5. Eröffnen Sie ein
neues Konto

Zur Vorbereitung einer Insolvenz ist es besonders wichtig, dass Sie ein neues Gehaltskonto einrichten. Befindet sich das derzeitige Gehaltskonto im Minus, ist ein neues Konto geradezu überlebenswichtig.

Mit dem neuen Konto vermeiden Sie zweierlei:

  • Kontopfändung: Weil das Konto neu ist und deswegen kein Gläubiger kennt, kann es vorläufig nicht gepfändet werden.
  • Totalverlust eines Monatseinkommens: Ist Ihr Gehaltskonto derzeit im Minus, wird die Bank das Konto schließen, sobald sie von der Insolvenz erfährt. Dann fehlt Ihnen ein Monatsgehalt. Die Freigabe ist nicht gerichtlich erzwingbar, weil die Bank Ihr Gehalt mit den Schulden verrechnen darf.

Suchen Sie sich eine neue Bank und eröffnen Sie ein neues Konto. Die Bank mit dem alten (Minus-) Konto behandeln Sie ab sofort wie einen Gläubiger im Insolvenzverfahren (und tragen Sie die alte Bank auch in der Gläubigerliste ein).

Will Ihnen die neue Bank aufgrund von SCHUFA-Einträgen kein neues Konto geben, fragen Sie nach einem so genannten Pfändungsschutz-Konto oder auch P-Konto genannt.

Das P-Konto schützt vor Pfändung und die Banken sind verpflichtet, Ihnen ein solches Konto einzurichten. Das ist die gute Nachricht.

Allerdings hat ein P-Konto seine Tücken, die Sie unbedingt beachten müssen:

Das P-Konto schützt immer nur das Guthaben unter dem so genannten Sockelbetrag. Der Sockelbetrag beginnt bei 1.050 EUR.

Ist das Guthaben auf dem P-Konto höher als der Sockelbetrag wird dieser Betrag automatisch abgeschöpft. Solange Sie unterhalb dem Sockelbetrag verdienen, ist das egal, aber wenn Sie beispielsweise 1.500 EUR netto verdienen, würde man Ihnen 450 EUR vom Konto abschöpfen.

Dies ist ärgerlich, denn eigentlich steht den Gläubigern gemäß gesetzlicher Pfändungstabelle lediglich ein Betrag von ca. 300 EUR zu. 150 EUR gehen durch das P-Konto verloren.

Um dies zu vermeiden, muss man später bei Gericht extra einen Antrag auf Erhöhung des Sockelbetrages stellen. Das ist kompliziert und aufwändig, aber anders kommen Sie nicht an das Geld, das Ihnen gesetzlich zusteht.

Falls Sie Unterhaltspflichten haben oder Kindergeld beziehen, können Sie sich von uns eine Bescheinigung über die Erhöhung des Sockelbetrages ausstellen lassen, welche Sie zur Bank einreichen. Der Sockelbetrag erhöht sich dann bei einer Unterhaltspflicht auf 1.665 EUR, (Pfändungsgrenze 1.470 EUR plus Kindergeld 185 EUR).

Achtung: Das Guthaben auf dem P-Konto muss außerdem zum Monatsende vollständig aufgebraucht sein, sonst wird die Bank auch diesen Betrag automatisch abschöpfen. Sparen mit einem P-Konto geht also nur unter dem Kopfkissen.

Auch wenn das P-Konto ziemliche Umstände bereiten kann: Eröffnen Sie dennoch ein P-Konto und nicht ein normales Konto. Solange das Konto nicht gepfändet ist, funktioniert das P-Konto ohnehin wie ein normales Konto und später in der Insolvenz werden Sie das P-Konto ohnehin brauchen.

Es hat sich in den letzten Jahren durchgesetzt, dass die Insolvenzverwalter normale Konten als zur Insolvenzmasse gehörend ansehen und auflösen und das Guthaben verwerten. Nur das P-Konto schützt Sie vor derartigen Unanehmlichkeiten.

Sobald das neue Konto eingerichtet ist, lassen Sie dorthin sofort Ihr Einkommen überweisen. Melden Sie außerdem alle wichtigen Zahlungen, wie z. B. Miete, auf das neue Konto an.
Das alte Konto können Sie dann einfach ignorieren und „an die Wand fahren“ lassen. Darum wird sich der Insolvenzverwalter später kümmern.

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97 Gedanken zu „5. Eröffnen Sie ein
neues Konto

  1. Meine Hausbank ist Gläubiger die neue Bank sagt sie kann kein P-Konto für mich einrichten da schon ein Girokonto bei der Hausbank besteht das Girokonto bei meiner Hausbank müsste in ein P-Konto umgewandelt werden. Mein Girokonto ist aber mit Dispo belastet

    • Jörg Franzke sagt:

      Versuchen Sie es eben bei einer anderen Bank. Einen besseren Ratschlag kann ich Ihnen leider nicht geben. Teilen Sie der Bank mit, dass Sie das Konto nicht umwandeln können, weil Sie dort Schulden haben.

  2. Sehr geehrter Herr RA Franzke,
    ich befinde mich im laufenden Insolvenzverfahren und möchte aufgrund eines Umzuges bei der neuen hiesigen Sparkasse ein neues basiskonto mit P-Schutz eröffnen.
    Muss für diese Eröffnung der Insolvenzverwalter seine Zustimmung erteilen?

    • Jörg Franzke sagt:

      Nein, Sie müssen den Insolvenzverwalter hierzu nicht fragen. Kann aber sein, dass die Bank eine Einverständniserklärung des Verwalters haben möchte.

  3. Sehr geehrter Herr Franzke,

    Ich strebe derzeit eine PI an, wollte mal wissen ob es erlaubt ist über 2 Konten auf Guthabenbasis zu verfügen.
    Ein Konto ist eine P-Konto und das andere ein Reines Onlinekonto ohne P-Schutz.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jörn

  4. Hallo,

    ich verdiene etwas mehr als der mir zustehende Freibetrag (7€ im Moment) dies geht an den IV.
    Ich habe bereits ein P-Konto da sind Pfändungen drauf. Ich hatte gedacht das in der Insolvenz „mehrverdienst“ an den IV gehen?! Soll ich das P-Konto umwandeln? oder ganz Löschen und den Lohn an meine Frau senden lassen? Hintergrund ist der das ich demnächst eine Lohnerhöhung bekomme, laut Tabelle werden ca.. 50€ einbehalten. Aber mit der Pfändung werden ca. 200€ automatisch bei der Bank einbehalten. Danke

    • Jörg Franzke sagt:

      Auf keinen Fall den Pfändungsschutz aufgeben, dann dann würde der Insolvenzverwalter das gesamte Kontoguthaben einziehen. Um die Freigrenze des P-Kontos an die gesetzliche Pfändungstabelle anzuheben, müssen Sie beim Insolvenzgericht einen Antrag stellen auf Festsetzung der Pfändungsgrenze. Diesen Beschluss geben Sie zu Bank und alles ist gut.

  5. Hallo Herr Franzke,

    ich befinde mich bereits in der Wohlverhaltensphase meiner Insolvenz, die Aufhebung der Insolvenzphase durch Schlussterminbestimmung war bereits letztes Jahr.

