Ab wann „lohnt“ sich eine Priavtinsolvenz?

Bei geringem Einkommen ist ein Insolvenzverfahren meist „billiger“ als die Rückzahlung der Schulden – Entscheidung hängt von drei Faktoren ab: Gerichtskosten, derzeitiges Vermögen, voraussichtliches Einkommen in den nächsten 6 Jahren.

Bevor Sie das Verbraucherinsolvenzverfahren einleiten, wollen Sie natürlich wissen, ab wann es sich lohnt. Die Beantwortung dieser Frage hängt von drei Bedingungen ab: 1. den Verfahrenskosten, 2. Ihrem derzeitigen Vermögen, 3. wieviel Sie in den nächsten Jahren verdienen werden.

  1. Gerichtskosten: Die Verfahrenskosten – also die Gerichtsgebühren und das Honorar für den späteren Insolvenzverwalter – betragen ca. 2.500 €. Dieser Betrag wird Ihnen während des gesamten Insolvenzverfahrens für 6 Jahre gestundet. Anschließend vereinbaren Sie mit dem Gericht eine Ratenzahlung, beispielsweise in Höhe von 50 € monatlich.
  2. Derzeitiges Vermögen: Ihr derzeitiges pfändbares Vermögen wird der Insolvenverwalter wegnehmen und versilbern, beispielsweise Lebensversicherungen oder Ihr Auto, wenn es nicht für die Erwerbstätigkeit erforderlich ist.
  3. Voraussichtliches Einkommen: Als drittes müssen Sie Ihr Einkommen berücksichtigen. Für die nächsten 6 Jahre erhalten Sie davon nur den pfändbaren Teil. Die Pfändungsgrenzen betragen ohne Unterhaltspflicht 1050 € des Nettoeinkommens, bei einer Unterhaltspflicht 1420 €, bei zwei Unterhaltspflichten 1590 €, usw.

Nun können Sie alles berechnen. Hierzu ein Beispiel: Sie verdienen 1460 € netto bei einer Unterhaltspflicht. Vermögen ist nicht vorhanden. Ihre Schulden bei der C-Bank betragen derzeit 10.000 € bei 15% Zinsen, d. h. nach 6 Jahren unter Berücksichtigung Ihrer Tilgungsversuche insgesamt ca. 16.000 €.

Dem gegenüber steht Verbraucherinsolvenzverfahren über sechs Jahre, also 72 Monate mal 100 EUR, insgesamt 7.200 €. Von dem gepfändeten Betrag werden dann gleich noch die Kosten für das Insolvenzverfahren abgezogen, sodass Sie nach sechs Jahren wirklich schuldenfrei sind.

Ergebnis: Um von allen Schulden befreit zu werden, müssen Sie über die Kredittilgung mindestens 16.000 € aufwenden und über das Insolvenzverfahren 7.200 €.

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187 Gedanken zu „Ab wann „lohnt“ sich eine Priavtinsolvenz?

  1. Guten Tag Hr.Franken
    Wir haben ca125000Euro Schulden bei verschiedenen Banken angehäuft.Wir haben beide meine Ehefrau und ich gemeinsam 3200Euro.Wir haben noch einen Sohn der als Lehrling noch 1Jahr hat und danach selbst verdient im Haus wohnen.Sein Entgelt liegt bei 500Euro .Ich hab auch eine private Rentenversicherung über meinen Arbeitgeber laufen .Gibt es Chancen auf eine aussergerichtliche Einigung und kann man mir die Ansparung der rentenbeiträge Pfänden?

  2. Hallo ,
    Ich bin 22 Jahre alt arbeite zurzeit nicht mache zurzeit nichts bekomme
    Arbeitslosen || und hab 8.800 € Schulden
    Bin so überfordert hab Mahnungen von Amtsgericht bekommen Inkasso Briefe das ich nicht gezahlt hab. Bin letztendlich auf diese Seite eingetroffen

  3. Sehr geehrter Herr Franzke,

    Ich habe im Moment insgesamt ca. 55000 Euro Schulden die Ich aber jeden Monat mit ca. 1000 Euro Raten bezahle
    Ich verdiene zur Zeit 3000 Euro Netto in Dauernachtschicht bei Tagschicht ca. 2100 Euro.

    Ich kann meine Raten bezahlen aber habe noch ca. 80 Monate bzw. 7 Jahre vor mir
    Lohnt sich bei mir eine Privatinsolvenz und wäre ich dann nach 3 Jahren wieder Schuldenfrei

    Ist es eigentlich möglich früher als 3 Jahre Schuldenfrei zu sein
    wenn man die Restschuld + Verfahrenskosten früher bezahlen kann z.b. wenn die Frau was dazu beisteuert

    Vielen Dank

    Mit freundlichen Grüßen
    Ali

  4. Hallo Herr Franzke
    Ich bin 24 und stecke schwer in Problemen drin. Durch viele Fehler und Dinge die ich heute bereue, besitze ich derzeit um die 10.000 Euro Schulden. Mich belastet diese Situation sehr da ich noch jung bin und keine Ahnung hab, wie es weiter gehen soll. Da ich derzeit die Schule absolviere und auch nur auf TZ arbeite, ist die PI sinnvoll?

  5. Hallo Herr franzke,

    Mein Mann hat 13.000€ Schulden und ich 9.000€. Mein Mann verdient 2300€ netto und ich 400€ Elterngeld. Dazu kommen 2x Kindergeld dazu. Wir haben 2 Kinder.
    Was bleibt uns zum Leben?
    Privatinsolvenz möchten wir aufjedenfall abgehen. Wir haben einen Termin beim Berater. Ich bekomme kaum noch Luft von den vielen Schulden.

    Oder meinen sie wir sollen keine PI machen ?

    Glg

    • Jörg Franzke sagt:

      Ja, eine Privatinsolvenz machen. Ihnen kann man gar nichts pfänden, das Kindergeld auch nicht und Ihrem Mann würde man ca. 400 € pfänden. Dafür zahlen Sie keine Schulden mehr.

  6. Hallo ich hätte da auch mal eine frage… Herr Franzke bin verheiratet habe eine Tochter( 4) und bin schwanger mit Zwillingen. Ich habe auch schulden von ca. 5000-6000 € habe aber kein Einkommen bin Hausfrau, die Schulden die ich habe sind vor der Ehe entstanden und deswegen weigert sich mein mann mich finanziell zu unterstützen. Habe immer wieder versucht kleine raten zu machen aber ich komm einfach nicht weiter und die ganze Situation belastet mich sehr. Denken Sie da würde eine Verbraucher insolvenz mir weiter helfen? Danke schon mal im voraus.

  7. Guten Tag

    auch wir wissen nicht genau ob sich eine p. Insolvenz lohnt bzw sinnvoll ist.

    Mein Mann hat Schulden von ca 10.000 Euro und ich ca 5000. Das würde ja getrennt behandelt wahrscheinlich oder?
    Ca 20 Gläubiger insgesamt.
    mein mann verdient ca 1750 Euro netto im monat. Ich bin derzeit noch Hausfrau. 3 Kinder wir bekommen wohngeld und kige zuschlag.

    uns ist es sehr unangenehm wollen aber endlich alles wieder im griff bekommen und nicht die Augen verschließen.

    Mfg

  8. Hallo Herr Franzke,

    auch ich habe eine Frage zum Thema „PI – ab wann?“.

    Die Lage: Ich schulde dem Finanzamt etwa 2.500 Euro als Nachzahlung einer früheren Steuererklärung. Dazu kommen einige weitere offene Rechnungen, in der Summe ergibt sich ein Schuldenstand von ca. 3.500 Euro.

    Meine berufliche Situation: Ich bin seit 5 Jahren selbständig, mit einigermaßen stark schwankendem Einkommen. Es gab Monate mit bis zu 3.000 € netto, aber auch mit nur rund 1.300 oder 1.500 € abhängig von der Auftragslage. Eine genaue Schätzung für die Zukunft ist daher traditionell sehr schwierig.

    Ich bin weder verheiratet noch unterhaltspflichtig, besitze auch kein Auto oder sonstige „besondere“ Posten, die hohe Fixkosten verursachen würden.

    Das Problem ist nun, dass ein Großteil der Forderungen praktisch „jetzt“ fällig wird. Ich bin etwas ratlos, weil ich einerseits den Betrag aktuell nicht aufbringen kann (kein erspartes Vermögen), und da mir diese Situation seit geraumer Zeit sehr an die Nieren geht, erwäge ich den Gang in die PI.

    Aber gemessen an den von Ihnen genannten Zahlen und anderen Problemfällen erscheint mir mein Schuldenbetrag doch eher gering – würde eine PI in meinem Fall wirklich Sinn machen? Alleine die Gerichtskosten erreichen ja fast den Wert meiner Schulden. Meine Frage bezieht sich also vor allem auf die Verhältnismäßigkeit.

    Ich bedanke mich herzlich im Voraus für Ihre Antwort,
    P.H.

    (P.S.: Eine Bank wird mir wohl kein Geld leihen, da ich dasselbe Problem bereits im Vorjahr hatte und da schlecht agiert habe -> SCHUFA-Eintrag. Die Zahlungen konnte ich damals aber noch aus eigener Kraft ableisten. Eine Stundung beim Finanzamt würde aufgrund meines Verhaltens in der Vergangenheit ebenfalls nicht in Frage kommen.)

    • Jörg Franzke sagt:

      Ich denke, es kommt immer darauf an, wie viel Geld man hat. Für den einen sind 10.000 € gar nichts, für den anderen unerreichbar. Wenn Sie genau wissen, dass Sie Ihre Schulden aufgrund geringer Einkommensverhältnisse nicht zurückzahlen können, dann ist eine Insolvenz der richtige Weg. Anders werden Sie die Schulden nie los. Sie würden sich jahrelang mit irgend welchen Abzahlungsvereinbarungen rumschlagen und am Ende gehen Sie dann doch in die Insolvenz..

  9. Marco Timmermann sagt:

    Hallo Herr Franzke,

    meine Lebensgefährtin hat ca 18.000-20.000 Euro bei zirka 16 Gläubigern angehäuft. Einige sind Beträge bis 500 Euro. Meine LG arbeitet seit kurzem im öffentlichen Dienst bei einer Stadt und verdient ca . 1450 Euro. Ist aber noch bis Ende August befristet und bekommt dann sicher einen unbefristeten Vertrag. Sie hat für 2 Kinder die beim Vater leben unterhalt zu zahlen. Ich selber bin Schuldenfrei. Unsere Schuldenberatung hat eine Privatinsolvenz vorgeschlagen.

    1. Soll die in die Privatinsolvenz`?
    2. Wie sieht es mit dem Arbeitsvertrag bei einer Stadt im öffentlichen Dienst aus wenn Sie erfahren, dass Sie in Insolvenz geht? Stichwort: Bestechlichkeit?
    3. Sollten wir nicht versuchen die kleinen Gläubiger auszuzahlen und mit den anderen einen Vergleich ansteuern? Allerdings können wir in den nächsten Monaten max. 3-4 begleichen.
    4. Woran erkenne ich einen guten Schuldenberater? Ich bin mir bei der aktuellen Betreuung nicht so sicher?

    Vielen Dank für ihre Mühen

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn Ihre Freundin die Chance auf eine Festanstellung hat, wäre es in der Tat eine gute Idee, wenn sie noch abwartet und die Gläubiger einfach hinhält und dabei so wenig wie möglich bezahlt. Danach sollte sie unbedingt eine Privatinsolvenz durchlaufen. Aufgrund ihres geringen Einkommens und der beiden Unterhaltspflichten liegt sie unter der Pfändungsgrenze. Sie würde also nur davon profitieren. Die kleinen Gläubiger keinesfalls auszahlen und auch keinen Vergleich versuchen, weil aussichtslos.
      Woran Sie einen guten Schuldenberater erkennen, vermag ich nicht zu sagen. Wenn es soweit ist, können Sie auch einfach das Antragsformular auf meiner Webseite ausfüllen und wir übernehmen das Verfahren für Ihre Freundin.

  10. Hallo,

    ich habe eine Frage.
    Ich hatte jetzt 11 Jahre mit meinem Bruder zusammen eine Firma, die wir leider zum 01.04.2016 aus wirtschaftlichen Gründen ( ausgebliebene Zahlungen ) und krankheitsbedingt durch einen Bandscheibenvorfall schließen mussten.
    Auf unserem geschäftskonto sind zur Zeit 10500€ Schulden der durch einen Kontokorrent Kredit die ganze Zeit gedeckt wurde. Da schon seit einiger Zeit kein geldeingang mehr zu verzeichnen war und die wir die Firma geschlossen haben würde der Kredit jetzt gekündigt.

    Nun meine Frage. Unsere Eltern würden uns das Geld eventuell zinslos leihen.
    Aber wir würden ersteinmal versuchen der Bank einen Vergleich an zu bieten und ihr sagen bevor wir Insolvenz anmelden sollen sie sich vielleicht mit der Hälfte zufrieden geben.

