Fahrplan zur Regelinsolvenz

Wie Sie eine Regelinsolvenz vorbereiten und wie sie abläuft.

Entscheidet der Unternehmer sich für die Regelinsolvenz, erhält er genauso wie ein Verbraucher nach Durchlaufen des sechsjährigen Insolvenzverfahren eine vollständige Restschuldbefreiung – sowohl über die Geschäftsschulden als auch über Steuerrückstände als auch über alle privaten Schulden.

So hat auch ein glückloser Unternehmer eine gute Chance auf einen wirtschaftlichen Neubeginn.

Wollen Sie eine Regelinsolvenz einleiten, lesen Sie bitte meinen „Fahrplan zur Regelinsolvenz“. Sie erfahren in 11 kleinen Schritten, wie Sie eine Regelinsolvenz bestmöglich vorbereiten und wie das Verfahren abläuft.

Die Regelinsolvenz ist weitaus vielschichtiger, als eine Verbraucherinsolvenz. Aber bei guter Vorbereitung und mit meine „Tricks“, die ich Ihnen hier verraten werde, wird Ihnen die Restschuldbefreiung sicher sein.

  1. Regelinsolvenz selbst einleiten?
  2. Handlungsspielräume bewahren
  3. Umgehen Sie Pfändungen
  4. Legen Sie eine Kriegskasse an
  5. Überlegen Sie, wie es weiter geht
  6. Stellen Sie die Zahlungen ein
  7. Retten Sie, was zu retten ist
  8. Insolvenz mit Online-Schuldenfrei.de einleiten
  9. Die Schuldenbereinigung
  10. Den Antrag bei Gericht einreichen
  11. Verlauf des Insolvenzverfahrens
  12. Wohlverhaltenszeit

Dann sind Sie schuldenfrei!

5 Gedanken zu „Fahrplan zur Regelinsolvenz

  1. Sehr geehrte Herr Franzke ich bin seit 2014 in der regelinsolvenz , habe ein Vollzeitjob in Aussicht und geschieden, bin Unterhalt verpflichtet, ich zahle 460€ Miete und der Job würde mir in etwa 1400-1500€ im Monat bringen , meine Frage nun in etwa wieviel wird mir abgezogen können Sie mir da bitte helfen , zieht zuerst mein Insolvenzberater das Geld ein oder eher das Jugendamt?? Ich Danke im Voraus vielen Dank

  2. Hallo Herr Franzke,
    ich bin ganz normal angemeldet mit 30 Stunden und habe noch einen 450Euro job angeboten bekomme was muss ich von 450 Euro job abgeben?
    Vielen lieben Dank im vorraus
    LG
    A.B.

    • Jörg Franzke sagt:

      Sie zählen beide Nettoeinkommen zusammen und schauen dann anhand der gesetzlichen Pfändungstabelle, wie viel man davon abziehen kann.

  3. Katharina Finke sagt:

    Sehr geehrter Herr Franzke, sie schreiben man sollte retten was zu retten ist. Das habe ich damals getan, ich habe eine sehr große Summe von meinem Geschäftskonto abgehoben. Ein halbes Jahr später habe ich einen Antrag auf Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens gestellt. 9 Monate nach dieser Abhebung wurde das Verfahren eröffnet. Ich rede von einer Summe 5 stellig die meinem Insolvenzverwalter schon hätte auffallen müssen, hätte er die Auszüge genau geprüft. Bis heute, 5 Jahre später hat mich niemand darauf hin angesprochen. Zumal die Bank bei der ich mein Konto hatte auch ein Gläubiger von mir ist und denen ist ja nun bekannt das ich diese große Summe untypischerweise abgehoben habe. Mein Verfahren ist noch nicht abgeschlossen, da mein Verwalter noch auf einen Zahlungseingang eines Schuldners von mir wartet. Was passiert wenn das heute, Jahre später noch festgestellt wird? Wäre mein Verwalter nicht in der Pflicht gewesen sich die große Barabhebung von mir erklären zu lassen? Oder hat er es schlichtweg übersehen? Hat er einen Fehler gemacht, der mir heute vielleicht zu Gute kommt? Mir geht es einfach darum zu erfahren was passiert wenn das heute, Jahre später, doch noch jemandem auffallen sollte? MfG

    • Jörg Franzke sagt:

      Die Sache ist verjährt. Höchstwahrscheinlich sind Sie bereits in der Wohlverhaltensperiode und damit ist eine Anfechtung nicht mehr möglich.

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