    Die IV hat bereits 2015 zur Eröffnung Freigabe meiner selbstständigen Dozententätigkeit erklärt. Die Bank A gab damals mein Geschäftskonto frei. Ich möchte nun bei Bank B ein Konto eröffnen und dieses zur Separierung der Einkünfte als Geschäftskonto nutzen. Durch die Freigabe hat die IV ja kein Recht mehr auf Einsicht in das Geschäftskonto, muss ich Sie über die Kontoeröffnung bei Bank B informieren? Die Kontoauszüge meines privaten Girokontos für andere Einnahmen von Bank C erhält sie monatlich.

    Grüße Sven

  6. Hallo ,

    Mein Mann und ich haben beide ein P-Konto und es liegen leider mehrere Gläubiger drauf. Haben seit Monaten nur noch Probleme mit der Bank , wenn z.B.eine neue Pfändung drauf kommt bekommen wir noch nicht mal mehr Bescheid , dann akzeptierten sie nicht mal die Freigabe vom Gericht für die Spesen die er beantragt hat nur weil ein neuer Gläubiger drauf kam wo wir noch nicht mal wussten . Jetzt meine Frage können wir das Konto kündigen und zueiner anderen Bank gehen und ein neues Konto eröffnen .

    Mfg S.B.

  7. Karin Müller sagt:

    Hallo, ich befinde mich in der PI und mein IV pfändet von meinem Lohn. Der unpfändbare Teil meines Gehalts geht auf mein P-Konto. Kann ich über den gesamten Betrag verfügen?

    MfG

    • Jörg Franzke sagt:

      Ja, Sie können über den gesamten Betrag verfügen. Falls das tatsächlich gepfändete Einkommen niedriger ist, als die Pfändungsgrenze des P-Kontos, müssen Sie beim Amtsgericht einen Antrag stellen, um die Pfändungsgrenze des P-Kontos an die gesetzliche Pfändungsgrenze anzupassen.

  8. Hallo,

    ich bin 22 und habe eine 5Jährige Tochter,
    vor 3 Tagen habe ich eine Kontopfändung auf mein Konto bekommen, habe mich nun mit dem Gläubiger geeinigt das diese eine Ratenzahlung bekommen von mir und dafür heben sie die Pfändung auf.
    Nun sagt mir meine Bank (Sparkasse) sie können das nicht aufheben weil ich zuerst ein Pfändungsschutzkonto eröffnen muss.
    Wenn ich dies nicht mache können sie die Aufhebung der Pfändung nicht akzeptieren.

    Dabei hieß es gestern noch die brauchen nur einen Bescheid von dem Gläubiger das sie dies aufheben und somit können sie dann das Konto wieder frei machen. Ich habe der Bank meine Situation geschildert auf meinem Konto befindet sich nur noch einwenig ca 70€ Kindergeld drauf, auf diese 70€ bin ich aber jetzt angewiesen da ich Lebensmittel holen muss um mein Kind zu ernähren. Sowie muss ich auch auf Arbeit kommen.
    Ich wurde dann gefragt von der Bank ob ich nicht mit meinen Arbeitgeber reden kann zwecks Vorschuss dies ist aber nicht möglich da sie heute schon längst nicht mehr im Betrieb ist.

    Darf die Bank von mir verlangen erst ein Pfändungsschutzkonto zu eröffnen um die Pfändung aufzuheben?

    • Jörg Franzke sagt:

      Ja, das darf die Bank und ein Pfändungsschutzkonto ist zu Ihrem Vorteil. Es ist Quatsch, wenn Sie sich dagegen sträuben.

  9. Sehr geehrte Herr Franzke,

    vielen Dank für Ihre informative Seite!
    Ich hätte eine Frage-bei Kontopfändung empfehlen Sie ein neues Konto zu eröffnen und die alte Bank als Gläubiger zu behandeln. Könnte es passieren, dass die Bank den Arbeitgeber anschreibt? Die kennt doch den Arbeitgeber auch ohne EV aus den Kontoauszügen, oder?
    Der Logik nach werden die alten (auch andere, nicht nur die Bank) Gläubiger, wenn das Geld nicht kommt, auch eine Lohnpfändung beim AG veranlassen, oder? Das möchte ich gern vermeiden, weil mein AG in diesen Sachen alles andere als kulant ist.
    Wie lange dauert es ungefähr, bis die Gläubiger merken, dass kein Geld mehr kommt?
    Vielen Dank und viele Grüße

    Maria

    • Jörg Franzke sagt:

      Ob die Bank sich an den Arbeitgeber wendet oder nicht hängt davon ab, ob Sie zu Sicherheit Ihr pfändbares Gehalt an die Bank abgetreten haben. Wenn Sie nicht wollen, dass die Bank sich an den Arbeitgeber wendet, müssen Sie das Geld an die Bank zurückzahlen. Irgendwann wird der Arbeitgeber dann doch davon erfahren, spätestens im Insolvenzverfahren.

  10. Hallo!

    Sie schreiben „Achtung: Das Guthaben auf dem P-Konto muss außerdem zum Monatsende vollständig aufgebraucht sein, sonst wird die Bank auch diesen Betrag automatisch abschöpfen. Sparen mit einem P-Konto geht also nur unter dem Kopfkissen.“

    Gilt das auch für kleine Beträge? Wenn ich z.B. von 900 Euro am Monatsende noch 1,50 übrig habe.

    Bin in PI und habe bislang solche 1,50 Beträge nicht abgezogen bekommen. Kommt das noch? Sammeln die alles und zeihen es dann irgendwann ab?

    MFG

  11. Markus Winter sagt:

    Hallo Herr Franzke.
    Bei meiner Frau wurde seit einem Jahr das Gehalt beim Arbeitgeber gepfändet. Als eine Pfändung auf das Konto meiner Frau ging, hat sie es auf ein P-Konto umgestellt und beim Amtsgericht erwirkt das ihr auf das Konto eingehende Gehalt nicht pfändbar ist, da es bereits beim Arbeitgeber gepfändet wird.
    Jetzt wurde das Insolvenzverfahren eröffnet, und die Postbank hat den Freibetrag wieder auf 1073,- Euro festgelegt. Auf Nachfrage beim Insolvenzverwalter wurde mir mitgeteilt das wir das Konto wieder in ein normales Konto umwandeln sollen, damit das pfändungsfreie Gehalt (es sind ca. 1700,- Euro die nach der Gehaltspfändung noch vorhanden sind) komplett für uns verfügbar ist.
    Wenn sie das Konto aber wieder in ein normales Konto umwandelt, würde ja die Pfändung des auf ihrem Konto beim unpfändbaren Teil des Gehalts greifen.
    Ende des Monats rückt immer näher und wir hätten dann ja über 600,- Euro weniger zur verfügung.
    Der Insolvenzverwalter setzt bei der Bank nicht fest, das das Gehalt auf dem Konto nicht pfändbar ist.
    Wer müßte was tun?
    Ich hoffe auf eine schnelle Hilfe und danke schonmal im vorraus.