    Wir werden demnächst wieder einen Job im Angestellten Verhältnis beginnen und nicht mehr als 1250€ im Monat verdienen.

    Vermögen oder Altersvorsorge ist nicht vorhanden.

    Wir haben noch einen t5 Transporter der vielleicht noch 7000€ wert ist.

    Sollten wir eine privatinsolvenz wirklich machen oder ist es besser sich das Geld von den Eltern zu leihen.

    Wie ich lese können ja noch 2500€ Gerichtskosten bei einer Insolvenz dazu.

    Über eine Antwort bin ich sehr dankbar.

    • Jörg Franzke sagt:

      Ich meine, dass es aussichtslos ist, mit den Banken einen Vergleich auszuhandeln. Besser wäre da gleich eine Insolvenz.Dann verlieren Sie nicht so viel Zeil.Verkaufen Sie den Transporter und dann ab in die Privatinsolvenz.

  11. Sehr geehrter Herr Franzke,
    folgendes Problem:
    meine Frau und ich besitzen gemeinsam eine Immobilie,
    die noch mit EUR 99T belastet ist.
    ich selbst habe Kredite und Vblk.aus Kreditkarten in Höhe von ca.45T,bei denen meine Frau nicht in der Vblk.steht.
    wir haben gemeinsam eine Rente von EUR 2.540 und z.Zt.noch Mieteinnahmen von EUR 440,-
    ich kann meine Kredit nicht mehr ausreichend bedienen,eine Eintragung bereits in der Schufa.
    unser Problem ist eine sehr hohe Tilgung der Immo-finanzierung,EUR 1170,–mit festgeschriebener Laufzeit,
    ein Verhandlung mit der Bank würde wenig Sinn machen?
    Meine Frau hat bei dieser Bank auch eine Anlage über 12T EUR.
    würden sie zur PI raten? sollte meine Frau die Anlage vorher auflösen?soll ich meine Rente bereits auf ein anderes Konto überweisen lassen?
    Bei einer PI meinerseits kann nicht auf das Geld meiner Frau zugegriffen werden?
    viele Fragen, was würden sie mir raten?
    würden sie mich auch in einer möglichen PI oder außergerichtlichem Vergleich betreuen? oder nur vor Ort?
    vielen Dank für ihre Mühe
    Gruß Hein Lex

    • Jörg Franzke sagt:

      Sie müssen sich entscheiden, ob Sie schuldenfrei leben wollen. Dann aber werden Sie die Immobilie verlieren und wenn der Hauskredit gemeinsam mit Ihrer Frau unterschrieben wurde, ist auch Ihre Frau pleite. Oder Sie wursteln sich durch und versuchen, alle Raten zu bezahlen. Leider gibt es keinen Weg dazwischen.

  12. Hallo,

    ich hätte ein paar Fragen. Ich habe vor einigen Jahren eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gekauft, man hatte sie mir als Altersvorsorge und Steuerersparnis angepriesen und ich bin sozusagen darauf herein gefallen. Der Kredit beläuft sich auf ca. 135000 Euro. Tragen sollte sich die Wohnung durch die Vermietung. Nach wenigen Jahren hat sich jedoch heraus gestellt das die Wohnung unter erheblichen Mängeln leidet. Unter anderem ist das ganze Haus von Schimmel befallen und höchst baufällig daher steht die Wohnung schon längere Zeit leer. Eine Eigennutzung kommt nicht in Frage da die Wohnung zu weit weg ist von meinem Arbeitsplatz und wäre aufgrund des Schimmels auch nicht gesundheitsfördernd. Meine finanziellen Möglichkeiten reichen nicht aus um die Wohnung adäquat sanieren zu lassen und so geht es auch den anderen Vermietern in dem Haus. Nebenbei bezahle ich noch einen Privatkredit in Höhe von 15000 Euro ab und habe eine Autofinanzierung am Laufen. Alles in allem habe ich, die Miete die ich selbst bezahle eingerechnet, Fixkosten von 1600 Euro im Monat bei einem Nettogehalt von 1900 Euro. Über Wasser hielten mich bisher die jährliche Steuerrückzahlung und das Weihnachtsgeld. Aber auf lange Sicht wird das nicht gut gehen.
    Wäre eine Privatinsolvenz eine Möglichkeit? Oder muss ich dazu erst richtig „pleite“ gehen wie man so schön sagt? Ersparnisse bzw. Eigenkapital gibt es nicht, diese hätte ich sonst schon längst in die Sanierung gesteckt.
    Und wenn ja könnte die Autofinanzierung währenddessen trotzdem weiterlaufen? Das Auto benötige ich vor allem am Wochenende und an den Feiertagen um zur Arbeit zu kommen. Ich wohne sehr ländlich und an Sonn- und Feiertagen fahren die öffentlichen Verkehrsmittel erst um 7:30. Meine Schicht beginnt allerdings schon um 6 Uhr.

    • Jörg Franzke sagt:

      Endgültig pleite gehen Sie ganz einfach, indem Sie die Zahlungen an die Bank einstellen. Diese werden dann den Kredit kündigen und schon sind Sie zahlungsunfähig. Sie können die Wohnung über eine Insolvenz loswerden. Richten Sie sich aber darauf ein, dass Sie auch in der Insolvenz noch die Hausgelder für die Wohnung bezahlen müssen und zwar so lange, bis sie zwangsversteigert ist. Die Autofinanzierung kann nicht weiterlaufen, weil das auch ein Gläubiger ist. Wahrscheinlich wird die Autobank kündigen, sobald sie von der Insolvenz erfährt.

  13. Hallo. Ich habe eine Frage.
    Ich habe ca. 15000 Euro Schulden bei mehreren Gläubigern. Ich möchte jetzt privatinsolvenz anmelden.
    Ich verdiene 950€ netto plus 1x Kindergeld 188€ und 1x Kindesunterhalt 225€.
    Laut der pfändungstabelle müssen mir ca. 1420€ zum Leben bleiben. Soviel habe ich ja nicht mal. (meine Einkünfte) kann ich dann überhaupt in die privatinsolvenz? Weil ja sozusagen nichts zu pfänden ist?

  14. Guten Abend Hr Dr. Franzke, ich habe ein Problem mit einem meiner Kinder. Es (über 30) eröffnete mir, dass es ca 35000 euro Schulden hat und nicht mehr rauskommt. Dabei handelt es sich um Bafög (23000) und 2 Kredite insgesamt von 11000. Mein Kind bat mich um Hilfe. 13000 € für einen Vergleich mit den Gläubigern. Es verfügt über ein monatliches Netto von 2000 plus 2x im Jahr ca 2000€ Weihnachts – und Urlaubsgeld. Mein Kind hat bereits einen Anwalt eingeschaltet, wo ich der Meinung bin, die Insolvenzberatung hätte das auch gemacht, kostenlos. Den Anwalt zahle ich. Ich möchte helfen, damit mein Kind endlich wieder frei atmen und leben kann. Mein Kind will von Insolvenz nichts hören. Ich habe zugesagt, bei Scheitern des Vergleichs, die beiden kleineren Kredite zu zahlen und Kind zahlt das Bafög. Jetzt aber sind nochmal 8000 € Schulden aufgetaucht. Es mangelt im Moment noch an der Ehrlichkeit. Nach dem Durchrechnen komme ich zu dem Schluss, dass ich diese letzte Zusage nicht aufrecht erhalten kann. Das Risiko, dass mein Kind wieder neue Schulden anhäuft, ist zu groß. Ich will schon helfen, kann aber auch nicht Geld zum Fenster heraus werfen. Was raten Sie, was wir tun sollen, um meine finanzielle Unterstützung so gering, wie möglich zu halten und meinem Kind trotzdem aus der Schuldenfalle zu helfen?

    • Jörg Franzke sagt:

      Zunächst versichere ich Ihnen, dass sich das Bafög-Amt niemals und keinesfalls auf einen Teilzahlungsvergleich einlassen wird. Ein derartiger Versuch ist aussichtslos. Entweder Ihr Kind lässt sich in Form einer Privatinsolvenz helfen oder Sie lassen es sein. Ihre Auffassung, die öffentliche Schuldenberatung hätte es genauso gut gekonnt wie ein Anwalt, teile ich allerdings nicht. Dann brauchen Sie nich auch nicht zu fragen.

  15. Hallo,

    ich habe mit meinem Mann ein Haus gekauft vor 4 Jahren. Vor 1,5 Jahren die Trennung. Ich wohne im Haus und zahle die Raten zu 100% alleine.

    Jetzt habe ich (durch Zufall erfahren), dass er ein Insolvenzverfahren eröffnet hat. Ein Anwalt hat alle seine Kredite (314.000€ davon 300.000€ fürs Haus) zusammen getragen.
    14.000€ hat er ausschließlich im letzten Jahr angehäuft, Versicherungen, Stromrechnungen, Sparkassenkredit.

    Eine Einigung mit mir fürs Haus zu finden und die 14.000€ ab zu zahlen wäre möglich gewesen, aber er möchte das nicht. Hat seinen Job jetzt vor 1 Monat um 50% reduziert (Nettoeinkommen 1.078,-€) mit der Begründung, dass er psychisch nicht mehr leistungsfähig ist (Attest des Hausarztes)…

    Und ich weiß von der Insolvenzanmeldung – offiziell – nichts…

    Kann das wirklich sein?? Muss er mir als Kreditnehmer nicht eine Info geben und erst versuchen eine Lösung zu finden??

    Ein Anwalt hat jetzt allen Gläubigern einen aussergerichtlichen Lösungsansatz unterbreitet… Mein Mann zahlt ab sofort monatl. 0,-€ (als pure Ironie noch die Quotelung dahinter) und ist dann in 72 Monaten schuldenfrei… Diesen Vorschlag haben – natürlich – alle abgelehnt… und jetzt gehts ins gerichtliche Insolvenzverfahren.

    Ist das wirklich so korrekt? Muss er mir davon nichts sagen und darf er so in die Privatinsolvenz gehen? Was kann ich überhaupt noch tun??

    • Jörg Franzke sagt:

      Das Verhalten Ihres Mannes ist rechtlich nicht zu beanstanden. Weil Sie die Verträge mit ihm gemeinsam unterschrieben haben, haften Sie leider auch dafür als Gesamtschulder. Das bedeutet, jeder haftet auf die volle Summe. Am besten, Sie stellen sich darauf ein, ebenfalls bald unfreundliche Post zu erhalten.

  16. Hallo

    Mein Freund hat durch eine Selbstständigkeit 18000 € Schulden. Er meint eine Privatinsolvenz sei seine einzige Chance da raus zu kommen. Stimmt das? Ich denke dass man so einen Betrag auch so abgezahlt bekommt oder nicht?

    Danke im voraus

    • Jörg Franzke sagt:

      Ich denke, Ihr Freund hat recht. 18.000 EUR ist eine Menge Geld. Eine Abzahlung würde über Jahre das Einkommen erheblich reduzieren.

  17. Hallo Herr Franzke! Ich habe eine Frage… Mein Mann und ich sind beide vollverdiener . Er verdient 2600€ , ich 1092€ wir haben 4 Kinder(18,12,12,7) wir haben 70000€ Schulden bei2 Gläubigen, bis jetzt haben wir unsere Rate in Höhe von 1030€ Und 150€ immer bezahlt, aber irgendwann geht nicht mehr, lohnt sich bei uns eine PL? Danke!

    • Jörg Franzke sagt:

      Ja, eine Insolvenz würde sich lohnen. Sie sollten auch nicht zu lange damit warten und die Insolvenz durchlaufen, solange Sie noch die Kinderfreibeträge bei der Ermittlung der Pfändungsgrenze geltend machen können.

  18. Hallo
    Herr franzke
    ich habe schulden in höhe von 15.000€ die ich in kleinen raten abzahle verdiene brutto 560€
    habe frau und ein baby würde sich Privatinsolvenz für mich lohnen ?

    MFG

  19. Hallo Herr Franzke,

    Mein Freund hat insgesamt ca. 40.000€ Schulden bei ca 12 verschiedenen Gläubigern. Plus 2.500€ Schulden bei mir. Er studiert noch 2 Jahre. Er ist mobiler DJ von Beruf (selbstständig) und hat damit kein fixes Einkommen. Das schwankt zwischen 500 und 2.000€ im Monat. Zusätzlich bekommt er durch Nebenjobs noch 200 bis 500€ im Monat. Fixausgaben liegen bei Ca. 600€ (Studium, Miete, Krankenkasse).

    Ich versuche ihn immer zu einer PI zu überreden, aber er hat Angst, dass ihm dann seine Anlage gepfändet werden würde. Aber das wäre ja seine Haupteinnahmequelle? Und das Auto? Ein alter Golf 3. Kann ihm das weggenommen werden?

    Bzw. Lohnt sich eine PI? Momentan zahlt er immermal etwas ab, aber leider ohne richtigen Plan. Eben so, wie etwas „verfügbar“ ist.

