in Vermögensverfall.

Vergleichsrechnung

Der Schuldner ist im Insolvenzverfahren zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit verpflichtet. Als Altersrentner entfällt die gesetzliche Pflicht zur Ausübung einer angemessenen Erwerbstätigkeit. Der Schuldner muss sich lediglich anhand seiner Renteneinkünfte messen lassen. Wie oben erwähnt ist bei einem Gesamteinkommen von 1.195,77 € monatlich ein Betrag von 18,34 € pfändbar. Somit ergibt sich bei einer Restlaufzeit des Verfahrens von 67 Monaten ein fiktives Einkommen bis zur Restschuldbefreiung in Höhe von insgesamt 1.228,78 €. Für den Fall, dass dieser Insolvenzplan zustande kommt, wäre ein Plangarant bereit, eine einmalige Sonderzahlung an die Gläubiger zu leisten. Die Sonderzahlung des Plangaranten entschädigt die Gläubiger für den Verzicht auf das zukünftige pfändbare monatliche Einkommen und überbietet dieses zukünftige pfändbare Einkommen. Damit stellt der Schuldner im Insolvenzplan die Gläubiger besser, als in der regulären Insolvenz.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 8.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 81.000 €
  • Quote des Insolvenzplans: 5,3 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 14 Monate
  • Schuldenverzicht 95% 95%
  • Quote des Insolvenzplans 5% 5%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 19% 19%

Herr Franzke kann rechtliche Sachverhalte sehr gut allgemein verständlich erläutern. Er hat bei mir sofort die verschiedenen Spezialaspekte meines Falles verstanden und seine Empfehlungen entsprechend angepasst. Er ist ein offensichtlicher Pragmatiker, der auch unkonventionelle Lösungen mit einem durchspricht. Ich würde ihn jederzeit bei allen insolvenzbezogenen Themen uneingeschränkt empfehlen.

Kommentar des Mandanten

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Insolvenzplan verkürzt Regelinsolvenz eines Personalberaters um 49 Monate

Insolvenzplan verkürzt Regelinsolvenz eines Personalberaters um 49 Monate

Planinsolvenz verkürzt Regelinsolvenz eines Personalberaters um 49 Monate

Eine unerwartete Nachberechnung von Umsatzsteuern zwang des selbständigen Schuldner in die Insolvenz. Das Regelinsolvenzverfahren konnten wir mit einem Insolvenzplan um 49 Monate verkürzen.

Personalberater erhält die Restschuldbefreiung mit Insolvenzplan

Der Fall

Der Schuldner ist Reiseverkehrskaufmann von Beruf. In den Jahren 1997 bis 2004 betrieb er als Einzelunternehmer eine Personalvermittlung in München. Danach wanderte der Schuldner nach Frankreich aus, um dort wiederum eine Personalvermittlung zu betreiben. Seit dem Jahr 2016 lebt der Schuldner wieder in Deutschland. Er geht aktuell einem Arbeitnehmerverhältnis als Fremdgeschäftsführer bei der XXX Ltd. nach. Dort verdient er monatlich ca. 1.265,62 € netto.

Insolvenzursache

Insolvenzursache ist eine für den Schuldner unerwartete Nachberechnung von Umsatzsteuern. Die in Frankreich geschäftsansässige Personalvermittlung erbrachte auch für deutsche Unternehmen in Deutschland Leistungen. Das Finanzamt stellte anlässlich einer Betriebsprüfung fest, dass die in Deutschland für deutsche Unternehmen erbrachten Leistungen in Deutschland hätten versteuert werden müssen. Rechtliche Folge war eine Nachberechnung der Umsatzsteuer für Umsätze der letzten 10 Jahre. Weil der Schuldner damit nicht gerechnet hatte und nicht über ausreichende Liquiditätsreserven verfügte, wurde er zahlungsunfähig. Der Schuldner musste die Personalvermittlung in Frankreich aufgeben und geriet in Vermögensverfall.

Vergleichsrechnung

Dieser Insolvenzplan stellt die Gläubiger besser aus die Regelinsolvenz: Der Schuldner ist Reiseverkehrskaufmann von Beruf, hat diesen Beruf jedoch seit Jahrzehnten nicht mehr ausgeübt. Chancen auf eine Neueinstellung in diesem Beruf bestehen mangels beruflicher Praxis nicht. Gegen eine Neueinstellung als Reiseverkehrskaufmann spricht auch, dass zumindest im Berufsleben fortgeschrittene Alter des Schuldners sowie der Umstand, dass der Schuldner jahrzehntelang selbständig tätig war. Die Anforderungen an eine selbständige Tätigkeit unterscheiden sich grundlegend von denen eines Arbeitnehmers und entsprechen in der Regel nicht dem gewünschten Anforderungsprofil der Stellenangebote. Schließlich kann der Schuldner keinerlei Kenntnisse in der brachenüblichen Reiseverkehr-Software aufweisen.

Mangels beruflicher Praxis entspricht die berufliche Qualifikation des Schuldners dem eines ungelernten Sachbearbeiters. Vergleiche mit Hilfe von Internet-Portalen haben ergeben, dass das durchschnittliche Brutto-Einkommen eines ungelernten Sachbearbeiters zwischen 1.762 – 3.483 € beträgt , Stand: 26.04.2018.Gemäß http://www.brutto-netto-rechner.info würde das für die Berechnung des pfändbaren Einkommens maßgebliche Nettoeinkommen ca. 1.505 € betragen. Das pfändbare Einkommen würde somit ca. 256,24 € betragen.
Um dem Verdacht auf Verschleierung von Einkommen aufgrund der Anstellung als Fremd-Geschäftsführer im Unternehmen der Ehefrau zu entgehen, leistet der Schuldner seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens freiwillig eine über das fiktive pfändbare Einkommen hinausgehende Zahlung in Höhe von 300,00 € monatlich. Somit kommt der Schuldner seinen gesetzlichen Erwerbsobliegenheiten nach.

Ergebnisse des Insolvenzplans

  • Sonderzahlung des Plangaranten: 20.000 €
  • Summe der Verbindlichkeiten: 620.000 €
  • Quote des Insolvenzplans: 3,5 %
  • Dauer der Planinsolvenz: 11 Monate
  • Schuldenverzicht 97% 97%
  • Quote des Insolvenzplans 3% 3%
  • Zeitaufwand im Vergleich zu regulärer Insolvenz 12% 12%

Rechtsanwalt Franzke hat auf ganzer Linie durch Fachkompetenz im Insolvenzbereich und unkonventionelle Lösungsansätze, die letztlich zum Erfolg geführt haben, überzeugt. Die drastische Verkürzung der Verfahrenslaufzeit überwog auch bei weitem den überschaubaren finanziellen Aufwand.

Kommentar des Mandanten

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