    • Jörg Franzke sagt:

      Das ist ganz einfach, wir machen das bei unseren Mandanten immer so: Sie stellen beim Insolvenzgericht einfach einen Antrag, die Pfändungsgrenze de P-Kontos an die gesetzliche Pfändungsgrenze anzupassen. Das Gericht erlässt einen entsprechenden Beschluss und den legen Sie der Bank vor.

  12. Hallo Herr Franzke,

    ich bin total ratlos und extrem verzweifelt.
    Ich weiß nicht wirklich wie ich nun anfangen soll.
    Alsoooo…..
    2012 hatte ich die Insolvenz beantragt, die dann wieder aufgehoben wurde, weil ich (logischerweise) die 2.500€ für meinen Insolvenzberater nicht auftreiben konnte.
    Ich war in dieser Zeit auch noch schwer krank und konnte nicht arbeiten.
    Nun soll ich laut der Amtsärtzin zwar noch 6 Monate Zuhause bleiben, aber habe dies abgelehnt, da ich mich wieder sehr fit fühle und zudem ein super Jobangebot bekommen habe.
    Für das tolle Angebot muss ich 600km weg ziehen- was für mich gar kein Problem ist.

    Ich bekomme nirgends Antworten auf meine eigentlichen Sorgen;
    Ich habe die Zusage für den Job am 21.08. bekommen und soll zum 01.09. anfangen. Ziemlich spontan, aufregend aber doch stressig durch meine Probleme.
    Soweit so gut.
    Nun habe ich leider Probleme mit dem Finanzamt, was leider mein ex Mann damals auf meinen Namen/ meine Läden verursacht, hat in dem es immer hieß „ich erledige die Buchhaltung schon“ (zu lange Geschichte). Das macht mich soooo wütend.
    Die haben nun mein P-Konto gepfändet und wollen keinesfalls eine Ratenzahlung eingehen oder die Pfändung aufheben.
    Ich möchte aber zu 100% diesen Job machen und hier weg ziehen, um mein Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen, endlich alles zu regeln und wieder mehr als am Existensminimum zu leben. Ich will raus aus dem Tief!
    Nun weiß ich nicht, was ich tun kann?
    Ich müsste mein Nettoeinkommen von ca 1.700 bis 1.800, was ich ab dem 01.09. verdienen würde, auf knapp 1.000 reduzieren oder wenn ich Pech habe, durch die Pfändung, ganz weg denken.

    Was soll ich tun?? Bitte geben Sie mir einen Tipp. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    Neues Konto in der neuen Stadt einrichten?
    Auf ein Konto von jemand anderes überweisen lassen- falls ich jemanden dafür finde?

    LG Silke

    • Jörg Franzke sagt:

      Na, das Problem ist doch ganz einfach: Sie packen Ihre Sachen und verschwinden und beginnen ein neues Leben in der neuen Stadt. Dort eröffnen Sie ein neues Konto. Es wird eine ganze Weile dauern, bis das Finanzamt Sie dort findet, bis dahin haben Sie noch das gesamte Gehalt. Doof ist halt, dass Sie eine zeitliche Sperre von fünf Jahren haben, bis Sie ein neues Insolvenzverfahren beantragen können. Man müsste sich mal ansehen, warum die Insolvenz damals abgelehnt wurde.

  13. Hallo,
    noch eine Frage. Durch Heirat (dazu gehöre ich auch) und Ausbildungsvergütung (meines Sohnes nicht von meinem Mann) haben wir eine Steuerrückzahlung von 550 Euro bekommen. Wenn wir nicht geheiratet hätten wäre diese Rückzahlung nicht zu Stande gekommen. Der Insolvenzverwalter verlangt alles, mit der Begründung, das nur mein Mann der alleinig in der PI ist, Steuern gezahlt hat. Wir haben einen Antrag beim Insolvenzgericht zur Prüfung gestellt, da es auch so ist, das er immer unter der Freigrenze war in 2013 mit seinem Gehalt (Dez. 2013 dann die PI). Wir bekommen keine Antwort, der Insolvenzverwalter ist an das FA gegangen und die fordern jetzt die Rückzahlung von meinem Mann zurück. Es heißt zwar niemand geht an die Ehefrau, ist aber in dem Fall so. Ist das richtig? LG

    • Hallo Lara, da sind viel zu viele Punkte offen um diese Frage beantworten zu können. Wann wurde PI eröffnet, wer hat die PI beantragt bzw. deinem Mann geholfen? Wer hat die Steuererklärung gemacht? In dem Steuerbescheid sollte aufgeführt sein wem (falls ihr da schon verheiratet gewesen seid) das Guthaben zugeschrieben wird.WART ihr zum Zeitpunkt der Erstellung der Steuererklärung schon verheiratet? Wer macht die Massesteuererklärung? Und vieles mehr. Mir hat das Buch Privatknsolvenz- So läuft’s von Silke Meesters geholfen, weil ich mit meinem Insoverwalter auch nicht klargekommen bin.

  14. Mein Mann ist seit Dez. 13 in der PI. Da hat der Insolvenzverwalter verlangt, dass er sein PKonto wieder ändert in ein normales Konto. Hier lesen ich es genau anders herum, wie ist denn so was möglich
    LG

    • Jörg Franzke sagt:

      Das habe ich noch nie gehört, dass der Insolvenzverwalter die Rückabwicklung eines P-Kontos in ein normales Konto verlangt. Ich meine, dass das falsch ist.

    • Das wäre ziehmlich dumm von deinem Mann denn dann entfällt für euch der Schutz des Sockelbetrages. Jeder kann ein P- Konto eröffnen und über die Rückabwicklung entscheidet nur der Inhaber und nicht ein Dritter. Ist doch klar der will an die Kohle um schnellstmöglich seine eigenen Kosten abgedeckt zu bekommen. Wo nix zu pfänden ist oder über den Sockelbetrages hinaus zu holen ist kriegt er ja erst später sein Geld oder eventuell gar nicht je nachdem was dann nach den 6 Jahren ist.

  15. Hallo Herr Franzke,

    nur zwei kurze Fragen: Mein Freund ist seit knapp 3 Jahren in der Privatinsolvenz. Das eigentliche Verfahren dauerte 1,5 Jahre, jetzt ist er seit 1,5 Jahren in der Wohlverhaltensphase und hat ein normales Girokonto eröffnet. Ist das ok?

    Wie sieht es aus mit einem Gebrauchtwagen-Kauf? Das alte Auto gibt nach 20 Jahren den Geist auf, darf ein Gebrauchtwagen her, der nicht ganz so alt ist?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Auskunft.

  16. Jörg Franzke sagt:

    Nein, es gibt keine bestimmte Voraussetzungen. Sie sollten aber unbedingt den außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan von einer Schuldenberatung oder Anwalt machen lassen, weil der eigene Plan nicht bei Gericht akzeptiert wird.

  17. Hallo Herr Franzke,
    ich habe mit Voraussicht auf eine Insolvenz, im Juni 2014 ein neues Konto bei der Comdirect eröffnet.
    Mitte Dezember habe ich dieses dann in ein P-Schutzkonto umwandeln lassen. Das Insolvenzverfahren wurde am 9. Januar 2015 eröffnet. Heute bekam ich ein Schreiben von meiner Bank , dass sie mir , auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, das Konto kündigen. Geht das so einfach ?
    Ich habe gehört, dass es sehr schwer sein soll, in der Insolvenz irgendwo ein neues Konto, bzw P-Schutzkonto zu bekommen. Macht es Sinn, Widerspruch einzulegen ?