    Danke für Ihren Rat, ich weiß leider nicht mehr weiter…

    Beste Grüße…

    • Jörg Franzke sagt:

      Leider sind seine Befürchtungen richtig. Erst wenn er nicht mehr Eigentümer der Anlage und des Autos ist, kann er entspannt eine Insolvenz beantragen.

  20. Ich schreib was aber wird nicht gepostet nur sehe ich hier wartet auf Freischaltung wie soll ich das machen kann jemand helfen mache ich irgendwas falsch?

  21. Hallo Herr Franzke
    Mein freund ist Schausteller angestellter das heißt er reist mit bei einem fahrgeschäft durch seine Vergangenheit hat er einen ziemlichen Schulden Berg die genaue Höhe weiß ich nicht aber so ca um die 10 000 Euro da es in dem Schausteller Job schlecht bezahlt wird verdient er ca 450 Euro und bekommt vom Amt nochmal zusätzlich ca. 177 Euro den Schuldenberg abzubezahlen also unmöglich da es nicht nur bei 1 nem Gläubiger der Fall ist jedoch hat er gesagt wenn die „saison“ zuende ist im dezemeber würde er als schausteller aufhören und einen vernünftigen job annehmen ich habe mit ihm geredet und er meinte die privatinsolvenz würde ihm nichts nützen weil das abgelehnt werden würde meine frage ist nun würde es abgelehnt werden?? Und wäre es sinnvoll überhaupt zu einem Insolvenzberater zu gehen und es versuchen?

    Über eine Antwort von Ihnen wäre ich sehe dankbar

    • Jörg Franzke sagt:

      Selbstverständlich würde ihm eine Privatinsolvenz nützen und die würde auch nicht abgelehnt werden. Zur Vorbereitung geht man aber nicht zu einem Insolvenzverwalter, sondern zu einem Schuldenberater.

  22. Hallo Herr Franzke, ich habe schon viele Ihrer Antworten gelesen und bin dadurch nochmehr in die Überlegung gekommen lohnt sich eine Verbraucherinsolvenz für mich???? Hier meine Zahlungen bei einem Bereinigten Nettoverdienst von ca 2000 Euro. Errechnet vom Jugendamt zwecks Unterhaltszahlungen für meinen 16 Jährigen Sohn, der bei der Mutter lebt.
    Ich zahle 500 Euro Miete 558 Euro Kredit 392 Euro Unterhalt 150 Euro Kreditkarten zzgl. Versicherungen, Handy, Tanken, Essen Trinken bleibt da nicht mehr viel von übrig. Das Bereinigte Nettoeonkommen beeinhaltet ja wenn ich es Richtig Verstanden habe alle Zahlungen im Jahr wie Weihnachstgeld usw???? Jedoch ist der Normal Nettolohn ja ohne alles ca 1850 und somit bei allen Zahlungen je Monat (ca. 1700 Euro )weniger Übrig. Lohnt sich da eine Verbraucherinsolvenz????? Ich bekomme im Monat 160 Euro Kilometer geld extra, weil ich mein Auto Dienstlich 5 Tage die Woche nutze.

    Danke im Voraus für Ihre Antwort

  23. Sehr geehrter Herr Franzke,

    ich probiere auch mal mein Glück.
    Zurzeit belaufen sich meine Schulden auf etwa 34.000€ , wobei 11.000€ aus einem Rechtssteit zustande gekommen sind, wobei die Anwalte auf vorsätzliche deliktische Handlungen vorwerfen.

    Ich verdiene 1540€ Netto und arbeite Teilzeit, wenn ich Vollzeit angestellt wäre, würde ich um die 1890€ verdienen. Ich bin alleinstehend.

    Lohnt sich die Insolvenz?

    Viele Grüße,

    D.a

    • Klar lohnt sich die Insolvenz. Wenn Sie sich vorstellen, dass Sie die gesamten 34.000 € von Ihrem Gehalt zurückzahlen sollen, dann ist das ziemlich mühseelig. In der Insolvenz würde man Ihnen ca. 350 € wegnehmen. Dafür zahlen Sie keine alten Schulden mehr.

  24. Sehr geehrter Herr Franzke,

    Ich bin 30 Jahre alt und habe mit meiner Ehefrau ca. 75-85.000 Euro Schulden durch den Kauf einer Eigentumwohnung.
    Mein Nettolohn liegt bei ca. 2200 Euro und ich habe 2 Kinder mit 4 und 8 Jahre.

    Problem sind momentan nicht die höhe der Rate, die liegt bei nur 535€, jedoch werde ich in naher Zukunft Arbeitslos durch meine Krankheit (bis jetzt noch keine Kündigung aber bin in Probezeit – wird also kommen).

    Die Wohngemeinschaft möchte größere Umbauten durchführen die wir momentan mit Anwalt rauszögern, jedoch werden wir bald dies nicht mehr weiter verzögern können und es werden neue Schulden nötig um die nötigen Umbauten am Haus auszuführen (Ich rechne mit ca. 15.000€).
    Die Wohnung versuchen wir händeringend zu veräußern jedoch ohne Erfolg bis jetzt.

    Wohnung wird schon länger angeboten, nicht wegen Finanziellen Hintergründe, sondern wegen Privaten.

    Jetzt werde ich durch meine schwere Psychische Erkrankung längere Zeit Krankengeld erhalten und in die Arbeitslosigkeit abrutschen.
    Wäre es sinnvoll jetzt in die Insolvenz zu gehen bevor die neuen Schulden anfallen oder kann ich eigentlich erst garnicht die Insolvenz antreten durch die geringe Verschuldung.

    Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

    • Jörg Franzke sagt:

      Sie können auch gleich einen Insolvenzantrag stellen. Aber dann werden Sie die Wohnung verlieren und Ihre Ehefrau, die den Kredit sicherlich auch unterschrieben hat, wäre dann auch pleite. Weil so viel auf dem Spiel steht, sollten Sie sich den Schritt genau überlegen. Entscheiden Sie sich dazu, sollten Sie sich zuerst eine neue Wohnung suchen und ein neues Konto eröffnen, solange Ihre Bonität noch in Ordnung ist. Sind die Kredite erst einmal gekündigt, wird die Wohnungssuche schwierig.

  25. Julian schmitz sagt:

    Hallo

    Ich habe ca 8000 euro schulden die ich in kleinbeträgen abbezahle. Habe letztes Jahr im Dezember die Ev abgegeben und vabe ein netto Einkommen von 948 euro.

    Würde sich die PI lohnen?

    Lg

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn absehbar ist, dass Sie die nächsten Jahre nicht mehr als 1.000 EUR netto verdienen, würde sich eine Privatinsolvenz lohnen.

  26. Hallo,

    Ich habe folgendes Problem ich habe mit meiner Frau zusammen ein haus gebaut.
    Die aktuellen Schulden belaufen sich auf 370.000€.
    Der monatliche Abtrag beträgt 2600€.
    Zusammen haben wir ein monatliches Einkommen von 5000€(3000€ ich 2000€ Frau) .
    Da wir uns aber trennen und ein Kind haben, meine Frage mit Nebenkosten kann keiner alleine die Immobilie bezahlen und bei verkauft ist noch die vorfalligkeits Entschädigung fällig, wodurch es Ca. 450.000€ sind dies kann nicht über den Verkauf des haus erzielt werden!
    Ist eine Insolvenz für beide sinnvoll?

    • Jörg Franzke sagt:

      Ja, eine Privatinsolvenz ist für Sie beide sinnvoll. Anders bekommen Sie die Schulden nie los und keiner von Ihnen beiden kann das Haus alleine bezahlen. Also zieht jeder von Ihnen in eine eigene Wohnung, das Haus lassen Sie leer stehen und dann gehen Sie beide in die Privatinsolvenz.

  27. Hallo , ich habe mal eine Frage Ich habe ca. 54000 € Schulden. Bin z.Zt. in Kurzarbeit und verdiene schon jetzt über 500 € weniger . In einem Jahr gehe ich in den Vorruhestand verdiene dann noch etwas weniger . Hinzu kommt das mir dann noch den Versorgungsausgleich für meine Ex – Frau von 300 € abzieht . Die hohen Raten von ca. 900 € kann ich dann nicht mehr bezahlen. Wäre da eine Privatinsolvenz sinnvoll ?
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar !
    MfG Jörg

    • Jörg Franzke sagt:

      Auf jeden Fall ist eine Privatinsolvenz bei Ihnen sinnvoll. Auf andere Weise werden Sie die Schulden nie los und irgendwann bricht das Kartenhaus zusammen.

  28. Hallo Herr Franzke,

    durch einen selbstverschuldeten Wasserschaden an einem Miethaus kommen nun diverse Versicherungen mit enormen Forderungen auf mich zu.
    (Ich hatte keine Haftpflicht)
    Die Gesamtsumme beläuft sich auf etwa 150.000€.
    Ich bin ledig und verdiene ca. 3100€ netto.
    Lohnt sich hier eine Privatinsolvenz?
    Ich würde mich natürlich lieber aussergerichtlich einigen.
    Welche Summe für eine aussergerichtliche Einigung wäre hier sinnvoll anzubieten?

    Allerbesten Dank im Voraus!!

    • Jörg Franzke sagt:

      Sie können es ja erst einmal versuchen, sich außergerichtlich mit den Versicherungen zu einigen. Die Verhandlungssumme als Einstieg beträgt: Ihr pfändbares Einkommen mal 60 (Monate Laufzeit fiktives Insolvenzverfahren) abzüglich Gerichtskosten ca. 10.000 EUR. Sie müssten zudem ein Vermögensverzeichnis vorlegen, also vollständig die Hosen runterlassen.

  29. Cristina P. sagt:

    Guten Tag. Vielleicht haben sie ein guten Rat für mich, denn was meine Schulden betrifft, weiß ich einfach nicht mehr weiter.
    Ich weiß nicht mal wie viel das ist, um ehrlich zu sein, aber um die 5000€ ungefähr….bin Azubine in Elternzeit und verdiene 461€/Monat davon gehen 357€/Mieteanteil, 20€/Internet und 25€/Stromkostenanteil weg…lebe mit Partner und Kind, der hat aber selbst viele Schulden und ist zurzeit noch Arbeitslos. Ich würde mich auf einen Antwort sehr freuen, vielen dank im voraus.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Jörg Franzke sagt:

      Tja, wenn Sie gar keinen Ausweg mehr sehen, dass Sie die Schulden irgendwie wieder loswerden, dann beantragen Sie halt auch eine Verbraucherinsolvenz. Lohnt sich aber nur, wenn Sie sich ganz sicher sind, dass Sie ab sofort keine neuen Schulden machen.

  30. Hallo,

    eine wirklich sehr interessant und lesenswerte Seite danke.. Ich brauch bitte auch Ihren Rat. Aktuell verdiene ich im Monat 1250 € Netto und zahle monatlich ein Kredit in Höhe von 450 € ab. Die Gesamtschuld sind ca 26.000 € + ein Dispo bei meiner aktuellen Bank von 2400 €. Den Kredit habe ich mit meiner lebensgefährtin zusammen und sie ist zweite Darlehensnehmerin. Hat das Auswirkungen in so einem Insolvenzverfahren oder muss sie dann weiter zahlen ? Vielen Dank im vorraus für ein Tip.

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn Sie pleite gehen und die Zahlungen einstellen, muss Ihre Freundin als zweite Kreditnehmerin den gesamten Kredit weiterzahlen.

    • Jörg Franzke sagt:

      Kommt darauf an, wie viel mal verdient. Für den einen sind 10.000 EUR eine riesige Summe, der andere zahlt es aus der Portokasse. Wenn Sie sich also nicht in der Lage sehen, die 10.000 EUR auf vernünftige Weise und in absehbarer Zeit zurückzuzahlen, dann lohnt sich eine Privatinsolvenz.

  31. eine Freundin sagt:

    Guten Abend,

    ich hätte da auch noch eine Frage…

    Meine Freundin hat mir heute eröffnet, dass Sie knapp 70.000 Euro Schulden hat, die sie derzeitig mit knapp 1.100 Euro monatlich tilgt. Sie hat eine höher dotierte Stelle und Verdient um die 2.100 Euro netto. Leider ist Sie Anfang des Jahres an einem Bornout erkrankt und hat nun, nach Erhalt von lediglich Krankengeld, enorme Probleme die Schulden zu tilgen, wobei sie es noch tut. Leider ist nicht absehbar wann Sie wieder arbeiten kann und ob sie überhaupt je wieder in einer höher dotierten Stelle arbeiten kann…
    Wäre in dieser Situation nicht die private Insolvenz der richtige Weg? Oder würden Sie eher davon abraten?

    Über einen Rat würde ich mich sehr freuen, da ich selber nicht genau weiß was ich ihr raten soll bzw. wie ich ihr helfen kann.

    Vielen Dank

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn Ihre Freundin es nicht mehr schafft, die Schulden aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen, sollte sie eine Insolvenz durchlaufen. Selbst wenn Ihre Freundin gesund wäre und das alte Einkommen von 2.100 EUR zur Verfügung hätte, wäre es eine fast unlösbare Aufgabe 70.000 EUR Schulden zurückzuführen. Sicherlich ist das unlösbare Schuldenproblem mit ursächlich für die Erkrankung Ihrer Freundin.

  32. Hallo Herr Franzke,

    Da so viele hier Ihren Rat suchen probiere ich es auch einmal.
    ich bin 28, allein stehend, und habe einen Kredit der beläuft sich derzeit auf noch ca 13000 Euro einen Dispo Kredit bei 5500 Euro. Ich verdiene monatlich ca 1550 Euro plus Sonderzahlungen alle 3 Monate von nicht absehbarer höhe meistens zwischen 600-1000 Euro. Jetzt ist die Überlegung gewesen ob ich eine Umschuldung machen soll oder ob sich die Insolvenz lohnt?
    Vielen Dank für Ihre Antwort

    • Jörg Franzke sagt:

      Umschuldung wird Sie nur noch tiefer in die Tinte drücken. Besser ist es Schluss mit den Schulden zu machen und ein Insolvenzverfahren zu durchlaufen.

  33. Hallo Herr Franzke.
    Ich bin völlig verzweifelt. Ich bin alleinerziehender vater (26)… Habe meinen job durch gesundheitliche probleme verloren (aufgeben müssen)…. jetzt stehe ich vor dem Thema ALG2…

    ich habe mir vor 2 Jahren erst ein neufahrzeug auf Kredit gekauft
    14000 Euro
    Meine bank bekommt durch jugendsünden noch
    4500 euro den ich vom kredit abzahlen muss.
    Ich kann durch meine arbeitslosigkeit weder reparaturen, noch rechnungen bezahlen…

    die schulden liegen momentan bei ca 18-20.000 euro bei ca 6 gläubigern….

    ich habe angst alles zu verlieren und nix mehr stämmen zu können.. bis letzten monat konnte ich noch alles zahlen.. doch jetzt sieht es von jetzt auf gleich ganz anders aus… ich kann nichts mehr zahlen. wie läuft das mit einer insolvenz ab? wie lange stecke ich in einer drin? und ist es in meinem falle ratsam?…..

    • Jörg Franzke sagt:

      Ich sehe keinen anderen Weg als eine Insolvenz, um wieder in geordnete finanzielle Verhältnisse zurückzufinden. Wie so was abläuft und wie Sie sich vorbereiten, lesen Sie bitte auf meiner Webseite nach.

  34. Hallo Herr Franzke,

    Eigentlich belästige ich Sie ungern, jedoch erscheint es mir, als wäre eine Antwort von Ihnen ein guter Richtungszeiger, denn wir sind nach vielem nachlesen immernoch ratlos.

    Wir sind eine Familie, verheiratet, zwei Kinder,
    eines aus erster Ehe (ohne Unterhalt, Vater untergetaucht)
    Schulden in Höhe von insgesamt ca. 13.000 Euro
    davon 2600 und 4700 Euro Restkredit, Rest kleinere Beträge
    Kredite zahlen wir aktuell monatlich regelmässig ab

    Einkommen Gatte ( von ihm sind die meisten Schulden)
    1700 netto (Prämienzahlung, Weihnachts/Urlaubsgeld
    Einkommen Frau 450 Euro Basis
    ( minimaler Anteil an Schulden ca. 1500)

    Sollen wir eine Insolvenz in Betracht ziehen, oder „lohnt“ es sich nicht wirklich?

    Vielen Dank

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn ich die Sache recht verstehe, dann hat Ihr Mann zwei Unterhaltspflichten, also wäre er im Insolvenzfall nahezu unpfändbar und könnte das ganze Einkommen wieder der Familie zur Verfügung stellen. Ich denke, für Ihren Mann würde sich ein Verfahren lohnen. Bei Ihnen hingegen wäre es Quatsch. Wegen 1.500 EUR Schulden geht man nicht in die Insolvenz.

  35. Hallo ich habe insgesamt die 10.000 € Schluden bei verschiedenen Gläubigern.
    Derzeit beziehe ich Arbeitslosengeld 2.
    Lohnt sich eine Privatinsolvenz.
    Danke

  36. Hallo

    Ich bin seit 2010 verheiratet und hab zwei kinder mein Mann ist alleiverdiener und hat ca 1850 € im monat plus das kindergeld.
    Wir haben 6000€ bei der autobank, 8000€ Bei bank x, 6000 bei santander und ca 2000 € neben rechnungen. Miete zahlen wir 550 euro sonstige nebekosten belaufen sich auf 250 bis 350 € die kredite werden jeweils mit 250 und der andere mit 330 € abgezahlt. Jeden Monat kommt was neues bei 🙁
    wie kommen wir da am schnellsten raus?

    lg julia

  37. Hallo

    Ich hab hier schon einige hilfreiche Informationen bekommen würde aber gern noch mal meine Situation schildern und wissen ob die Insolvenz für mich in Frage kommt.
    Ich habe vor einem Jahr am 01.05.2014 den Blumenladen übernommen in dem ich vorher auf Teilzeit ( 730€ netto ) angestellt war. Leider läuft der Laden nicht so wie er sollte und mittlerweile sind an die 20.000€ Schulden zusammen gekommen. Bei der Bank sind es 8.000€ der Vorbesitzer bekommt noch 9.000€ Ablöse von der Ware die ich übernommen habe. Der Rest sind Lieferanten die noch Geld bekommen. Bisher beim FA und der KK keine Schulden aber da ich absolut zahlungsunfähig bin wird das mein nächstes Problem sein. Der Mietvertrag läuft noch bis zum 31.08.2015 wobei ich nur Untermieterin bin.
    Ich weiß nicht mehr was ich machen kann und soll. Ich hoffe Sie können mir einen guten Rat geben!

    Vielen Dank
    Johanna

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn Sie derart in der Falle stecken, dann ist die Insolvenz die beste Möglichkeit aus den Schulden zu kommen. Sie können den Laden von heute auf morgen schließen und sich eine neue Arbeit suchen oder zum Arbeitsamt gehen. Danach beantragen Sie die Insolvenz, um die Schulden los zu werden.

  38. Hallo ich habe ca 80000 € Schulden davon hat meine Frau ca 15000€ Schulden Anteil An der gesamt verschulden bei 8 gläubiger verdiene ca 3000€ netto und meine Frau Mini Job ca 400€ löst es sich insolvenz anzumelden wenn ja was wäre der erste Schritt

  39. Hallo,

    Ich bin 25 jahre und habe eine menge schulden ca.20000 oder etwas mehr. 🙁
    Bei 12 Gläubigern.
    Leider schaffe ich das nicht mehr alleine zu zahlen seitdem ich mit meinem freund nicht mehr zusammen bin und er mich leider mit allem hängen lässt.
    Ich weis einfach nicht mehr weiter die santander bank will meinen kredit kündigen da ich ihn nicht mehr zahlen kann.
    ich verdiene netto 1023€.
    Wovon ich ja miete,strom usw ja auch noch zahlen muss. Kann ich in privatinsolvenz gehen? Ich weis wirklich nicht mehr weiter habe angst das sie mir mein konto pfänden dann kann ich garnix mehr bezahlen.

    • Jörg Franzke sagt:

      Die Beantragung einer Privatinsolvenz wäre jetzt in der Tat das beste für Sie. Auf einem anderen Weg werden Sie sich nicht mehr aus den Schulden befreien können.

  40. Marcel Zimmermann sagt:

    Ich bin 21 Jahre alt , und habe ca.4000 Euro Schulden. Bei 3 Gäubigern. Zurzeit bin ich alleinerziehend und mache eine Ausbildung die noch bis Sommer 2016 geht. Mein netto-Einkommen liegt bei 950€.
    Ich habe denen schon mitgeteilt , dass ich zurzeit zahlungsunfähig bin . Trotzdem erhalte ich weiterhin Briefe. Sollte ich die PI beantragen? Ich habe auch die zusage ,dass ich bei meiner Firma übernommen werde , und das den Gläubiger auch mitgeteilt , dass ich nach meiner Ausbildung , die Raten stemmen kann. Zurzeit geht es aber leider nicht.
    Trotzdem drohen die mir mit Konto-Pfändung etc.pp
    Ein P-Konto habe ich schon eingerichtet.
    Lg

    • Jörg Franzke sagt:

      Ich würde erst mal abwarten, ob Sie die Schulden nicht zurückzahlen können, wenn Sie mit der Ausbildung fertig sind. Eine Privatinsolvenz mit 4.000 EUR Schulden lohnt sich eigentlich nicht.

  41. Hallo,
    Bin verheiratet(keine Kinder)
    habe ca 6400 Schulden(Kredit)
    und 3500 (Dispokredit)
    insgesamt also 10000 euro!
    Mache eine Ausbildung (bis juli 2015)und beziehe ALG 1 (642 euro)
    Wie hoch ist der Freibetrag dann bei mir?
    Lohnt es sich eine Privatinsolvenz zu machen?
    eventuell 3 JAhre?
    BITTE UM RAT..
    MFG

    • Jörg Franzke sagt:

      Kommt darauf an, was Sie in Zukunft verdienen werden. Wenn das nicht all zu viel ist, sollten Sie auf jeden Fall die Insolvenz anstreben.

  42. Hallo Herr Franzke!
    Ein Freund von mir hat diverse Schulden bei verschiedenen Gläubigern. Der größten Teile liegen bei der Bank mit ca. 12.000 Euro, bei der Krankenkasse mit ca. 8.000 Euro und beim Jugendamt aus Unterhaltsschulden mit ebenfalls ca 8.000 Euro und derzeit noch ein wenig beim Finanzamt. Dann noch diverse andere Gläubiger… ich schätze mal insgesamt nochmal um die 15.000. Er ist selbständiger Handwerker. Hier meine Fragen: Kann er als Selbständiger Privatinsolvenz beantragen? Macht eine Insolvenz in seinem Fall Sinn? Er besitzt nach der Trennung von seiner Lebensgefährtin 2012 nichts mehr. Ein paar Klamotten und sein Werkzeug. Das war’s. Sie hatte sein Büro gemacht und einen Großteil der Schulden verursacht (Krankenkasse nicht bezahlt ohne dass er es wusste, Dinge auf seinen Namen bestellt etc). Nach der Trennung hat er den Kopf in den Sand gesteckt und ist in eine Depression gefallen. Er will sie nicht anzeigen, da er seinen Kindern nicht schaden will. Er hat mit ihr zusammen zwei (9 und 5 Jahre) und mit einer anderen Frau noch einen großen Sohn mit 15. Er selbst ist 45. Mittlerweile arbeitet er wieder viel und ist auf einem guten Weg. Nur die Schulden sitzen im Genick und zerstören das ganze. Was raten Sie?

    • Jörg Franzke sagt:

      Wenn Ihr Freund sich nicht in der Lage sieht, die Schulden zurückzuzahlen, sollte er eine Insolvenz beantragen. Er kann in der Insolvenz selbständig bleiben. Man muss das Verfahren nur richtig vorbereiten und dann nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens dem Insolvenzverwalter einen festen monatlichen Geldbetrag anbieten.

  43. Sehr geehrter Herr Franzke,
    tolle Seite!
    Mein Mann und ich haben ca. 65000 € Schulden bei sechs Gläubigern (drei Banken, drei Familie)
    Durch Arbeitslosigkeit von uns beiden sind wir nicht mehr in der Lage die Gläubiger zu bedienen. Auch sonst ist es einfach zu viel geworden.
    Wir sind eine kleine Familie mit zwei Kindern und leben in einer Mietwohnung. Bei einer Anstellung würde mein Mann ca. 1800 € netto und ich ca. 1200 € (Vollzeit) netto verdienen. Vermögen haben wir keins.
    Käme für uns ein Insolvenzplanverfahren in Frage?
    Was würde uns ein Mandat bei Ihnen kosten?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Mit freundlichem Gruß

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo, eine Insolvenz lohnt sich immer dann wenn klar ist, dass man die Schulden nie wieder zurückzahlen kann. Das ist bei Ihrer Familie sicherlich nicht der Fall. Entscheiden Sie sich für die Insolvenz, dann würde man Ihnen gar nix pfänden und Ihrem Mann ca. 200 EUR. Der Rest inclusive Kindergeld ist dann wieder für Sie zum leben. Bei mir kostet die Vorbereitung des Insolvenzverfahren 500 EUR Grundgebühr und dann 30 EUR pro Gläubiger (pro Person). Gerne übernehme ich das Antragsverfahren für Sie.