    Mit freundlichen Grüßen
    Angelika

    • Jörg Franzke sagt:

      Das ist doof, aber nicht zu ändern. Die Banken dürfen kündigen und die Internet Banken tun das zumeist auch. Nachdem das Konto gekündigt ist, bekommen Sie bei einer normalen Geschäftsbank durch aus wieder ein neues Konto.

  18. Matthias Hinderer sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich war Selbstständig und habe im November 2014 Insolvenz
    beim Amtsgericht eingereicht.
    Seit Dezember bis dato habe ich bei alle Banken im Territorium
    zwecks eines P-Kontos vorgesprochen. Leider ohne Erfolg.
    Ich benötige es aber dringend, damit mein Lohn vom Arbeitsgeber überwiesen werden kann.
    Haben Sie noch einen Rat, wo bzw. wie man an ein P-Konto kommt oder sollten die Löhne einfach auf das Konto meiner Frau überwiesen werden. Meine Frau ist Arbeitsnehmer und nicht mit in der Insolvenz.
    Mit freundlichen Grüßen
    Matthias

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn Sie kein Konto bekommen, können Sie auch das Konto der Ehefrau benutzen. Fragen Sie doch den Insolvenzverwalter, ob er Ihnen eine Bescheinigung ausstellt, wonach er die Eröffnung eines Kontos befürwortet.

  19. Bianka Trautmann sagt:

    Sehr geehrter Herr Franzke,

    ein gutes neues Jahr wuensche ich Ihnen.
    Leider muss ich Sie auch mal belaestigen.

    P konto besteht.
    Gehalt liegt ca170 ,-über der Grenze.
    Überschuss geht in den naechsten Monat. Ist klar.
    Aber ich komme trotzdem nicht an das Geld..nun schon zwei monate hintereinander.
    Angebl liegt ne Pfändung vor.
    133,-.
    Wenn dem so ist…warum wird der Betrag dann nicht abgefuehrt??
    Bank teilte etwas mit wie:wird erst abgefuehrt, wenn der doppelte freibetrag an Überschuss erreicht ist.
    ..
    Ich versteh nur Bahnhof.
    Aus meiner Sicht Blödsinn.
    ..
    Ich spiele mit dem Gedanken, bei einer anderen Bank ein gehaltskonto zu eröffnen.
    Geht das??
    Oder darf man das nicht??

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Lieben Dank im voraus

  20. hallo ich habe mal eine frage mein geld vom amt geht bei meinem freund auf sein konto und ich will in p insolvens gehen können und dürfen die dan auch auf das konto auch wenn es nur seins ist und wenn ja was kann man da machen er ist bei der sparkasse

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo, wenn Sie eine Privatinsolvenz vorbereiten, dann sollten Sie schon ein eigenes Konto aufmachen. Gehen Sie zur Bank und fragen Sie nach einem Pfädnungsschutzkonto.

  21. guten tag
    habe ein p konto bei der spk mülheim bin umgezogen nach bottrop war hier bei der spk bottrop und sie geben mir kein konto auch andere banken geben mir kein p konto was soll ich tuhen habe damit ziemlich viel probleme muss für alles nach mülheim.

  22. Sehr geehrter Herr Franzke

    Leider will mich keine Bank als Kunde, auch als P-Kontokunde nicht, ziemlich einhellig die ablehnenden Begründungen: Kunden wie ich seien bei ihnen nicht vorgesehen. Und ich habe ziemlich alle Banken durch.
    Dabei habe ich keinerlei Schulden bei Banken. Jetzt würde ich eine Festanstellung annehmen können, aber wo soll der Lohn hin überwiesen werden ?

    Lilalu

    • Jörg Franzke sagt:

      Das weiß ich leider auch nicht. Vielleicht hilft Ihnen eine Freundin oder Freund und Sie bekommen dann doch ein Konto, wenn Sie einen Arbeitsplatz nachweisen können.

  23. Sehr geehrter Herr Franzke,

    ich habe eine Frage. Mein Konto wurde gepfändet. Schuld-1000 Euro. Ich habe bereits ein P-Konto.
    Auf dem Konto ist das Guthaben von ca 3.000 Euro drauf.
    Ich bin auch bereit, die ganze Schuld zu bezahlen, nur um an mein Konto wieder ran zu kommen. Der Freibetrag ist mir bekannt-es reicht allerdings nicht, um meine laufenden Kosten zu bezahlen.
    Wie wird es weiter verfahren? Wird die Bank 1.000 Euro an den Gläubiger in einem Rutsch überweisen und dann das Konto wieder freigeben? Oder passiert es in irgendwelchen Raten? Wie lange dauert es, bis man das Konto wieder zur Verfügung hat, wenn man bezahlt hat?
    Wie kann man das beschleunigen?
    Ich kann ja die Schuld nicht überweisen, das Konto ist gesperrt.
    Vielen Dank!

    • Jörg Franzke sagt:

      Am besten Sie gehen zur Bank und erklären dort ausdrücklich, dass Sie mit der Freigabe der Pfändung einverstanden sind. Dann wird das Geld eingezogen und die Bank gibt das Konto wieder frei. Wahrscheinlich aber nur bis zu dem Sockelbetrag von 1.000 EUR.

  24. guten tag herr franzke
    würde gerne mal wissen wie es aussieht wenn ein familien mitglied extra geld bei mir auf meinem girokonto überweisen liesse, was für das familienmitglied bestimmt ist.ich bin noch minderjährig 17jahre und habe ein girokonto bei der spk wie das familienmitglied auch.dessen konto ist aber ein pkonto und in einer privat insolvenz.geht das oder wie verhält sich das dann mit meinem konto?würde das geld einfach von der kasse gesperrt werden?
    mfg marc.f

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      der Geldbetrag wird ja nicht all zu hoch sein, deswegen wird da nichts passieren und niemand wird die Einzahlungen auf Ihr Konto anfechten.

  25. hallo
    ich habe mal eine frage.ich habe seid jahren ein pkonto und habe seid ca einem jahr auch die pi .jetzt würde ich eine höhere summe an schmerzensgeld bekommen.meine frage wäre ob die in die insolvenz fliessen wenn es auf mein konto kommt oder ob ich es behahalten kann.denn wie der name schon sagt,schmerzensgeld.ich müsste da schon ganz sicher sein denn ansonsten geht das geld bei jemand anderen drauf.denke das wird sicher eher sin machen.lg helly

  26. Hallo Herr Franzke,

    mein Mann wird in die PI gehen (alle Kredite ect. sind von nur von ihm alleine unterschrieben). Nun wurde uns beim Beratungsgespräch gesagt, wir sollen uns beide ein Guthabenkonto anlegen. Momentan sind wir bei der dt. Bank und wollten uns eigentlich bei der KSK die Konten eröffnen. Diese hat nun eine Wartezeit von 2 Wochen, weshalb wir überlegen nun zur Postbank zu gehen. Nun meine Frage:

    Geht das denn dann gut, da ja die DB und die PB über die Cash Group miteinander arbeiten oder wäre es intelligenter auf die zwei Wochen zu warten und das Gehalt diesen Monats nochmal auf das alte Konto gehen zu lassen? Da ich selber seit ca 5 Jahren kein Konto mehr habe, kann das Gehalt auch nicht da drauf gehen.
    Ist es denn zwingend notwendig bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens das Konto in ein PKonto umzuwandeln? Denn davon sagt uns die Beraterin nichts. Mein Mann ist. Alleinverdiener und verdient mit 2200-2700€ netto nämlich deutlich über der Grenze, selbst über der angehobenen Grenze.