  44. Hallo!
    Ich bin grad mal 18. Jahre & habe eine 9 Monate alte Tochter.
    Ich hab mir kurz nach meinen 18. Geburtstag Handy Verträge gemacht & aus Naivität irgdndwelche Abo’s von Zeitungsleuten auf der Straße unterschrieben. In einem Freizeitpark dann bei einen Gewinnspiel für eine Reise mitgemacht & aufeinmal eine Kiste Wein im Wert von 100.- geliefert bekommen die ich niemals wollte.
    Online auf die einfachste Zahlungsweise (auf Rechnung) bestellt & mir erst am nächsten Monat darauf einen Kopf gemacht wo nehm ich das ganze geld her? Als meine Tochter 4Monate wurde bin ich in eine mutterkindeinrichtung gezogen & hab somit noch 100 euro Eingang von meinem Eltergeld auf meinem Konto zur Verfügung. Dann bekomme ich noch wöchentlich 99 € von der Einrichtung ausgezahlt für unseren Lebensunterhalt. Komme im monat ca auf 500 Euro zum leben & kann einfach nichta mehr bezahlen. Meine schuldenhöhe…. ich kann sie nicht mal genau sagen. 2 500 euro davon sind abbezahlt aber ich weiss nicht wie ich den rest von geschätzten 5000.- bezahlen soll.
    Lohnt es sich für mich in meiner Lebensituiation?

    • Jörg Franzke sagt:

      Machen Sie erst mal ein P Konto auf, damit man kein Geld pfänden kann. Dann warten Sie erst mal ab, wie sich das alles so entwickelt.

  45. Hallo,

    also bei uns sieht es folgendermaßen aus:

    Ein Haus welches mit 280.000 € belastet ist.

    36.000 € bei Bank1 + knapp 42.000 € Bank2.

    Jegliche Rechnungen kann ich nicht zahlen. Also habe bestimmt auch noch knapp 55.000 € Außenstände bei Unternhemen und privat.

    Meine Frau und ich sind leider arbeitslos geworden.

    Ich denke da geht kein Weg dran vorbei außer in die Insolvenz zu gehen oder?

  46. Yvonne Schröder sagt:

    Hallo, ich habe derzeit 2500 € Schulden bei 3 Gläubigern, beim Job Center, Krankenkassse und GEZ, die wollen Geld obwohl ich zudem Zeitpunkt keinen Festen Wohnsitz hatte, kann es nur richtig beweisen. Also insgeammt 6 Gläubigern. Ich habe eine EV die in einer Woche ausläuft, bis aufs Job Center lassen mich die anderen in Ruhe. Vobei ich vermute das Sie mir kaum das Die EV ausgelaufen ist, auf die Pelle Rücken werden. Und direkt versuchen zu Pfänden, können Sie mir vielleicht sagen ab wann ungefähr damit zurechnen ist? Ich überlege eine Privatinsolvenz zubeantragen, Ich bin 27, und hole meine Realschule nach, bin im Januar damit fertig. Bekomme also Bafög + circa 400 € aus einem Minijob. Komme nie über 1000 € im Monat. Hoffe das ich im Anschluss an die Schule direkt einen Job finde. Lohnt sich eine Privatinsolvenz? Muss ich zusehen das ich das dieses Jahr noch mache? Ich hab echt angst… MfG Yvonne S.

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo, bei 2.500 EUR Schulden lohnt sich eine Privatinsolvenz nicht. Holen Sie zunächst einmal die Ausbildung nach und dann suchen Sie sich einen neuen Job. Können Sie die Schulden dann zurückzahlen, ist alles ok. Falls nicht, gehen Sie eben in die Privatinsolvenz. Aber zur Zeit lohnt sich das für Sie nicht.

  47. Hallo,
    ich bin 23 Jahre, habe seit 2 Wochen ein Kind und habe ca. 30.000 Schulden an verschiedene Gläubiger. Zudem habe ich seit einem Monat meinen Job verloren und mein Arbeitgeber hat für 1 1/2 Monate mein Lohn einbehalten, aufgrund eines Lohnvorschusses von 3000 Euro, den ich im April erhalten hatte.
    Die Rechnungen türmen sich nur so und ich kann garnichts mehr zahlen, vorallem weil ich halt letzten Monat und diesen Monat kein Geld bekommen habe.
    Ist eine Privatinsolvenz der einzige sinnvolle Ausweg?
    Bevor ich arbeitslos wurde hatte ich ca 1.400 Nettoverdienst.

  48. Hallo Herr Franzke,

    Ich bin 25 Jahre alt hab ein Kind und bin jetzt Schwanger im der 16 Woche und alleinerziehend.
    Ich geh zurzeit Teilzeit arbeiten und verdien 800 Euro im Monat und bekomme noch Aufstockung vom Amt. Nach der Entbindung werde ich erstmal in Elternzeit gehen.
    Meine Schulden bewegen sich bei 7000 Euro. Die durch Kredite von Banken kommen. Ich kann es einfach nicht bezahlen meine Kosten sind alle 3 Monate bei fast 400 Euro und das sind nur Zinsen. Ich werde einfach nicht mehr was ich machen soll. Ich habe über eine PI nachgedacht da wollte ich Sie fragen ob das Sinn macht.

    LG

  49. Matthias Richter sagt:

    Hallo. Bitte um Bewertung meines Falles.
    Ich verdiene monatlich 1600 euro Netto, bin 28 jahre alt und single. Habe insgesamt ca 6500 euro Schulden bei 3 verschiedenen Instituten. Von meinem Geld bleibt mir monatlich maximal 500 Euro (wenn nichts dazwischen kommt) zur Verfügung was mir leider nicht immer ausreicht. Meine letzte Ratenzahlung läuft im Oktober 2016 aus. Ab dann wäre ich Schuldenfrei. Lohnt sich da eine Privatinsolvenz schon? Habe nachgerechnet und ich hätte mehr Geld zur Verfügung als jetzt. Ausserdem weiss ich nicht ob mir das Gehalt die nächsten 2 Jahre zur Verfügung steht da es meiner Firma schlecht geht. Danke für ihre Antwort

  50. Franziska Koller sagt:

    Hallo.
    Ich habe eine dringende Frage. Ich bin seit April 2013 getrennt und seit Okt 2014 nun endlich geschieden. Leider habe ich seit der Trennung sehr viele Schulden angeheuft. Zusammen werden es (mit Dispo 2000€) circa 9.000 € sein. Es sind viele Versandhandel aber das meiste sind private Schulden. Ich bin alleinerziehend und verdiene 1040€ Netto im Monat. Ist eine PI für mich hilfreich? danke schon mal im Vorraus

  51. Hallo Herr Franzke

    Erst einmal finde ich es bemerkenswert das sich in der heutigen Zeit noch jemand die zeit nimmt anderen zu helfen und Ratschläge zu erteilen.

    Zu meiner Situation ich bin 22 Jahre alt und derzeit ohne festes Arbeitsverhältnis was sich jedoch zum 1.1.2015 ändern wird, in meinem neuen Job werde ich ungefähr 1900 Euro brutto verdienen. Plus Zulagen aus Nacht Schicht gefahren Zulage und Wochen Ende Bonus sowie Feiertags Bonus.

    Heute War ich an der Bank um ein neues konto zu eröffnen was auch ging nur unter der vorraussetzungen das es auf Guthaben Basis geführt wird da meine Schufa katastrophal aussieht.

    Ich habe bei mindestens 15-20 Gläubigern und die 15.000 Euro Schulden wobei ich selbst nicht genau weiss bei wem und wo und etc. Habe keinerlei Unterlagen mehr und bekomme auch kaum noch irgendwelche Inkasso Briefe oder sonstiges.

    Der groesste teil der in der Schufa steht ist tituliert was ich heute bei der Bank alles einsehen konnte wofur ich auch Dankbar bin denn langsam waechst mir das ganze über den Kopf und die Eidesstattliche Versicherung musste ich auch schon 2 mal ablegen.

    Meine Frage ist macht eine Privat Insolvenz Sinn und wenn ja wie soll ich das angehen ohne Unterlagen was für mich bisher der Hauptgrund War weswegen ich zu keiner schuldner beratung bin.

    vielen dank im vorraus

  52. Hallo Hr.Franzke,

    Ich habe zurzeit ca 6000 euro schulden und es häuft sich immer weiter durch die mahnungen. Durch mehreren gläubigern. Bin seit 3monaten Krankgeschrieben und bekomme ca.800 euro lohn warscheinlich werde
    ich zum marz 2015 gekündigt. Ich weis bis jezt nicht wie ich es zurückzahlen soll . Bin 23 und single will auch irgendwie meine zukunft aufbauen können. Enstehen fur mich kosten . Können nach dem insolvenzverfahren noch kosten von glaubigern kommen wenn ich nichts gemacht oder abgeschlossen habe.Haben sie mir ein tipp freue mich auf eine Antwort

    Mfg berk

      • Hallo Herr Franke,

        Meine Eltern haben ca. 60.000€ schulden.
        Ich und mein Bruder studieren.
        Alle kredite haben meine Eltern jedoch zusammen als Ehepaar unterschrieben.
        Mein Vater möchte seit Monaten eine Pi beantragen da wir ca. 900€ Monaten raten zahlen und es einfach nicht mehr geht.
        Jedoch ist meine Mutter gegen eine Insolvenz(aus welchem Grund auch immer).

        Ich und mein Bruder leiden wirklich sehr darunter.. Gibt es eine Lösung trotzdem eine Insolvenz zu beantragen?

        Vielen Dank

        Ali

        • Jörg Franzke sagt:

          Hallo Ali,
          Sie haben völlig recht, damit Ihre Eltern aus den Schulden kommen, geht nur über eine Privatinsolvenz. Ihre Mutter sollte das akzeptieren, sie kommt ohne Insolvenz niemals aus den Schulden heraus. Ihr Vater soll die Zahlung an die Gläubiger einfach einstellen. Dann kündigen die Banken die Kredite und Ihre Mutter steht vor vollendeten Tatsachen …

          • Vielen Dank für Ihre Antwort Herr Franzke.
            Was wäre der nächste Schritt? neues Konto mit Pfändungsschutz einrichten und alle Zahlungen einstellen?

            Vielen Dank:)

          • Jörg Franzke sagt:

            Genau so funktioniert es. Dann suchen Sie sich jemanden, der das Insolvenzverfahren für Sie einleitet.

  53. Sehr geehrter Herr Franzke,
    mein Freund hat ca. 6.000 Euro Schulden beim Finanzamt und ist mit knapp 3.000 Euro im Dispo. Er hat ein Nettoeinkommen von 1.800 Euro, zahlt an seine zwei Kinder knapp 600 Euro Unterhalt (er ist geschieden), eine Versicherung von 100 Euro für seine Kinder. Nach Abzug von Wohnung (630 Euro), Telefon, Strom usw.´bleibt nichts übrig. Im Gegenteil!! Jeden Monat geht er um weitere 250 Euro in die Miese. Lohnt sich eine Privatinsolvenz. Kann man ihm damit helfen? Wir sind ratlos. Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe.
    Viele Grüße

    • Jörg Franzke sagt:

      Er muss zunächst einmal seine Kosten reduzieren. Gegebenenfalls muss er die Unterhaltszahlungen an die Kinder reduzieren. Falls dies gerichtlich festgelegt sind, muss er eine Abänderungsklage erheben. Dann erst und wenn klar ist, dass keine neuen Schulden entstehen, kann er Privatinsovlenz beantragen.

  54. Hallo..
    ich habe ca 3500 Euro Schulden bei 5 Gläubigern wo ich auch jeden Monat eine Rate abzahle… wenn es nur das wäre würde ich e sja noch hinbekommen…
    Jetzt hat mein Mann ein Gerichtsbeschluss bekommen und muss ca 14.000 Euro zahlen… wir sind ja verheiratet und leben beide von Hartz 4.. ich bin noch in Elternzeit, mein Sohn ist 2 Jahre und bin nun wieder in der 14. Woche schwanger…
    ich frage mich wie wir so eine hohe Rechnung zahlen sollen… meinen Sie das eine Privatinsolvenz da angebracht wäre? Ich weiss echt nicht mehr weiter 🙁

    • Jörg Franzke sagt:

      Klar sollten Sie beide eine Privatinsolvenz beantragen. Sonst kommen Sie nie aus den Schulden und die Insolvenz wird auch mehr oder wengiger folgenlos an Ihnen vorübergehen, weil es bei Ihnen nichts zu holen gibt.

  55. Sehr geehrter Herr Franzke,

    mein Lebenspartner (55 Jahre) hat aus erster Ehe (er ist geschieden seit 3 Jahren) Schulden in Höhe von über 60.000 € (beide zusammen 120.000 €) durch den Bau eines Eigenheimes bei mehreren Gläubigern. Er hat die Zahlungen eingestellt, als er Unterhalt an seine minderjährigen Kinder zahlen musste. Seine Exfrau bewohnt zur Zeit noch das gemeinsame Haus mit den Kindern. Sie hat auch die Raten teilweise bezahlt, aber jetzt schon öfter nicht mehr, so dass er einen Vollstreckungsbescheid bekommen hat. Der Gerichtsvollzieher war auch schon hier, aber er kann nicht bezahlen, da ihm ja nur der Selbstbehalt von 1050 € bleibt. Er hat Anfang Dezember einen Termin beim Gerichtsvollzieher, dort soll er die Eidesstattliche Versicherung für einen Gläubiger ablegen. Er muss jetzt noch für 3 Kinder Unterhalt, ab Februar 2015 noch 2 Jahre Unterhalt für 2 Kinder zahlen und dann noch 2 Jahre für 1 Kind bis zum 18. Lebensjahr ( bis 2019) zahlen.
    Meine Frage ist, ob es für ihn das beste ist Privatinsolvenz anzumelden oder ob es eine andere Möglichkeit gibt. Er hat es bis jetzt immer noch raus geschoben, aber er kann die Schulden nicht abbezahlen. Und er möchte auch spätestens als Rentner Schuldenfrei sein und nicht dann noch abbezahlen.
    Vielen Dank im Voraus.

    • Jörg Franzke sagt:

      Auf jeden Fall ist eine Privatinsolvenz das Beste für Ihren Lebenspartner. Er wird auf andere Art und Weise nicht mehr aus dem Schulden herauskommen. Bei drei Unterhaltspflichten liegt die Pfändungsgrenze bei 1770 € Nettoeinkommen, also kann man davon ausgehen, dass man nicht sonderlich viel Einkommen pfänden kann. Ich denke, Ier Lebenspartner würde von einer Privatinsolvenz erheblich profitieren.

  56. Carl Schumann sagt:

    Hallo,

    ich bin Erwerbsunfähigkeitsrentner mit einer Netto-Rente von rund 950,- €
    Meine Schulden belaufen sich auf ca. 10.000 €
    Ist bei diesem geringen Einkommen eine Privatinsovenz überhaupt möglich?

  57. Guten abend,
    Vielen dank im vorraus für Ihre antwort.
    Zurzeit wohne ich mit meiner freundin zusammen mein monatliches netto einkommen liegt etwa bei 1150 euro ihres bei 200 ich habe schulden von rund 6500 euro und bin 4 monatsmieten im rückstand. Mein vermieter lässt nicht mehr mit sich reden und egal was ich mache ich falle unter dem schuldenberg zusammen. Ich bin 21 jahre alt und nehme alles bisschen geld was ich habe um die schulden zu tilgen aus dem minus von 750 euro komme ich schon seit einem jahr nicht mehr raus. Inkasso briefe und die gelben erhalte ich auch wöchentlich etliche. Meine freundin hat ungefähr 10000 schulden. Sie hah keine ausbildung und ich eine fest anatellung würede eine pi für mich sinn machen oder für sie? Oder für beide?

    • Jörg Franzke sagt:

      Auf jeden Fall würde ich mir an Ihrer Stelle erst mal ne neue Wohnung suchen und dann wieder pünktliche Miete bezahlen. Alle anderen Zahlungen als alte Schulden können Sie einstellen. Dann machen Sie beide eine Verbraucherinsolvenz, damit Sie aus den Schulden kommen.

  58. Hallo Herr Franzke,

    Haben ein Haus mit 80000€ Schulden sowie einen PKW Kredit. Meine Freundin ist aufgrund ihrer Krankheit oft BU. Unser Einkommen ist nicht Konstant genug. Ich habe nicht mehr die Kraft um uns über Wasser zuhalten, sprich das Haus soll/muss weg. Schulden sind noch keine aber nur noch eine Frage der Zeit. Bekommen das Haus nicht verkauft. Wäre ein Weg durch die Insolvenz möglich und welcher? Und muss ich uns vorher eine Wohnung suchen? Was wären die ersten Schritte da wir ja noch keine Schulden haben?

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      Sie sollten sich zunächst ein neues Konto einrichten. Danach ziehen Sie sich einen Schufa-Auszug und suchen sich eine neue Wohnung. Dann ziehen Sie in die Wohnung ein und lassen das Haus einfach zurück. Nachdem Sie das alles geschafft haben, beantragen wir für Sie eine Verbraucherinsolvenz. Den Hauskredit brauchen Sie nicht mehr zu zahlen, sobald Sie den neuen Mietvertrag unterschrieben haben.

  59. Hallo Herr franzke!
    Ich bin 23 jahre alt habe 2 Kinder und lebe vom amt !
    Ich habe mir meine schufa Auskunft geholt und dort sind insgesamt knapp 6.000€ drin
    Ich lebe vom amt habe auch noch dummer weise so Schulden die noch nicht in der schufa sind !
    meinen sie eine PI ist nötig ?
    Denn ich bin in Elternzeit!

  60. Hallo Herr franzke,
    Bin 24 Jahre alt und habe 13 Gläubiger die insgesamt 10.500 Euro haben wollen.
    Es ging schon zu Zwangsvollstreckung und sogar bis Haftbefehl. Insolvenz empfehlenswert oder ist es macht Bar . Verdiene monatlich 1750€ monatlich plus 240 nebenjob

    Mfg Robert

  61. Sehr geehrter Herr Franzke,

    Im voraus erstmal vielen lieben herzlichen Dank!
    Seit Ihrer Internetseite habe ich wieder Glauben an eine Zukunft.
    Folgende Situation:

    Ich 26 Jahre Mutter zweier Kinder (8 pflegebedürftig und 6 Monate) befinde mich noch bis April in Elternzeit. Danach steige ich wieder in meine Ausbildung ein die dann noch 1,5 Jahre geht.
    Ich bin verheiratet. Mein Mann hat gerade seine 3 jährige Ausbildung zum Erzieher begonnen.

    Ich bringe aus meiner ersten Beziehung ca. 12.000 Euro Schulden mit.
    (Auto auf Finanzierung dann aber abgegeben Restwert wird abgezahlt, privat Kredit bei der Oma meines ex Partners und Dispo der noch bezahlt werden muß der gemeinsam mit dem ex gemacht wurde)

    Mit meinem Mann habe ich derzeitig 5000 Kreditschulden bei der Bank und durch einen Umzug bedingt 3000 Euro Dispo schulden)

    Wir dachten wir würden es schaffen….falsch gedacht!

    Momentan haben wir ein Einkommen von 1900 Euro Netto durch pflegegeld, Kindergeld, Unterhalt und elterngeld)

    Davon zahlen wir monatlich 590 Euro rein an schulden….an die verschiedenen Gläubiger.

    nach Abzug der miete…Strom…und was nicht alles wichtig ist zum leben bleiben uns im monat 380 euro.

    es reicht vorne und hinten nicht wenn ich daran denke was die Kinder alles benötigen und wir zum essen.
    wir gehen wirklich nicht aus und günstig einkaufen und dennoch fehlt uns die Luft zum atmen.

    meine frage ist :
    “ Macht es Sinn in die PI zu gehen? Und wenn ja was ist mit den gemeinsamen Schulden meines Ehemannes und mir…würden die halbiert werden? Er hat ja gar kein einkommen…oder wie würde es ausschauen? “

    Ich bin einfach nur ratlos. …ich kann kaum die Säuglingsmilch bezahlen geschweige denn oh gott wenn ich nur an Weihnachten denke….

    einen Anwalt kann ich mir ja nicht leisten da ich ja azubi/elternzeit bin…
    sollte ich mich an die schuldnerberstung wenden?

    Ich habe schon von mir aus versucht so gering wie möglich zu bleiben bei den raten aber nicht jeder Gläubiger hat sich darauf eingelassen.

    vielen lieben dank für Ihre Zeit die sie investieren.

    mit freundlichen Grüßen
    Anna D.

    • Jörg Franzke sagt:

      Tut mir leid, dass ich so spät antworte: Bei Ihnen macht eine Insolvenz auf jeden Fall Sinn! Bei dem geringen Einkommen für die Familie sollten Sie keinesfalls noch irgendwelche Schulden bezahlen. Gehen Sie also zu einer neuen Bank und richten Sie sich bei Pfändungsschutzkonten ein. Danach stellen Sie die Zahlungen an die bösen Gläubiger erst einmal ein. Die Gläubiger können aufgrund der Pfändungsschuutzkonten nicht pfänden. Danach haben Sie genug Zeit, ob Sie zur Schuldenberatung gehen, wo es nichts kosten oder ob Sie das Geld für einen Anwalt aufbringen wollen.

  62. Hallo,
    ich bin 27 Jahre alt und habe ca. 8.000€ schulden, durch einen Autounfall und Handyverträgen.
    Ich habe gerade angefangen zu studieren und erhalte Studienbafög (670€) welcher zur einen Hälfte aus einem zinslosen Kredit besteht und zur anderen Hälfte aus einem staatlichen Zuschuss besteht, d.h. ich werde in 3-4 Jahren nochmal 10.000€ schulden dazu bekommen.
    Durch einen Nebenjob erhalte ich noch ca. 100-200€ dazu.
    Da ich aber auch Ausgaben habe bin ich grad nicht in der Lage da etwas zu tilgen, weil beide Gläubiger horensische Raten verlangen.
    Nach dem Studium werde ich ein monatliches Einkommen von ca. 3.300€ Netto verdienen.

    Wäre eine PI in meinem Fall empfehlenswert, wenn ja würden dann die dazu kommenden Schulden in höhe von 10.000€ mit getilgt oder hab ich die danach trotzdem an der Backe ?

    Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

    • Jörg Franzke sagt:

      Eine Privatinsolvenz wäre für Sie nicht empfehlenswert. Gerade für einen jungen Menschen mit Berufsambitionen stellt so eine Insolvenz ein ziemliches Handycap dar und die 10.000 EUR Bafög-Schulden können Sie damit eh nicht platt machen. Deshalb keifen Sie jetzt die Backen zusammen, studieren fertig und zahlen dann die Schulden ab.

  63. Guten tag
    Ich bin 20 jahre alt und habe ein kind habe ein einkommen von ca 1100 durch amt und leistungen für meine kleine davon bleibt nichts über im monat meine schulden betragen fast 3000€ unter anderem auch gas schulden wäre eine PI sinnvoll?
    Vielen dank im vorraus

  64. Hallo, meine Freundin zog im Sommer bei mir ein.
    Ich bin Berufsunfähig und sie auch Arbeitsuchend.
    Sie hat mindestens 1800€ Handyschulden mit Inkassokosten.

    Ich selber bin Schuldenfrei die Finanzen gehen auf mein Konto also auch ihr ALG2. Ihre Bankkarte Karte wurde bereits eingezogen weil kein Einkommen da ist.
    Sie würde wahrscheinlich später eine Umschulung machen.

    Würde dieser Schuldbetrag reichen bzw. Sinn machen für eine Insolvenz wenn sie oder ich nie mehr wie 1000 € verdienen?

    Sollte sie dann besser eine eigene Wohnung suchen ich habe nämlich kein P Konto?

    Oder wenn es wirklich die ein-zigsten Schulden wären was ich noch festellen muss und die Telekom eine Einmalzahlung eines Schuldenschnitts die die 1500 € Hauptforderung oder weniger akzeptieren würde was ich vom Ersparten ihr geben würde wäre das dann für uns günstiger als eine I?

    Sie ist bei mir seit 01.08.14 bei mir gemeldet sollten da alle gläubiger/Inkassofirmen schon Post geschickt haben?

    Und benötigt sie bei Lohneingang später ein P Konto?

    Vielen Dank im Voraus.

    Mic

    • Jörg Franzke sagt:

      Wegen 1800 EUR mach man keine Insolvenz, das lohnt sich nicht. Vielleicht schaffen Sie es ja, die Schulden anderweitig abzuzahlen. Sie selbst sind nicht von den Schulden Ihrer Freundin betroffen.

      • Sehr geehrter herr franzke ich bin alg2 empfängerin und habe gerade einem brief bekommen von über 9600 euro schulden ich würde gern wissen ob es sich für mich lohnt eine privatinsolvenz zu machen da mein kleiner bruder 18 auch seit 7 jahren bei mir wohnt und wir vor drei Jahren in eine obdachlosenwohnung zwangseingewiesen wurden da mein Ex Mann damals das ganze geld verzockt hat die schulden sind die die ich an die stadt zahlen müsste aber von hartz4 komm ich selbst gerade über die runden mit 2 personen und hund

        • Jörg Franzke sagt:

          Ich denke schon, dass eine Insolvenz sich für Sie lohnt. 10.000 € sind eine Menge Geld für Sie und auf andere Weise werden Sie die Schulden nicht los.

  65. Hallo,

    vielen Dank für diesen Beitrag.
    Ich habe jetzt auch eine Frage bezüglich der PI. Ich bin 22 Jahre alt und habe im Moment knapp 2300€ Schulden. Wohne alleine und verdiene per Nebenberuf knapp 550€. Gehe zur Schule und muss nebenbei ein Praktikum machen. Zeit für einen weiteren Job hab ich leider nicht.
    Vermögenswerte besitze ich auch nicht.

    Lohnt sich in meinem Fall eine PI? Die Schuldenhöhe ist im Moment zwar nicht ‚riesig‘ jedoch durch meine Situation erdrückend.

    • Jörg Franzke sagt:

      Nein lohnt sich nicht. Kneifen Sie den Backen zusammen und versuchen Sie, die Schulden zurückzuzahlen. Wegen 2300 EUR Schulden beantragt man keine Insolvenz.