    Mfg
    Claudia

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      Ich hat sich in der Tat durchgesetzt, dass ein Pfändungsschutzkonto im Insolvenzverfahren erforderlich ist. Deshalb schlage ich vor, dass zumindest Ihr Ehemann ein neues Konto einrichtet. Wenn Sie keine eigenen Einnahmen haben, halte ich ein eigenes Konto nicht für erforderlich. Postbank und Deutsche Bank sind zwei verschiedene Rechtssubjekte, deswegen müssen Sie nicht befürchten, dass die Deutsche Bank das minus auf dem Konto mit dem plus auf dem Konto der Postbank verrechnet. Ihr Mann soll sich auf jeden Fall von der Schuldenberater in eine Bescheinigung für das Pfändungsschutzkonto geben lassen, zur Erhöhung der Pfändungsgrenze.

  27. jasmin stern sagt:

    Hallo,
    Wir gehen( Eheleute) leider leider bald auch in p.Insolvenz mit zwei kindern unter 12 Jahren.
    Habe mir ein normales guthaben konto bei einer anderen Bank eröffnet, nun meine Frage:
    Muss ich diese in ein pkonto ãndern?
    Wieviel würden vom gehalt meines mannes der 1500 netto verdient gepfändet und sind die sozialleistungen wie kindergeld und kinderzuschlag pfändbar?Ich danke im.vorraus

    • Jörg Franzke sagt:

      Vom Gehalt des Mannes wird gar nichts gepfändet, weil es unterhalt der Pfändungsgrenze liegt. Das normale Konto kurz vor der Insolvenzeröffnung auf ein P-Konto umstellen.

  28. Chistian Schmitt sagt:

    Guten Tag,

    wir sind eine Junge Familien und haben ein grosses Problem.
    Wir sind Verheiratet und haben eine Kleine Tochter mit im alter von 14 Monaten. Meine Frau arbeitet aktuell nicht und ich habe einen Nettolohn von 2500-2600 Euro. Wir haben vor 4 Jahren ein Haus gekauft. (Rate 800€ /Monat). Des weiteren haben wir mittlerweile 2 Privatkredite und ein Finanziertes Auto ( zusammen ca 450/Monat) Das wäre soweit alles kein Problem. Jetzt ist es leider so Das wir seit ein paar Tagen überall im Haus Schimmel haben. Nahezu in jedem Raum. Da wir in Eigenleistung sehr viel umgebaut haben kann dies auch nicht als verschiegener versteckter Mangel vom Vorbesitzer deklariert werden. Der Schimmel ist unbemerkt entstanden und hat Hauptsächlich unser gesamtes Inventar befallen (Küche, Couch, Bett, Kinderzimmer) An den Wänden ist kaum etwas zu entdecken. Leider haben wir keine Rücklagen und das Konto ist auch mit etwa 2 Nettelöhnen bereits überzogen. Fakt ist wir können in dem Haus nicht wohnen bleiben aus Gesundheitlichen Gründen. Des weiteren müssen wir einen Grossteil unseres Besitzes entsorgen. Verkaufen können wir es in diesem Zustand schlecht ohne schäzungsweise auf 40.000 Schulden sitzen zu bleiben. Wir wissen momentan nicht mehr weiter. Ich habe darüber nachgedacht ein P-Konto zu eröffnen und aus dem Haus auszuziehen und eine Wohnung zu mieten und dann eine Privatinsolenz zu starten, weiss aber nicht ob das der richtige Weg ist. Vorher müssten wir vermutlich noch die Kreditkarte bis zum Limit (3500€) leeren damit wir uns neue Möbel kaufen können, falls dies überhaupt zulässig ist.
    Wieviel Geld würde uns als 3 Köpfige Familie von meine Gehalt übrig bleiben, nach der Pfändung?
    Gibt es einen anderen Weg aus dieser Lage?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    mfG Christian Schmitt

  29. Schönen Guten Tag,

    ich habe zwei Fragen:

    Ich habe ein P-Konto, welches bereits vor meiner Privatinsolvenz von Gläubigern gepfändet wurde.

    In der Privatinsolvenz habe ich eine Gutschrift von einem Energieanbieter erhalten, die allerdings meinen Freibetrag auf dem Konto übersteigt. Jetzt möchte mein Treuhänder, dass ich ihm das Geld überweisen, da es allerdings über meinen Freibetrag liegt, kann ich dies nicht machen. Ich habe das Schreibe meines Treuhänders an meine Bank weitergeleitet mit der Bitte diesen Betrag an meinen Treuhänder zu überweisen. Meine Bank weigert sich dies zu tun, weil bereits Pfändungen auf dem Konto sind. Jetzt möchte mein Treuhänder, dass ich diese Beträge in Rate von meinem Nicht-Pfändbaren Gehalt abstottert. Ist das rechtens? Verhält sich die Bank richtig?

    Meine Zweite Frage ist:
    Ich habe zwei minderjährige Kinder, eins lebt bei mir, eins beim Vater. Der Vater hat für das ältere Kind, das bei ihm wohnt kein Unterhalt beantragt. Wir haben uns darauf geeinigt, da ja jeder ein Kind hat. Kann trotzdem mein Pfändungsgrenze (Gehalt und P-Konto) nach oben gesetzt werden? Zur Zeit wird bei mir nur ein Kind berücksichtigt, da ich aber das ältere Kind auch an den Wochenenden und in den Ferien betreue, ist es sehr schwierig alles zu finanzieren. Muss ich nachweise, dass ich für das zweite Kind Unterhalt zahle, oder reicht es aus, nachzuweisen, dass man noch ein zweites Kind hat.

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      1. leider ist das Rechtens. Sie müssen den Fehlbetrag erstatten. Das Gesetz mit dem P-Konto ist nicht richtig ausgereift und es gibt oft Regelungslücken, die der betroffene Schuldner ausbaden muss. Aber so ist es einfach.

      2. Ja, der Freibetrag kann hoch gesetzt werden. Einfach die Bescheinigung ausfüllen lassen und fertig.

  30. Hallo,
    bin am beginn der privatinsolvenz und hab ein .p.konto. Bin verheiratet und mein verdienst liegt über dem Freibetrag des Kontos. Kann ich das gehalt auf das konto meines Lebenspartner überweissen lassen? und er überweisst dann einen teil auf mein konto. Ist das möglich

  31. Sehr geehrter Herr Franzke,

    Ich habe Zuhause ein leibliches Kind leben was ja bestimmt eh mit auf den Grenzbetrag angerechnet werden kann (???) und auf der „Wildbahn“ auch noch ein paar leibliche Kinder für die Unterhaltspflicht besteht aber ich im Moment nicht zahlen kann und sich daraus die Frage ergibt ob trotzdem diese Kinder an den Grenzbetrag angerechnet werden können obwohl ich im Moment nicht Zahlungsfähig bin.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marcel

  32. Hallo
    Ich brauche Hilfe 🙁 ich und mein mann sind seut 1 woche in der Insolvenz jetzt bekamen wir vom Insolvenz Verwalter einige Formulare zum ausfüllen sowie die Aufforderung zur ein pkonto. Jetzt würde ich gerne wissen können wir das konto gemeinsam als pkonto führen oder muss jeder sein eigenes haben? Mein mann ist allein verdiener ich habe ausser Kindergeld was aug scheck gezahlt wird nichts.Und eine letzte Frage ich habe kein Beruf erlernt und habe 2 kinder 2,5 und 13 jahre und der Verwa lter sagt uch bin verpflichtet vollzeit arbeiten zu gehen damit geld bei kommt. .ist das in Ordnung so? Was mache ich wenn ich aufgrund meiner Kinder nicjts finde oder wenns nur 300-400€ monat ist..kann ja nicht vollzeit. Danke für die hilfe.mfg

    • Jörg Franzke sagt:

      Jeder muss ein eigenes P-Konto einrichten. Dann gehen Sie zu Ihrem Schuldenberater und lassen sich eine Bescheinigung ausstellen, damit die beiden Kinder und das Kindergeld als Unterhaltspflicht berücksichtigt werden und die Pfändungsgrenze des Kontos entsprechend hoch gesetzt wird. Sie können das Kindergeld auch auf das Konto des Mannes überweisen lassen, dann brauchen Sie kein eigenes Konto. Die Aufforderung des Insolvenzverwalters arbeiten zu gehen, müssen Sie nicht ernst nehmen. Ihr Einkommen würde eh unter der Pfändungsgrenze liegen, weil Sie keinen Beruf gelernt haben.

  33. Hallo ich bin arbeitslos momentan und habe 4 kinder.
    Ich bin seit 12 jahren bei der spk – seit ich die erste pfändung habe sind sie seeehr unfreundlich und bin in allen linien unzufrieden.
    Nicht mal mehr Kontoauszüge kann ich mir holen… muss nun immer 3 Monate warten bis ich sie per post bekomme. SStändig berechnen sie falsch und zicken Mich dann an…nun möchte ich wechseln…. gaaaaanz schnell….
    Habe noch ca 1.000 € Dispo offen der mir gekündigt wurde und dennoch zahle ich mega zinsen für und zahle mtl. 70 € ab.
    Darf ich einfach wechseln ?
    Muss ich dann das Konto kündigen ?
    Wie lauft das?
    Und miss ich der neuen bank wegen der pfändung und des dispos was sagen ??
    Liebsten dank schonmal 🙂
    MFG Melanie.

  34. hallo

    mein freund hat ein p-konto und ist jetzt in privatinsolvenz gegangen. die bank hat das konto gesperrt. alle überweisungen sind wieder zurück gebucht wurden, sodass er jetzt ein haufen mahngebühren bezahlen muss.
    auserdem hat er ein leibliches kind welches nicht im haushalt lebt und für das er auch keinen unterhalt zahlen kann.
    weiterhin leben in unserem haushalt mein leibliches kind und ein gemeinsames kind.

    Frage

    kann er seinen lohn auf mein konto buchen lassen und die überweisungen von meinem konto aus tätigen oder hat das irgendwelche belange für uns?
    und wie kann man in unserem fall den selbstbehalt erhöhen?

    • Jörg Franzke sagt:

      Ja, er kann das Gehalt auf Ihr Konto zahlen lassen. Kann höchstens sein, dass irgendwann die Bank etwas dagegen hat, weil Zahlungsempfänger und Kontoinhaber sich unterscheiden. Aber eine Weile geht es. Die Erhöhung erreicht man durch Antrag beim Insolvenzgericht auf Feststellung der Pfändungsgrenzen.

  35. Sehr geehrter Herr Franzke,
    wenn das Insolvenzverfahren abgeschlossen ist und ich mich in der Wohlverhaltensphase befinde, macht es dann Sinn ein neues Konto bei einer anderen Bank auf Guthabenbasis (kein p-konto) zu eröffnen? Da sich auf meinem jetzigen p-konto Pfändungen(noch von der Zeit vor der Insolvenz aber von Insolvenzgläubigern) befinden. Könnten
    die Insolvenzgläubiger mein neues Konto pfänden? Brauche ich
    für das neue Konto dann eine Erlaubnis vom Treuhänder? Können die Insolvenzgläubiger irgendwie von meiner neuer
    Bankverbindung
    erfahren? Da ich gehört habe dass es durchaus Insolvenzgläubiger gibt die trotz Verbot versuchen zu vollstrecken möchte ich auf Nummer sicher gehen.
    Vielen Dank im voraus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas

    • Jörg Franzke sagt:

      Nachdem das Insolvenzverfahren abgeschlossen ist, sind Sie frei und niemand kann mehr auf irgendetwas zugreifen. Aber Sie haben recht: Wenn das alte Konto gepfändet ist, sollten Sie sich ein neues Konto einrichten, um Komplikationen zu vermeiden.

      • hallo Herr Franzke mein insolvenzverfahren ist abgeschlossen und ich bin in der wohlverhaltesphase jetzt wollte ich bei der sparkasse ein girokonto eröffnen .Das wurde abgelehnt. Nur mit Erlaubnis des Insolvenzverwalter.Mit freundlichen Grüßen Ulrich

  36. Hallo,
    wir stehen am Anfang vom Privatinsolvenzverfahren.
    Im Haus sind mein Mann u ich, außerdem 4 Leibliche Kinder. Unsere aktuelle Bank liegt nicht im Ort, ist aber angrenzend.
    Wir haben ein p-Konto eingerichtet, dieses wurde ohne Schwierigkeiten erledigt. Die Höhe ist allerdings standard, trotz der Anzahl der Personen. Wir haben ein Schreiben vom Anwalt besorgt, mit der Höhe des neuen unpfändbaren. Die Bank erkennt dieses an, allerdings muss ich das laut der Bank alle 3 Monate erneuern, danach verfällt es.
    Das Konto wäre auch nur dafür bestimmt, wenn man weiß, dass eine Pfändung kommt (lt. Bank).
    Die Bank meinte ich darf mein bei denen langjähriges Guthabenkonto (nun in P-Konto umgewandelt) nicht behalten, wen ich in Priv. Insolvenz gehe, weil es nicht im hiesigen Einzugsgebiet ist (es ist der nächste Kreis u auch das zuständige Amtsgericht hat dort seinen Sitz) Stimmt das?
    Wir würden im Ort ein P-Konto eröffnen, die bank ist aber einer unser gläubiger.
    Gruß, M. Raith

    • Jörg Franzke sagt:

      Die haben Ihnen ja einen ganz schönen Unsinn erzählt. Weder muss man die Bescheinigung über die Erhöhung des Socklebetrages eines P Kontos alle drei Monate einreichen, noch ist das P Konto regional beschränkt. Vielleicht will die Bank Sie einfach loswerden und es ist besser, wenn Sie sich eine andere Bank suchen.