  66. Hallo, ich bin 25 Jahre alt, bin Mutter von 2 Kindern und habe aus meiner Jugend 4000€ HandyVertragsSchulden.
    Momentan bin ich noch in Elternzeit, habe danach vor eine Umschulung 2 Jahre lang zu machen und möchte dann in der altenpflege Teilzeit arbeiten. Was dann in 3 Jahren Ca 1000€ machen wird.

    Würde eine pi Sinn machen?

  67. Hallo,
    Ich bin 29 Jahre alt und habe insgesamt 37.000€ schulden bei 5 Gläubigern.
    Verdiene 1362€ Netto und habe ein Kind.
    Habe immer irgendwie meine Raten gezahlt.Aber nun ist der Zeitpunkt wo irgendwie garnichts mehr geht.
    Ohne meiner Lebensgefährtin würde ich eigentlich nichts im Monat zur Verfügung haben.
    Währe eine Insolvenz das richtige für mich?
    Ein Auto besitze ich auch, Wert ungefähr 6000€.
    Das brauche ich um auf Arbeit zu kommen. Mein Arbeitgeber könnte es bestätigen. Würd es mir trotzdem weg genommen?

    Vielen Dank für ihre Antwort

    • Jörg Franzke sagt:

      JA, eine Insolvenz ist das beste für Sie. Anders kommen Sie nicht aus den Schulden. Wenn Sie sich eine Bescheinigung vom Arbeitgeber holen, ist das Auto wirklich vor Pfändung geschützt.

  68. Hallo Herr Franzke,
    ich habe ein monatliches Einkommen von ca. 2.100-2.400 Netto welches im Außendienst unterschiedlich ist wegen der Spesen. Für mein Kind zahle ich zur Zeit 327,00 Euro Unterhalt im Monat, meine gesamtschulden belaufen sich auf ca. 42.000 Euro verteilt auf 6 Glübiger. Im Monat werden mir ca. 800 Euro an monatlichen Raten abgezogen, macht eine Insolvenz Sinn für mich. Könnte ich evtl die verkürzte Variante von 3 Jahren in Anpruch nehmen ? Würde mich sehr über eine Antwort freuen, da ich mittlerweise kaum daran glaube diese Schulden abzubauen.

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      klar macht eine Insolvenz Sinn, weil Sie anders nie wieder von diesen Schulden herunterkommen werden. Ich gehe davon aus, dass Teile Ihres Einkommens nicht pfändbar sind, wegen Ihrer Außendiensttätigkeit, sodass Sie in der Insolvenz auf jeden Fall mehr Geld zur Verfügung haben werden, als vor der Insolvenz. Richten Sie sich auf ein fünfjähriges Verfahren ein. Drei JAhre sind kaum zu schaffen, weil zusätzlich zu den 35% Schuldenabtrag noch die Verfahrenskosten aufgebracht werden müssen, die erheblich sein werden, wenn Sie Geld zur Insolvenzmasse abführen.

  69. Hallo,

    Bin 43 Jahre alt und in Vollzeit mit 1700€ netto. Unsere Schulden belaufen sich auf ca. 30.000€ bei bestimmt 10 Gläubigern. Werde täglich von Inkassobüros angeschrieben obwohl ich jetzt schon 300€ im Monat an verschiedene Gläubiger zahle. Nun schaffe ich selbst diese Zahlung nicht mehr aufrecht zu erhalten, weil es im Haushalt fehlt. Es gibt zwei Unterhaltspflichtige Personen, meine Ehefrau ohne Einkommen und unser Sohn (12 Jahre alt) Würde eine PI in unserem Fall Sinn machen? Und wie sähe es mit unseren 20 Jahre alten PKW (Restwert ca. 1000€) aus, den ich bräuchte um auf die Arbeit zu kommen?
    Vielen Dank

  70. Sandra Schubert sagt:

    Guten Tag und vorab vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ich schulde verschiedenen Gläubigern 6000 euro dazu kommen noch verschiedene Kredite mit insgesamt 110.000 euro die zum Teil schon mehrer Jahre bestehen und bisher immer bezahlt worden. Ich verdiene 1900 euro und mein Mann 900 Euro. Ist eine PI sinnvoll? Was passiert mot unserem auto was durch einen kredit finanziert wird und ich benötige um zur Arbeit zu fahren? Unser Haus läuft auch über eine Kredit da ist neben mir noch mein Bruder als Kreditnehmer. Verlieren wir das auch?

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      eine Insolvenz ist auf jeden Fall sinnvoll, damit Sie wieder in ein normales Leben zurück kehren können. Allerdings würden Sie bei einer Insolvenz das Haus verlieren und das finanzierte Auto können Sie auch nicht behalten. Damit das Haus nicht verloren geht, kann der Bruder versuchen, einen neuen Kredit zu erhalten und Sie gehen dort als Eigentümerin und Kreditnehmerin raus.

  71. Hallo. Erstmal möchte ich mich bedanken, das Sie den leuten auf diesen Wege die Chance geben. Fragen beantwortet zu bekmmen.
    Nun zu meinem Anliegen:
    Ich habe vor 1 Jahr Internet Betrug begangen, was ich sehr berreue. Ich habe bei Ebay Kleinanzeigen Ware verkauft ohne sie zu verschicken, aber das Geld kassiert. Insgesamt 3000Euro. Nun wurde ich vom Gericht zu einer 3 Jährigen Bewährungsstrafe verurteilt mit der Auflage, die 3000Euro schulden in den 3 Jahren an den verschiedenen Gläubigern zurückzubezahlen. Zudem habe ich noch mehrer Schulden bei Zalando, Amazon, Sky, TMobile und anderen Online Kaufhäusern. Das sind nochmal ca. 5000Euro Schulden.
    Insgesamt habe ich also ca. 8000Euro Schulden. Ich Arbeite über eine Zeitarbeitsfirma und habe rund 1000Euro Netto einkommen im Monat. Werde allerdings im Dezember übernommen von der Firma wo ich Arbeite und verdiene dann ca. 1400Euro Netto. Macht eine Privatinsolvenz sinn ? Und kann man die Schulden aus meinen Internet Betrug (3000Euro) mit in der Insolvenz nehmen oder geht das nicht ?

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      ja macht Sinn, auch wenn es nur 5.000 EUR Schulden sind. Die anderen Schulden aus der Betrugssache werden aber nicht restschuldbefreit. Versuchen Sie, diese auf jeden Fall zu bezahlen, per Ratenzahlung.

  72. Hallo!!
    Und zwar habe ich, besser gesagt meine Mutter ein schwerwiegendes Problem!!! Meine Mutter hat sich in einem Wahn bei mehreren Gläubigern haushoch verschuldet und hat unter anderem Namen aus dem Verwandtsschaftskreis mit in dem Sumpf gezogen!!!! Momentan leb ich mit meiner Mutter und meiner Großmutter zusammen!! Bei meiner Mutter rechne ich mit ca. 30.000 € Schulden bei einem Einkommen von ca. 1300-1400!! Wie wird in so einem fall verfahren???

    Gruß

      • Hallo Herr Franzke!!!
        Danke erst mal für Ihre Rückmeldung!! Ihr Einkommen geht nun auf mein Konto!!! Jetzt werde ich einen Termin bei der schuldenberatung arrangieren!!! Doch wie wird nun damit Verfahren, da ja die meisten Schulden auf andere Namen laufen!! Gibt es trotzdem die Möglichkeit auf eine Insolvenz!?

  73. Guten Tag,

    ich habe leider über die letzten Jahre Schulden in Höhe von ca. 11.000 EUR bei 5 Gläubigern angesammelt.

    Ich verdiene im Monat 1150 EUR Netto. Lohnt sich da die PI?

    Vieln Dank für eine Antwort
    Liebe Grüße

  74. Lieber Herr Franzke,

    herzlichen Dank, dass Sie hier die Gelegenheit bieten, Fragen zu stellen.

    Folgendes Problem stellt sich bei meinem Partner momentan dar: Er ist berufstätig (Verdienst ca. 1500 netto/Monat), unterhaltspflichtig (1 Kind, keine Zahlungsrückstände) und wir erwarten zudem Nachwuchs.

    Nun hat er sich so übernommen und verzettelt, dass er auf ca. 2000 € Schulden (etwa 7 Gläubiger) plus ca. 8000 € Restkredit (1 Gläubiger) sitzt. Die Schuldenberatung ist informiert und rät ihm nun angeblich (so berichtete er mir über das Telefonat), den Kredit nicht weiter zu zahlen, also eine Kündigung zu provozieren, da die verbleibende Summe mit in den „Schuldentopf“ soll. – Dieser Schritt zieht doch aber enorme Konsequenzen nach sich und wir verstehen diesen Rat nicht wirklich gut.

    Meinem Partner graust es vor einer Insolvenz, zumal wir noch eine Wohnung finden müssen bevor unser Kind zur Welt kommt (Mietschulden bestehen nicht!). In heutigen Zeiten, in denen jeder Vermieter eine Schufa-Auskunft erfragt, sind wir im Hinblick darauf doch quasi erledigt. Da mein Partner auch der Hauptverdiener ist, kann ich das auch nicht ausgleichen.

    Er zweifelt nun die Sachbearbeiterin der Beratung an und befürchtet, in die Insolvenz zu rutschen. Was denken Sie?

    Beste Grüße!

    • Hallo,
      Es ist richtig, dass die Einstellung einer Zahlung enorme Konsequenzen nach sich zieht. Insbesondere erhält man einen negativen Eintrag bei der SCHUFA und damit ist es sehr schwer, eine neue Wohnung zu finden. Ansonsten hat die Schuldnerberatung recht. Bei einem Einkommen von 1500 € und zwei Unterhaltspflichten dürfte es ausgesprochen schwierig sein, 10.000 € Schulden zurückzuzahlen (meistens ist es weitaus mehr). Wenn Ihr Mann zwei Unterhaltspflichten hat, dann würde die Pfändungsgrenze 3660 € netto Einkommen beginnen, d.h. man kann ihm kein Einkommen pfänden. Eine Insolvenz dürfte also relativ spurlos an ihm vorüber gehen.

      Ob sich Ihr Mann letztendlich für eine Insolvenz entscheidet, muss er sich selbst beantworten. Falls ja, sollte er sich mit Ihnen zunächst eine neue Wohnung suchen und dann eröffnete er ein neues Konto, wohin er sein Einkommen überweist. Danach kann er alle Zahlungen einstellen und ein Insolvenzverfahren beantragen, um die Schulden los zu werden.

  75. Hallo Herr Franzke,

    vielen Dank für Ihr Engagement hier! Ich habe auch 2 Fragen.

    1: Ich bin 26 Jahre alt und verdiene ca. 1030€ netto monatlich und zahle seit vielen Jahren Kredite ab, um die 15.000€ insg. bei 3 Banken (1 Dispo, 1 Kreditkarte und 1 Kredit bei der Hausbank). Wirklich abgebaut habe ich die Summe nicht in den letzten Jahren bei dem kleinen Gehalt. Würden Sie hier eine Möglichkeit der PI sehen?

    2: Überlege ich eine Ausbildung zu machen, da ich noch keinerlei Erstausbildung habe und derzeit nur Teilzeit als Fitnesstrainer arbeite (und dort keine Zukunft mehr sehe aufgrund der Schulden und des niedrigen Gehaltes. Vollzeit ist seitens AG nicht möglich).
    Stehen sich PI und Ausbildungsbeginn irgendwie im Weg?

    Meine Idee: Arbeit kündigen oder kündigen lassen und dann mit PI eine vernünftige Ausbildung starten und neustarten!

    Vielen dank für Ihre Hilfe!!

    • 15.000 € sind bei einem Nettoeinkommen von ca. 1030,01 € Menge Geld und kaum zu bewältigen. Deshalb würde ich an Ihrer Stelle eine Privatinsolvenz in Erwägung ziehen. Ich gehe davon aus, dass der Insolvenzverwalter das Ausbildungsverhältnis akzeptieren wird, weil Sie auch in Ihren derzeitigen Beruf kein pfändbares Einkommen erwirtschaften. Also denke ich, dass Ihre Idee die richtige ist. Machen Sie das so.

  76. Hallo Herr Franzke,

    ich habe den Überblick über meine Schulden verloren, seitdem ich alleine wohne.
    Meine Mietrückstände stotter ich mit 50€ im Monat ab. Strom ist derzeitig ungezahlt.
    Mein Konto weißt einen Dispo von 3200€ auf und auch so habe ich noch rund 2000-3000€ wenn ich grob rechne.
    Ich habe ein Gehalt von 907€ Netto.

    Mit meiner Bank habe ich eine Vereinbarung getroffen, dass ich 50€ pro Monat denen gebe, damit der Dispo runter geht. Aber durch die Zinsen wird das wohl nichts, wie mir nun klar ist.

    Was soll ich tun? PI? Oder weiterhin versuchen irgendwie die Schulden selbst zu tilgen?