  37. Sehr geehrter Herr Franzke,

    was muß ich beachten, wenn ich mit einem P-Konto zu einer anderen Bank umziehen möchte?

    zweite Frage:
    Gibt es die Möglichkeit ohne Meldeadresse ein Konto zu bekommen? Bisher wollen die Banken partout nicht die Unterlagen an ein Postfach, c/o Adresse, oder postlagernd per Einschreiben schicken, sondern nur an die Meldeadresse.
    Soweit ich weiß, bin ich aber nicht dazu verpflichtet, mich umzumelden, wenn ich noch keine neue Wohnung habe.

    Herzl. Dank, MfG,
    A.E.

    • Jörg Franzke sagt:

      Oje, da bin ich leider überfragt. Probieren Sie es einfach aus. Mehr als „nein“ sagen, können die Banken nicht.

  38. Hallo
    Ich mochte gerne nach England gehen um Insolvenz zu beantragen, aber die Frage ist, ist es machbar auch wenn ich Steuerhintererziehungs Sache habe?
    Mit freundlichen Gruessen

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      möglich ist das auf jeden Fall und sicherlich werden Sie nach erfolgreich durchlaufenen Insolvenzverfahren in England auch die Restschuldbefreiung verhalten. Sollten Sie sich allerdings nach der Erteilung der Restschuldbefreiung entscheiden, nach Deutschland zurückzukehren, besteht ein gewisses Restrisiko, ob das Finanzamt den englischen Restschuldbefreiungsbeschluss aufgrund der, der Steuerforderung zu Grunde liegenden Straftat anerkennen muss. Dies ist höchstrichterlich noch nicht entschieden. Im Ergebnis stellt die die Insolvenz in England allerdings die einzige Chance dar, derartige Schulden loszuwerden.

  39. Christian sagt:

    Guten Tag,

    ich bin allenerziender Vater von zwei Kindern (4,8). Ich beziehe A I in Höhe von 1289€ sowie Unterhalt von meiner Exfrau (497€). Hinzu kommt das Kindergeld. Da ich alleinig noch einen Kredit monatlich in Höhe von 576€ zahle, bin ich nun mit dem Dispo ins Minus gerutscht. Dem nächst ziehe ich mit meiner Freundin und mit ihrern drei Kids zusammen. Um die Mietkosten zu teilen. Nun meine Frage: ich bin in der Überlegung auch in das Insolvenz verfahren zu gehen, da der Dispo ausgeschöpft ist und meine Fixkosten wegen dem Kredit deutlich höher sind als die Einnahmen. Welches Konto macht Sinn zu eröffnen? Und was bleibt mir unterm Strich? Denn ich gehe auch davon aus, in den nächgsten Wochen wieder Arbeit zu finden und zu mindestens das Nettoeinkommen zu erzielen, was ich zur Zeit mit AI bekomme.

    Danke schon mal!

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      bei zwei Unterhaltspflichten beträgt Ihre Pfändungsgrenze 1660 €. Kindergeld geht extra und ich gehe davon aus, dass der Unterhalt der Exfrau für die Kinder bestimmt ist und somit ebenfalls nicht zu Ihrem Einkommen zählt. Also können Sie ohne weiteres 1660 € netto verdienen, ohne etwas von dem Einkommen an die Gläubiger bzw. dem Insolvenzverwalter abgeben zu müssen. Wenn Sie ein neues Konto eröffnen, können Sie gleich ein Pfändungsschutzkonto nehmen. Achten Sie bei dem Pfändungsschutzkonto darauf, dass am Monatsanfang der Kontostand nie höher ist als die monatlichen Gesamteinnahmen und am Monatsende bei null. Sparen geht nur unter dem Kopfkissen.

  40. jaqueline sagt:

    hallo kurze frage mein freund hat ein p-konto will nun die bank wecheseln. auf dem alten konto befinden sie 3 pfändungen.
    wenn er nun bank wecheseln wie schnell erfahren gläubiger von dem konto. Die gläubiger haben zwar einem vergleich gerichtlich zugestimmt doch die pfändungen bleiben nach wie vor am konto bestehen.

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      die Banken erfahren erst über ein Vermögensverzeichnis anlässlich der Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung von dem neuen Konto.

  41. Hallo,wenn die Bank feststellt das der Dispo zu hoch eingerichtet ist und die Rückführung um 2000Euro verlangt!Kann sie dann das Arbeitslosengeld einbehalten???
    Mir steht ein freibetrag von 1600Euro zu!
    MFG

    • Jörg Franzke sagt:

      Ja, die Bank hat die Möglichkeit die Kontenstände zu verrechnen. bei einer Verrechnung der Kontostände gibt es keinen Freibetrag.

    • Jörg Franzke sagt:

      Kann man machen, wie man will. Unmittelbar vor der Insolvenz sollte es aber ein Pfändungsschutzkontos ein.

  42. Hallo,

    bin seit 31.05.2014 gekündigt worden. Ich muss leider beim Arbeitslosengeld beantragen. Ich habe auch keine eigene Girokonto. Bei mir läuft Privat Insolvenz und Lohnpfändung. Jetzt möchte gerne neue Girokontoeröffnen um die Arbeitslosengeld zu bekommen. Wie kann ich besten machen?

    • Jörg Franzke sagt:

      das ist ganz einfach, man geht zur Bank, bittet um die Eröffnung eines neuen Kontos und zeitgleich von Beginn an mit, dass man sich in einem Insolvenzverfahren befindet. Am besten, Wir öffnen gleich ein Pfändungsschutzkonto. Falls der Sachbearbeiter der Bank Ihnen kein Konto geben möchte, gehen Sie eben zum nächsten Bank, bis es funktioniert.

  43. Hallo bin grad dabei in die privatinsolvenz zu gehen jetzt habe ich eine Frage wegen dem Konto.
    Ich habe bereits ein pkonto und 2 unterhaltspflichtige Personen. Also einen Freibetrag von 1669euro. Was passiert mit dem Geld was ich darüber hinaus verdiene? Wird das komplett einbehalten oder wie wird das geregelt. Weil laut der pfändungstabelle darf ja nicht alles einbehalten werden. Aber die Bank sagt alles was mehr auf dem Konto eingeht ist weg!!

    Wie lange bleibt meine Partnerin (nicht verheiratet , 1 gemeinsames Kind 1jahr) in der unterhaltsplicht mit drin? Fällt sie automatisch raus wenn sie wiederarbeitet?? Teilzeit oder Minijobs??

    Danke

    • Jörg Franzke sagt:

      Liegt das Einkommen über der P-Konto-Grenze, wird Ihnen in der Tat alles abgezogen. Wenn Sie nicht verheiratet sind, kann die Freundin nicht als Unterhaltspflicht berücksichtigt werden. Gleiches gilt für das nicht leibliche Kind. Sie können aber später in der Insolvenz einen Antrag stellen, dass die Freundin und vor allem das nicht leibliche Kind als Unterhaltspflicht zu berücksichtigen sind.

  44. melanie sagt:

    Hallo Herr Franzke, ich und mein mann wollen in insolvenz gehen.. bin zuzeit auf elternzeit bis 2015 mai.. mein mann verdient ca. 2100 + 184 kindergeld wir leben zu dritt im haus. Wir haben 5000 euro dispo können wir schon jetzt einen P konto öffnen.. was ist dann mit dem minus?? Ich habe zwar auf tabelle geschaut aber bin mir nicht so sicher wie viel würd
    e denn von uns gepfändet??

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo, an Ihrer Stelle würde ich das P-Konto besser bei einer anderen Bank eröffnen. Sicher ist sicher. Wenn Sie Elterngeld beziehen, gelten Sie nicht als Unterhaltspflich, also hat Ihr Mann nur 1 Unterhaltspflicht und dann würde der pfändbare Betrag ca. 330 EUR betragen.

  45. Sehr geehrter Herr Franzke,

    wenn ich ein P Konto eröffne, kann dann mein Dispobetrag (-1400,- Euro )mit dem nächsten Gehaltseingang (+1054 ,- Euro)verrechnet werden?
    Sodass mir für den Monat kein Geld mehr bleibt ?
    Grüsse
    Katrin

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,

      habe ich von Mandanten noch nie gehört. Aber es ist immer besser, die Bank zu wechseln, wenn man bei dieser Bank Schulden hat.

      Grüsse
      Franzke

  46. Hallo Hr. Franzke,
    mein IV genehmigt die Eröffnung des Bankkontos durch seine Unterschrift nicht. Woran kann das liegen? Ich habe alle gewünschten Unterlagen eingereicht, aber trotzdem bekomme ich kein Konto. Die Bank eröffnet erst, wenn der IV seine Unterschrift geleistet hat. Ohne Bankkonto bekomme ich keine Arbeit. Ständiges Nachhaken beim IV ist auch total nervig. Einerseits soll man sich um eine Arbeit bemühen, andererseits bekommt man nicht mal ein Konto. Das Arbeitsamt macht auch schon Probleme, weil ich nicht wegen dem fehlenden Konto nicht vermittelbar bin. Kein AG zahlt Löhne per Scheck.
    Freundlicher Gruß
    Sabine

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,

      eröffnen Sie ein Pfändungsschutzkonto. Dieses Konto ist nicht Bestandteil der Insolvenzmasse und muss daher auch nicht vom Treuhänder genehmigt werden.

      Grüsse
      Franzke

  47. Sehr geehrter Hr. Franzke,

    verstehe ich das richtig ? Ich muss erst ein neues Konto eröffnen wenn ich in die Insolvenz gehe /beantrage?
    Zur Zeit verhandle ich noch einen außergerichtlichen Schuldenvergleich. Aber ein Gläubiger (gesamt drei Gläubiger) bekommt schon ab 01.05.2014 den pfändbaren Teil von meinem Gehalt.

    Vielen Dank.

    • Jörg Franzke sagt:

      Nein, Sie müssen nicht. Sie können das Einkommen auch auf das Konto einer anderen Person überweisen lassen, z.B. Ehegatte.

  48. Sehr geehrter Hr. Franzke,

    ich beabsichtige ein Mikro Konto bei der Ethik-Bank zu eröffnen. Gelten da die gleichen Grenzen wie beim P-Konto? Beispiel: ich bekomme 1000 Euro ALG 1, benötige aber im Monat nur 500 Euro, bekomme dann am Monatsende wieder vom Arbeitsamt 1000 Euro gezahlt. So hätte ich einen Kontostand von 1500 Euro. Wird mir dann 450 Euro abgezogen, obwohl ich eigentlich innerhalb der Freigrenze bin und mir eigentlich nur durch Sparsamkeit was übriggeblieben ist?

    Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen
    Sabine

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,

      wenn das Micro-Konto zugleich ein P-Konto ist, dann gilt auch hier: Am Monatsende muss der Kontostand auf Null sein, andernfalls zieht die Bank das Guthaben ein. Besser also, man „spart“ unter dem Kopfkissen.

      Grüsse
      Franzke

  49. Sehr geehrte Damen und Herren,
    mein Konto wurde wg Pfändung gesperrt.
    Mein bisheriger Arbeitgeber (Zollverwaltung) ist Gläubiger bei denen ich eine beträchtliche Summe schulde.
    Bis zur Gerichtsverhandlung erhalte ich noch Bezüge i.H.v. ca 1800 €.
    Das gesperrte Konto ist im minus (Dispo).
    Macht für mich ein P Konto Sinn?
    Vielen Dank

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,

      ja, ein P-Konto macht Sinn. P-Konten haben aber so ihre Eigenheiten und solange Sie nicht in die Insolvenz gehen, können Sie das Gehalt auch auf das Gehalt auch auf das Konto einer andere Person überweisen lassen oder Sie eröffnen bei einer fremden Bank ein neues Konto. Diese bleibt in der Regel so lange unentdeckt, bis Sie einen Offenbarungseid leisten müssen.

      Das P-Konto schützt vor Pfändung und die Banken sind verpflichtet, Ihnen ein solches Konto einzurichten. Das ist die gute Nachricht.

      Allerdings hat ein P-Konto seine Tücken, die Sie unbedingt beachten müssen:

      Das P-Konto schützt immer nur das Guthaben unter dem so genannten Sockelbetrag. Der Sockelbetrag beginnt bei 1.050 EUR.

      Ist das Guthaben auf dem P-Konto höher als der Sockelbetrag wird dieser Betrag automatisch abgeschöpft. Solange Sie unterhalb dem Sockelbetrag verdienen, ist das egal, aber wenn Sie beispielsweise 1.500 EUR netto verdienen, würde man Ihnen 450 EUR vom Konto abschöpfen.

      Dies ist ärgerlich, denn eigentlich steht den Gläubigern gemäß gesetzlicher Pfändungstabelle lediglich ein Betrag von ca. 300 EUR zu. 150 EUR gehen durch das P-Konto verloren.

      Um dies zu vermeiden, muss man später bei Gericht extra einen Antrag auf Erhöhung des Sockelbetrages stellen. Das ist kompliziert und aufwändig, aber anders kommen Sie nicht an das Geld, das Ihnen gesetzlich zusteht.

      Falls Sie Unterhaltspflichten haben oder Kindergeld beziehen, können Sie sich von uns eine Bescheinigung über die Erhöhung des Sockelbetrages ausstellen lassen, welche Sie zur Bank einreichen. Der Sockelbetrag erhöht sich dann bei einer Unterhaltspflicht auf 1.665 EUR, (Pfändungsgrenze 1.470 EUR plus Kindergeld 185 EUR).

      Achtung: Das Guthaben auf dem P-Konto muss außerdem zum Monatsende vollständig aufgebraucht sein, sonst wird die Bank auch diesen Betrag automatisch abschöpfen. Sparen mit einem P-Konto geht also nur unter dem Kopfkissen.

      Grüsse
      Franzke

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