    Wäre nett, wenn ich eine Antwort von Ihnen erhalte, mit hilfreichen Informationen, damit ich weiß, wie ich weiter agieren muss. Gruß Jana

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      nein, das wäre Quatsch, wenn Sie sich nocht weiter quälen und bezahlen. Bei Ihrem geringen Einkommen kann man eh nichts pfänden. Mein Vorschlag wäre also, dass Sie die Zahlungen einstellen und dann eine Privatinsolvenz durchlaufen. Eröffnen Sie aber vorher noch ein P-Konto und lassen Sie dorthin Ihr Einkommen überweisen.

  77. Sehr geehrter Herr Franzke,

    ich hab eine Frage bezüglich eines Freundes.
    Er arbeitet und hat ein Bruttoeinkommen von ca. 2900.
    Ist verheiratet aber getrenntlebend, möchte aber wieder mit ihr zusammenziehen. So….nun hat er ein Schreiben vom Landgericht (Jugendamt Unterhalt)
    mit Kontopfändung erhalten.
    Er hat Schulden….bei der Bank ca. 10.000 Euro
    ….Jugendamt 6.000 Euro
    ….Kindergeldstelle 8.000 Euro
    …..Privatschulden 5.000 Euro.

    Kann er Privatinsolvenz anmelden? Und was ist der Pfändungsfreibetrag?
    Verheiratet mit 3 Kindern.
    Bedanke mich jetzt schon für ihre Nachricht.

    Mit freundlichen Grüße,
    Maria.

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      klar kann er Insolvenz anmelden und sollte dies auch tun, sonst fällt dem Jugendamt ein, dass für Unterhaltsforderungen nicht die üblichen Pfändungsgrenzen gelten – hier bei 3 Kindern bei 1.770 EUR – sondern spezielle Pfändungsgrenzen bis auf einen Selbstbehalt von 450 EUR.

  78. Hallo,

    heute habe ich ein Beratungsgespräch und nach erster Einschätzung, denke ich, dass ein Insolvenzverfahren nicht auszuschließen ist. Soweit so gut, diesen Schritt zu gehen, bin ich bereit. Endlich wieder klare Verhältnisse schaffen. Die größte Sorge ist aber mein Arbeitgeber. Ich bin Polizeibeamtin auf Probe. Auf einigen Seiten konnte ich lesen, dass bei einem Beamten auf Probe, bei einem Insolvenzverfahren, die Entlassung aus dem Dienstverhältnis durchgesetzt werden kann. Ist das so richtig?
    Gibt es tatsächlich Fälle, bei dem ein Beamter, gerade erst wenn er den Status auf Probe hat, aus dem Dienst entlassen wurde, weil er Insolvenz anmeldete?

    Ich hoffe auf baldige Antwort und bedanke mich vorab

    • Jörg Franzke sagt:

      Bei mir waren schon etliche Polizeibeamte, die in die Insolvenz gingen. Da gab es noch nie diszilinarrechtliche Folgen, nur ein Gespräch mit der Personalstelle.

  79. Sehr geehrter Herr Franzke,

    vielen Dank, dass Sie die Möglichkeit bieten Ihnen kurze Fragen stellen zu dürfen!

    Mein Freund hat ein Betrag von 6000Euro bei 5 Gläubigeren aber leider derzeit kein Einkommen. Leider hat er auch keine Ausbildung um schneller eine Stelle zu finden. Wir bemühen uns jedoch eine Stelle schnellstmöglich zu finden.

    Lohnt es sich bei diesem Betrag die Insolvenz zu eröffnen oder wäre es sinnvoller das „irgendwie“ selber abzuzahlen?
    Und wäre es den überhaupt möglich ein Job mit dem Eintrag über eine Insolvenz zu bekommen?

    Freundliche Grüße

    Yana

    • Jörg Franzke sagt:

      Gute Frage. Der eine zahlt 6000 EUR aus der Portokasse, für den anderen ist dies ein schier nicht erreichbare Summe. Wenn absehbar ist, dass Ihr Freund bis auf weiteres nicht dazu in der Lage sein wird, die 6000 EUR zu zahlen, geht er besser in die Insolvenz, sonst bekommt er nie wieder festen Boden unter die Füße. In der Regel sind Arbeitgeber tolerant, also dürfte eine Insolvenz nicht im Wege stehen.

  80. Frage für Dritten sagt:

    Hallo Herr Franzke, beachtlich wieviel Zeit Sie sich für Ihre Seite hier nehmen und vor allem für unsere Anliegen. Eine Person im engeren Familienkreis hat bisher sehr viel Mist gebaut und einiges an Schulden angehäuft u.a. bei Wohnungsvermietern. Er ist nun auf der Suche nach einer Wohnung (derzeitig obdachlos) durch seine Schulden hat er in unserer kleinen Stadt aber kaum Chancen, welche Möglichkeiten hat er?

    Von einer Privatinsolvenz versuche ich ihn gerade zu überzeugen, aber bisher gelingt es mir nicht. Er (23 Jahre) hat momentan kein festes Einkommen und ist Unterhaltspflichtig. Seine Schuldensumme beläuft sich auf circa 12.000 – 15.000 Euro.

    Vorab vielen Dank für Ihre Hilfe.
    Gruß

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      an erster Stelle würde ich mich um eine Wohnung kümmern und natürlich um eine Einkommen. Erst wenn dies alles gefestigt ist, macht eine Privatinsolvenz Sinn.

  81. Guten Tag Herr Franzke,

    erst einmal ein Dankeschön, dass sie sich die Zeit nehmen hier Fragen zu beantworten. Ich habe ca. 45.000 EUR Schulden, der größte Teil davon ist mittlerweile tituliert. Ich bin Student und benötige noch 2 Semester bis zum Abschluss meines Studiums. Mich beschäftigt der Konflikt, dass ich eigentlich mit einem abgeschlossenen Studium theoretisch ein Gehalt erzielen könnte, was es mir ermöglicht Gläubiger zu bedienen; zum anderen jedoch die Befürchtung, dass ich aufgrund der finanziellen (katastrophalen) Situation gar nicht erst einen solchen entsprechend bezahlten Job erhalten werde (Frage nach bestehenden Pfändungen etc. beim Vorstellungsgespräch). Für mich stellt sich daher die Frage, ENTWEDER: Studium abbrechen und einen Job suchen, wo meine aktuelle Situation keine Auswirkungen hat, das Gehalt folglich unter der Pfändungsfreigrenze liegen wird und Privatinsolvenz beantragen und anschließend einen Neuanfang wagen ODER: Studium abschließen ohne aktuell an der Situation etwas zu ändern und das Beste zu hoffen. Können Sie mir einen Rat geben welche Alternative die realistischere währe, bzw. ob ich bei Fortsetzung meines Studiums (Vollzeit) bereits jetzt irgendwelche Maßnahmen einleiten könnte? Vielen Dank!

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      es wäre meines Erachtens eine große Dummheit, wenn Sie jetzt das Studium wegen der doofen Schulden abbrechen würden. Mein Vorschlag wäre, dass Sie zunächst das Studium abschließen. Danach sieht man weiter. Gegebenenfalls machen Sie noch eine anschließende Ausbildung wie beispielsweise Promotion mit einem entsprechend geringem Einkommen und parallel dazu eine Verbraucherinsolvenz.

  82. Michael M. sagt:

    Sehr geehrter Herr Franzke,

    Ich bin 25 Jahre alt und habe ca. 13.000 Euro Schulden, bei knapp 10 verschiedenen Gläubigern. Mein Bruttolohn liegt bei 1000 Euro (729 ,- Euro Netto Steuerklasse 1.) Ich stopfe nun mehr als 4 Jahre immer wieder löcher und versuche aus meinen Schulden irgentwie rauszukommen. Ich habe auch schon ein Credit aufgenommen der mich aber eher noch mehr belastet, als zu helfen.
    mein Konto ist momentan gepfändet mit 800 Euro (P-Konto ist bereits eingerichtet).
    Die eidesstattliche Versicherung sollte ich auch schon 2 mal abgeben.
    Denken Sie eine Insolvenz wäre für mich Sinnvoll ?

    • Jörg Franzke sagt:

      Auf jeden Fall sollten Sie in die Insolvenz gehen. anders werden Sie diesen Mist doch nie los und was quälen Sie sich? Ihr Einkommen liegt weit unter der gesetzlichen Pfändungsgrenze. Also können Sie von einer Insolvenz nur profitieren.

  83. Jörg Franzke sagt:

    Wenn der Schwager das Auto nicht unter Eigentumsvorbehalt verkauft hat, ist er ein Gläubiger, der sein Geld nicht bekommt und das Auto wird auch gepfändet. Nicht gut.

  84. Hallo,

    ich habe folgende Frage:

    Ich habe schulden in Höhe von ca 27000€ und habe momentan nur ein Job auf 450€ Basis. Die Schulden sind alle bei meiner Hausbank in einem großen Kredit.

    Lohnt sich die Privatinsolvenz für mich?

    Gruß

    Priebe

    • Jörg Franzke sagt:

      Ich denke, mit einem Einkommen von 450 € monatlich werden Sie keinesfalls dazu in der Lage sein, einen Kredit von 27.000 € zurückzuzahlen. Deswegen lohnt sich für Sie eine Verbraucherinsolvenz.

  85. Guten Tag, ich habe aufgrund von Arbeitslosigkeit diverse Zahlungen nicht leisten können und Kredite nicht tilgen. Meine Gesamtschulden belaufen sich auf ca. 25.000€. Ich habe ein Nettoeinkommen von knapp 1.300€ und arbeite noch ca. 10 Jahre. Ist eine Privatinsolvenz für mich sinnvoll?

    • Jörg Franzke sagt:

      Absolut sinnvoll. Wenn Sie in die Insolvenz gehen, dann wird man Ihnen ca. 150 EUR monatlich wegnehmen. Das macht über 5 Jahre ca. 8.500 EUR, die Sie zurückzahlen werden. Dem steht der Kredit in Höhe von 25.000 EUR gegenüber.

  86. Hallo Herr Franzke,

    ein Lob erstmal an Ihre Seite: Ich habe schon viele Informationen bekommen die sehr hilfreich waren. Ich würde gern wissen ob sich ein Insolvenzverfahren für mich/uns lohnt. Mein Freund und ich sind momentan in der Lage die sie im ersten Schritt „Pfändungen drohen“ beschreiben. Wir verwenden jeden freien Cent (monatl. ca. 650€) um Rechnungen, Mahnungen und Kredite zu bedienen. Hinzu kommt seine Unterhaltspflicht von 290€ für seine erste Tochter. Um so schuldenfrei zu werden vergehen sicher noch mind. sechs Jahre in denen wir keinerlei Rücklagen bilden könnten. Wegen einer Forderung (900€) vom Amtsgericht musste mein Freund jetzt schon die eidesstattliche Versicherung abgeben. Wir haben zwei Kredite (26.000+13.000) in denen er der 1. und ich der 2. Kreditnehmer bin. Was würden Sie uns raten und wie verhält es sich mit den Krediten? Müssten wir beide in die Insolvenz oder nur einer? Er verdient ca. 1550€ und ich 800€.
    Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      ich denke schon, dass Sie beide ausreichend genug in der Tinte stecken, um Insolvenz zu beantragen. Ist absehbar, dass Sie die Schulden nicht mehr (von Ihrem pfändungsfreien Einkommen) zurückzahlen können, ist eine Insolvenz allemal gerechtfertigt. Sie beide müssten eine Insolvenz machen, weil Sie beide unterschrieben haben.

  87. Hallo

    Wen ich privatinsolvenz anmelde, kann ich meine auto behalten weil ich brauche zum arbeit zu gehen, meine schulde ligt bei umgefer 50000€, und die2 konto auch in minus.
    Ich arbeite über eine Leihfirma, und ich verdiene rund um 1350€ pro monat.

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      versuchen Sie doch von Ihrem Arbeitgeber eine Bescheinigung zu erhalten, dass Sie das Auto für die Ausübung des Berufes benötigen. Dann kann Ihnen niemand das Auto streitig machen.

  88. Christoph Jecho sagt:

    Ich bin 20 Jahre alt und habe nie etwas bestellt und trotzdem schon ca. 5000,- Euro Schulden und zwar weil jemand aus der Familie immer auf meinen Namen bestellt hat und nun nicht mehr zahlen kann. Ich stehe in der Schufa und könnte jetzt nicht mal selber was abschließen. Wäre eine Insolvenz für mich ratsam? Kein Gläubiger glaubt mir und will das ich beweise das das nicht meine Schulden sind, aber wie soll ich das machen?

    • Jörg Franzke sagt:

      Hallo,
      auf jedem Fall würde ich zuerst einmal versuchen, dass Sie in Zukunft unberechtigte Bestellungen auf ihren Namen verhindern können. Notfalls schalten Sich die Polizei ein. Ich finde, so geht das nicht, Ihr junges Leben zu ruinieren. Das ist kriminell. nachdem Sie die Person ausfindig gemacht haben, können Sie in der Tat eine Insolvenz beantragen, um die Schulden loszuwerden.

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